Neuestes bei der Elektromobilität

Tesla

Es wird heftig

http://www.welt.de/.../...Hochleistungsmaschine-schlaegt-sie-alle.html

Wer zu spät...

http://www.power-vehicles.com/2013/12/08/historischer-umbruch/

MfG RKM

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@NTBooker schrieb am 27. Februar 2015 um 17:15:22 Uhr:


Lithium ist nicht mehr Stand der Dinge. Es wird in Zukunft andere Technologien ohne geben. Nur eines der vielen Beispiele, die man dazu im Netz findet : Ryden Dual Carbon Battery.

Und das Aktivmaterial dieser Wunderbatterie war noch gleich?

NTBooker, in jedem thread das gleiche traurige Spiel...😎

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Zitat:

@Slimbox89 schrieb am 16. November 2014 um 20:58:39 Uhr:


Glaubt ihr ernsthaft, dass es ewig so weiter gehen wird können mit den Verbrennern und den Ressourcen?
Nein? Gut... dann bitte. Was ist eure Idee?
Wer hat die zündende supertolle Idee zur Lösung dieses Problems?
Niemand? Dann lieber mal selber besser machen...
Ich lese hier immer nur Kritik. Anstatt, dass man an der Verbesserung der Situation arbeitet und diese vielleicht mitgestaltet.

Naive und technisch ahnunglose Möchtegern-Weltverbesserer verursachen i.d.R. mehr Schaden als sie Nutzen anstoßen.

Meine Idee bezüglich der E-Mobilität ist, diese aktuell wegen immer noch nicht gegebener Wettbewerbsfähigkeit komplett einzustampfen und stattdessen eine Ausschreibung zu tätigen, dass diejenige Firma/Unternehmung etc., die einen automotive geeigneten (Sicherheit/Lebensdauer) Akku mit einem Leistungsgewicht von 3,5 Kg/kWh bei einem Erstellungspreis (einbaufertiger Akku mit 100 kWh netto als Referenz) von 8.000 € marktreif/serienreif entwickelt, dann für die nächsten 5oder "x" Jahre ab Serienproduktion (in Deutschland oder EU oder ? ) spürbare steuerliche Vorteile erhält, um zur Verbreitung dieser Technik beizutragen.

Lt. Lars Thomsen müßte ja zumindest der Akkupreis schon heute in diesen "Regionen" angekommen sein...

Meinetwegen kann man dann dieser Firma auch 1 Mrd. € steuerfrei "schenken" oder den Erfindern/Entwicklern das Bundesverdienstkreuz etc, anhängen... das wäre es wert. Wenn dann endlich mal geeignete Akkus real zur Verfügung stehen, dann ist es erst an der Zeit, in die E-Mobilität einzusteigen.Vorher ist allles "unsicher" bzw. dann, wenn es mal geeignete Techniken gibt, u.U. schon wieder veraltet, verschliessen oder technisch untauglich (vieleicht, weil sich ein neuer Standard "ergibt"...).

Wer vorher E-Mobilität entwickeln,verkaufen oder kaufen will, der kann das doch auf eigene Kosten, also ohne staatliche Fördergelder, tun.

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

@vectoura schrieb am 16. November 2014 um 20:19:53 Uhr:



Zitat:

@triple_p schrieb am 16. November 2014 um 19:56:14 Uhr:


Solche Ladestationen müssen ja nicht auf einmal überall sein.

Und auch Laternen und Gehwege werden gelegentlich mal erneuert, dann sollte man eben dran denken.

Ja, gelegentlich. So alle 20 Jahre...meistens reicht es aber aus, den Lampenkopf und/oder die Leuchtmittel von HQL auf lED zu ersetzen. Dazu muß weder der Mast an sich noch die Grundverkabelung erneuert werden. Sobald man anfängt "aufzubuddeln", wird es teuer, Kosten von um die 8.000-12.000 € pro Laterne (ohne Trafostation erneuern oder umrüsten) sind da üblich.

Viele Grüße,vectoura

Ist doch gut alle 20 Jahre. Dann ist doch das Problem gelöst.

In 20 Jahren sind dann alle Laternen umgerüstet, die Gewege neu und der Anteil der EV's wird 30-50% erreicht haben.

Die entlassenen 1 Mio Arbeiter in der Deutschen Autoindustrie werden durch natürliche Pensionierungen abgegedert und der Rest baut Gehwege.

Die Spitzentechnologie wird dann in China sein.

(Ist überspitzt formuliert, ich glaube an die EV's, wie es wirklich kommen wird sehen wir dann. Auch glaube ich fest dran, dass auch die Deutsche Industrie das teilweise packen wird, ein Teil aber nicht).

Zitat:

@vectoura schrieb am 16. November 2014 um 21:37:23 Uhr:


Ich habe gestern gerade getankt, ca. 89 Liter. Der Tankvorgang hat ca. 4 Minuten gedauert, mit Bezahlen und wegfahren ca. 6 Minuten. Reichweite dann wieder ca. 1.100 Km.

Das interssiert mich genauso, als ob in China ein Sack Reis umgefallen ist.

Schön für dich, aber bringt uns das jetzt weiter?

Batteriewechslstationen wäre die einzigste Lösung, dafür müsste aber ein genormter Akku her, den alle Hersteller verwenden.

Schon ausgeträumt.

Denn wir bekommen ja noch nicht mal einen genormten Ladestecker in Europa hin. Siehe ARD Bericht.

Zitat:

@vectoura schrieb am 16. November 2014 um 21:50:05 Uhr:



Zitat:

@Slimbox89 schrieb am 16. November 2014 um 20:58:39 Uhr:


Glaubt ihr ernsthaft, dass es ewig so weiter gehen wird können mit den Verbrennern und den Ressourcen?
Nein? Gut... dann bitte. Was ist eure Idee?
Wer hat die zündende supertolle Idee zur Lösung dieses Problems?
Niemand? Dann lieber mal selber besser machen...
Ich lese hier immer nur Kritik. Anstatt, dass man an der Verbesserung der Situation arbeitet und diese vielleicht mitgestaltet.
Naive und technisch ahnunglose Möchtegern-Weltverbesserer verursachen i.d.R. mehr Schaden als sie Nutzen anstoßen.

Meine Idee bezüglich der E-Mobilität ist, diese aktuell wegen immer noch nicht gegebener Wettbewerbsfähigkeit komplett einzustampfen und stattdessen eine Ausschreibung zu tätigen, dass diejenige Firma/Unternehmung etc., die einen automotive geeigneten (Sicherheit/Lebensdauer) Akku mit einem Leistungsgewicht von 3,5 Kg/kWh bei einem Erstellungspreis (einbaufertiger Akku mit 100 kWh netto als Referenz) von 8.000 € marktreif/serienreif entwickelt, dann für die nächsten 5oder "x" Jahre ab Serienproduktion (in Deutschland oder EU oder ? ) spürbare steuerliche Vorteile erhält, um zur Verbreitung dieser Technik beizutragen.

Lt. Lars Thomsen müßte ja zumindest der Akkupreis schon heute in diesen "Regionen" angekommen sein...

Meinetwegen kann man dann dieser Firma auch 1 Mrd. € steuerfrei "schenken" oder den Erfindern/Entwicklern das Bundesverdienstkreuz etc, anhängen... das wäre es wert. Wenn dann endlich mal geeignete Akkus real zur Verfügung stehen, dann ist es erst an der Zeit, in die E-Mobilität einzusteigen.Vorher ist allles "unsicher" bzw. dann, wenn es mal geeignete Techniken gibt, u.U. schon wieder veraltet, verschliessen oder technisch untauglich (vieleicht, weil sich ein neuer Standard "ergibt"...).

Wer vorher E-Mobilität entwickeln,verkaufen oder kaufen will, der kann das doch auf eigene Kosten, also ohne staatliche Fördergelder, tun.

Viele Grüße,vectoura

Fein... und würde sich der Fortschritt der Menschheit dem Willen eben jener Personen, die nur die Kosten im Schädel haben, dann würde sich an dem ohnehin schon längst fragwürdigen System, sowieso nichts ändern.

man würde solange weitermachen wollen bis es eben nicht mehr geht.

Gott sei Dank gibt es aber noch andersdenkende auf dieser Welt. Wie dem auch sei. Ich empfinde das Leben als lebenswerter für mich, wenn man etwas unterstützen kann, das man gut findet. Muss ja nicht jeder tun.

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Vectoura, Zitat:
Ich habe gestern gerade getankt, ca. 89 Liter. Der Tankvorgang hat ca. 4 Minuten gedauert, mit Bezahlen und wegfahren ca. 6 Minuten. Reichweite dann wieder ca. 1.100 Km. Straßenlaternen muß ich zum Glück keine suchen, die ca. 14.000 bundesweiten Tankstellen reichen aus, um die Tankinfrastruktur für ca. 50 Mio. Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieb abzusichern.

89 Liter , bei 14.000 Tankstellen.
Warum soviel auf einmal, wenn man morgen wieder in 4 Minuten Tanken kann. Warum?? In wie vielen Tagen sind die 1.100 km runtergenudelt.

Ich hab gestern Mittag meine Energie getankt (gegessen). Hat nur für 6 Stunden gereicht. Es klappt seit fasst 60 Jahren.

Ich will mich jetzt nicht lustig machen, sondern nur aufzeigen, dass es mit der Elektromobilität funktioniert, wenn es genügend "fast food"-Stromtanken gibt.

Umdenken ist nicht schwer.

Ich meine:
Auf dem Supermartzparkplatz gibt es bei 100 Parkplätzen 20 Stecksäulen; auf den P&R&T (Park und Ride und Tankparkplatz) auch; ebenso vor dem Kino; nicht zuletzt auf den nach Baurecht vorgeschriebenen Parkplätzen vor Mietwohnungen.

Egal, wo ich was zu erledigen habe, ich muss doch nicht dabei sein, wenn mein" Baby" satt wird.

MfG RKM

Zitat:

@triple_p schrieb am 16. November 2014 um 22:19:40 Uhr:



Zitat:

@vectoura schrieb am 16. November 2014 um 20:19:53 Uhr:


Ja, gelegentlich. So alle 20 Jahre...meistens reicht es aber aus, den Lampenkopf und/oder die Leuchtmittel von HQL auf lED zu ersetzen. Dazu muß weder der Mast an sich noch die Grundverkabelung erneuert werden. Sobald man anfängt "aufzubuddeln", wird es teuer, Kosten von um die 8.000-12.000 € pro Laterne (ohne Trafostation erneuern oder umrüsten) sind da üblich.

Viele Grüße,vectoura

Ist doch gut alle 20 Jahre. Dann ist doch das Problem gelöst.

In 20 Jahren sind dann alle Laternen umgerüstet, die Gewege neu und der Anteil der EV's wird 30-50% erreicht haben.

Die entlassenen 1 Mio Arbeiter in der Deutschen Autoindustrie werden durch natürliche Pensionierungen abgegedert und der Rest baut Gehwege.

Die Spitzentechnologie wird dann in China sein.

(Ist überspitzt formuliert, ich glaube an die EV's, wie es wirklich kommen wird sehen wir dann. Auch glaube ich fest dran, dass auch die Deutsche Industrie das teilweise packen wird, ein Teil aber nicht).

Du rechnest da falsch, in ca. 20 Jahren wären dann turnusmäßig alle Straßenlaternen umgerüstet, wenn alle Straßenlaternen "heute" erstellt worden wären. Da die Erstellung der Straßenlaternen aber sukzessive erfolgte, wird auch die turnusmäßige Erneuerung der Laternen samt Strominfrastruktur dann sukzessive ca. 20 Jahre nach der jeweiligen Erstellung erfolgen. Bei Bedarf kann und wird natürlich der Ersatz und die Anpassung der Laternen an die Bedürfnisse der E-Mobilität früher erfolgen, aber das kostet dann eben früher und "außerplanmäßig" Geld. Wer das dann bezahlt oder bezahlen will, ist die entscheidende Frage, die Kommunen sind ja oft ziemlich finanzschwach. Bleibt also der Weg über die Bürgerbeteiligung im Rahmen der Straßenausbauten, die Kosten für die Erstellung/Erneuerung von Straßenlaternen sind diesbezüglich beteiligungsfähig.

Wie ich immer sage: Machen kann man sehr viel, aber "jemand" muß das alles zum Schluß bezahlen.

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

@Ringkolbenmaschine schrieb am 17. November 2014 um 09:06:07 Uhr:


Vectoura, Zitat:
Ich habe gestern gerade getankt, ca. 89 Liter. Der Tankvorgang hat ca. 4 Minuten gedauert, mit Bezahlen und wegfahren ca. 6 Minuten. Reichweite dann wieder ca. 1.100 Km. Straßenlaternen muß ich zum Glück keine suchen, die ca. 14.000 bundesweiten Tankstellen reichen aus, um die Tankinfrastruktur für ca. 50 Mio. Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieb abzusichern.

89 Liter , bei 14.000 Tankstellen.
Warum soviel auf einmal, wenn man morgen wieder in 4 Minuten Tanken kann. Warum?? In wie vielen Tagen sind die 1.100 km runtergenudelt.

Ich hab gestern Mittag meine Energie getankt (gegessen). Hat nur für 6 Stunden gereicht. Es klappt seit fasst 60 Jahren.

Ich will mich jetzt nicht lustig machen, sondern nur aufzeigen, dass es mit der Elektromobilität funktioniert, wenn es genügend "fast food"-Stromtanken gibt.

Umdenken ist nicht schwe.

Ich meine:
Auf dem Supermartzparkplatz gibt es bei 100 Parkplätzen 20 Stecksäulen; auf den P&R&T (Park und Ride und Tankparkplatz) auch; ebenso vor dem Kino; nicht zuletzt auf den nach Baurecht vorgeschriebenen Parkplätzen vor Mietwohnungen.

Egal, wo ich was zu erledigen habe, ich muss doch nicht dabei sein, wenn mein" Baby" satt wird.

MfG RKM

Analysiere doch mal das Aufladeverhalten eines E-Autofahrers mit dem Tankverhalten eines Fahrers eines Verbrennerfahrzeuges und dann zeige hier doch mal die Unterschiede auf.

Danach sollte deine Frage: "Warum soviel auf einmal, wenn man morgen wieder in 4 Minuten Tanken kann. " beantwortet sein.

Viele Grüße,vectoura

Hinweis: "Zeit ist wertvoll"

Analysiere doch mal das Aufladeverhalten eines E-Autofahrers mit dem Tankverhalten eines Fahrers eines Verbrennerfahrzeuges und dann zeige hier doch mal die Unterschiede auf.

Ich hab doch gerade das eventuelle (fiktive) Aufladeverhalten eines Stromerfahrers von Morgen mit den (Deinem) Tankverhalten von Heute verglichen.

Quergedanke:
Da man an einer Stromzapfstelle keine Wasserdichte/Öldichte/Treibstoffdichte Standfläche benötigt, und der Ölabscheider auch nicht notwendig ist, spricht nichts dagegen, dass zu jedem Parkplatz ein Pfosten mit einen Stecker, bisschen Elektronik und einer Leerrohrzuführung hinzukommen.

Aldi, Lidl & Co wären in der Lage den Strom während der Öffnungszeiten für ihre Kunden als "Bonbon"
(Service) zu verschenken (Halbe Stunde Einkauf = 2 kWh = 10 km Reichweite => Fahrt zum Supermarkt umsonst).
Verrechnung (Freischaltung als Missbrauchsvorbeugung) bei Leergutabgabe oder bei Warenbezahlung ab ?20,- Euro?.
Auch möglich: Aktivierungschips an der Kasse, oder Kundenkarte (Kundenbindung), oder Sonst was
Halbe Stunde Aufenthalt im Geschäft würden den Geschäftsmann 60 Cent kosten.

Parkplatzgebühren werden doch heute schon für Kunden verrechnet.

MfG RKM

Hier wäre das Paypal-System endlich sinnvoll. Strom statt WMF-Bratpfannen minderer Qualität.

😁Hoffentlich liest hier ein Marketingexperte mit😁

Ich hab nachgedacht (ja passiert manchmal😁).
Der Gedanke, dass man mit 3 großen Pfandflaschen bei z.B. REAL, 2 kWh Strom kaufen kann (10 km Fahrt), gefällt mir. Hätte eine große Werbewirkung (wir machen aus Flasche leer, Kilometer).

Bei IKEA auch möglich:
Taufst (Kankst) du noch, oder fährst du schon?? (Kanken = Kaufen und Tanken; Taufen = Tanken und Kaufen)

😁😁😁

MfG RKM

Laden und Kaufen = Laufen; Kaufen und Laden = Kauden.
Marketingofftopic aus

Das Ladeverhalten von E-Autofahrern sieht doch i.d.R. so aus: Immer und überall, wenn es möglich ist, das Auto laden (am liebsten kostenlos...Mitnahmeeffekte...), es könnte ja sein, dass man dann doch unvermittelt Reichweite braucht oder die Umgebungsbedingungen (Temperaturen) nicht "optimal" sind und die Reichweite bekommt man eben nicht in 3-5 Minuten, das dauert deutlich länger.

Das Tankverhalten der Verbrennerfahrer sieht dagegen i.d.R. so aus:

Immer wenn der Tank "langsam" auf Reserve geht und/oder der Kraftstoff günstig ist, wird voll getankt. Verbrennerfahrer tanken eben nicht so oft wie möglich, sondern so oft wie nötig, das ist der entscheidende Unterschied.

Warum ist das so?

Weil man beim Verbrennerauto keine Reichweitenangst haben muß, selbst 20 Liter Diesel bedeuten i.d.R. immer noch um die 300 Km Reichweite.

"Provokative" Quizfrage: Wie gut oder schlecht würden sich Verbrennerautos mit 22 -Liter Tank (= ca. 300-350 Km Reichweite, mehr als die meisten E-Autos derzeit bieten können) verkaufen? Denn das Tanken ist ja absolut unproblematisch, die Tankinfrastruktur ist vorhanden und bekannt und das Tanken geht sehr schnell, schneller als beim E-Auto. Das wären doch super Voraussetzungen, um Verbrennerautos mit kleinen Tanks zu verkaufen...oder?

Viele Grüße,vectoura

Zitat:

@vectoura schrieb am 17. November 2014 um 09:13:09 Uhr:



Zitat:

@triple_p schrieb am 16. November 2014 um 22:19:40 Uhr:


Ist doch gut alle 20 Jahre. Dann ist doch das Problem gelöst.

In 20 Jahren sind dann alle Laternen umgerüstet, die Gewege neu und der Anteil der EV's wird 30-50% erreicht haben.

Die entlassenen 1 Mio Arbeiter in der Deutschen Autoindustrie werden durch natürliche Pensionierungen abgegedert und der Rest baut Gehwege.

Die Spitzentechnologie wird dann in China sein.

(Ist überspitzt formuliert, ich glaube an die EV's, wie es wirklich kommen wird sehen wir dann. Auch glaube ich fest dran, dass auch die Deutsche Industrie das teilweise packen wird, ein Teil aber nicht).

Du rechnest da falsch, in ca. 20 Jahren wären dann turnusmäßig alle Straßenlaternen umgerüstet, wenn alle Straßenlaternen "heute" erstellt worden wären. Da die Erstellung der Straßenlaternen aber sukzessive erfolgte, wird auch die turnusmäßige Erneuerung der Laternen samt Strominfrastruktur dann sukzessive ca. 20 Jahre nach der jeweiligen Erstellung erfolgen. Bei Bedarf kann und wird natürlich der Ersatz und die Anpassung der Laternen an die Bedürfnisse der E-Mobilität früher erfolgen, aber das kostet dann eben früher und "außerplanmäßig" Geld. Wer das dann bezahlt oder bezahlen will, ist die entscheidende Frage, die Kommunen sind ja oft ziemlich finanzschwach. Bleibt also der Weg über die Bürgerbeteiligung im Rahmen der Straßenausbauten, die Kosten für die Erstellung/Erneuerung von Straßenlaternen sind diesbezüglich beteiligungsfähig.

Wie ich immer sage: Machen kann man sehr viel, aber "jemand" muß das alles zum Schluß bezahlen.

Viele Grüße,vectoura

Warum siehst du in jedem POSITIVEN Beitrag gleich nur negatives?

Wenn man jetzt anfangen würde, wären in 20 Jahren alle Laternen umgerüstet! Punkt.
Dann würde der Ausbau zwar quer Feld ein vorgenommen werden, aber egal. In 20 Jahren wäre man fertig.

Hast du schon mal etwas von "steuerlichen Abschreibungen" und deren Fristen, "Finanzhaushalten", "Infrastrukturplanungen" und "Verschuldung" gehört?

Wenn "ja", dann ist deine Argumentation sinnlos.

Wenn "nein", dann ist sie auch sinnlos.

Such's dir also aus...

Zitat:

@vectoura schrieb am 17. November 2014 um 13:02:06 Uhr:


"Provokative" Quizfrage: Wie gut oder schlecht würden sich Verbrennerautos mit 22 -Liter Tank (= ca. 300-350 Km Reichweite, mehr als die meisten E-Autos derzeit bieten können) verkaufen? Denn das Tanken ist ja absolut unproblematisch, die Tankinfrastruktur ist vorhanden und bekannt und das Tanken geht sehr schnell, schneller als beim E-Auto. Das wären doch super Voraussetzungen, um Verbrennerautos mit kleinen Tanks zu verkaufen...oder?

Viele Grüße,vectoura

Ich kann nur für mich sprechen:

Es ist tatsächlich so, das ich als innerstädtischer Pendler mit ca.11 km Autobahn und ca. 30 km Stadtstraßen pro Tag fahre. Beim Aufflackern der gelben Leuchte wird für 20,- Euro tanke.

Seit Jahren.

Die Anzahl der Jahresfahrten über 100; geschweige über 400 km hält sich im einstelligen Bereich.

Ist allerdings mein persönliches Fahrprofil.
Ein Stromer mit Reichweite bis 150 - 200 km passt in mein persönliches Beutechema.

Ist auch nicht allgemeingültig.

MfG RKM

Zitat:

@vectoura schrieb am 17. November 2014 um 14:04:23 Uhr:


Hast du schon mal etwas von "steuerlichen Abschreibungen" und deren Fristen, "Finanzhaushalten", "Infrastrukturplanungen" und "Verschuldung" gehört?

Wenn "ja", dann ist deine Argumentation sinnlos.

Wenn "nein", dann ist sie auch sinnlos.

Such's dir also aus...

Hast du schon mal was von "stagnieren" gehört?

Wer nicht bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen, wird früher oder später verdrängt werden.

Sieht man doch an den vielen Firmen, die sich kaputt gespart haben.

Bla, bla...und das Geld, dass "man" in die Hand nehmen sollte, dass fällt einfach so vom Himmel oder wird durch den Verkauf von Aktien reingeholt oder wie?

Nochmal: Die Städte/Gemeinden/Kommunen sind diejenigen, welche die Strominfrastruktur, also auch die Straßenbeleuchtung, finanzieren (müssen). Die Kosten dafür können teilweise auf die Bewohner umgelegt werden.

Dessen ungeachtet gelten Gesetze/Richtlinien über wirtschaftliches "haushalten", d.h., "man" kann (darf) nur das Geld ausgeben, welches man hat. Dass die Masse der Gemeinden/Städte/kommunen hoch verschuldet ist und die allgemeine Infrastruktur arg gelitten hat bzw. es hier Investitionsstaus gibt, sollte bekannt sein.

Unter diesen Aspekten ist die Erneuerung von noch funktionierenden, nicht abgeschriebenen Straßenbeleuchtungen nur zum Zwecke der Umrüstung als Ladestationen für E-Autos so ziemlich das Letzte, was auf der Investitionsplanungsliste der Städte und Gemeinden steht. Es sei denn, es gibt Fördergelder dafür...die letzlich aber auch aus den eigenen Steuereinnahmen (hier : Bund) stammen, denn Deutschland ist ja bekanntermaßen der größte Nettozahler im EU-Haushalt und was Deutschland hier dann großzügig an Fördergeldern" (zurück)bekommt, hat Deutschland selber erwirtschaftet und eingezahlt.

Also, Geld ist dann wohl anscheinend genug da und es stammt immer von Deutschland...

Tolles Spiel.

Viele Grüße,vectoura

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