Neuestes bei der Elektromobilität
Es wird heftig
http://www.welt.de/.../...Hochleistungsmaschine-schlaegt-sie-alle.html
Wer zu spät...
http://www.power-vehicles.com/2013/12/08/historischer-umbruch/
MfG RKM
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@NTBooker schrieb am 27. Februar 2015 um 17:15:22 Uhr:
Lithium ist nicht mehr Stand der Dinge. Es wird in Zukunft andere Technologien ohne geben. Nur eines der vielen Beispiele, die man dazu im Netz findet : Ryden Dual Carbon Battery.
Und das Aktivmaterial dieser Wunderbatterie war noch gleich?
NTBooker, in jedem thread das gleiche traurige Spiel...😎
4029 Antworten
Na wenn man mal dazu sucht findet man ja z.B.
Zitat:
Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Wiesloch
Neben modernster LED-Technik kommen in die Lampen unter anderem auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Systeme für öffentliches WLAN.
Obwohl die Umrüstung "an sich" nicht förderungsfähig ist, könnten Einsparungen erzielt werden, die diese Maßnahme auch ohne Förderung sinnvoll erscheinen lassen. Seitens der Verwaltung war errechnet worden, dass die Stromkosten von derzeit fast 400.000 Euro auf 110.000 Euro gesenkt werden könnten. Daher sei die Umrüstung der insgesamt 3700 Leuchten (Kosten zwischen 2,5 und drei Millionen Euro) durchaus sinnvoll. Nun soll die zu gründende Bürger-Energiegenossenschaft das Projekt umsetzen. Die Stadt steuert einen jährlichen Betrag von 250.000 Euro bei.
Ob die alten "abgeschrieben" sind oder nicht ist doch da egal man spart 300'000 jedes Jahr - nach 10 Jahren bei 0 Zins ist man im Plus.
Wieso sollte man denn die alten noch 15 Jahre betreiben nur weil das mal so angedacht war? dann hat man in 10 Jahren uralte Lampen und keinen Cent mehr und im 11 Jahr liegt man 300'000 im Minus im 12 600'000 im 13 900'000......
Dieses Abschreiben um jeden Preis egal ob wirtschaftlich vernünftig oder nicht macht doch überhaupt keinen Sinn? Es zählt doch nicht ob man sich an seine Abschreibung klammert sondern das, was insgesamt wirtschaftlich sinnvoller ist.
Sehe ich genauso fgordon.
Dazu müssen aber dennoch Synergien geschaffen werden, z.Bsp. ist ein Umbau / Austausch solcher Laternen dann sinnvoll, wenn auch die Strasse/Kanalisation/etc. gemacht wird.
Und das mit den Laternen ist ja nur eine Möglichkeit.
PS: 300'000 Euro entsprechen bei 0.29 Cent/kWh bei 20kWh/100km Verbrauch ca. 5 Mio km/Jahr (bei 12000km durchschnittlicher Fahrleistung/Jahr entspricht das wiederum 431 Fahrzeuge.). Bevölkerung: 26'000.
Nur als Vergleich, resp. um die Proportionen zu "visualisieren",
Zitat:
@vectoura schrieb am 17. November 2014 um 13:02:06 Uhr:
Das Ladeverhalten von E-Autofahrern sieht doch i.d.R. so aus: Immer und überall, wenn es möglich ist, das Auto laden (am liebsten kostenlos...Mitnahmeeffekte...), es könnte ja sein, dass man dann doch unvermittelt Reichweite braucht oder die Umgebungsbedingungen (Temperaturen) nicht "optimal" sind und die Reichweite bekommt man eben nicht in 3-5 Minuten, das dauert deutlich länger.Das Tankverhalten der Verbrennerfahrer sieht dagegen i.d.R. so aus:
Immer wenn der Tank "langsam" auf Reserve geht und/oder der Kraftstoff günstig ist, wird voll getankt. Verbrennerfahrer tanken eben nicht so oft wie möglich, sondern so oft wie nötig, das ist der entscheidende Unterschied.
Warum ist das so?
Weil man beim Verbrennerauto keine Reichweitenangst haben muß, selbst 20 Liter Diesel bedeuten i.d.R. immer noch um die 300 Km Reichweite.
"Provokative" Quizfrage: Wie gut oder schlecht würden sich Verbrennerautos mit 22 -Liter Tank (= ca. 300-350 Km Reichweite, mehr als die meisten E-Autos derzeit bieten können) verkaufen? Denn das Tanken ist ja absolut unproblematisch, die Tankinfrastruktur ist vorhanden und bekannt und das Tanken geht sehr schnell, schneller als beim E-Auto. Das wären doch super Voraussetzungen, um Verbrennerautos mit kleinen Tanks zu verkaufen...oder?
Viele Grüße,vectoura
Jau...bei Mercedes muss man mittlerweile für größere Tanks Aufpreis zahlen...😁😁😁😁
Das war noch nie anders, bei allen Firmen.
Wenn Du statt eines 5 einen 10 L Wassereimer willst... 😁 😁
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Nur blöd, wenn vorher in der Klasse 70 Liter Tanks Standard waren und bei sparsameren Motoren statt mehr Reichweite, die Tanks verkleinert werden und die vorher übliche Größe Aufpreis kostet....🙂
Zitat:
@fgordon schrieb am 18. November 2014 um 10:45:51 Uhr:
Na wenn man mal dazu sucht findet man ja z.B.
Zitat:
@fgordon schrieb am 18. November 2014 um 10:45:51 Uhr:
Ob die alten "abgeschrieben" sind oder nicht ist doch da egal man spart 300'000 jedes Jahr - nach 10 Jahren bei 0 Zins ist man im Plus.Zitat:
Umrüstung der Straßenbeleuchtung in Wiesloch
Neben modernster LED-Technik kommen in die Lampen unter anderem auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge und Systeme für öffentliches WLAN.
Obwohl die Umrüstung "an sich" nicht förderungsfähig ist, könnten Einsparungen erzielt werden, die diese Maßnahme auch ohne Förderung sinnvoll erscheinen lassen. Seitens der Verwaltung war errechnet worden, dass die Stromkosten von derzeit fast 400.000 Euro auf 110.000 Euro gesenkt werden könnten. Daher sei die Umrüstung der insgesamt 3700 Leuchten (Kosten zwischen 2,5 und drei Millionen Euro) durchaus sinnvoll. Nun soll die zu gründende Bürger-Energiegenossenschaft das Projekt umsetzen. Die Stadt steuert einen jährlichen Betrag von 250.000 Euro bei.
Wieso sollte man denn die alten noch 15 Jahre betreiben nur weil das mal so angedacht war? dann hat man in 10 Jahren uralte Lampen und keinen Cent mehr und im 11 Jahr liegt man 300'000 im Minus im 12 600'000 im 13 900'000......
Dieses Abschreiben um jeden Preis egal ob wirtschaftlich vernünftig oder nicht macht doch überhaupt keinen Sinn? Es zählt doch nicht ob man sich an seine Abschreibung klammert sondern das, was insgesamt wirtschaftlich sinnvoller ist.
Wie ich schon immer schrieb: Man muß sich "Investitionen" leisten können, in Wiesloch ging/geht es bei besagten Projekt in erster Linie um ein Renditeobjekt einer "Bürgerenergiegenossenschaft", welches eben wegen der doch sehr hohen Kosten auf EU-Förderungen spekulierte. Die EU-Förderung wurde aber Ende Oktober 2014 abgelehnt, nun fördert der Bund mit 10% die Umrüstung auf LED-Beleuchtung.
Das Nachfolgende fandest du dann wohl nicht "erwähnenswert"?
Verschuldung der Stadt Wiesloch
Zitat:
27.10.2014, 13:42 Uhr
Wiesloch: 140.000.000,00 € Schulden
Eine unglaubliche Summe die sich da bis 2018 voraussichtlich auftürmt
Die allgemeine Wirtschaftslage boomt in Deutschland. Von einer Eintrübung kann nicht die Rede sein. Städte erwirtschaften das erste mal seit Jahren Überschüsse und können Schulden abbauen. So nicht in Wiesloch. Auf Basis der neusten Hiobsbotschaften erreichen die Kalkulationen der prognostizierten Schuldenstände bis 2018 schwindelerregende Höhen. Mehr dazu ist zu lesen im Tagesordnungspunkt 9 des Gemeinderates der Sitzung vom 22. Oktober.
...Wiesloch - Die prognostizierte Neuverschuldung durch Kreditaufnahme der Stadt Wiesloch:
2015 2016 2017 2018
verbleiben für Investitionen 2.412.300 6.055.350 2.167.650 748.250
geplante Investitionen (lt. Liste) 5.721.400 7.299.500 8.390.000 7.812.000
erforderliche Kreditaufnahme 3.309.100 1.244.150 6.222.350 7.063.750Hinzu würden im Falle eines Neubaus der Sporthalle der Schillerschule nocheinmal 2015: 200.000 € und 2016 1.300.000,00 € kommen.
Der Schuldenstand der Stadt Wiesloch würde sich wie folgt entwickeln
Schuldenentwicklung (in €) 2015 2016 2017 2018
voraussichtlicher Schuldenstand inkl. Stadtwerke und Palatin - ohne Äußere Helde 63.183.000 62.169.450 66.074.100 70.753.150Mit einem gemeldeten Investitionsrückstau/ Erneuerungen/ Substanzerhalt von knappen 69.000.000,00€ kommt man auf die unglaubliche Summe von
140.000.000,00 €.Es muss ein Umdenken stattfinden. Investitionen sind sinnvoll - doch nur im Rahmen wie man sich diese auch leisten kann. Wiesloch hat ein strukturelles Einnahmendefizit. Will und kann man die Kostenseite nicht entlasten und sich von liebgewonnenen Leistungen nicht trennen, dann gilt es dieses Defizit auszumerzen. Entweder durch erhöhte Gewerbesteuereinnhamen (diese unterliegen jedoch den konjunkturellen zyklischen Schwankungen) oder durch höhere Zuweisungen, dadurch dass Wiesloch z.B. Neubürger anzieht. Jeder neue Wieslocher bringt nach allen Umlagen etc etwa 800€ an neuen Zuweisungen für die Stadt. 1200 neue Bürger würden demnach netto 1.000.000 € kontinuierlich in das Stadtsäckel zusätzlich fließen lassen. Wir sollten dafür die Gegebenheiten und Rahmenbedingungen schaffen und nicht im Klein-Klein sich gegenseitig blockieren.... Vorfahrt hat eine nachhaltige zukunftsweisende Struktur der Einnahmen- bzw. Ausgabenseite des Haushaltes Wieslochs und somit auch Baiertals.
Viele Grüße,vectoura
Ich investiere 3'000'000 und verdiene damit 300'000 im Jahr (und das ohne Subventionen) das ist ALLES was zählt um das Projekt zu beurteilen ob das wirtschaftlich Sinn macht oder nicht.
Deine Behauptung war ja es rechnet solange das nicht "abgeschrieben" sei das ist eben nicht zutreffend - es brächte eine positve Kapitalrendite von 10% wenn man dort seine alten Laternen gegen die neuen ersetzt (ausser der Strompreis würde rapide fallen)
Das Wegwerfen der alten Strassenbleuchtung und das Ersetzen durch neue wäre das sicher mit das beste Geschäft - und das ist völlig unabhängig davon ob man sich das leisten kann oder nicht. Ich sage doch auch nicht uhhh das gibt es eine Investitionsmöglichkeit mit 6% absolut sicheren Zinsen - aber weil ein Bettler sich das nicht leisten kann, ist das unwirtschaftlich.....?
Wirtschaftlochkeit ist doch nicht abhängig davon ob sich das wer leisten kann oder nicht - sondern nur ein Verhältnis von (hier sogar fast absolut sicherem) Gewinn zu Einsatz.
Wiesloch hat halt sein Geld verpulvert aber es gibt sicher genugn andere vergleichbare Städte, das ja nun kein besonderer Ort in dem die LED Lampen nichts kosten und der Strom 10x so teuer ist wie in anderen, so dass da besondere Voraussetzungen wären.
Nissan senkt den Preis für den Leaf in Österreich von 23.390 Euro (zzgl. Batteriemiete) auf 19.990 Euro (zzgl. Batteriemiete). Damit ist der Leaf nun sogar billiger als der kleinere ZOE der Konzernschwester. Es wird interessant.
http://kurier.at/.../98.245.015
Zitat:
@PT_rg80 schrieb am 22. November 2014 um 07:55:39 Uhr:
...Es wird interessant.
🙂 Erst recht, wenn man bedenkt, dass die Akkupreise immer noch auf Talfahrt sind
...und der Leaf trotz Design (Geschmackssache), das bessere Auto ist 😉
und das sag ich obwohl ich einen Zoe habe
Verarbeitungsqualität
Durchzugskraft besser
Größe
teilweise Ausstattung (die beim Zoe einfach von vornherein fehlt)
Ja ich weiß, das Wichtigste sind Reichweite und Laden. Da ist der Zoe König mit dem bis zu 43kW AC Lader.
Ich habe immer das Gefühl, dass man bei Nissan mehr Auto fürs Geld bekommt als bei Renault.
Ich stoße mich leider sehr an der Qualität des Zoe.
Spaltmaße durchschnittlich
haptik innen
teilweise Lack Qualität außen
Knarzen (Innenraum, Türinnenabdeckungen scheppern).
Zitat:
@fgordon schrieb am 21. November 2014 um 22:37:39 Uhr:
Ich investiere 3'000'000 und verdiene damit 300'000 im Jahr (und das ohne Subventionen) das ist ALLES was zählt um das Projekt zu beurteilen ob das wirtschaftlich Sinn macht oder nicht.Deine Behauptung war ja es rechnet solange das nicht "abgeschrieben" sei das ist eben nicht zutreffend - es brächte eine positve Kapitalrendite von 10% wenn man dort seine alten Laternen gegen die neuen ersetzt (ausser der Strompreis würde rapide fallen)
Das Wegwerfen der alten Strassenbleuchtung und das Ersetzen durch neue wäre das sicher mit das beste Geschäft - und das ist völlig unabhängig davon ob man sich das leisten kann oder nicht. Ich sage doch auch nicht uhhh das gibt es eine Investitionsmöglichkeit mit 6% absolut sicheren Zinsen - aber weil ein Bettler sich das nicht leisten kann, ist das unwirtschaftlich.....?
Wirtschaftlochkeit ist doch nicht abhängig davon ob sich das wer leisten kann oder nicht - sondern nur ein Verhältnis von (hier sogar fast absolut sicherem) Gewinn zu Einsatz.
Wiesloch hat halt sein Geld verpulvert aber es gibt sicher genugn andere vergleichbare Städte, das ja nun kein besonderer Ort in dem die LED Lampen nichts kosten und der Strom 10x so teuer ist wie in anderen, so dass da besondere Voraussetzungen wären.
Die eigentliche Rechnung sieht doch so aus:
Die Investition von ca. 2,7 Mio. € - 3 Mio. € führt zu Einsparungen von ca. 250.000 € an laufenden jährlichen Kosten, Wartungs-und Reparaturkosten exklusive. Für die Finanzierung dieses Projektes müssen Kredite aufgenommen werden (Zinskosten), zusätzlich investieren Privatpersonen über einen Bürgerverein Geld (entgangene Zinsen). Durch ein Mietgeschäft mit der Kommune /Stadt fließt dann ein Ertrag zurück in den Bürgerverein, der sich ca. 3% Rendite erwartet, diese Zinseinnahmen werden dann abschließend versteuert.
Ohne Berücksichtigung der Zinskosten und ohne Berücksichtigung von weiteren Folgekosten sieht eine vereinfachte KLR so aus, dass sich das Projekt in ca. 12 Jahren amortisiert.
Mit Berücksichtigung derZinskosten und unter Annahme, dass mit zunehmender Zeit auch die Unterhaltskosten des "Systems"( W-LAN vernetzte Straßenlaternen mit LED-Leuchtmitteln) steigen, wird sich das Projekt nach ca. 14-16 Jahren amortisieren.
Die Mitglieder des Bürgervereins hätten auch das angelegte Geld ohne Risiko in Staatsanleihen oder in "sichere" Aktien (DAX z.B.) anlegen können und würden hier mit Sicherheit bzw. mit geringerem Risiko eine höhere Rendite (nach 10 Jahren Spekulatonsfrist sogar steuerfrei) erzielen, aber die Wirtschaftswelt ("Markt"😉 ist ja zum Glück "frei"...
Die "Beratungsgesellschaft", welche dieses Projekt angestoßen und den Bürgern der "Pleite-Kommune" schmackhaft gemacht hat, wird schon eine eigene, interne KLR aufgemacht und sich für die nächsten Jahre eine Einnahmequelle gesichert haben...so läuft "Wirtschaft" ("umschichten"😉.
Viele Grüße,vectoura