Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

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Wir kennen ja unsere Pappenheimer 😉

Stimmt!

Zitat:

@opelvectra_gts schrieb am 26. Mai 2017 um 00:20:03 Uhr:


Wie im B7 Forum "vergisst" Digger-NRG auch hier wieder etwas entscheidendes zu erwähnen.
Ich erlaube mir mal aus seinem "Dauertest" zu zitieren:

2015: ... Auf GARANTIEVERLÄNGERUNG bekam ich bei ca. 50.000 KM ein neues AGR-Ventil samt Kühler...

Kann aber auch jeder selbst nachlesen:

https://www.motor-talk.de/blogs/passat-b7-2-0-tdi-dsg-100-000-km

Danke für den Link.

Spätestens nach dem neuen Getriebe hätte ich die Karre dem 😁 nach 6 Monaten wieder auf dem Hof gestellt. Jetzt kann man wenigstens mal einschätzen, was bei Digger-NRG für eine Wertigkeit "bin auch mit dem Software Update super zufrieden" hat.

Soviel Reparaturen an einem meiner VW/Audi Modelle und ich hätte schon viel viel früher den Hersteller gewechselt. Und zum Schluss noch eine praktisch uneingeschränkte Empfehlung für "Das Auto" VW Passat....

Nimm es bitte nicht persönlich, aber, dass es immer noch solche ausgeprägten VW-Enthusiasten gibt, hätte ich nicht gedacht. Respekt, auch an die VW-Führungskräfte in Wolfsburg.

Broesel13, jetzt erklärt sich, weswegen da jemand seine Seele an den VW-Konzern verkauft hat.
Anders sind dessen Fahrzeugreparaturen gar nicht bezahlbar.
Intern heißen die bei mir jetzt "Renfield".
"Jubelperser" bringt den Seelenverkauf nicht hinreichend zum Ausdruck.
"Renfield" bezeugt zudem die SadoMaso-Einstellung.
Andere VW-Besitzer/-Eigentümer quälen - aber vor allem anderen den Genuß haben, sich selbst zu quälen.
Offenbar war es schon immer absolut gruselig, Fahrzeuge aus dem VW-Konzern zu fahren.
Muß an diesen roten Guckerchen von Renfields Herrchen liegen, das bisher nicht bemerkt zu haben ...
SCNR

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Zitat:

@GolfCR schrieb am 25. Mai 2017 um 23:24:00 Uhr:


Willst du jetzt hier diskutieren oder soll ich dir nochmal deine Beiträge raus suchen, wo du erst so begeistert vom Update warst und dann nachher doch den Schwanz eingezogen hast???

Hast es dann nach Wochen erst gemacht und allen erzählt wie toll doch der Wagen läuft.... Ich will hier keinen als Lügner hinstellen, aber als würdest du uns sagen wenn der Wagen nach dem Update Probleme hätte!?

Sonst würdest du und dein Brötchen geber ja unrecht haben mit dem Update, von daher such dir andere Leute zum Spielen aber nicht mich 😉

Gaaaanz wichtig: ERST nachdenken, DANN reden. Ja, erst geriet ich auch in den Sog. Allerdings war das Update erst für meinen in der letzten KW 2016 verfügbar, da ich den Euro5b Motor habe. Ich habe es intern erfahren, dass mein Update da ist und noch VOR Eintreffen des Briefs hatte ich Termin und Update. War also einer der ersten.

Das mit dem AGR stimmt. Habe ich nie verhehlt, erwähne aber nicht jede Reparatur in jedem Beitrag.
Trotzdem habe ich auch mit dem 60.000 KM gelaufenen AGR null Probleme. Es waren schon Problemautos bekannt, die deutlich weniger als 100.000 KM drauf hatten (habe mal von einem mit 50k) gelesen.
Außerdem ist meiner auch nicht sofort nach Update Schrott gewesen, wie es gerne hingestellt wird. Zudem sind DPF und Injektoren original.

Also: der Angriff lieber Opel-Fanboy ist daher wieder mal Schwachsinn von dir 😉

Zitat:

@opelvectra_gts schrieb am 26. Mai 2017 um 00:20:03 Uhr:


Wie im B7 Forum "vergisst" Digger-NRG auch hier wieder etwas entscheidendes zu erwähnen.
Ich erlaube mir mal aus seinem "Dauertest" zu zitieren:

[...]

Kann aber auch jeder selbst nachlesen:

https://www.motor-talk.de/blogs/passat-b7-2-0-tdi-dsg-100-000-km

Lol, na das passt ja ins Bild! An dem Passat wurden ja schon mehr Teile gewechselt, als an der Brandschutzanlage im BER. Wahnsinn in dem Zusammenhang noch von "Qualität" zu sprechen.
Was müsste da passieren, dass mal ein böses Wort gegen die heilige Kuh "VW" fällt? Selbst wenn die Karre brennend am Straßenrand steht, wäre der Tenor wohl "Toll dass ich nicht frieren musste. VW kümmert sich.".

Sehr aufschlussreich, der Link. Danke.

Hatte mich vor dem Kauf meines B7 für diverse W212 interessiert. Nach viel Leserei hier im entsprechenden Forum, las man auch von ähnlichen Problemen, wie wir sie hier in Passat und Co auch haben. Letztlich alles Massenware mit teils zweifelhafter Qualität. Und das herstellerübergreifend. Ich habe mit meinem Wagen wirklich Glück gehabt. Ist mein bestes Auto bisher. Echte Qualität gibt's aber nur bei reiner Handarbeit. Aber die kostet...

Abgasskandal: "Deutschlands Autoindustrie am Abgrund"

(...)

"Wie sonst wäre es zu erklären, dass eine der führenden Autobau-Nationen dieser Welt, und dazu zählt Deutschland zweifellos, im Jahre 2017 ihr Schicksal so einseitig an eine einzige Motorentechnologie knüpft. Bei mehreren Herstellern verlassen 70 Prozent aller Fahrzeuge die Produktionshallen mit Dieselmotoren - als gäbe es keine Alternative.

Die Industrie versucht offenbar den Durchmarsch. Andere wie die Energiewirtschaft haben das auch schon probiert. Das Ergebnis ist bekannt. Wenn BMW, Daimler und VW sich jetzt weiter an den Diesel klammern, droht ihnen dasselbe Schicksal wie der Energiebranche, die zu lange an ihren konventionellen Kraftwerken festgehalten hat. Die Stimmung hat sich längst gedreht. Das scheint bislang an den Automanagern vorbei gegangen zu sein – und an Horst Seeehofer."

Es lohnt auch, das ntv-Video anzusehen, der Sachverständige findet für das Verhalten der deutschen Autoindustrie überraschend kritische Worte.

Horst Seehofer wird es richten, mit seiner Kaufprämie für Diesel. Für Details setzt er wieder sein Superhirn Dobby ein. Der hat große Erfahrung in kniffligen Aufgaben.

VW bekommt neuen alten Marketingchef

"(...)

Er ist Auto-Manager mit Leidenschaft und dem vielzitierten Benzin im Blut. Er ist der Vater des Slogans "Volkswagen. Das Auto", der bis Dezember 2015 für die Marke VW gestanden war. Und er steht aktuell in Diensten von Hyundai als europaweiter Marketingchef.

(...)

Eine von Sengpiehls Hauptaufgaben wird zunächst sein, das zerstörte Vertrauen in die Marke wieder herzustellen. Nach wie vor leidet das Image von VW unter dem Dieselskandal. Gleichzeitig wird es aber auch darum gehen, die aktuelle Positionierung der Marke "Wir bringen die Zukunft in Serie" weiter zu festigen und auszubauen."

Da hat er ne Menge Arbeit vor sich, denn die Betrugsupdates werden viel Schaden anrichten. Bin gespannt, ob er außer schönen Worten auch was handfestes zu bieten hat. Meine Zweifel sind erheblich.

Zitat:

@Digger-NRG schrieb am 26. Mai 2017 um 07:24:44 Uhr:



Also: der Angriff lieber Opel-Fanboy ist daher wieder mal Schwachsinn von dir 😉

Füße hoch, der kommt flach. 😁

Jetzt auch GM? Abgasskandal weitet sich immer mehr aus:

Klagen gegen GM / NOx-Betrug in USA? / 700k Fahrzeuge

"Die Abgasspirale dreht sich weiter und weiter. Mit General Motors (GM) ist in den USA nun erneut ein großer Autokonzern wegen angeblichen Abgasschwindels ins Visier der Anwälte geraten. Gegen den US-Branchenführer wurde am Donnerstag eine Sammelklage im Namen von Dieselbesitzern bei einem Gericht in Detroit im US-Bundesstaat Michigan eingereicht.

Dem Hersteller wird vorgeworfen, bei rund 705.000 Fahrzeugen mit Hilfe spezieller Software, sogenannten „Defeat Devices“, die Emissionswerte des Schadstoffs Stickoxid manipuliert zu haben. Es geht um schwere Pick-up-Trucks der Marken Chevrolet und GMC, namentlich der Silverado und der Sierra Duramax. Betroffen sind die Modelljahrgänge 2011 bis 2016. VW sah sich ähnlichen Vorwürfen gegenüber und hat inzwischen über 20 Milliarden Dollar als Wiedergutmachung eingeplant.

GM wies die Behauptungen als unbegründet zurück und kündigte an, sich energisch dagegen zu verteidigen. Hinter der Klage steht die US-Kanzlei Hagens Berman, die zuvor bereits mit ähnlichen Sammelklagen gegen Volkswagen, Daimlers US-Tochter Mercedes-Benz und Fiat Chrysler auf sich aufmerksam gemacht machte.

Zwar hat bislang nur VW ein Schuldgeständnis abgegeben und im Rahmen von Vergleichen Entschädigungen und Strafen in den USA akzeptiert, doch die Branche droht angesichts der vielen Klagen immer stärker in Verruf zu geraten. Erst am Dienstag hatte das US-Justizministerium Fiat Chrysler wegen angeblicher Abgas-Manipulation verklagt.

In Deutschland ist Daimler wegen des Verdachts auf Abgas-Tricksereien ins Visier der Stuttgarter Staatsanwaltschaft geraten, die erst vor zwei Tagen mit einem Großaufgebot an Polizeikräften mehrere Standorte durchsuchen ließ. In Frankreich wird gegen Renault und die PSA Group mit den Marken Peugeot und Citroën ermittelt.

Auch Bosch immer stärker unter Druck

Auch der deutsche Zulieferer Bosch, der bereits als Mitbeschuldigter im VW-Skandal Vergleiche mit US-Klägern hinnehmen musste, gerät immer stärker unter Druck. In den Zivilverfahren, die US-Dieselbesitzer gegen Mercedes-Benz, Fiat Chrysler und GM anstrengen, ist das Unternehmen jeweils mitangeklagt.

Bosch wird verdächtigt, wie bei VW an der Entwicklung der Manipulations-Software zur Abgaskontrolle beteiligt gewesen zu sein. Ein Sprecher war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. In Deutschland wird im Fall Daimler ebenfalls wegen Beihilfe gegen Bosch ermittelt, wie das „Handelsblatt“ (Freitag) berichtete."

Edit: Link ergänzt, sorry. 😉

Wenn das im Falle von GM stimmen sollte, kommen die bestimmt mit einem Butterbrot davon. Der Trump will doch "seine" Wirtschaft stärken. Amerika first. Die anderen zahlen dafür...

Zitat:

@QuirinusNE schrieb am 26. Mai 2017 um 12:22:44 Uhr:


Wenn das im Falle von GM stimmen sollte, kommen die bestimmt mit einem Butterbrot davon. Der Trump will doch "seine" Wirtschaft stärken. Amerika first. Die anderen zahlen dafür...

Wird auf jeden Fall interessant zu beobachten sein. 😉

http://www.deutschlandfunk.de/...sgericht-gescheitert.1939.de.html?...

VW - Kanzlei vor Verfassungsgericht gescheitert

Volkswagen ist im Streit mit der Staatsanwaltschaft über die Beschlagnahmung von geheimen Unterlagen zum Dieselskandal erneut unterlegen.

Das Bundesverfassungsgericht verweigerte eine einstweilige Anordnung gegen die Auswertung der in der US-Kanzlei sichergestellten Dokumente. VW habe zuvor den Rechtsweg nicht voll ausgeschöpft, erklärten die Karlsruher Richter. Der Volkswagen-Konzern hatte die Kanzlei im Herbst 2015 mit der internen Aufklärung der Abgasaffäre betraut. Einen Abschlussbericht dazu veröffentlichte der Konzern aber nicht, sondern nur ein "statement of facts". Im März hatte die Staatsanwaltschaft Durchsuchungen bei Volkswagen, Audi und der Anwaltskanzlei veranlasst.

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