Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal
VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?
Beste Antwort im Thema
Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?
Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?
Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂
18869 Antworten
Wenn sich bereits alle auf eine gemeinsame Linie bei den Verhandlungen geeinigt haben, wozu dann morgen noch ein "Gipfel"? 🙄
Zitat:
@Jubi TDI/GTI schrieb am 1. August 2017 um 18:20:45 Uhr:
Wenn sich bereits alle auf eine gemeinsame Linie bei den Verhandlungen geeinigt haben, wozu dann morgen noch ein "Gipfel"? 🙄
Kaffee trinken und gegenseitig Geld und Pöstchen austauschen.
Ab jetzt regelt Maddin die Sache
Hat der nicht Gerechtigkeit als Wahlkampfthema auserkoren ?
Da wär die Chance für Ihn
Wenn jeder Dieselfahrer ein Kreuzchen auf dem Wahlzettel macht käme ordentlich was zusammen
http://m.spiegel.de/.../...n-die-konzerne-zahlen-lassen-a-1160951.html
Zitat:
@Teckler schrieb am 1. August 2017 um 18:22:32 Uhr:
Ab jetzt regelt Maddin die Sache
Hat der nicht Gerechtigkeit als Wahlkampfthema auserkoren ?
Da wär die Chance für Ihn
Wenn jeder Dieselfahrer ein Kreuzchen auf dem Wahlzettel macht käme ordentlich was zusammenhttp://m.spiegel.de/.../...n-die-konzerne-zahlen-lassen-a-1160951.html
Wie lange haben wir schon eine schwarz-rote Koalition, und wieso hat man bisher nichts gegen die Machenschaften der Autoindustrie unternommen?
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Die Polit-und Fuhrungsriege können sich diesen Fred als Nachtlektüre ins Bett nehmen und wenn sie noch einen funken Anstand besitzen, am nächsten Morgen geschlossen von allen Ämtern zurücktreten. Als erstes aber die Volksverräter wegen Missachtung ihres Amtseides.
EDIT zum Bild: wo ist der DPF? 😁
Weiss nicht ob das schon jeder gesehen hat, aber Deutschland ist fast das einzige Land was nicht so klar kommt 😁
https://www.motor-talk.de/.../...das-ausland-fahrverbote-t6104833.html
Na der thread glüht ja vor dem Gipfel.
Wer glaubt, das nach den verpflichtenden Softewareupdates die Betrüger noch sich um eine ordentliche Hardewareversion kümmern, glaubt auch an den Klapperstorch, der die Kinder bringt.
Die Autos werden so oft verrecken, bis Wissi feststellt, das sich Hardewarenachrüstungen erübrigen mangels Masse an Fahrzeugen.
Das dicke Geschäft machen die Tuner, die für die genervten, weil ständig in der Werkstatt stehenden Kunden zurückdaten. Dabei machen wir Kunden uns dann noch strafbar und sind zum drittenmal hintereinander die Gearschten.
Man bräuchte einen Marsch aller Bertoffenen auf Berlin, um die Saubande aus dem BMVI zu prügeln.
Wer in HH mit ein paar tausend Vermummten nicht fertig wird, hält Millionen zorniger Dieselfahrer never ever auf😁😁😁😁
Bitte nicht als Werbung für den unten genannten Anwalt missverstehen (ich bin nicht bei ihm und kenne ihn auch nicht), aber es mag ein wissenswerter Hinweis sein:
http://www.focus.de/.../...ngsumruestung-machen-lassen_id_7292913.htmlZitat:
10. Kann ich mich gegen den Entzug der Zulassung wehren?
FOCUS Online Rechtsexperte Professor Marco Rogert erklärt die allgemeinen Möglichkeiten in solchen Fällen: "Autofahrer könnten sich mittels eines Eilverfahrens einstweilig bis zur Entscheidung in der Hauptsache gegen die behördliche Verfügung wehren. Rechtsgrundlage ist die Verwaltungsgerichtsordnung. Entscheidend wird in diesem summarischen Verfahren sein, ob das Gericht die Aufhebung der Entscheidung für denkbar hält und ob das Aufschubinteresse des Betroffenen höher zu bewerten ist als das Vollzugsinteresse der Behörde. Es spricht viel dafür, dass derartige Eilverfahren Erfolg haben können. Das eigentliche Klageverfahren ('Hauptsache'😉 führt dann zu einer finalen gerichtlichen Klärung, ob die Untersagungsverfügung Bestand hat oder ob sie aufgehoben wird", so Rogert.
"Vielleicht auch deshalb ist die Zeit für den eigentlichen Gipfel recht knapp bemessen. Nur zwei Stunden sind angesetzt, bis die Öffentlichkeit mit einer Pressekonferenz über die Ergebnisse informiert werden soll. Der 2. August 2017 mag den bisherigen Höhepunkt des Dieselskandals markieren, ob er auch die Wende bringen kann ist zumindest fraglich."
Aha. Zwei Stunden Dauer. Da kann nur noch Kosmetik betrieben werden, die Grundzüge liegen schon fest. Da hat jeder Teilnehmer durchschnittlich vielleicht fünf Minuten Redezeit.
Weiter:
"Die Politik gibt sich deshalb im Voraus bestimmt: Den Vorschlag der Autoindustrie, die Diesel mit Softwareupdates zu versorgen und so die Abgasreinigung effizienter zu gestalten, lehnt Umweltministerin Hendricks ab. Selbst Verkehrsminister Dobrindt, der sich während des gesamten Skandals nicht gerade als riesiger Kritiker hervorgetan hat, erklärte die Autoindustrie habe „jetzt die verdammte Verantwortung“. (...)
Da steht also immer noch Babsis Aussage im Raume, die reinen Updates seien nur ein erster Schritt.
Wahrscheinlich wird das dann an irgendwelche Ausschüsse delegiert und verläuft dort später - nach der Wahl - im Sande. Oder?
Hier im Thread ist das Meinungsbild ja klar. Man hält twintec für nötig, schätzt aber die Chancen gleich Null.
Wir werden sehen.
SZ, 1. August 2017, 18:48 Uhr, Abgasskandal
Audi entgeht peinlichem Prozess - kurz vor dem Diesel-Gipfel - von Klaus Ott
"... Arbeitsgericht in Ingolstadt, wo ein ehemaliger Audi-Manager gegen seinen Rauswurf wegen der Abgasaffäre klagt. Am Dienstag sollte verhandelt werden. (...) Bei Gericht wären wohl einige für die Ingolstädter Volkswagen-Tochter überaus peinliche Vorgänge zur Sprache gekommen. Doch kurz vor dem Termin machten beide Seiten einen Rückzieher. ...
Die Schweigestunde bei Gericht passt zur Taktik von VW und Audi in der Abgasaffäre. Der Wolfsburger Autohersteller und sein Ingolstädter Ableger wollen möglichst wenig nach außen dringen lassen. Wie die Schadstoffwerte bei Dieselfahrzeugen manipuliert worden waren, wer davon wusste, wer letztlich verantwortlich ist; davon sollen die Öffentlichkeit und die eigenen Kunden wenig erfahren.
Der Manager soll mit vielen Leuten über das "Defeat Device" gesprochen haben
Darüber hätte der gefeuerte Ex-Manager, eine Führungskraft aus dem Bereich Fahrzeug-Zulassung, bestimmt einiges erzählen können. Interne Papiere von Audi legen den Schluss nahe, dass der gegen seine Kündigung klagende Manager sehr wohl mitbekommen hatte, wie die Behörden in den USA jahrelang mit falschen Stickoxidwerten getäuscht worden waren. Auch die Zulassungsabteilung hat also offenbar von den Betrügereien in Übersee gewusst. Das widerspricht der These von VW, nur ein kleiner Kreis sei eingeweiht gewesen.
Höchst aufschlussreich ist beispielsweise eine Mail vom 29. September 2013, in der sich ein Diesel-Techniker bei seinem Chef heftig über den für die Zulassung von Fahrzeugen zuständigen Manager beklagte. Dieser spreche mit zu vielen Leuten über das "Defeat Device". Das ist eine Abschalteinrichtung. Eine Software, die dafür sorgt, dass die Abgasreinigung bei den Messungen der Behörden auf einem Prüfstand bestens funktioniert, auf der Straße hingegen weitgehend ausgeschaltet wird. Das ist für einen Autohersteller billiger, als für saubere Luft zu sorgen.
In einer E-Mail stand, E-Mails seien zu vermeiden
Die Mail vom 29. September 2013 mit der Beschwerde über den redseligen Zulassungsmanager geht noch weiter. Dieser verhalte sich "gefährlich". Audi brauche Zeit, um bei den Zulassungsbehörden eine "saubere Strategie zu definieren". Die Mail enthält auch den Hinweis, E-Mails in dieser Sache seien zu vermeiden. Sehr sinnvoll, das in eine Mail zu schreiben. Aber da waren wohl keine Verbrecher-Profis zugange. Sondern überforderte Führungskräfte aus dem unteren und mittleren Management, die angesichts der strengen Vorgaben des Vorstands offenbar keine andere Lösung wussten, als zu tricksen. Oder gar zu betrügen.
Im Kern geht es darum, wie viel Ad Blue die Diesel-Fahrzeuge verbrauchen durften. Mit der Harnstofflösung wird das Abgas gereinigt. Damit kleine Ad-Blue-Tanks genügten, wurde vor etwa einem Jahrzehnt bei Audi das "Defeat Device" entwickelt. Das ging lange gut. Doch 2013 sorgten sich immer mehr Mitwisser bei Audi, die US-Behörden könnten merken, was da läuft. Etwa wegen der Nachfüllintervalle bei Ad Blue. Der für die Kontakte zu den Behörden verantwortliche Zulassungsmanager warnte am 27. September 2013 fünf Kollegen per Mail, es bestehe ein "unmittelbarer Klärungsdruck".
Drei Wochen später wurde der Manager von einem Vorgesetzten gefragt, ebenfalls per Mail, warum denn niemand beim Vorstand größere Ad-Blue-Tanks gefordert habe. Das bisherige Konzept sei eigentlich "nicht zulassungswürdig" gewesen. Viel Stoff für einen spannenden, dann aber abgesagten Gerichtstermin."
VG myinfo
Zitat:
@myinfo schrieb am 1. August 2017 um 21:11:45 Uhr:
SZ, 1. August 2017, 18:48 Uhr, AbgasskandalAudi entgeht peinlichem Prozess - kurz vor dem Diesel-Gipfel - von Klaus Ott
"... Arbeitsgericht in Ingolstadt, wo ein ehemaliger Audi-Manager gegen seinen Rauswurf wegen der Abgasaffäre klagt. Am Dienstag sollte verhandelt werden. (...) Bei Gericht wären wohl einige für die Ingolstädter Volkswagen-Tochter überaus peinliche Vorgänge zur Sprache gekommen. Doch kurz vor dem Termin machten beide Seiten einen Rückzieher. ...
Die Schweigestunde bei Gericht passt zur Taktik von VW und Audi in der Abgasaffäre. Der Wolfsburger Autohersteller und sein Ingolstädter Ableger wollen möglichst wenig nach außen dringen lassen. Wie die Schadstoffwerte bei Dieselfahrzeugen manipuliert worden waren, wer davon wusste, wer letztlich verantwortlich ist; davon sollen die Öffentlichkeit und die eigenen Kunden wenig erfahren."
Na da war bestimmt ne saftige Prämie fällig.
Zitat:
@Steam24 schrieb am 1. August 2017 um 21:10:14 Uhr:
... Wir werden sehen.
Yopp. Hier der neueste Stand:
tagesschau, Stand: 01.08.2017 20:43 Uhr, Vor Diesel-Gipfel
"Bund, Länder, Vertreter der Autohersteller - morgen sitzen sie an einem Tisch, um wichtige Fragen rund um den Diesel zu klären. Bereits vor dem Spitzentreffen scheint klar, dass die Industrie wohl um teure Motorumrüstungen herumkommt.
Es geht um Millionen Diesel-Autos und Millionen-Kosten - dennoch kommen deutsche Autohersteller beim morgigen Diesel-Gipfel voraussichtlich glimpflich davon: Bund und Länder wollen sie zu Nachrüstungen der Fahrzeuge mit den Abgaswerten Euro 5 und Euro 6 verpflichten, das geht zumindest aus dem Entwurf der Abschlusserklärung hervor, der dem ARD-Hauptstadtstudio vorliegt.
Medienberichten zufolge soll es sich dabei zunächst um eine Software-Lösung handeln, die bis Ende 2018 zu einer Reduzierung der Schadstoffbelastung in deutschen Städten führen soll. Die Politik betont in ihrer Erklärung das Ziel, pauschale Dieselfahrverbote in deutschen Städten zu vermeiden.
Keine teuren Motorumrüstungen
Weitergehende technische Umrüstungen werden hingegen vorerst nicht vereinbart. Die Autoindustrie wird aber aufgerufen, wirtschaftlich vertretbare Konzepte für solche Umrüstungen zu entwickeln. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet sagte: "Dass die Software umgerüstet wird, ist keine Verhandlungsfrage, sondern eine Selbstverständlichkeit". Hardware-Nachrüstungen könne der Gipfel nicht pauschal beschließen. Dazu müsse die Autoindustrie aber darlegen, was technisch machbar, sinnvoll und finanzierbar sei. Die angestrebten Nachbesserungen sollen Autobesitzern keine Nachteile bringen. So darf sich der Kraftstoffverbrauch nicht erhöhen, wie aus dem Bund-Länder-Entwurf hervorgeht.
Bund und Länder setzen den Herstellern zudem eine Frist bis Oktober dieses Jahres, um ein Konzept für realitätsnähere Prüfverfahren der Emissionen vorzulegen. Die Straßentests sind ab September für alle neuen Fahrzeugtypen und zwei Jahre später für alle neu zugelassenen Fahrzeuge verpflichtend. Der gemessene Stickoxid-Ausstoß darf aber zunächst noch deutlich über dem Laborwert liegen.
Autobauer sollen Nachrüstungen bezahlen
In der Erklärung wird festgehalten, dass die Hersteller die Kosten für die Nachrüstungen tragen sollen. Die Nachrichtenagentur Reuters schreibt, dass diese um die 300 Millionen Euro betragen könnten - Umrüstungen am Motor würden hingegen in die Milliarden Euro gehen.
Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, sind die Autokonzerne zu Nachrüstungen von sieben Millionen Diesel-Fahrzeugen bereit. Mit Softwarelösungen könnten Stickoxid-Emissionen auf der Straße "schnell und effektiv gesenkt werden", sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie, Matthias Wissmann, der Nachrichtenagentur dpa. "Wir gehen davon aus, dass eine Verringerung der realen Stickoxid-Emissionen von durchschnittlich mindestens 25 Prozent möglich ist."
Mobilitätsfonds soll her
Zusammen mit den Herstellern will der Staat laut Entwurf der Abschlusserklärung zudem einen Mobilitätsfonds auflegen. Mit dem Geld - Medienberichten zufolge ein dreistelliger Millionenbetrag - sollen zum Beispiel die Anschaffung von Elektrobussen und -Taxis gefördert und der Ausbau der Lade-Infrastruktur für E-Autos beschleunigt werden.
Opposition kritisiert, EU warnt
Die Opposition kritisierte das Vorgehen der Bundesregierung. "Sie belässt es bei freundlichen Appellen an die Autoindustrie, garniert mit ein paar Förderprogrämmchen", sagte Grünen-Fraktionsvize Oliver Krischer.
Wegen des Abgas-Skandals warnte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker die gesamte deutsche Industrie vor einem Imageschaden. Durch das Fehlverhalten Weniger habe Deutschland bereits einen Ansehensverlust erlitten, sagte Juncker dem ARD-Studio Brüssel. Gleichzeitig stellte er klar, dass er den Skandal um manipulierte Abgasemissionen nicht nur als deutsches Thema sieht: "Es gibt ein aus Deutschland kommendes Gesamt-Diesel-Problem in Europa - wegen der intensiven Exportfähigkeit der deutschen Automobilindustrie."
Die EU-Kommission ist vor allem auf der Grundlage von europäischem Umweltrecht in der Angelegenheit aktiv und eröffnete unter anderem gegen Deutschland und vier andere Mitgliedstaaten Vertragsverletzungsverfahren, um sicherzustellen, dass die Standards zur Luftqualität eingehalten werden. Ein Einschreiten der Brüsseler Behörde darüber hinaus schließt Juncker ausdrücklich nicht aus: "Je nachdem, wie die Dinge sich entfalten, wird die EU-Kommission auch in Sachen Kartellrecht zu Schritten bereit sein."
Am Diesel-Gipfel nehmen mehrere Bundesländer, Branchenverbände, Vertreter von Kommunen sowie die IG Metall und die Arbeitgeber teil."
VG myinfo
Das nennt man Vergleich! Oder ist bekannt, ob der Verhandlungstermin nachgeholt werden soll? Jedenfalls danke für die tolle Info! 🙂
https://www.swr.de/.../index.htmlZitat:
Vor dem Arbeitsgericht Ingolstadt geht ein weiterer Audi Ingenieur gegen seine Kündigung im Zuge der Dieselaffäre vor. Die Verhandlung beginnt am Nachmittag. Auch vor dem Arbeitsgericht Heilbronn sind noch zwei weitere Verfahren von Neckarsulmer Dieselmotorenentwicklern anhängig. Eines davon, gegen den früheren Chefentwickler der Neckarsulmer Dieselabteilung, wird am 11. August fortgesetzt. Zwei weitere Verfahren ruhen, eines davon betrifft einen italienischen ehemaligen Audi-Ingenieur, der zur Zeit in Untersuchungshaft sitzt.
http://www.donaukurier.de/.../...echniker-vor-die-Tuer;art1735,3327900Zitat:
Weiß’ Anwalt Hans-Georg Kauffeld hatte vergangene Woche beim Landesarbeitsgericht Dokumente vorgelegt, aus denen hervorgehen soll, dass Audi-Vorstandschef Rupert Stadler spätestens ab 2012 und nicht erst Ende 2015 über die Manipulation der Abgas-Werte bei den 3-Liter-TDI-Motoren informiert gewesen sein soll. Mit der Freistellung von Weiß wolle die VW-Tochter von den eigentlich Verantwortlichen für den Skandal ablenken wollen, so Kauffeld.
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Hier noch ein weiterer Artikel zum Gipfel (max. 2h? pffff...) - Titel:
"Das fordert die Regierung beim Diesel-Gipfel
Diesel-Gipfel: Was die Politik von der Autoindustrie fordert"
http://www.sueddeutsche.de/.../...gierung-beim-diesel-gipfel-1.3612056
Als Minimalziel wär es schon ein Erfolg wenn wenigstens eine Garantie nach dem Softwareupdate gewährt wird.
Es gibt ja schon eine inoffizielle "Vertrauensbildende Maßnahme" zur Kulanz nach dem Update.
Aber schriftlich rücken das die Nasen vom Autohaus natürlich nicht raus.
Noch nicht...
Zitat:
@AlphaOmega schrieb am 1. August 2017 um 21:23:52 Uhr:
(...)
Hier noch ein weiterer Artikel zum Gipfel (max. 2h? pffff...) - Titel:"Das fordert die Regierung beim Diesel-Gipfel"
http://www.sueddeutsche.de/.../...gierung-beim-diesel-gipfel-1.3612056
"In einem Entwurf der Regierung für die Abschlusserklärung des Gipfels heißt es, dass die Software-Updates nur ein Anfang sein dürften, "weitere Schritte" müssten folgen. Gefordert seien Konzepte zur Umrüstung oder zum Einbau zusätzlicher Abgassysteme. Diese müssten aber technisch leistbar und finanzierbar sein. Wegen der Komplexität der technischen Fragen wird nicht erwartet, dass die Arbeitsgruppe am Mittwoch bereits Ergebnisse präsentieren kann. Zumindest zunächst dürfte die Industrie also um konkrete Zusagen zum nachträglichen Umbau herumkommen."
Placebos sofort, alles andere bleibt diffus. Jetzt kommt ein Artikel nach dem anderen rein, aber die Quintessenz scheint zu stehen: Wenn es um die wirklich wichtigen Punkte geht, bleiben die Herrschaften nebulös. Schmierenkommödie!
Das ist der Zustand unserer Demokratie:
- Millionen Autos kapputtmachen - jederzeit gerne, sogar kostenlos.
- Die Autofahrer teilenteignen - kein Problem.
- Emissionen real senken - Fehlanzeige.
- Kosmetik, Lächeln, schöner Schein, deutschen Michel vor der Wahl ruhigstellen und ansonsten ein "weiter so".
Der Berg kreißte und gebar eine Maus.
Und hinterher bejammern die Politiker wieder die geringe Wahlbeteiligung und die Zuwächse bei den Radikalen. 😛