Pleuellagertausch Region Stuttgart

BMW 3er E36

Hallo!

Bin neu hier im Forum und wollte erst mal alle Begrüßen. Ich lese schon eine ganze Weile mit und hab zu allem was mich interessiert was gefunden. Nur das Thema Pleuellager macht mir "Angst"

Ich möchte sie zur Sicherheit im Sommer wecheseln lassen, da ich meinem Auto was gutes tun will und die Vorstellung vom Motorexitus mir gar nicht gefällt. Allerdings ist die Fahrt zu Ingo Koeth aus Süddeutschland mit ca 550 km ziemlich lang.(und meine Frau bringt mich auch um). Kennt jemand ne Alternative für mich oder kann mir jemand helfen die Dinger zu tauschen? Lohnt sich das bei meinem Auto überhaupt? Meine lokale Schrauberbude ist zwar gut, aber bei Pleuellager sagt der Chef (Ex BMW) dass es ned nötig wär, hmmm


Hab ne 323i Limo, 3.3.1998 mit inzwischen 116.000 km. Bin der 4te Besitzer, BMW-Angehöriger, 2x Zwei jüngere Mitte 20 aus der Gegend. Weis nicht wie die gefahren sind, der letzte hat aber jetzt nen M3 Cab.

*So viel gelaber* 😁

Danke für Eure Zeit

SNap

39 Antworten

mein erster bmw 316 lief 287tkm und da wars zu ende mit ihm auch gesorben durch lagerschaden pleuel schaut da aus dem motor dazu muss ich sagen das ich den auch wie ein bescheuerter gefahren bin.

300€? Mit Einbau und Material?

Gruß
Thomas

Klar,wurde doch schon aufgedröselt....

Ca.80-100€ fürs Material und der Rest für die Arbeitszeit.In ner freien Werkstatt!

Greetz

Cap

Ahso, sorry.

Ich weiss: Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

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Ich hatte mal an meinem alten E21 (323i) bei ca 150.000 n Pleuellagerschaden.
Dieser Wagen war bis zu dem Kilometerstand ordentlich gewartet (Ölwechsel/Inspektion) und wurde immer warmgefahren - dafür würd ich meine Hand ins Feuer legen (Vorbesitzer war Mechaniker bei Alpina).
Also ganz verkehrt ist so ein Wechsel wohl nicht, wenn der Wagen noch einen entprechenden Zustand/Wert hat - würde ich es machen lassen.

Du willst ernsthaft den Motor aus nem E21 mit dem M52 vergleichen?
Weißt du,wieviele Jahre da an Entwicklung dazwischen liegen?

Sorry....aber der M52 ist "etwas" standhafter,als das alte R6 Triebwerk im E21......

Vergleich doch gleich den V10 im M5 mit dem Formel1 Aggregat ausm letzten Jahr in der F1.....

Greetz

Cap

Und wenn die Motorenentwickler noch mal 20 Jahre entwickeln, gibt es keine Verschleißteile und Materialfehler mehr oder wie.
Der Preisdruck und die Entwicklungs/Erprobugszeiten in der Automobilindustrie werden auch immer noch extremer (was z.B. viele Rückrufaktionen belegen).
Es haben sich auch Leute mit moderneren Motoren zu Wort gemeldet, die bei ähnlichen Laufleistungen schon deutlichen Verschleiß hatten.
Vielleicht war also mein Vergleich gar nicht so schlecht.

Aber nichts für ungut, der Threadersteller wollte Meinungen hören - und ich habe von meinen Erfahrungen berichtet.

Danke für die Belehrung :-)

Zitat:

Original geschrieben von ti_comp


Aber nichts für ungut, der Threadersteller wollte Meinungen hören - und ich habe von meinen Erfahrungen berichtet.

 

Das ist richtig 🙂. Es ist vielleicht schon ein Unterschied zwischen E21 und E36. Aber es interessiert mich schon auch was andere mit ihren Motoren bei Km Stand XY erlebt haben. Ich hab ja schon n Paar positive Meldungen und auch mal negative (z.B. großer Verschleiß bei ca 133. im 328i). Aber ich denke mal ich werde es trotzdem mal machen lassen wenn das so um die 300€ kostet, das ist mir mein Auto schon Wert - und wenn doch was passiert dann war der Wechsel im Vergleich ein Sonderangebot. Bei 116.000 ist es wohl noch ein bisschen früh, ich peil jetzt einfach die 150 an und gut is! 😎

Gruß

SNap

Statement zum Thema Pleuellagerschaden und -lebensdauer aus eigener Erfahrung:
Meinen ersten BMW E30 318i mit definitiv echten 133 tkm auf der Uhr im warmen Zustand auf der Autobahn nach ca. 2 Stunden Fahrt bei ca. 190 km/h beginnender Pleuellagerschaden (ca. 2 Sekunden dumm geguckt), dann beim Gas wegnehmen Motortotalschaden (lauter Knall, blaue Ölwolke auf dreispuriger Fahrbahn im Rückspiegel, Auto brennt wegen ausgetretenem Öl). All das trotz vernünftiger Behandlung des Motors (einziger Vorbesitzer war ein mir bekannter Rentner), trotz guten Öls und auch nicht, nachdem ich das Auto gerade zum ersten mal gefahren und die vom Vorbesitzer "produzierte" Ölkohle habe von den Motorinnenwänden platzen lassen (zwischenzeitlich waren bereits 3 Ölwechsel erfolgt - Motor lief bis 4 Sekunden vor dem Motorplatzer wie eine Nähmaschine).
Erfahrung macht klug, also habe ich bei dem nächsten BMW E36 318is (140 tkm) natürlich zunächst die Pleuellagerschalen ausgetauscht. Siehe da: Die ausgebauten Lagerschalen wiesen, bis auf eine mit leichten Laufspuren, keine sonderlichen Auffälligkeiten auf (Wechsel wäre also evtl. auch überflüssig gewesen).
Soll heißen: Pleuellagerschäden treten nach meiner persönlichen Erfahrung bei BMW mit höheren Laufleistungen im Vergleich zu anderen Herstellern relativ gesehen häufiger auf (mir persönlich bekannte Fälle dieser Art betrafen ausschließlich BMWs, E30 + E36). Andererseits gibt es kein Allgemeinregel, dass ein derartiger Schaden nach einer gewissen Laufleistung bei BMW auftreten muß (ich kenne Leute mit 318is / 325, die trotz schonungsloser Fahrweise bei warmem Motor bisher 200 - 250 tkm ohne Schaden geschafft haben).
Das dumme nur: Die Frage, ob ein Pleuellagerschaden bedingt durch stetigen Verschleiss oder durch ein besonderes in der Vergangenheit des Motors liegendes Ereignis kurz bevorsteht, oder ob die Pleuellager noch kerngesund sind läßt sich zuverlässig immer erst nach deren Ausbau sagen. Bis man sich vom Zustand der der Lagerschalen überzeugt hat, fährt das Risiko eines für BMW nicht seltenen Schadens also immer mit. Die Entscheidung, ob man sich mit der Investition in Höhe von ca. 200,- € die Sicherheit erkauft mit wesentlich größerer Wahrscheinlichkeit keinen Motortotalschaden einzuhandeln muss dann individuell entschieden werden.
Im Übrigen ist ein "normaler" ZKD-Schaden (d.h.ohne unmittelbare Folgeschäden) m.E. keinesfalls mit einem Pleuellagerschaden zu vergleichen. Im letzteren Fall ist der Motor wirklich komplett Schrott, ähnlich wie bei einer gerissenen Steuerkette, mit dem Unterschied, dass diese im Vorfeld durch deutliche Geräusche auf sich aufmerksam macht (einen Pleuellagerschaden in dem Zustand akkustisch zu bemerken, in dem lediglich ein Austausch der Lagerschalen erforderlich ist, ist m. E. mit großem Glück verbunden).

Wenn man die Lager hört ist es auf jeden Fall zu spät, dann haben die Lagerzapfen auf jeden Fall schon gelitten.
Was dann zur Folge hat - Motor komplett zerlegen, Kurbelwelle schleifen und was weiß ich noch was alles.

Wenn man schon weiß, das eventuelle Schwachstellen vorhanden kann man vielleicht den worst case ausschliessen.

Baureihenübergreifend gibt es typische Schwachpunkte wie z.B. Wasserpumpe (unterhalte dich mal mit ADAC-Mitarbeitern) die waren schon beim E3 !!! anfällig und sind auch heute noch nicht der Weisheit letzter Schluß

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