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Motoren-Papst rechnet mit Elektromobilität ab: "Hass auf Verbrenner"

Themenstarteram 19. Januar 2017 um 12:33

Lesetipp!

Heute auf Focus Online, ein Interview mit Friedrich Indra:

"Es gibt einen Hass gegen Verbrenner": Motoren-Papst rechnet mit Elektromobilität ab

Dort leider von der Titelseite wieder verschwunden.

Sehr lesenswert. Wir bräuchten mehr Fachexperten die Tacheles reden und weniger ideologisch motivierte Politik!

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17 Antworten

Zum Teil vollkommen krude Thesen. Und leider wird der Täter: Volkswagen, mal wieder zum Opfer gemacht. Hätte sich VW an die Spielregeln gehalten, es gäbe kein Problem. und auch keinen "hass" auf Verbrenner. VW war für mich der Auslöser der momentanen Situation.

Natürlich ist momentan das Elektroauto nicht die Lösung für alle Probleme. Aber welchen Entwicklungsstand hatte der Verbrenner anno 1892?

Was der Typ da für einen Käse von sich gibt....:D

" Die finale Lösung sind neue CO2-neutrale synthetische Kraftstoffe. Diese benötigen für die

Herstellung soviel CO2, wie dann im Betrieb wieder freigesetzt wird. Damit ist das Auto mit Verbrennungsmotor sauber."

Was macht der Mann beruflich? Hat dem schonmal jemand erzählt, dass CO2 nicht das Problem ist?

mfg

Schaut einfach mal in diesen Anhang.

Der ist inkl. aller Quellenagaben und somit nachvolziehbar.

Die Google Suche nach Professor Spicha bringt z.B. nichts. Komisch oder?

https://www.google.de/#q=Professor+Spicha

Der Professor nennt sich auch eher Spicher als Spicha;) Der ist aber Emeritiert .

Zumindest ist das ein Professor der sich mit Motoren befasst hat.

"Herr Professor Dr. Frosch, wie stehen Sie zur Trockenlegung des Sumpfes?"

Zitat:

@Go}][{esZorN schrieb am 19. Januar 2017 um 13:08:30 Uhr:

" Die finale Lösung sind neue CO2-neutrale synthetische Kraftstoffe. Diese benötigen für die

Herstellung soviel CO2, wie dann im Betrieb wieder freigesetzt wird. Damit ist das Auto mit Verbrennungsmotor sauber."

Was macht der Mann beruflich? Hat dem schonmal jemand erzählt, dass CO2 nicht das Problem ist?

mfg

Joah, das ist dann schon mal ganz nah am perpetuum mobile. Münchhausen hatte sich weiland auch mit den eigenen Haaren aus dem Sumpf gezogen. Um aus dem energiearmen CO2 wieder energiereichen Treibstoff (Kohlenwasserstoff) zu machen, brauche ich a) ne Wasserstoffquelle (geringes Problem wohl) und Energie. Die kommt aber nicht vom Weihnachtsmann. Unsere hochgelobten Erneuerbaren schaffen nur einen Bruchteil des Erforderlichen, wenn dann noch der Autoverkehr Strom haben will, oder Energie für die neuen Treibstoffe benötigt wird, fragt man sich schnell, wo die nötigen Mengen herkommen sollen. Zumal Sonne und Wind unzuverlässige Lieferanten sind und weit und breit kein ausreichend großes Speichersystem existiert.

Nach dem Energieerhaltungssatz benötigt man ideal genau so viel Energie für die Herstellung dieser Treibstoffe, wie nachher drin steckt. Real ein wenig mehr, da den Prozessschritten kein 100%iger Wirkungsgrad inne wohnt. So gesehen, wäre es definitiv erheblich günstiger, die nötige Energie direkt in den Fahrzeugantrieb zu stecken. Alles irgendwie postfaktisch....

re

Zitat:

@remanuel schrieb am 19. Jan. 2017 um 17:51:28 Uhr:

Real ein wenig mehr, da den Prozessschritten kein 100%iger Wirkungsgrad inne wohnt. So gesehen, wäre es definitiv erheblich günstiger, die nötige Energie direkt in den Fahrzeugantrieb zu stecken. Alles irgendwie postfaktisch....

Wobei Großkraftwerke bessere Wirkungsgrade haben und die Abgasreinigung sich einfacher gestaltet.

 

Herr (Dr.) Lüning hat in seinem seiner Videos ausgerechnet das ein Passat TDI ein Wirkungsgrad von der Ölquelle bis Auspuff von unter 20% hat.

 

Wenn man das DieselÖl im Kraftwerk verheizt waren es mit Lade- Umspannverlusten etc an die 80%.

Zitat:

@darkstar242 schrieb am 19. Januar 2017 um 12:33:30 Uhr:

Wir bräuchten mehr Fachexperten die Tacheles reden und weniger ideologisch motivierte Politik!

Jep, daher hat Focus den Artikel wohl auch gelöscht. ;)

Zitat:

@darkstar242 schrieb am 19. Januar 2017 um 12:33:30 Uhr:

Wir bräuchten mehr Fachexperten die Tacheles reden und weniger ideologisch motivierte Politik!

Wenn aber der Tacheles seine eigenen Verdienst beschneidet, vermutest du dann immer noch, das der Experte auf dem Gebiet Verbrennungsmotor den Verbrennungsmotor so schlecht hinstellen wird, wie er ist, im Vergleich zum Akkubetriebenen Auto?

Lewellyn hat es perfekt gesagt:

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 19. Januar 2017 um 15:29:57 Uhr:

"Herr Professor Dr. Frosch, wie stehen Sie zur Trockenlegung des Sumpfes?"

Oder anders gesagt, "Sie verdienen Millionen mit der Konstruktion von Verbrennern, was sagen sie zu Elektroautos, die sie nicht konstuieren können, sondern andere?"

 

Selbst wenn er heute nichts mehr konstruiert. Sein Lebenswerk sind Verbrenner und deren Optimierung. Und er wird es vermutlich noch erleben, dass sein Lebenswerk ins Museum wandert. Das die Entwicklung der Verbrenner endet, obwohl noch etwas Potential da wäre.

Dass er da nicht "Hurra" schreit, kann ich nachvollziehen. Aber ihn als Kronzeugen zu benennen, führt auch in die falsche Richtung.

Jedes Berufsleben endet mit dem Tod oder mit der Emeretierung. Beim "Professor" kam also offenbar noch eine gewisse senile Konfusität dazu. Verdrängen der Tatsachen wie Trump, Unterschlagen des vorsätzlichen Betruges wie Winterkorn und dazu noch Lügen wie Pinocchio. Aber dafür hat er ja seinen "CO2 neutralen Wunderkraftstoff" vom Elderstab aus Harry Potter - na wenigstens das! Vielleicht nennt er sich auch bald Professor Dumbledore.

Mann, das sich solch ein Mann am Ende noch derart in die Holzkiste blamieren muss - der muss es ja verdammt nötig haben.

Wurde sicher 2009 von windigen Anlageberatern abgezockt und ist mit seiner Rente unzufrieden - anders kann ich mir solch geistigen "Passatwind" nicht erklären.

Zitat:

@darkstar242 schrieb am 19. Januar 2017 um 12:33:30 Uhr:

Heute auf Focus Online, ein Interview mit Friedrich Indra:

"Es gibt einen Hass gegen Verbrenner": Motoren-Papst rechnet mit Elektromobilität ab

(...)

Sehr lesenswert. Wir bräuchten mehr Fachexperten die Tacheles reden und weniger ideologisch motivierte Politik!

"Fast alle Autohersteller investieren Milliarden in die Entwicklung von Elektroautos und Hybridfahrzeugen"

Der Mann hat etwas den Überblick verloren.... er geht ja auch auf die 80 zu. Die Milliarden, die man in den Diesel gesteckt hat, sind vermutlich schlechter investiert gewesen. Wie er auf "Hass" kommt, kann ich nicht nachvollziehen und seine Statements zu Elektromobilität sind doch eher Halbwissen oder die üblichen Standard- Argumente ...

Fakt ist doch, dass es Probleme (wie Abgas, Öl- Abhängigkeit) gibt und Anforderungen, zu denen der Verbrenner keine Lösungen bietet.

Übrigens stellen sich auch eine Menge Fragen zur Zukunft von individuellem Personenkraftverkehr (besonders in Ballungsräumen), die völlig unabhängig vom Antriebskonzept bestehen. Ist das für den alten Mann dann auch "Hass", wenn darüber Diskussionen aufkommen? Oder darf man darüber nicht reden?

Trump hat es doch vorgemacht, es zählen keine ZDF (Zahlen, Daten Fakten) sondern es langen postfaktische Argumente. Die Wahrheit einer Aussage tritt hinter den Effekt der Aussage (Wikipedia) :(

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