Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Zitat:
@Uli745 schrieb am 26. Januar 2017 um 18:37:06 Uhr:
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 17:39:35 Uhr:
Blöd nur, dass nicht die Aktionäre den Wert einer Aktie beeinflussen können! *lol*Wer denn dann, wenn nicht diejenigen die Aktien kaufen und verkaufen?
Ist das mal wieder son Geistesblitz von Dir?
Du redest wie immer Mumpitz. Aber schön zu sehen, dass Du wieder ins Persönliche rutschst wenn Du nicht mehr durch siehst! *lol*
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:07:18 Uhr:
Du redest wie immer Mumpitz. Aber schön zu sehen, dass Du wieder ins Persönliche rutschst wenn Du nicht mehr durch siehst! *lol*Zitat:
@Uli745 schrieb am 26. Januar 2017 um 18:37:06 Uhr:
Wer denn dann, wenn nicht diejenigen die Aktien kaufen und verkaufen?
Ist das mal wieder son Geistesblitz von Dir?
Na dann sei doch so nett und erklär mir mal wer den Wert einer Aktie beeinflusst. Aber pass auf dass Du nicht wieder baden gehst, so wie das sonst immer der Fall ist.
Jetzt bin ich echt mal gespannt😁😁😁
http://lmgtfy.com/?...Zitat:
@Uli745 schrieb am 26. Januar 2017 um 19:13:23 Uhr:
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:07:18 Uhr:
Du redest wie immer Mumpitz. Aber schön zu sehen, dass Du wieder ins Persönliche rutschst wenn Du nicht mehr durch siehst! *lol*Na dann sei doch so nett und erklär mir mal wer den Wert einer Aktie beeinflusst. Aber pass auf dass Du nicht wieder baden gehst, so wie das sonst immer der Fall ist.
Jetzt bin ich echt mal gespannt😁😁😁
Im Fall, dass es für Dich schwierig wird auf den Link zu klicken:
"Zusammenfassung
In dieser Lektion hast du gelernt, dass ...
... der Aktienkurs eines Unternehmens von weit mehr als nur der betrieblichen Performance des Unternehmens selbst beeinflusst wird.
... staatliche Maßnahmen das Geschäftsumfeld ändern können, in dem ein Unternehmen aktiv ist. Für das Unternehmen wird es entweder einfacher oder schwieriger, sich mit Konkurrenten zu messen und ausreichend Gewinn zu erwirtschaften.
... die Stärke der Wirtschaft insgesamt die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens entweder anregen oder drosseln kann. Zudem kann sie die Bereitschaft von Tradern beeinflussen, in riskante Vermögenswerte wie Aktien zu investieren.
... die Nachfrage nach Aktien allgemein je nach Jahreszeit, Monat oder sogar Woche steigen oder fallen kann, besonders, da Trader sich jetzt zunehmend auf historische Kurscharts beziehen, um Kursbewegungen vorherzusagen.
... Markt-Hypes, Gerüchte, Modetrends, Presseberichte oder ein weithin publiziertes IPO den Aktienkurs eines Unternehmens in die Höhe oder in die Tiefe treiben können, egal, ob die Aufmerksamkeit tatsächlich gerechtfertigt ist.
... Kursänderungen für die Rohstoffe, die ein Unternehmen fördert oder verbraucht, dessen Gewinne und Aktienkurse beeinflussen können.
... Wechselkursfluktuationen den Import benötigter Waren für ein Unternehmen entweder teurer oder preisgünstiger, und den Export des Endprodukts entweder lukrativer oder weniger rentabel machen können.
... geopolitische Faktoren wie beispielsweise Regierungswechsel, Krieg oder sogar das Wetter sich auf Aktienkurse auswirken können – egal, in welcher Entfernung vom Heimatland eines Traders diese Ereignisse stattfinden.
... Trader deshalb die übergreifende Situation beachten und alle oben genannten Faktoren berücksichtigen müssen, wenn sie vorherzusehen versuchen, in welche Richtung ein Aktienkurs sich künftig bewegt."
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:29:50 Uhr:
http://lmgtfy.com/?...
Wenn Du nur mal selbst gelesen hättest:
Zitat:
Der Aktienkurs eines Unternehmens wird von weit mehr als nur der betrieblichen Performance des Unternehmens selbst beeinflusst.
Der Aktienkurs eines Unternehmens wird von weit mehr als nur den Aktivitäten des Unternehmens selbst beeinflusst. Zahlreiche Faktoren – viele davon außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens – können die Nachfrage nach Aktien herauf- oder heruntertreiben.Wesentlich für den Kurs einer Aktie ist, ob und in welchen Mengen Trader sie kaufen oder verkaufen möchten.
Wenn Trader den Gewinn eines Unternehmens, das leitende Management oder die künftigen Wachstumschancen attraktiv finden und der Meinung sind, diese Faktoren werden die Nachfrage nach den Aktien stärken, werden sie wahrscheinlich Aktien kaufen, um sie später mit Gewinn weiterzuverkaufen.
Sind sie von Geschäftssituation und Aussichten eines Unternehmens nicht angetan und erwarten deshalb eine fallende Nachfrage nach den Aktien, werden sie diese wahrscheinlich verkaufen.
Das Wesentliche hab ich (nur für Dich) markiert.
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Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:29:50 Uhr:
http://lmgtfy.com/?...Im Fall, dass es für Dich schwierig wird auf den Link zu klicken:
"Zusammenfassung
In dieser Lektion hast du gelernt, dass ...
... der Aktienkurs eines Unternehmens von weit mehr als nur der betrieblichen Performance des Unternehmens selbst beeinflusst wird.
... staatliche Maßnahmen das Geschäftsumfeld ändern können, in dem ein Unternehmen aktiv ist. Für das Unternehmen wird es entweder einfacher oder schwieriger, sich mit Konkurrenten zu messen und ausreichend Gewinn zu erwirtschaften.
... die Stärke der Wirtschaft insgesamt die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen eines Unternehmens entweder anregen oder drosseln kann. Zudem kann sie die Bereitschaft von Tradern beeinflussen, in riskante Vermögenswerte wie Aktien zu investieren.
... die Nachfrage nach Aktien allgemein je nach Jahreszeit, Monat oder sogar Woche steigen oder fallen kann, besonders, da Trader sich jetzt zunehmend auf historische Kurscharts beziehen, um Kursbewegungen vorherzusagen.
... Markt-Hypes, Gerüchte, Modetrends, Presseberichte oder ein weithin publiziertes IPO den Aktienkurs eines Unternehmens in die Höhe oder in die Tiefe treiben können, egal, ob die Aufmerksamkeit tatsächlich gerechtfertigt ist.
... Kursänderungen für die Rohstoffe, die ein Unternehmen fördert oder verbraucht, dessen Gewinne und Aktienkurse beeinflussen können.
... Wechselkursfluktuationen den Import benötigter Waren für ein Unternehmen entweder teurer oder preisgünstiger, und den Export des Endprodukts entweder lukrativer oder weniger rentabel machen können.
... geopolitische Faktoren wie beispielsweise Regierungswechsel, Krieg oder sogar das Wetter sich auf Aktienkurse auswirken können – egal, in welcher Entfernung vom Heimatland eines Traders diese Ereignisse stattfinden.
... Trader deshalb die übergreifende Situation beachten und alle oben genannten Faktoren berücksichtigen müssen, wenn sie vorherzusehen versuchen, in welche Richtung ein Aktienkurs sich künftig bewegt."
Das hast Du fein gemacht!
Wer sind diese Trader? Ist es der Mann im Mond oder Mao Tsetung?
Ich geb Dir nen Tip: Das sind die Leute die Aktien kaufen oder verkaufen. Wer Aktien kauft ist Aktionär.
Zitat:
@Uli745 schrieb am 26. Januar 2017 um 19:34:10 Uhr:
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:29:50 Uhr:
http://lmgtfy.com/?...Wenn Du nur mal selbst gelesen hättest:
Zitat:
@Uli745 schrieb am 26. Januar 2017 um 19:34:10 Uhr:
Zitat:
Der Aktienkurs eines Unternehmens wird von weit mehr als nur der betrieblichen Performance des Unternehmens selbst beeinflusst.
Der Aktienkurs eines Unternehmens wird von weit mehr als nur den Aktivitäten des Unternehmens selbst beeinflusst. Zahlreiche Faktoren – viele davon außerhalb der Kontrolle eines Unternehmens – können die Nachfrage nach Aktien herauf- oder heruntertreiben.Wesentlich für den Kurs einer Aktie ist, ob und in welchen Mengen Trader sie kaufen oder verkaufen möchten.
Wenn Trader den Gewinn eines Unternehmens, das leitende Management oder die künftigen Wachstumschancen attraktiv finden und der Meinung sind, diese Faktoren werden die Nachfrage nach den Aktien stärken, werden sie wahrscheinlich Aktien kaufen, um sie später mit Gewinn weiterzuverkaufen.
Sind sie von Geschäftssituation und Aussichten eines Unternehmens nicht angetan und erwarten deshalb eine fallende Nachfrage nach den Aktien, werden sie diese wahrscheinlich verkaufen.
Das Wesentliche hab ich (nur für Dich) markiert.
Uli, Du hast was von Aktionären gefaselt, Junge! 🙄
Dein Kommentar=> "Wer denn dann [Aktionäre, s.b. den Zusammenhang zwischen Deinem Antwort und meinem Vorpost!] wenn nicht diejenigen die Aktien kaufen und verkaufen?
Zitat:
@Barbarti schrieb am 26. Januar 2017 um 18:35:21 Uhr:
Hier noch ein paar mehr Hintergründe:Abgasskandal: Chefaufklärerin verlässt VW
Sie wollte wohl mehr Aufklären als VW lieb war 😉
Wenn die Anstellung nur als Feigenblatt für den Konzern dienen sollte, liegt diese Annahme durchaus im Bereich der Möglichkeiten.
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:40:55 Uhr:
Uli, Du hast was von Aktionären gefaselt, Junge! 🙄"Wer denn dann [Aktionäre, s.b. den Zusammenhang zwischen Deinem Antwort und meinem Vorpost!] wenn nicht diejenigen die Aktien kaufen und verkaufen?
Trader können Fondsmanager (oder Banken, oder irgendwelche Wertpapierfuzzies) sein, die für Anleger grössere Kontingente Aktien kaufen oder verkaufen. Die Trader behalten die Aktien nicht selber. Das solltest Du als Aktienexperte wissen.
Und Leute die zocken wie Hoeneß sind Daytrader.
Ich sags nochmal: Wer Aktien kauft ist Aktionär (auch wenn er sich die Aktien von einem Trader hat aufschwatzen lassen. Käufer von VW-Aktien fahren nicht nach Fort NOx um die Aktien persönlich abzuholen).
http://www.sueddeutsche.de/politik/vw-ruinoeses-weiter-so-1.3350437
Ruinöses "Weiter so"
Eine wichtige Personalie zeigt, was die Machthaber bei Volkswagen von Dieselskandal und Aufarbeitung halten:
gar nichts.
Zitat:
@Barbarti schrieb am 26. Januar 2017 um 18:35:21 Uhr:
Hier noch ein paar mehr Hintergründe:Abgasskandal: Chefaufklärerin verlässt VW
Sie wollte wohl mehr Aufklären als VW lieb war 😉
Danke für den Artikel, da lohnt es sich doch, etwas genauer nachzuschauen:
"Allerdings zeichneten sich schon früh Konflikte mit Management und Betriebsrat bei VW ab: So scheiterte Hohmann-Dennhardt mit ihrem Wunsch, den US-Juristen und Ex-FBI-Chef Louis Freeh als Berater nach Wolfsburg zu holen. Zuletzt, heißt es, habe die 66-Jährige im Dauerclinch mit dem Chefjuristen Manfred Döss gelegen. Der frühere Konzernjurist der VW-Tochter Porsche gilt als Mann der VW-Eigentümerfamilien Porsche und Piêch.
Der Abgasskandal ist längst nicht aufgeklärt
Aus Konzernkreisen heißt es nun, die scheidende Juristin wolle ihren "guten Namen" nicht länger dafür hergeben, dass VW bei der Aufklärung auf halbem Wege stehen bleibe. Der Autokonzern will die Affäre nach Straf- und Schadensersatzzahlungen in den USA in Höhe von mehr als 20 Milliarden Dollar offenbar nun zu den Akten legen. Dabei ist der Abgasskandal längst noch nicht aufgeklärt. Der Konzern hatte zuletzt in den USA verschiedene Vergleiche ausgehandelt, die ihn viele Milliarden kosten. VW hat aber bei weitem noch nicht alle Rechtsstreitigkeiten im Dieselskandal beigelegt.
Eine zentrale Frage ist bislang unbeantwortet: Wieviel wusste der frühere Vorstand um Ex-Chef Martin Winterkorn von den weltweiten Manipulationen? Davon hängt ab, ob Aktionäre Schadenersatz in Milliardenhöhe für die Kursverluste ihrer Papiere verlangen können. Der Automobilkonzern und seine Haupteigentümer, die Familien Porsche und Piëch, wollen das unter allen Umständen vermeiden. Ein solches Szenario könnte für Volkswagen weitere Milliardenstrafen nach sich ziehen.
Mit der bisherigen Chefin der Revision, Hiltrud Werner, hat Volkswagen bereits eine Nachfolgerin für Hohmann-Dennhardt ernannt. Aber man darf davon ausgehen, dass sie nicht stärker agieren wird als die ehemalige Verfassungsrichterin - mehr Selbstbewusstsein als diese Frau dürfte kaum jemand haben. Und selbst das reichte nicht.
Was auch in diesem Artikel mit keiner Silbe erwähnt wird: Wieviel wusste Ferdinand Piech? Von erheblicher Bedeutung ist an dieser Stelle der Hinweis im Artikel, Hohmann-Dennhardt habe zuletzt im Dauerclinch mit dem Chefjuristen Manfred Döss gelegen, einem Vertrauten der Familien Porsche und Piech. 😉
In dem Artikel gibt es zwei weiterführende Links zu Berichten, die hier meiner Erinnerung zufolge noch nicht wirklich thematisiert wurden:
Interview mit Ex-VW-Vorständin Christine Hohmann-Dennhardt vom November 2016:
(...)
"Was macht die Angst mit den Menschen?
Aus dieser Angst heraus beziehen sich viele Mitarbeiter dann auf Hierarchien und sagen: Nein, ich unternehme nichts, ich entscheide nichts, vielleicht mache ich da etwas falsch. Das ist keine gute Situation. Mit dazu beigetragen zu haben, dass die Mitarbeiter wieder selbstbewusster wurden und mitmachten, war mir wichtig. Man muss den Leuten den Rücken stärken, damit sie sich wieder wohler fühlen.
(...)
Manchmal heißt es ja auch, dass es von den Amerikanern ein industriepolitisches Spiel war, sich ausgerechnet VW auszugucken und gegen den Konzern vorzugehen, obwohl auch andere Hersteller Probleme haben, wenn auch nicht im gleichen Ausmaß wie VW. Ist das auch Ihre Position?
Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Wir haben Fehler begangen, da ist etwas Rechtswidriges über viele Jahre gelaufen, insofern müssen wir uns dem stellen. Da werden wir auch zur Verantwortung gezogen. Man kann sicher darüber spekulieren: Warum in einer solchen Größenordnung? Die Amerikaner sehen hier eben auch eine gewisse Beharrlichkeit eines Rechtsverstoßes, weil es über viele Jahre gelaufen ist.
Sie haben über Ihre Daimler-Zeit gesagt, dass es wichtig war, den Mitarbeitern wieder das Gefühl zu geben: Ihr dürft auch etwas wagen. Aber steht bei VW im Moment nicht im Vordergrund, alle Mitarbeiter dazu zu bringen, sich gesetzeskonform zu verhalten? Wie machen Sie das?
Zuerst einmal möchte ich festhalten, dass nicht unser gesamtes Unternehmen, nicht alle Mitarbeiter gegen Regeln verstoßen haben. Man muss natürlich erst einmal die Regeln aufstellen. Aber ich glaube, die Regeln sind es nicht alleine. Das Zweite ist, darüber zu diskutieren, welche Werte uns eigentlich leiten. Darüber muss man mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen diskutieren, weil wir sie ja brauchen und sie auf dem neuen Weg mitnehmen wollen. Da geht es wieder um das Thema Rechtsakzeptanz. Wir müssen den Menschen aber auch Sicherheit geben und eine Diskussion über die Ziele eines Unternehmens führen. Natürlich ist es ein Ziel, wieder tolle Autos zu bauen und auch in der Elektromobilität an vorderster Front mitzuspielen. Es geht aber auch um die Frage, wie man so etwas macht. Und ob das Ziel "Erfolg, Erfolg, Erfolg" das einzige ist, oder ob wir sagen: Wir wollen einen Erfolg, auf den wir auch stolz sein können. Und stolz kann man nur auf Erfolg sein, wenn er auch anständig ist."
"Was Winterkorn wissen konnte"
"Ein sauberer Diesel für die skeptischen Kunden auf dem US-Markt: Mit dieser Idee wollte VW einst zum Weltmarktführer unter den Autoherstellern aufsteigen, Toyota überholen. Heraus kam stattdessen der größte europäische Industrieskandal der jüngeren Zeit.
Seit 2015 publik wurde, dass VW in Wahrheit schmutzige Autos verkaufte, hat der Skandal den Autokonzern etwa 20 Milliarden Dollar gekostet. Sechs VW-Manager sind jetzt in den USA angeklagt worden. In Deutschland wird gegen etliche ermittelt, auch gegen den damaligen Konzernchef Martin Winterkorn. Der 69-Jährige, Haus-Name "der Alte", sagte am Donnerstag vor dem Untersuchungsausschuss im Bundestags sinngemäß, er könne sich gar keinen Reim darauf machen, wie der Abgas-Skandal in seinem Haus passiert sei - die personifizierte Ratlosigkeit.
Herrn Winterkorn kann geholfen werden: Süddeutsche Zeitung, NDR und WDR haben monatelang recherchiert und mit vielen Beteiligten gesprochen. Entstanden ist das Bild eines Betrugs, der klein anfing, sich aber fast epidemisch ausbreitete. Der sich verfestigte und am Ende mutmaßlich alle Ebenen des Weltkonzerns erreichte. Auch die oberste. Im VW-Konzern des "Alten" ging nichts ohne Druck von oben. Ist es da glaubhaft, dass der damalige Vorstandsvorsitzende vom Abgas-Skandal nichts wusste?
Immer wieder hätten Ingenieure empfohlen, das Vorhaben zu beerdigen
Das System VW - während seiner Regentschaft das System Winterkorn - war demnach eines, in dem die Angestellten mit Druck leben lernen mussten, solange sie sich in der strengen Hierarchie behaupten wollten.
Im Verlauf der Abgas-Affäre soll es nach Erkenntnissen von Ermittlern und Zeugen genügend Möglichkeiten zur Umkehr gegeben haben. Hausinterne Kritik an der manipulierten Motor-Software, mit der die US-Prüfer bei der Schadstoffmessung in die Irre geführt wurden, gab es von Anfang an. Aber die Kritiker seinen entweder nicht gehört oder ihrerseits als Bedenkenträger kritisiert worden. Manche hatten Angst um ihren Job."
Da haben wir es schon wieder: Plötzlich ist Winterkorn "der Alte". Der eigentliche "Alte" war in den Zeiten, als Wiko Konzernchef war, aber Piech. Den klammern selbst kritische Berichte wie die drei obigen Artikel völlig aus. Auch das System Angst wurde von Wiko zwar fortgeführt, jedoch im Grundsatz von Piech übernommen.
Teil dieses Systems war ja auch die berühmte Führungsrochade 2007, der Pischetsrieder und Bernhard zum Opfer fielen - kurz nachdem die entscheidenden Weichenstellungen zum Abgasbetrug erfolgt sein müssen.
Zitat:
@Uli745 schrieb am 26. Januar 2017 um 19:44:02 Uhr:
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:40:55 Uhr:
Uli, Du hast was von Aktionären gefaselt, Junge! 🙄"Wer denn dann [Aktionäre, s.b. den Zusammenhang zwischen Deinem Antwort und meinem Vorpost!] wenn nicht diejenigen die Aktien kaufen und verkaufen?
Trader können Fondsmanager sein, die für Anleger grössere Kontingente Aktien kaufen oder verkaufen. Die Trader behalten sie nicht selber. Das solltest Du als Aktienexperte wissen.
Und Leute die zocken wie Hoeneß sind Daytrader.Ich sags nochmal: Wer Aktien kauft ist Aktionär (auch wenn er sich die Aktien von einem Trader aufschwatzen hat lassen. Käufer von VW-Aktien fahren nicht nach Fort NOx um die Aktien persönlich abzuholen).
Diskussionsthema verfehlt, von Interesse war nicht eine Trader-, Daytraderdefinition oder die Erklärung "Wer Aktien besitzt ist Aktionär"!
Aber schön für mich zu sehen wie Du Dich im Thema durchwurstelst! *lol*
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:51:32 Uhr:
Diskussionsthema verfehlt, von Interesse war nicht eine Trader-, Daytraderdefinition oder die Erklärung "Wer Aktien besitzt ist Aktionär"!Aber schön für mich zu sehen wie Du Dich im Thema durchwurstelst! *lol*
Geh doch morgen mal zu Deiner Bank und lass Dir das mit den Aktien erklären. Mir ist die Zeit dafür zu schade.
*) Abgesehen davon hatte ich Dich gebeten mir zu erklären wer Einfluss auf den Wert einer Aktie hat, Deiner Aussage nach kann das der Aktionär nicht sein. Das kannst Du nicht, stattdessen verweist Du auf irgendwelche Links die Du (wie alle sehen konnten) selber nicht verstehst.
@Uli 745 ua:
" VOX DEI Dieser Benutzer ist auf Deiner Ignorier-Liste. Um diesen Beitrag zu sehen, klicke hier."
Probiert es mal. Klappt wunderbar! 🙂
Zitat:
@arnebanane73 schrieb am 26. Januar 2017 um 20:27:15 Uhr:
@Uli 745 ua:
" VOX DEI Dieser Benutzer ist auf Deiner Ignorier-Liste. Um diesen Beitrag zu sehen, klicke hier."
Probiert es mal. Klappt wunderbar! 🙂
Nee, isser nicht. Ich hab grad nachgeschaut
Zitat:
@Uli745 schrieb am 26. Januar 2017 um 19:53:20 Uhr:
Zitat:
@VOX DEI schrieb am 26. Januar 2017 um 19:51:32 Uhr:
Diskussionsthema verfehlt, von Interesse war nicht eine Trader-, Daytraderdefinition oder die Erklärung "Wer Aktien besitzt ist Aktionär"!Aber schön für mich zu sehen wie Du Dich im Thema durchwurstelst! *lol*
Geh doch morgen mal zu Deiner Bank und lass Dir das mit den Aktien erklären. Mir ist die Zeit dafür zu schade.
*) Abgesehen davon hatte ich Dich gebeten mir zu erklären wer Einfluss auf den Wert einer Aktie hat. Das kannst Du nicht, stattdessen verweist Du auf irgendwelche Links die Du (wie alle sehen konnten) selber nicht verstehst.
Jaja, Uli! Alles gut!
Aber ich bin erstmal froh, dass Du 2 Kommentare geschrieben konntest ohne mich zu beleidigen! Du schaffst das, Uli!