TT wird laut Autobild nach dem Facelift eingestellt-Wertverlust?
Was ist davon zu halten?
http://www.autobild.de/videos/video-insider-audi-tt-13123321.html
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@marc4177 schrieb am 23. Mai 2019 um 17:20:26 Uhr:
Wer mit der Zeit geht, der macht auch die Augen auf und weiß, dass der TT so überflüssig ist.
Den so wie er ist uns das elektrisch angetrieben, dass wäre mein Traum.
Dann noch um die 400-500km Reichweite und ich nehme einen.
Wer die Augen auf macht und ein wenig Ahnung hat, wovon er redet, der weiß, dass die E-Mobilität mit Akku-Technik mehr Probleme schafft, als sie lösen wird. Und in Sachen Umweltverschmutzung ist die Herstellung und Entsorgung der Akkus eine Farce. Aber die Politik hat dem Volk das Gehirn mittlerweile gründlich grün gewaschen. Der Unsinn wird kommen und uns allen am Ende unterm Strich sehr sehr viel Geld kosten. Und der Natur geht es trotzdem nicht besser.
791 Antworten
Naja Audi macht diesen Wechsel nicht aus Überzeugung, sondern weil dies politisch gesetzt wird und das weltweit. Wer da noch glaubt, dass es auf längerer Zeit AMG oder M Modelle auf Basis von Benziner geben wird, der ist doch auch naiv.
Andere Hersteller bauen noch Roadster. Spricht ja auch nichts dagegen, diese in Zukunft auf E-Antrieb zu setzen, sofern sich das durchsetzt. Ich glaube Audi schlicht nicht, dass der TT nur stirbt wegen der E-Strategie. Der TT war zwar nicht defizitär aber der Gewinn war dem nur noch auf Shareholder Value ausgerichteten Laden einfach nicht mehr lukrativ genug. Rendite ist alles, sonst zählt nichts mehr. Also Q1 bis Q10, Hauptsache SUV. Aber das ohne mich.
Ich gedenke, im kommenden Jahr meinen TT zu ersetzen. Grundsätzlich wäre wieder ein TT in Frage gekommen aber damit würde ich ja Audis Strategie unterstützen. Das kommt nicht in Frage. Also rückt der neue Z4 immer mehr in meinen Fokus.
Zitat:
@caranddriver schrieb am 23. Mai 2019 um 21:07:45 Uhr:
Ich gedenke, im kommenden Jahr meinen TT zu ersetzen. Grundsätzlich wäre wieder ein TT in Frage gekommen (...) Also rückt der neue Z4 immer mehr in meinen Fokus.
Hätte ich einen Roadster haben wollen, dann wäre ich schon jetzt sicher beim Z4 M40i gelandet. Im Vergleich zum TT Roadster das wesentlich modernere Auto, ebenfalls sehr schön (m. E. auch das Interieur!) und toller Motor. Einzig der Heckantrieb mag nachteilig sein, falls das Kfz im Winter herhalten muss.
Zitat:
@Fabolous4ALL schrieb am 23. Mai 2019 um 19:23:42 Uhr:
Naja Audi macht diesen Wechsel nicht aus Überzeugung, sondern weil dies politisch gesetzt wird und das weltweit. Wer da noch glaubt, dass es auf längerer Zeit AMG oder M Modelle auf Basis von Benziner geben wird, der ist doch auch naiv.
Das hier passt da gut zum Thema:
https://ingolstadt-today.de/...lektrischen-zukunft%5B44308%5D.html?...
Zitat daraus:
....aber es geht weder um die Umwelt, noch um die Kunden.“ Warum Hersteller wie Audi, BMW und andere derzeit Milliarden in die neue Technologie investieren, liege ganz wo anders. „Zum einen lassen sich Milliarden an EU-Fördergeldern kassieren. Daneben bewahren E-Autos die großen Hersteller vor Strafzahlungen wegen Nichterreichens der europäischen Klimavorgaben, da sie mit angeblichen Zero-Emissionsmodellen den Flottenmix nach unten drücken. „Es geht selbstredend auch um das Markenimage, um ein grünes Mäntelchen und um Technologiekontrolle.“ Man baue die E-Autos im Wissen, dass sie alles andere als die automobile Zukunft seien. „Es zu machen ist billiger, als es nicht zu machen“, hat mir mal ein Automanager gesagt, „es ist sinnlos, aber es kostet weniger.“
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Danke, Dofel. Einer der besten, realitätsverhafteten Artikel, den ich in letzter Zeit zu dem Thema gelesen habe.
Ich verstehe diesen ganzen Akku-Wahnsinn nicht. Warum wird nicht mit aller Energie an der Wasserstofftechnik gearbeitet? Früher oder später ist das eh die einzige wirklich saubere Option.
Man sollte diesen "Zwischenschritt" der E-Mobilität mit Akku-Technik einfach überspringen.
Du hast es erkannt!
Die einzigste wahre und nachhaltige Alternative. Hier kann Wind-, Wasser- und Solarenergie zur Abspaltung des Wasserstoffatoms, ohne Abfallprodukt (außer Sauerstoff) genutzt werden. Warum hier die Weiterentwicklung stagniert, ist mir auch ein Rätsel...!?
Wahrscheinlich Lobbyismus oder gänzliche Blödheit...
Zitat:
@ralliwan schrieb am 24. Mai 2019 um 11:49:18 Uhr:
Ich verstehe diesen ganzen Akku-Wahnsinn nicht. Warum wird nicht mit aller Energie an der Wasserstofftechnik gearbeitet? Früher oder später ist das eh die einzige wirklich saubere Option.
Man sollte diesen "Zwischenschritt" der E-Mobilität mit Akku-Technik einfach überspringen.
Wenn bei der H2- Produktion O2 als "Abfallprodukt" entsteht, dann kommen bald die Umweltaktivisten und Klimatrottel und behaupten, dass die O2-Konzentration in der Atmosphäre steigt und dies die Temperatur erhöht. Die wollen alle nicht wahrhaben, dass Klimawandel etwas völlig natürliches und normales ist! Immer schon gab es Warmphasen und wieder Eiszeiten. Ohne Zutun des Menschen. Komisch, oder?!
Natürlich muss Umweltverschmutzung vermieden werden...aber das ist ein anderes Thema.
Hi
Um Wasser in Sauerstoff und H2 aufzuspalten braucht man eine bestimmte Energiemenge und diese benötigte Energiemenge lässt sich wahrscheinlich auch nicht mehr großartig reduzieren.
Danach muss der Wasserstoff komprimiert und gekühlt werden was ebenfalls Energie kostet.
Transport und Lagerung dann wieder und zum Schluss geht in der Brennstoffzelle bei der Umwandlung wieder Energie verloren.
Am Ende benötigt ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle 3-4x mehr Energie als ein Fahrzeug mit Akku.
Die Energiebilanz ist so mies das sich die Brennstoffzelle wahrscheinlich immer ein Nieschenprodukt bleiben wird.
Der Grund das die Hersteller gerade so intensiv auf den E Zug aufspringen ist einfach der das dies die einzige Chance ist ihr Geschäftsmodell halbwegs in sie Zukunft zu retten. Die alternative zum Batteriefahrzeugen ist eine massive Reduzierung des Individualverkehr.
Warum Audi keinen elektrischen TT baut ist mir persönlich aber nicht klar. Der TT war ja schon immer ein Ableger auf Konzernplattform. Ein elektrischer TT wäre da in Zukunft problemlos möglich.
Der aus Umweltgesichtspunkten größte Schwachsinn ist im Zusammenhang mir H2 aber die aktuell noch gängige Praxis, H2 aus Erdgas (!) herzustellen! Dann kann man auch gleich ein CNG- oder LPG-Auto fahren, da ist der (Gesamt-) Wirkungsgrad immer noch besser, zumal in beiden Fällen fossile Brennstoffe verbrannt/verbraucht werden.
Zitat:
Wie lange soll mein weg zur Arbeit dauern ?? (860 km)
Im Moment steige ich um 9.00 Uhr in Köln ein und bin um 16.00 Uhr am Ziel.Wie soll das mit einen ELEKTRO-Auto funktionieren ?? soll ich 8 Std. fürs ( Tanken ) einplanen ??
Und nein, nicht jeder kann den Weg einfach mit dem Zug machen, dafür muss ich meistens zu viele Sachen
mit mir hin und her fahren.Die Elektromobilität ist halt nur für Leute die ein 0815 Stempelkarten-Leben führen.
Der aktuelle Streckenrekord in Deutschland mit einem Elektrofahrzeug (Tesla 3) liegt bei 2644km in 24h .
Gefahren im normalen Straßenverkehr rund um Ulm.
Mit dem richtigen Auto und bei entsprechender Infrastruktur wirst du auch einen eher ungewöhnlichen Arbeitsweg mit einem E Auto absolvieren können.
Wobei es deutlich Sinnvoller wäre erst Mal alle normalen Pendler mit weniger als 100km am Tag zu elektrifizierten.
Sollte ich mal in Rente gehen und nur noch 100 km am Tag machen müssen, werd ich drüber nachdenken.
Bis dahin, Gruß an alle VERTRETER !!! , ist so ein E-Auto undenkbar für mich 😉
Auf Langstrecken hat der Diesel durchaus noch ne Weile seine Berechtigung. Aber 900km mit einem 30-40 min Stopp sind heute schon möglich. In 5-10 Jahren wahrscheinlich Alltag
Zitat:
@Turbotobi28 schrieb am 24. Mai 2019 um 20:14:35 Uhr:
Auf Langstrecken hat der Diesel durchaus noch ne Weile seine Berechtigung. Aber 900km mit einem 30-40 min Stopp sind heute schon möglich. In 5-10 Jahren wahrscheinlich Alltag
Weil es noch nicht so viele Elektros gibt, paar mehr und man steht wie in der DDR für Bananen, in ner Schlange 😉
Da reichen dann die 40 min nicht, auch nicht wenn es mehr Säulen gibt, da der wagen dann immer noch 40 min
dran stehen muss, da müsste man für jedes Auto, das unterwegs auf der Autobahn ist, eine Lademöglichkeit
bieten, und DAS ist einfach UNMÖGLICH, auch mit 50 Ladesäulen in der Reihe, weil es einfach nicht 50 sondern
mit Sicherheit 200 und mehr Autos sind, die in den 40 min AUCH laden wollen. 😉