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Elektromobilität: Akkugewicht unabhängig vom Ladestand

Themenstarteram 27. Juni 2020 um 23:24

Ein gefüllter Treibstofftank hat ein Gewicht, welches sich aus Material und Treibstoff zusammensetzt.

Das Gesamtgewicht dieses Tankes ist geringer, wenn einige Kilometer mit dem Auto abgespult worden sind.

Ein Akku/ eine Batterie hat stets das gleiche Gewicht, egal ob sie voll oder leer ist.

Mich interessiert, wieviel Tonnage jährlich/ monatlich durch die Republik transportiert wird, die eigentlich nichts zur eigentlichen Aufgabe beiträgt?

Gibt es hierzu Berechnungen/ Kennzahlen?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@FWebe schrieb am 3. Juli 2020 um 20:19:54 Uhr:

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 3. Juli 2020 um 19:33:07 Uhr:

 

Es wird ja nicht das Gewicht der Batterie zu 100% weg Rekuperiert sondern das komplette Gewicht zu ungefähr 60%

Deshalb ist das mehrgewicht eines E-Autos kein Nachteil beim verzögern sondern beim Reifenabrieb zum Beispiel in den Kurven.

Das Ding ist, dass man mit mehr Masse mehr Energie reinstecken muss, um sie zu bewegen, und von diesem Mehr an Energie halt nur einen Teil wieder bekommt.

Da dem auch mit der Rekuperationsleistung Grenzen gesetzt sind, lässt sich das ganze nicht beliebig skalieren.

Beispiel:

Mit 300 kg Mehrgewicht (entspricht einem Akku mit 35 kWh gegenüber einem Benziner) bedeutet das beim Verzögern von 50 auf 0 km/ h und 70 % Wirkungsgrad bei der Rekuperation, dass zusätzlich 2,41 Wh Verlust anfallen.

Die Rechnung mußt Du mir aber mal erklären. Beim Verbrenner ist der Verlust 100% und beim E-Auto soll ein zusätzlicher Verlust anfallen, wie soll das denn gehen?

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Ca. 1 Billion Tonnenkilometer (können auch ein paar Milliarden mehr oder weniger sein...)

-> PKW Fahrleistung*durchschnittliches PKW-Gewicht

für die „eigentliche Aufgabe“, einen Menschen automobil - also „selbstbewegt“ - von A nach B zu bringen...;)

am 28. Juni 2020 um 11:12

Bei solch einer komplexen Gesamtrechnung sollte zum Beispiel das Gewicht des Elektromotors zum Verbrennungsmotor nicht vergessen werden.

Aber insbesondere würde ich mal mit den restlichen drei Sitzen anfangen die zu meist 95 % nicht benötigt werden.

Dann solltest du aber auch berechnen wie viel Tonnage bewegt werden muss um den Kraftstoff zu den Tankstellen zu fahren.

am 28. Juni 2020 um 11:50

Generell kann man vielleicht sagen dass hier nur die Marktwirtschaft die richtigen Antworten geben kann solange die Schadstoffe richtig bepreist sind. Denn alle Untersuchungen Statistiken und noch so seriöse Veröffentlichungen haben alle eines gemein: Der Geldgeber bekommt meist das gewünschte Ergebnis!

 

Wenn man aber die Tendenz im Laufe der Jahre sieht und dies gegeneinander abwägen oft genug gemacht hat dann ist die Richtung schon sehr eindeutig.

Der Akku bzw. dessen Gewicht trägt immer zur Transportaufgabe bei, denn im Gegensatz zum Verbrenner, wo der Tank einfach leer wird, wird der Akku dank Rekuperation immer wieder zumindest tlw. gefüllt. Man fährt also im Gegensatz zum Verbrenner mit vollem Tank niemals unnötig Gewicht durch die Gegend. Denn je schwerer das Auto umso höher die mögliche kinetische Energie, umso mehr Strom kann auch wieder rekuperiert werden.

Zitat:

@UliCruiser schrieb am 27. Juni 2020 um 23:24:56 Uhr:

 

Mich interessiert, wieviel Tonnage jährlich/ monatlich durch die Republik transportiert wird, die eigentlich nichts zur eigentlichen Aufgabe beiträgt?

Was soll denn der Sinn hinter dieser Frage sein?

Alleine schon die Vermutung, dass der Akku nichts zu Aufgabe der Mobilität beitragen würde, ist falsch.

Zitat:

@UliCruiser schrieb am 27. Juni 2020 um 23:24:56 Uhr:

Mich interessiert, wieviel Tonnage jährlich/ monatlich durch die Republik transportiert wird, die eigentlich nichts zur eigentlichen Aufgabe beiträgt?

Die Frage stellt sich aber grundsätzlich. Ist es wirklich sinnvoll, 1,8 t Stahl in Bewegung zu setzen um täglich 80 kg Lebendgewicht + 20 kg Ausrüstung zur Arbeit und zu Terminen zu bugsieren? Die volle Kapazität des Fahrzeugs nutzen ich und die restlichen 4 Familienmitglieder vielleicht 3 oder 4 mal im Monat...

Zumal das Auto für die meisten Menschen das zweit teuerste Gut ist, welches sie sich anschaffen, nach dem Haus/Wohnung. Dafür benutzen sie es weniger als 95% der Zeit. Eigentlich Irrsinn dafür so viel Geld auszugeben.

Du verstehst mich ;-)

Hat bei mir aber einige Jahrzehnte gebraucht für die Erkenntniss.

Zitat:

@UliCruiser schrieb am 27. Juni 2020 um 23:24:56 Uhr:

Ein gefüllter Treibstofftank hat ein Gewicht, welches sich aus Material und Treibstoff zusammensetzt.

Das Gesamtgewicht dieses Tankes ist geringer, wenn einige Kilometer mit dem Auto abgespult worden sind.

Ein Akku/ eine Batterie hat stets das gleiche Gewicht, egal ob sie voll oder leer ist.

Finde es auch unnütz, beim E-Auto einen so schweren Akku den ganzen Tag durch die Gegend zu transportieren. ;)

Zitat:

@UliCruiser schrieb am 27. Juni 2020 um 23:24:56 Uhr:

...

Mich interessiert, wieviel Tonnage jährlich/ monatlich durch die Republik transportiert wird, die eigentlich nichts zur eigentlichen Aufgabe beiträgt?

Gibt es hierzu Berechnungen/ Kennzahlen?

Geile Frage um zu stänkern und der E-Mobilität eins reinzuwürgen... :rolleyes:

 

Wenn man genau so fragt, dann werden die Sprittanks auf 10 Liter reduziert, die Autos werden schmäler, die Dämmung fliegt raus, Entertainment im Auto war gestern, Breitreifen sind nur noch feuchte Träume und Motoren über einen Liter Hubraum völlig unnütz....

Das kann ich jetzt bis zum Erbrechen weiter so erläutern, bis wir wieder alle Laufen oder auf den Güterzug aufspringen...

Man sollte nicht bei anderen E-Verzicht hinterfragen, wenn man selbst der Petrol-Völlerei schwelgt...

Das hat was von Wein trinken und Wasser predigen...

Zumal Elektroautos mit dem deutschen Strommix geladen die sauberste Möglichkeit ist PKW zu fahren und somit die schonenste Art für die Umwelt unter allen Antriebsarten (Diesel, Benzin, Gas, etc.).

Nur das zählt unterm Strich. Wie viel Gewicht einzelne Bauteile haben ist irrelevant.

am 29. Juni 2020 um 10:08

Zitat:

@Blackmen schrieb am 29. Juni 2020 um 08:37:27 Uhr:

...Geile Frage um zu stänkern und der E-Mobilität eins reinzuwürgen... :rolleyes:

(...)

Man sollte nicht bei anderen E-Verzicht hinterfragen, wenn man selbst der Petrol-Völlerei schwelgt...

Das hat was von Wein trinken und Wasser predigen...

Hab mir den TE mal näher angeschaut, denke die Intention der Frage ist ehrlich gemeint das meiste was du antwortest sind Unterstellungen.

 

Ich verstehe ja das man schnell die Vermutung hat aber hoffe mal stark du bist weit übers Ziel hinaus geschossen.

Zitat:

@stelen schrieb am 28. Juni 2020 um 16:32:02 Uhr:

Man fährt also im Gegensatz zum Verbrenner mit vollem Tank niemals unnötig Gewicht durch die Gegend.

Natürlich macht man das, nämlich immer dann, wenn man die Kapazität und Leistung nicht braucht.

Die Milchmädchenrechnung mit der Rekuperation macht das Beispiel nicht besser, zumal auch Verbrenner rekuperieren, halt nur mit deutlich weniger Leistung.

Mehr kinetische Energie bedeutet, dass vorher auch mehr Energie reingesteckt werden muss, entsprechend wird die Rekuperation auch nicht besser, je schwerer ein Fahrzeug wird, sondern immer ineffizienter, weil mehr Energie gewandelt wird und damit mehr Verluste anfallen.

 

Wobei ich auch sagen muss, dass die Ausgangsfrage irgendwie wenig sinnvolle Diskussionsinhalte ermöglicht und das ganze Thema nur wieder einen Konflikt anzetteln wird.

 

Dazu mal Zahlen als Beispiel:

Ein E-Golf (36 kWh) wiegt 300 kg mehr als sein Gegenstück mit Benziner und 250 kg mehr als das Gegenstück mit Diesel.

Ob das Mehrgewicht dabei unnütz ist, dürfte eine Frage des Profils sein und da stellt sich am Ende tatsächlich die Frage, wie das Fahrzeug überhaupt genutzt wird.

Zum Vergleich:

Ich persönlich fahre überwiegend mit einem maximal 125 kg schweren Kraftfahrzeug zur Arbeit, wenn es nicht gerade das Fahrrad ist. Sprich die Differenz der verschiedenen Antriebe ist schon größer als das Gesamtgewicht meiner überwiegend genutzten Fahrzeuge.

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