Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Ok, freut mich für dich, dass dein Auto nun besser läuft und du keine Probleme hast. So sollte es ja eigentlich auch sein.
Allerdings kann ich mit deiner Argumentation nicht 100%ig mitgehen. Mag sein, dass es Erkenntnisse aus neueren Motorgenerationen gibt. Mir fällt es aber schwer zu glauben, dass man diese auf die alte Hardware (die ja unangetastet bleibt) einfach so adaptieren kann, ohne die verbauten Komponenten zu überlasten oder Probleme auf "Nebenkriegsschauplätzen" zu bekommen.
Aber gut, das ist nur meine Meinung. Die nächsten Monate/Jahre werden ja zeigen, ob die TDIs reihenweise Probleme bekommen.
Zitat:
@Steam24 schrieb am 18. Mai 2017 um 10:00:19 Uhr:
Zitat:
@Broesel13 schrieb am 18. Mai 2017 um 07:36:47 Uhr:
http://www.handelsblatt.com/.../19808488.html?...
(...)Jetzt wieder online, aber nur gegen "Sesterzen" 😛
Wahrscheinlich entschärft ... wir werden es wohl nie erfahren. 😉
Hier ein paar Auszüge aus dem Artikel:
...Für den ADAC wäre die
Dieselaffäre ein Feld, auf dem er sich
für seine Mitglieder starkmachen
könnte. Stattdessen spricht sich der
Autoclub für den Skandalkonzern aus....
ADAC lobt Volkswagen
...Die Software steuerte
die Motoren so, dass die Autos nur
auf dem Prüfstand sauber fuhren.
Auf der Straße dagegen wurde die
Abgasreinigung gedrosselt und viel
mehr Stickoxid ausgestoßen als erlaubt.
Laut ADAC wird dies durch das
Update von VW behoben. In einem
aktuellen Test heißt es: „Die VW-Umrüstung
bei den untersuchten Dieselmodellen
bringt einen Nutzen für die
Umwelt, während Verbrauch und
Motorleistung durch die Umrüstung
kaum beeinträchtigt werden.“
Haben die Kunden also gar keinen
Schaden? Volkswagen wird dies gern
lesen. Und die Nähe des größten europäischen
Automobilclubs zum
weltweit größten Automobilhersteller
zeigt sich auch an anderer Stelle.....
Hahaha ich gehe gleich in den Keller...🙂😁
...Nach Recherchen des Handelsblatts
vertritt ausgerechnet eine Kanzlei
den VW-Konzern, deren Partner
ein ADAC-Vertragsanwalt ist. Dabei
sind die Aufgaben eines solchen Vertragsanwalts
und seine Vorzüge für
ADAC-Mitglieder klar definiert: kostenlose
Rechtsberatung – unabhängig
von einer Rechtsschutzversicherung.
Und zwar bei Bußgeldern, Unfallschäden
– und beim Autokauf. VW-Fahrer,
die ihre Autos wegen der Dieselaffäre
zurückgeben möchten, hätten also
für den ADAC-Anwalt ihres Vertrauens
durchaus Aufträge.
So weit die Theorie. In der Praxis
aber arbeitet ausgerechnet ein Mann
als Vertragsanwalt für den ADAC, dessen
Kanzlei im Dieselskandal für die
Gegenseite tätig ist: Volkswagen.----
Die Kanzlei Waschke, Kuba und
Zimmermann sitzt in Wolfsburg. Auf
ihren Briefbögen wirbt sie mit dem
ADAC-Logo. Partner Frank Waschke,
Fachanwalt für Verkehrsrecht, wird
auf der Homepage „ADAC-Vertragsanwalt“
genannt.
Für Dieselfahrer, die sich von VW
geprellt sehen, ist Waschkes Kanzlei
offenbar eher der falsche Ansprechpartner.
...Waschkes Kanzlei
offenbar eher der falsche Ansprechpartner.
Schriftsätze zeigen, dass
Waschkes Partner Udo Zimmermann
in der Dieselaffäre kein schlechtes
Wort über Volkswagen einfällt. VW habe
den Kläger nicht arglistig getäuscht,
schreiben die Anwälte in einer Klageerwiderung.
„Das Fahrzeug ist nicht
mangelhaft. Es ist insbesondere ohne
Einschränkungen fahrbereit und sicher.“
Weil sein Kollege Zimmermann
unterwegs war, unterzeichnete ADACVertragsanwalt
Waschke selbst.
Welch ein ein Filz...
...Vor Gericht dringen die VW-Anwälte
mit ihrer Argumentation nicht immer
durch. In manchen Fällen mussten
die Prozessbevollmächtigten des
Konzerns bereits empfindliche Niederlagen
einstecken. Das Landgericht
Hildesheim etwa ließ im Fall eines
Skoda-Yeti-Fahrers VW und seinen
Anwalt Zimmermann hart auflaufen:
Die Lieferung des Autos sei eine vorsätzliche
sittenwidrige Schädigung,
der Käufer des Autos sei schlicht betrogen
worden....
...In der Urteilsbegründung
machte das Gericht deutlich,
dass VW aus seiner Sicht die Verbraucher
übel täuschte: „Ein solches Verhalten
ist ebenso verwerflich wie in
der Vergangenheit etwa die Beimischung
von Glykol in Wein oder Pferdefleisch
in Lasagne."...
...Im Ergebnis urteilten die Richter,
dass der Kläger seinen Yeti zurückgeben
kann. Wegen der gesetzeswidrigen
Manipulation der Abgaswerte
müsse VW den Preis erstatten, unter
Abzug eines Betrags für gefahrene Kilometer.
Rechtskräftig ist das Urteil
nicht. VW hat mit seinen Prozessanwälten
von Waschke, Kuba und Zimmermann
Berufung eingelegt...
...Für die Kanzlei ist der Fall nur einer
von vielen, in denen sie die Interessen
von VW vertritt. In wie vielen Fällen sie
mandatiert ist, will sie nicht verraten.
Die Frage nach einem Interessenkonflikt
lässt sie unbeantwortet. Anwalt
Udo Zimmermann sagte: „Aus rechtlichen
Gründen können wir zur Anzahl
der Mandate sowie Verfahren keine
Auskunft geben. Inhalte und Umfang
der Mandatierung durch die VW AG
unterliegen der Vertraulichkeit.“...
...Die juristische Zentrale des
ADAC ist ein starker Partner, wenn es
um die Durchsetzung von Verbraucherinteressen
geht“, heißt es auf der
Homepage des Clubs. Doch warum listet
der ADAC einen Juristen als Vertragsanwalt,
der potenziell gegen die
Interessen seiner klagenden Mitglieder
streitet?...
eine durchaus interessante Frage!
...Ein ADAC-Sprecher wies die Frage
nach einem Glaubwürdigkeitsproblem
des Automobilvereins zurück. Es seien
die Anwälte, die in der Verantwortung
stünden...
...Deren Berufsordnung verbiete
es, widerstreitende Interessen zu
vertreten – auch innerhalb einer Kanzlei.
Man habe aber keine Hinweise darauf,
„dass die genannte Kanzlei die
berufsrechtlichen Vorgaben nicht einhielte“,
so der Automobilclub...
Augen zu und durch...🙄
...Auch die ADAC-Mitglieder erhalten
keine Hinweise. Weder ist auf der Internetseite
des Clubs verzeichnet,
dass die Kanzlei des ADAC-Vertragsanwalts
Waschke Geld von VW
nimmt, noch gibt es einen Hinweis
auf andere mögliche Interessenkonflikte.
Ob ein ADAC-Anwalt gerade für
die Gegenseite arbeitet, erfahren Mitglieder
erst im Gerichtssaal...
Das nennt man glaube ich Transparenz.
Quelle: Handelsblatt 17. Mai 2017
@Alf3366 du kannst ja auch neutrale Postings erstellen 😛
*SCNR*
Spaß beiseite. Zeigt mir, dass wir doch im Wesentlichen einer Meinung sind 🙂
Das nennt man alternative Transparenz.
Ähnliche Themen
Hier wird der umgang von Audi mit dem Abgasskandal kritisiert, es müsste eigentlich heißen das man den ganzen Konzern mit dem Skandal kritisieren muss...
Zitat:
@Alf3366 schrieb am 18. Mai 2017 um 15:37:10 Uhr:
Ok, freut mich für dich, dass dein Auto nun besser läuft und du keine Probleme hast. So sollte es ja eigentlich auch sein.Allerdings kann ich mit deiner Argumentation nicht 100%ig mitgehen. Mag sein, dass es Erkenntnisse aus neueren Motorgenerationen gibt. Mir fällt es aber schwer zu glauben, dass man diese auf die alte Hardware (die ja unangetastet bleibt) einfach so adaptieren kann, ohne die verbauten Komponenten zu überlasten oder Probleme auf "Nebenkriegsschauplätzen" zu bekommen.
Aber gut, das ist nur meine Meinung. Die nächsten Monate/Jahre werden ja zeigen, ob die TDIs reihenweise Probleme bekommen.
Mein Vater hat immer gesagt, wenn du das Gefühl hast dein Auto läuft auf einmal richtig gut bzw besser, dann ist er Bald kaputt 😁
Hier eine Aussage, die manche hier bestätigen wird:
https://www.motor-talk.de/.../...um-den-abgasskandal-t5444904.html?...
@QuirinusNE
Ich bin leider selbst nicht mehr dazu gekommen, den Handesblattartikel zumindest bzgl. der Namensnennung der Kanzlei einzustellen.
Das System nimmt nur einmal Danke! an.
Ansonsten hättest du jetzt 10.000 Danke! und mein Zeigefinger rechts wäre als "Mausklick links Finger" ein Fall für den Orthopäden - mit viel Gips.
Der ADAC-Verkehrsrechtschutz war der Spitzenreiter bei der Verweigerung von Deckungszusagen in der VW-Sache.
@GolfCR
Das verhält sich rechtlich nicht so, wie du es gerne hättest.
Alle anderen hätten es gerne auch so.
Die Rechtslage war, ist und bliebt eine andere.
VW meldet "ab Stichtag X" die Umrüstungsverweigerer an das KBA, das KBA informiert die Zulassungsstellen und die beliehenen Prüfingenieure für die HU's, von den Zulassungsstellen wird die jeweilige Pflichtversicherung verständigt und die Umrüstungsverweigerer bekommen behördliche Aufforderung mit mutmaßlich recht kurz bemessener Frist - entweder mit Hinweis, daß nach Fristablauf der Pflichtversicherungsschutz erlischt (es reicht aus, wenn die Behörde z.B. schreibt, daß nach dem Termin die Zulassung "weg" ist) oder das erledigt die jeweilige Versicherung.
Ist jetzt nur noch Frage eines überschaubaren Zeiitraumes.
Das i-Tüpfelchen auf der Sauerei, die der VW-Konzern angezettelt hat.
Aber jeder soll für sich nach dem mentalen "Strohhalm" greifen, der ihm gefällt.
Erfahrungsgemäß nützen diese Strohhalme jedoch nichts.
Edit: Der Ignore war einfach schon zu lange überfällig.
Zitat:
@GolfCR schrieb am 18. Mai 2017 um 17:49:09 Uhr:
Hier wird der umgang von Audi mit dem Abgasskandal kritisiert, es müsste eigentlich heißen das man den ganzen Konzern mit dem Skandal kritisieren muss...
immerhin gibt es immer wieder was zu lachen
Zitat:
Audi-Aufsichtsratschef Matthias Müller wies den Vorwurf mangelnder Aufarbeitung zurück. "Aufsichtsrat und Vorstand kommen ihren Pflichten vollumfänglich nach und treiben die Aufklärung mit Nachdruck voran", sagte der Manager, der zugleich den Mutterkonzern führt.
mit Nachdruck 😁
http://www.handelsblatt.com/.../19824330.html
Entschädigungen für Dieselkunden
Die Hinterzimmer-Deals von Volkswagen
Auszug:
Premium
Anders als in den USA zahlt VW hierzulande Dieselkunden keine Entschädigung – offiziell. Denn kommt es hart auf hart, erfüllt der Autobauer die Forderungen sehr wohl. Nur bekommt die Öffentlichkeit davon nichts mit.
Düsseldorf. Als Georg Hiesch im September 2015 vom Abgasskandal bei VW erfuhr, ärgerte er sich gleich doppelt. Der Taxiunternehmer aus Höchberg bei Würzburg fuhr privat zwei VW-Diesel mit Schummelmotor, einen weißen VW Sharan, Baujahr Juni 2014, und einen schwarzen Tiguan aus dem Mai 2015. Beide Fahrzeuge waren aus seiner Sicht durch den Skandal im Wert gefallen. Hiesch sah sich geschädigt und wollte die Autos zurückgeben.
Volkswagen lehnte ab. Dann wurden Anwälte eingeschaltet, Schriftsätze ausgetauscht. Im Frühjahr 2017 trafen sich die Streitparteien vor dem Landgericht Würzburg. VW habe ihn getäuscht, trug Hiesch vor. Die Autos seien nicht mangelhaft, entgegnete ein...
Wieder nur gegen bare Münze...
Zitat:
@P990i
@GolfCR
Das verhält sich rechtlich nicht so, wie du es gerne hättest.
Alle anderen hätten es gerne auch so.
Die Rechtslage war, ist und bliebt eine andere.VW meldet "ab Stichtag X" die Umrüstungsverweigerer an das KBA, das KBA informiert die Zulassungsstellen und die beliehenen Prüfingenieure für die HU's, von den Zulassungsstellen wird die jeweilige Pflichtversicherung verständigt und die Umrüstungsverweigerer bekommen behördliche Aufforderung mit mutmaßlich recht kurz bemessener Frist - entweder mit Hinweis, daß nach Fristablauf der Pflichtversicherungsschutz erlischt (es reicht aus, wenn die Behörde z.B. schreibt, daß nach dem Termin die Zulassung "weg" ist) oder das erledigt die jeweilige Versicherung.
Ist jetzt nur noch Frage eines überschaubaren Zeiitraumes.
Das i-Tüpfelchen auf der Sauerei, die der VW-Konzern angezettelt hat.
Aber jeder soll für sich nach dem mentalen "Strohhalm" greifen, der ihm gefällt.
Erfahrungsgemäß nützen diese Strohhalme jedoch nichts.
Wenn das der Händler so sagt glaub ich ihn mehr als dir, deshalb kannst du hier viel erzählen ich warte in ruhe ab und gut is...
Alles nur Spekulationen, man kann sich viel bla bla sparen und einfach in ruhe abwarten, ich könnte mir jetzt auch noch Gedanken machen ob die Welt 2018 unter geht, dann brauch ich gar kein Update!
Hab Grad auf 3sat zifällig die Sendung Nano gesehen da ging es natürlich um den Diesel Verbot in Stuttgart und die neue grenze von 80mg Nox/km. War echt interessant das Kanzleramt hat mit den Autobauern verhandelt und die Grenze auf 80mg Nox/km gesetzt dazu kommt dann die Konformitätsfaktor von 2.1 heißt 80mg Nox / km x 2.1 und schon darf der Nox wert doppelt so hoch sein. Ab 2020 soll der Konformitätsfaktor dann von 2.1 auf 1.5 gesenkt werden.
Ich weiß nicht ob 3sat ne Mediathek hat aber der Beitrag war echt interessant.
Edit gefunden: Stuttgart war ein extra Beitrag
Tricksen leicht gemacht
Auch mit den neuen Abgastests lassen sich Schadstoffwerte beschönigen: Mit den neuen Abgastests sollte das Tricksen eigentlich der Vergangenheit angehören. Aber für die Autohersteller bleiben immer noch jede Menge Schlupflöcher.
https://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=66730
@sirchelios88
Was bist du doch für ein Verschwörungstheoretiker!
Das sind auch die, die Verschwörungstheorien anderer Verschwörungstheoretiker verschwören. ;-)
Für EURO 5 und EA 189 nützt nicht einmal der Faktor 2,1, weil die Dinger 180mg NOx/km verblasen.
Wir müssen halt draußen bleiben, in Stuttgart, Hamburg, München, Frankfurt, Berlin ... to be continued.
Keine Schonfrist bis 2020.
@Broesel
Die Vergleiche bei VW - mit Umweg über's Gericht - sind bereits legendär.
Das Handelsblatt hat's nicht erfunden ...
Hat jemand einen Screenshot oder PDF von dem Artikel, bevor er verschwand bzw. kostenpflichtig und/oder entschärft wurde? Wenn ja, bitte PN an mich. Herzlichen Dank!
@AlphaOmega
Meines Wissens ging es u.a. um die Nennung der Kanzlei.
Das hat sich jedoch erledigt, die wird weiterhin genannt.
War und ist legitim.
Mach' es dir einfach und schreibe direkt die Redaktion des Handelsblatts deswegen an.