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Biomethan schlägt Elektromobilität

Themenstarteram 9. November 2018 um 12:33

Moin!

Gerade aus dem Netz gefischt.

https://www.br.de/.../...-biomethan-schlaegt-elektromobilitaet,R8q8Kik

Allen schon bekannt. Steckt viel Wahrheit drin.

Danke und Gruß

der "Stevie"

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157 Antworten

Ja, schön. Aber die knattern immernoch laut, oder? Erdgasbusse gibt es in der gesamten Republik und sind auch sicher eine der Alternativen, aber weder leise, noch einfach usw.

Da ist immernoch so eine Knallbüchse drin die Wartung braucht, tausend bewegende Teile hat und Krach macht.

ist für DE keine Option, Biomethanproduktion würde ALLE Teller kanibalisieren und dann immer noch im Gasmotor das 5-fache der Energie verglichen mit Strom (BEV) verbrauchen. Der CO2-Vorteil ist nur sichtbar bei geringen Fahrzeugen verglichen mit DE-Mix-Strom für BEV. Geht man noch weiter und stellt statt der Pflanzenmasse Freiflächen-PV auf den Acker würde das Verhältnis noch einmal um den Faktor >2 für Biomethan schlechter.

2 unseriöse Aussagen in diesem Bericht: Um alle Busse zu laden, bräuchte man ein Kraftwerk... wenn er gesagt hätte, eine Trafostation und eine Hochspannungsleitung, dann hätte es mich interessiert, ich hätte nachgehakt. Aber gleich ein Kraftwerk anzuführen... dadurch kann ich es gleich als Nonsens entlarven.

Dann sagt er, in wie wenigen Minuten das Gas getankt ist und für wie viele Kilometer es reicht. Dass ein E-Bus gar nicht betankt, sondern nur ein- und wieder ausgesteckt werden muss, also ein Zeitsparpotential, findet natürlich keine Erwähnung. Und dann nennt er keine Kilometer, sondern sagt, dem Bus geht nach wenigen Stunden der Saft aus. Hallo? Wenn ein genügend großer Akku verbaut ist kommt man da doch auch auf mehrere hundert Kilometer.

Mag ja sein, dass diese Gaslösung nicht schlecht ist - aber an seinen Aussagen erkennt man, dass er sich mit der Elektrobuslösung gar nicht näher beschäftigt hat. Also ist die ganze Aussage unseriös.

Zitat:

@hudemcv schrieb am 9. November 2018 um 12:43:29 Uhr:

Ja, schön. Aber die knattern immernoch laut, oder? Erdgasbusse gibt es in der gesamten Republik und sind auch sicher eine der Alternativen, aber weder leise, noch einfach usw.

Auch die Elektrodinger müssen weiterhin "Lärm" machen, sonst überhört man die eventuell :

http://www.spiegel.de/.../...tig-wie-verbrenner-klingen-a-1224344.html

Zitat:

@Audi-gibt-Omega schrieb am 9. November 2018 um 13:36:35 Uhr:

ist für DE keine Option, Biomethanproduktion würde ALLE Teller kanibalisieren und dann immer noch im Gasmotor das 5-fache der Energie verglichen mit Strom (BEV) verbrauchen. Der CO2-Vorteil ist nur sichtbar bei geringen Fahrzeugen verglichen mit DE-Mix-Strom für BEV. Geht man noch weiter und stellt statt der Pflanzenmasse Freiflächen-PV auf den Acker würde das Verhältnis noch einmal um den Faktor >2 für Biomethan schlechter.

Hinzu kommt, dass der Trend in der EU bereits deutlich Richtung Zero-Emission geht. Die Erdgas-Technologie wäre auch für PKW eine sinnvolle Alternatve gewesen, konnte sich aber nicht richtig durchsetzen und hat dann eben doch noch Kohlenmonoxid und NOx Emissionen.

Außerdem wird parallel zur Batterie-elektrischen auch die Hydrogen-Technologie gefördert, die beim Schwerlastverkehr das Rennen machen könnte. Da die Brennstoffzelle technisch nicht anspruchsvoller als die Batterie ist, sehe ich für die Verbrennungsantriebe langfristig eher schwarz.

Und generell sind mir diese Kombi-Aspekte immer etwas suspekt. Sozusagen: "Wir fahren mit Methan, aber natürlich ist es nicht Erdgas, sondern von uns in benötigert Menge produziertes Biogas. Wenn Biomethan so toll ist, warum dann nicht gleich ins Erdgasnetzt einspeisen? Vermutlich ist es wohl doch zu teuer, als dass sich das wirtschaftlich lohnt.

So merkwürdige Argumente gegen den E-ÖPNV liest man selten. Es sind andere Geräusche als ein 6 Zyl. Diesel denkbar. Auch Bus- Abgase in Innenstädten braucht niemand.

LNG wäre ein erster Schritt.

Das eine ( BEV) ist teuer, das andere ist energetisch katastrophal ineffizient und hat immer noch sehr viele Emissionen. Eine Kombi wäre doch gut: E- Bus und ein kleiner Biomethanbetriebener RE, der im Winter dauerhaft soviel Wärme produziert, wie er für die Busheizung braucht und gleichzeitig natürlich den Akku nachlädt, z.B. ein 1,2l cng- Ottomotor mit hoher Verdichtung an einen 50kW- Generator (peak) fertig ist der energieeffizienteste Stadtbus.

So wird aus dem 100kWh Akkupaket (*200€/kWh=20.000€) statt für 200 km im Winter eines für 350km im Winter. ;)

Ich denke, das Ziel wird Akku-oder H2-Antrieb aus regenerativer Strom-Quelle sein. Vllt. in 20 Jahren, aber auf dem Weg sind wir. Wenn ausreichend Ladesäulen verfügbar sind, wird der Individualverkehr elektrisch sein.

Übrigens H2 Emmission ist Wasser.

Zitat:

@ortler schrieb am 10. November 2018 um 21:46:01 Uhr:

Ich denke, das Ziel wird Akku-oder H2-Antrieb aus regenerativer Strom-Quelle sein. Vllt. in 20 Jahren, aber auf dem Weg sind wir. Wenn ausreichend Ladesäulen verfügbar sind, wird der Individualverkehr elektrisch sein.

Übrigens H2 Emmission ist Wasser.

Jetzt fängst du schon wieder mit dem Wasserstoff-Gedöns an! Kapier es endlich: Strom ist nicht "überflüssig". Die H2-Lobby behauptet jedoch permanent das Gegenteil. H2 wird derzeit aus Erdgas hergestellt, was die ganze schöne C02-Kette konterkariert. Die ganzen Umwandlungsverluste Elektrolyse-Kompression-Transport-Speicherung - nochmal Kompression und Kühlung ist derart verlustbehaftet, dass dreimal soviel Energie für 100km draufgehen, wie für ein nur-BEV.

Natürlich wäre eine Brennstoffzelle im Bus eine sinnvolle Ergänzung im Winter, aber eben nicht im Sommer. Aber der CO2-Ausstoß der Kette ist deutlich über der von H2 aus Erdgas.

Von Geld mal ganz zu schweigen - 1,2Mio€ pro Tanke - schönen Dank auch.

Ich habe nicht an den momentanen Zustand gedacht.

Als Bertha Benz sich vor 130 jahren das Benzin in der Apotheke kauften, haben die Pferdekutschenbesitzer und nicht nur die, ähnlich argumentiert wie Du jetzt. Oft wird vergessen, dass wir am Anfang einer Entwicklung stehen.

Ach ja, wenn ich das immer lese, die Vergleiche mit Zeiten, als wir noch "Urmenschen" waren.

Dabei wird immer schön ausgeklammert, auf welch niegrigen wissenschaftlich technischem Niveau damals gewerkelt, geforscht und entwickelt wurde. Sprich, diese riesenhaften technologischen Entwicklungssprünge sind heutzutage nicht mehr so einfach zu erwarten.

Ich sehe weniger den Anfang einer Entwicklung, als die Möglichkeit, heutzutage in der Lage zu sein, diverse wissenschaftliche Erkenntnisse/Entwicklungen aus früheren Zeiten besser in die Praxis umsetzen zu können.

Zitat:

@ortler schrieb am 11. November 2018 um 17:27:15 Uhr:

Ich habe nicht an den momentanen Zustand gedacht.

Als Bertha Benz sich vor 130 jahren das Benzin in der Apotheke kauften, haben die Pferdekutschenbesitzer und nicht nur die, ähnlich argumentiert wie Du jetzt. Oft wird vergessen, dass wir am Anfang einer Entwicklung stehen.

Bei H2 wird schon seit 20 Jahren behauptet, dass da bald was passiert. Hat nur noch nie stattgefunden.

Ganz im Gegenteil zu Elektro, denn das passiert genau jetzt, ist billiger, einfacher und besser für die Umwelt.

Quatsch, mal ganz deutlich. Akku, H2 wird ernsthaft erst seit 3/4 Jahren als Energiespeicher für den Antrieb diskutiert.

Die Energieerzeuger dominieren die öffentl. Meinung, die Politik, den Fortschritt und den kleinen Fritz.;);)

Und Rainer,

wir sind immer noch der gleiche Urmensch

Zitat:

@ortler schrieb am 11. November 2018 um 18:52:50 Uhr:

Quatsch, mal ganz deutlich. Akku, H2 wird ernsthaft erst seit 3/4 Jahren als Energiespeicher für den Antrieb diskutiert.

Merkwürdig, mir kam das länger vor. BMW auf der Expo 2000: https://de.wikipedia.org/wiki/BMW_E38#Wasserstoffauto_750hL

:rolleyes:

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