Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

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Ja also ich muss auch sagen das ich mir momentan keinen VW kaufen würde... und das obwohl mich viele als VW fanatisch bezeichnen würden... und ganz ehrlich, die Autos von Opel sind wirklich nicht schlecht... Preis Leistungsmässig liegen die für mich fast auf dem Niveau von VW (was Gebrauchtwagen angeht)

Wie die aktuellen Opel's sind, weiß ich nicht.
Aber mit den alten Corsa's hatte ich nur scherereien...
Mein Bruder und meien Mutter hatten jeweils einen. (BJ. so etwa 2005-2009).
Die Trommelbremsen haben nie richtig funktioniert.
Fesstellbremse lösete sich von selber.
Spurstangenkopf war regelmäßig ausgeschlagen...

Ach was bin ich unter den zwei Corsas gelegen...

Also den Astra J bin ich oft weite Strecken gefahren, sowohl Facelift als auch Vorfacelift... Diesel und Benziner...War immer zufrieden... meine Schwiegermutter hat seit ende 2014 nen Zafira Tourer mit Automatik... sehr schönes Auto... mein Onkel hat nen insignia den ich auch schon fahren durfte... auch n geiles Ding... und ich hab im Zuge des fahrzeugkaufs auch ernsthaft überlegt nen Opel zu nehmen... mein jetziger Golf War damals dann letztendlich das beste Angebot...

Und ganz ehrlich... wenn ich mich so was schreiben sehe frag ich mich selbst wer ich bin... so was hätte ich früher nie gesagt... aber Opel hat mich irgendwie überzeugt die letzten Jahre. .. und die ganzen Sachen bei VW die man so liest und hört wegen TSI Motoren die wegen verschiedenen Sachen reihenweise verrecken, defekten DSG Getrieben, keine Kulanz oder Garantie... und zur Krönung der Abgasskandal.... macht mich schon sehr skeptisch....

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Das interessiert hier nur keinen. Fakten zum Thread bitte kauft euch was ihr wollt aber das sowas von uninteressant wer in der Familie was fährt.

😁
Obwohl können auch noch über andere Marken reden 😮

Mittlerweile geht es ja für die Verantwortlichen des Desasters ans Eingemachte:

http://www.motor-talk.de/.../...-muessen-vor-gericht-t5604498.html?...

Zitat:

@Drahkke schrieb am 25. Februar 2016 um 22:03:02 Uhr:


Mittlerweile geht es ja für die Verantwortlichen des Desasters ans Eingemachte:

http://www.motor-talk.de/.../...-muessen-vor-gericht-t5604498.html?...

Ja und wo schon wieder....... Genau USA!
Schon was von hier gehört? Oder da wo sich alle unbedingt einschreiben wollten, bei unseren Anwälten aus den Niederlanden??

Daß die Geschädigten in den USA hier in einer vorteilhafteren Rechtsposition stehen, bestreite ich nicht.

Sollte nicht gegen dich gehen, sondern immer nur USA bla bla bla....
Ich lebe in Deutschland und würde gerne hier sowas mal lesen, aber viel Hoffnung habe ich nicht!

Und Deutschland hörst du nur sowas: in Chemnitz wird aufgrund der zu erwartenden Einbußen bei Steuereinnahmen aufgrund des Abgasskandals ein geplantes Ballsportzentrum und das kostenlose Obstfrühstück für KiTas nicht umgesetzt...

Danke VW

Ich kann das Gejammer, wie toll das mit den Entschädigungen in den USA ist, echt nicht mehr hören!

Bitte führt Euch vor Augen, dass dies eine Auswirkung des grundlegend unterschiedlichen Ansatzes für den Verbraucherschutz in USA und Europa ist.

Stark vereinfacht gilt in den USA, das jeder jedes Produkt in den Markt bringen kann, wenn er es für richtig hält. Allerdings können im Gegenzug Verbraucher den Hersteller/Verantwortlichen bis auf das letzte Hemd verklagen, wenn sie von den Produkt geschädigt werden. Dies soll davon abhalten, wissentlich gefährliche Produkte auf den Markt zu bringen.
Es führt aber zu solch kuriosen Auswüchsen wie Millionen Dollar Schadenersatz, weil man die Katze in der Mikrowelle trocknen wollte und der Hersteller nicht darauf hingewiesen hat, dass dies keine so gute Idee ist.
Auf der Anderen Seite können dort viele Produkte erst mal frei verkauft werden, die es hierzulande (aus guten Gründen) niemals in den Markt schaffen würden. Wenn man dann krank wird kann man ja klagen...

In Europa versucht man dagegen, potentiell gefährliche Produkte von vornherein nicht in den Markt zu lassen, indem entsprechende Hürden für die Zulassungen gesetzt werden (siehe z.B. zugelassene/verbotene Stoffe in Lebensmitteln, Textilien etc.). Dementsprechend sind die Klagemöglichkeiten auf Verbraucherseite nicht so exzessiv, weil diese nicht als Abschreckung dienen sollen, sondern "nur" tatsächlich entstandene Schäden ausgleichen sollen. Im Zuge der CE-Richtlinie ist dieses System allerdings schon deutlich zugunsten der Hersteller verschoben worden und TTIP wird noch mehr Richtung Eingenverantwortung der Hersteller gehen.

Ob man nun des eine oder andere System besser findet, sei jedem selbst überlassen. Allerdings die hohen Schadenersatzansprüche in USA auch bei uns zu einzufordern, ohne die Grundvoraussetzung hierfür in Kauf zu nehmen, ist blödsinnig.

Auf einem anderen Blatt steht natürlich, dass die Verantwortlichen für den Betrug auch hierzulande dafür gerade stehen sollte, aber den wirklich zuständigen Personen dies hinreichend nachzuweisen halte ich für leider unwahrscheinlich.

Zitat:

@katylemon schrieb am 26. Februar 2016 um 10:10:14 Uhr:



...

In Europa versucht man dagegen, potentiell gefährliche Produkte von vornherein nicht in den Markt zu lassen, indem entsprechende Hürden für die Zulassungen gesetzt werden.
...

Wenn das so wäre, wäre vieles besser.
Wieso ist es dann möglich dass ein Euro 6 Diesel die Luft mit mehr als 1000 mg/km völlig legal verpestet, obwohl der Normgrenzwert bei 80 mg/km liegt. Man hätte schon viel früher auf die Realemissionen achten können, tut man aber nicht, um den Konzernen den maximalen Profit zu ermöglichen auf Kosten der Gesundheit. Es ist immerhin bewiesen, dass alleine durch Dieselabgase in Deutschland 10.000 Menschen pro Jahr früher sterben. Also was ist jetzt mit potenziell gefährliche Produkte von vornherein nicht in den Markt lassen? In der Autoindustrie trifft das leider nicht zu.

Zitat:

@Senke schrieb am 25. Februar 2016 um 17:45:48 Uhr:


.... habe ich mich entschlossen unseren geliebten Golf zu verkaufen (um 1 Jahr vorgezogen) und mich mal an eine andere Marke versucht. Mal sehen was die Zeit so bringt.....

Da würde mich interessieren wie du dein Golf verkauft hast, privat oder Inzahlungnahme, und was du dafür bekommen hast.

Den Golf zu verkaufen ist momentan kaum ne Option. Oder du schreibst ne Menge Geld ab.

"durch Dieselabgase [...] 10.000 Menschen [...] sterben"

Ach, was bin ich froh, auf dem Land zu leben 🙂
Längere Anfahrtswege und eingeschlossen im Schnee hin oder her 😉

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