Rückenprobleme mit Golf VII Comfortline Standard-Sitzen

VW Golf 7 (AU/5G)

Ich habe am letzten Montag meinen neuen Golf 1,2 TSI Comfortline in Wolfsburg abgeholt.

Nach der 450 km langen Rückfahrt hatte ich schlimme Rückenschmerzen (Lendenwirbel) und meine Schultern waren total verspannt. Ich habe die normalen serienmäßigen Sitze des Comfortline drin.

Normalerweise habe ich keine Rückenprobleme oder sonstige Beschwerden. Vorher fuhr ich 14 Jahre lang einen Ford Focus. Da hatte ich selbst bei längeren Urlaubsfahrten nie Probleme.

Haben noch andere diese Erfahrungen mit den Comfortline-Sitzen gemacht?

Ich hatte unterwegs mehrfach die Sitzeinstellung verändert, mal die Lordosen-Stüze rein, mal raus gedreht. Alles half nichts. Selbst bei einer Fahrt von 50 km gestern hatte ich die Probleme.

Neben den Daten des Autos nun noch meine "technischen Daten":

Bin männlich, 48 Jahre alt, 1,85 m groß und wiege 88 kg. Also nichts außergewöhnliches.

Beste Antwort im Thema

Die ganze Diskussion kann jede/r nur für sich persönlich beantworten, denn es ist ja der individuelle Körperbau und der Fahrstil entscheident. Da hilft nur eine mindestens 15-30 minütige Probefahrt - und vorher ein gründliches einstellen des Sitzes.

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....

Ja, der ERGO-Activ-Sitz hat eine herausziehbare Unterschenkelstütze. Ist für große Menschen auf der Langstrecke wirklich total hilfreich und entspannend! Ich würde nicht mehr drauf verzichten wollen.

Zitat:

@TheStefan schrieb am 18. Dezember 2016 um 18:14:07 Uhr:



Zitat:

@spreetourer schrieb am 18. Dez. 2016 um 17:57:14 Uhr:


Die Massagefunktion ist mE eh ein verzichtbares Gimmick, und ich vergesse es meistens einzuschalten. Beim nächsten Kauf würde ich das abwählen, ist aber Standard bei dem Sitz.

Soweit ich weiß hat der Ergo-Sitz verlängerbare Sitzflächen oder? Das wäre interessant für mich, da ich 1.96m gross bin.

Meine Frau und ich hatten auch Rückenschmerzen. Wirksame Abhilfe brachte ein keilförmiges Schaumstoffsitzkissen, das wir einfach auf den Sitz gelegt haben. Dann sitzt man wie auf einem hochwertigen Bürostuhl etwas höher und aufrechter in dem Sitz, was dem Rücken gut tut. Die Kissen gibt es in verschiedenen Härten (Ich habe ein weicheres Kissen genommen, meine Frau ein härteres) im Orthopädiefachhandel, bei ATU und im Internet. Sind gar nicht so teuer.

Zitat:

@sportsvanfahrer schrieb am 20. Dezember 2018 um 18:50:40 Uhr:


Meine Frau und ich hatten auch Rückenschmerzen. Wirksame Abhilfe brachte ein keilförmiges Schaumstoffsitzkissen, das wir einfach auf den Sitz gelegt haben. Dann sitzt man wie auf einem hochwertigen Bürostuhl etwas höher und aufrechter in dem Sitz, was dem Rücken gut tut. Die Kissen gibt es in verschiedenen Härten (Ich habe ein weicheres Kissen genommen, meine Frau ein härteres) im Orthopädiefachhandel, bei ATU und im Internet. Sind gar nicht so teuer.

Habe ich auch, sogar extra für Golf7, bringt aber auch nix, weil entweder zu hart oder zu weich.

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Zitat:

@Christian He schrieb am 19. Dezember 2018 um 14:58:57 Uhr:


Die Sitze sind jenach Ausstattung unterschiedlich (Trendline, Comfortline, Highline, GTI), den Ergo kann man immer als Extra bestellen. Also hat man ja die Auswahl.

GTI, GTD und R gibts nicht mit Ergo

Ich hatte mir ganz zu Anfang als Umgewöhnung auch so ein Sitzkissen besorgt und dieses eine Zeit lang benützt.
Obwohl ich groß bin hatte ich mit der harten und relativ wenig Seitenhalt bietenden Sitzfläche Anfangsprobleme.

Eigentlich ist das sehr bedenklich wenn sich Fahrer Sitzhilfen zurecht schnitzen müssen um in einem neuen Fahrzeug halbwegs gut zu sitzen.

Zitat:

@Ugolf schrieb am 21. Dezember 2018 um 09:09:07 Uhr:


Eigentlich ist das sehr bedenklich wenn sich Fahrer Sitzhilfen zurecht schnitzen müssen um in einem neuen Fahrzeug halbwegs gut zu sitzen.

Wieso eigentlich kauft sich jemand ein neues oder fast neues Auto, in dem man nicht „halbwegs gut“ sitzen kann? An einem Fehlkauf ist doch eher der Käufer schuld. Bin 2x auf die B-Klasse (alt und neu) hereingefallen, weil ich im Vertauen auf Premium bzw. „Das Beste oder nichts!“ beide nicht ausgiebig genug Probe gefahren habe und den etwas blauäugigen Kauf später bitter bereut habe. Aber ... selber schuld.

>Wieso eigentlich kauft sich jemand ein neues oder fast neues Auto, in dem man ...

vielleicht deshalb:

>weil ich im Vertauen auf Premium bzw. „Das Beste oder nichts!“ beide nicht ausgiebig genug Probe gefahren habe.

Richtig, das war eine der möglichen Antworten. Doch die hatte ich ja selber schon gegeben. 😁

Zitat:

@lrlr schrieb am 21. Dezember 2018 um 10:43:32 Uhr:


>Wieso eigentlich kauft sich jemand ein neues oder fast neues Auto, in dem man ...

vielleicht deshalb:

>weil ich im Vertauen auf Premium bzw. „Das Beste oder nichts!“ beide nicht ausgiebig genug Probe gefahren habe.

Seit wann kann man Neuwagen Probe fahren? Nicht mal bei meinem Schaufenster Neuwagen ging das.
Ein Händler lässt sich doch nicht seinen vorhandenen Neuwagen zum Gebrauchten runterstufen!

Zitat:

@HSME schrieb am 21. Dezember 2018 um 16:43:43 Uhr:


Seit wann kann man Neuwagen Probe fahren?

Hat das jemand behauptet? In meinen Kommentaren steht nix davon. Ich sprach lediglich von einem neuen Auto, das für den Käufer ja durchaus auch ein neuer Gebrauchter sein kann. Zum Neuwagenkauf: Jeder authorisierte VW-Händler überlässt dir zum Probefahren gerne einen seiner zugelassenen Fastneuwagen, der ziemlich genau deinem Wunschfahrzeug entsprechen dürfte. Auch bekannt als Vorführer.

Zitat:

Zum Neuwagenkauf: Jeder authorisierte VW-Händler überlässt dir zum Probefahren gerne einen seiner zugelassenen Fastneuwagen, der ziemlich genau deinem Wunschfahrzeug entsprechen dürfte. Auch bekannt als Vorführer.

Besonders das "Wunschfahrzeug" halte ich aber für ein Gerücht.

Ich finde diese Bemerkung über die Möglichkeit, alles bei einer Probefahrt auszuprobieren, arrogant, anmaßend, um nicht zu sagen: frech.

Nicht jeder hat die Möglichkeit, sein Wunschfahrzeug tagelang zu fahren, um jede, aber auch jede Kleinigkeit so auszuprobieren, dass man damit eine zweifelsfreie Entscheidung fällen kann. Die Autos sind so komplex geworden, dass sowas nur noch Supermänner wie vielleicht der Beitragsteller, aber nicht der normale Kunde "erfahren" kann.
Auch der Hinweis: man könnte ja vorher ein Kreuz machen, ist albern. Kriege ich jetzt zum Einstandspreis ein vernünftige Auto oder muß ich es auf den doppelten Preis hochklicken, um vernünftig fahren zu können?

Wenn ja, dann kann man die Autonidustrie nur beglückwünschen, die Gehirnwäsche hat geklappt, der Kunde bezahlt jedes funktionierende Teil extra. Mission erfüllt.

Manny

..., naja, deine Meinung.
Ich habe bis jetzt jedes Fahrzeug ca. eine Stunde probegefahren. Da sollte man schon merken, wenn es nicht "passt".
Ein Auto welches rot ist, fährt sich ja nicht anders als wenn es blau ist.

Durfte meinen SV in der gewählten Ausstattung zwei Tage probefahren. Allerdings bei einer grossen Händlerkette. Meinen Audi habe damals ohne Probefahrt bestellt, vor der Serienfertigung. Hatte danach 7 Jahre Probleme mit einer genehmen Sitzposition.
Daher mein Tip: immer Probefahrt zumindest mit den Sitzen die man bestellen will.
Übrigens, die ergoAcitive Sitze sind auch nach über 2.000 km immer noch sehr angenehm und langstreckentauglich :-)

Aber eines wird hier bei der Diskussion übersehen :

Es gibt heutzutage kaum noch jemanden der keine zivilsatorisch bedingten Rückenprobleme hat.
Wenn also eine Tour über mehrere hundert km mit guten Sitzen gut überstanden wird kann die Tagesform mitspielen.
Beim nächsten Mal ist das vielleicht anders.

Oder anders ausgedrückt :
Wenn jemand nur noch mit hochpreisigen Spitzensitzen halbwegs beschwerdefrei fahren kann liegt das am Fahrer . Denn auch die " normalen " Seriensitze sind nicht schlecht.
Vermutlich oft besser wie manche Bürostühle in denen viele den Tag verbringen.

Daß der Rücken schmerzt wenn man stundenlang in der gleichen Haltung relativ bewegungslos sitzt ist ganz normal.
Dafür hat die Evolution den menschlichen Bewegungsapparat nicht ausgelegt.
Sondern für permanente Bewegung - nicht Autofahren.

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