Motorölinformationen zum 320i / B48

BMW 3er F34 GT

Ich bin etwas erstaunt, dass ich in diesem Forum über die Suche zum Thema Öl für Benzinmotoren relativ wenig finden konnte....

Da ich nun bald im GT 320i (B48) umhercruisen werden, wollte ich mich mal in die Materie einlesen und habe folgende Fragen:

a) welche Ölfreigaben für den B48 gibt es, wie sind diese zu bewerten

b) gibt es im Internet eine Quelle, welche Öle eine BMW-Freigabe haben?
(ähnlich MB: https://bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/229.5_de.html)

c) gibt es Empfehlunge/Erfahrungen, was "besser" für den Motor ist, weil viele Hersteller gerade voll auf "fuel economy" mit abgesenktem HTHS & Co. (z.B. mit 0w20ern) umschwenken und man als Kunde da eben nicht nur Vorteile drin hat.

Ich will den neuen Wagen mindestens 10 Jahre / 200.000 km nutzen...

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@moonwalk schrieb am 8. August 2017 um 14:57:08 Uhr:


Ich bin etwas erstaunt, dass ich in diesem Forum über die Suche zum Thema Öl für Benzinmotoren relativ wenig finden konnte....

Da ich nun bald im GT 320i (B48) umhercruisen werden, wollte ich mich mal in die Materie einlesen und habe folgende Fragen:

a) welche Ölfreigaben für den B48 gibt es, wie sind diese zu bewerten

b) gibt es im Internet eine Quelle, welche Öle eine BMW-Freigabe haben?
(ähnlich MB: https://bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/229.5_de.html)

c) gibt es Empfehlunge/Erfahrungen, was "besser" für den Motor ist, weil viele Hersteller gerade voll auf "fuel economy" mit abgesenktem HTHS & Co. (z.B. mit 0w20ern) umschwenken und man als Kunde da eben nicht nur Vorteile drin hat.

Ich will den neuen Wagen mindestens 10 Jahre / 200.000 km nutzen...

Und täglich grüßt das Murmeltier, geht Ihr eigentlich noch alleine kacken.... Empfehle zumindest kein Olivenöl zu nehmen.

178 weitere Antworten
178 Antworten

Nutze vermutlich denselben Proxxon dafür.
Geh einfach zum Freundlichen - die kosten echt nicht die Welt. Oder gerade kurz in der Bucht gesucht - 10 St. von Viktor Reinz für 2,00 € inkl. Versand.

Hi,
wenn's hier unter zahlreichen Öl-bezogenen Aspekten auch dieses vom Mitbringseln - wenn's nur kurz - angetastet wird eine Frage meinerseits: Wie kann einer sicher sein, daß überall wo "BMW TwinPower LL01" (respektive LL04) draufsteht auch Gleiches drin ist? War es nicht keine Jahrzehnt her als sich Leute über Fälschungen von Mobil1 massiv geärgert haben (mag anderes Forum gewesen sein). Ich sehe keinen Grund warum Gauner auf Mobil1 abzielen, von BMW-Ölen allerdings absehen sollen. Ganz im Gegenteil die Originals von BMW sind ähnlich teuer wie original Mobil1.

Hi,

deine Skepsis bzgl. der Fälschungen kann ich verstehen. Mittlerweile haben die Hersteller aber reagiert und man kann am Gebinde durch Hologramme oder UV-Licht die Echtheit überprüfen.

Hier z.B. bei Ravenol.

https://www.ravenol.de/fileadmin/content/documents/pdfs/Features_D.pdf

Grüße

Danke für Tipp. Wenn Ravenol und dem ähnlichen Marken Originalöle mittels Hologramme oder UV-Licht gegen Fälschungen absichern, ist schon Was immerhin. Als ich 2018 bei Online-Händler auf Umschau war, haben Ravenol Öle den Eindruck gemacht, preistechnisch würden sie auf anderem Regal liegen als BMW TwinPower's. Bin gespannt wie es bei BMW Ölen zu dieser Frage steht - die Frage addressiert nämlich eher BMW Öle.

Ähnliche Themen

Zitat:

@moonwalk schrieb am 30. Juli 2019 um 13:03:44 Uhr:


Kinners wie die Zeit vergeht.....
... und nix wird hier dokumentiert! 😛

Aaaaalso, ich habe Ende letzten Jahres eine größere Menge à 5-L-Kannen Shell Helix Ultra 5w-30 (ohne weitere Buchstabenkennung, ist ein GTL-Öl mit LL-01) auf Vorrat gekauft und beim Shell-Partner vor Ort abgeholt. "Letzte Preis" war 6,25 EUR/Liter. 🙂

Die erste Ladung wurde beim ersten Service bei 28.000 km bei BMW anstandslos eingefüllt. In wenigen Monaten sind dann weitere 15.000 km rum und ich werde "heimlich" einfach das Öl ablassen und neu auffüllen. Ohne Filter (der sollte das Herstellerintervall schon halten) und auf einer Mietbühne. Außerdem möchte ich nicht, dass BMW beim nächsten Service einen Fremdölfilter in der Hand hat... 😉

Weiß jemand zufällig, was man vor Ort benötigt, um die Unterbodenverkleidung zu öffnen und welche Größe hat die Ablassschraube? Früher konnte man die Kupferdichtung auch zweimal verwenden... geht das noch?

Boa ey, das Shell ist aber jetzt ech ne Plörre...😰

Alora Hombres der schmierigen Zunft!

Mietwerkstatt war mir doch zu unflexibel, also von „car-style“ (aus NL) ein paar Auffahrrampen aus Kunststoff geholt (normal 89,- gab’s vor zwei Wochen bei Amazing für 63,-) und heute war der große Tag!

Einen passenden Kupferdichtring konnte ich nicht finden, da online die unterschiedlichsten Größen als „passend“ angeboten wurden. Die Rampen haben eine Erhöhung von +17 cm, im Prinzip genug, wenn man nicht ganz so einen Ranzen hat wie ich und nicht noch auf einem Rollbrett liegt (Selbstbau aus meinen Baby-/Kinderbetten: Baby-Lattenrost gekürzt, Rollen vom Bettkasten druntergenagelt und ein Stück Matratzenschoner obendrauf – sehr praktisch!

Dann kurz warmgefahren und die Schraube raus: ooopsi in die Ölablasswanne geplumpst. Beim Angeln mit dem Spachtel wieder geborgen, nur wo ist der Dichtring? Mit einer kleinen Maurerkelle und Spitzzange war auch dieses Kleinod in Loch Ness geborgen und es konnte weitergehen. Nach Untersuchung mit einer Lupe denke ich, habe ich den alten Ring nun „andersrum“ aufgelegt, also mit der glatten Seite von der Schraube umgedreht Richtung Ölwanne, damit dort wieder eine neue Pressung entstehen kann.

Für die Annalen: es wird ein Kupferdichtring benötigt, der innen gute 12 und außen 17 mm hat… Für den Ölfilter, den ich selbstredend NICHT gewechselt habe, braucht man auch nichts Spezielles, eine 27er Nuss (habe sogar zwei) reicht schon.

Die Schraube wird mit 25 Nm festgezogen (wie der Ölfilter auch), nur das mit dem 6-30 Nm-Proxxon wurde nichts, da ich keine 17er Nuss mit ¼“-Aufnahme hatte. Also kam doch der Gedore 20-100 Nm mit ½“ zum Einsatz. Erschreckend, wie leicht/schnell der schon geklickt hat. Ob die Werkstatt das wohl etwas fester angezogen hatte oder ob es an meiner kürzeren 3/8“-Knarre beim Lösen lag?

Die 4,5 Liter Shell Helix Ultra 5w-30 (LL-01) haben gelangt, dass der Ölstand wieder auf max. steht. Nun ist wieder genug „Luft“ bis zum nächsten „offiziellen“ Service in 8-9 Monaten/15.000 km.

Und warum sollte Shell eine "Plörre" sein? Das ist GTL-ÖL, besser als die ganzen HC-Plörren und der Motor wird mit 0w-20 oder so ausgeliefert, da liege ich mit 5w-30 ganz gut, zumal das Grundöl von den Werten recht stabil wirkt. Richtig gutes PAO mit LL-01 habe ich nicht gefunden...

Vorher
Oilchange
12er
+2

Zitat:

@moonwalk schrieb am 26. Oktober 2019 um 21:47:55 Uhr:


Alora Hombres der schmierigen Zunft!

Mietwerkstatt war mir doch zu unflexibel, also von „car-style“ (aus NL) ein paar Auffahrrampen aus Kunststoff geholt (normal 89,- gab’s vor zwei Wochen bei Amazing für 63,-) und heute war der große Tag!

Einen passenden Kupferdichtring konnte ich nicht finden, da online die unterschiedlichsten Größen als „passend“ angeboten wurden. Die Rampen haben eine Erhöhung von +17 cm, im Prinzip genug, wenn man nicht ganz so einen Ranzen hat wie ich und nicht noch auf einem Rollbrett liegt (Selbstbau aus meinen Baby-/Kinderbetten: Baby-Lattenrost gekürzt, Rollen vom Bettkasten druntergenagelt und ein Stück Matratzenschoner obendrauf – sehr praktisch!

Dann kurz warmgefahren und die Schraube raus: ooopsi in die Ölablasswanne geplumpst. Beim Angeln mit dem Spachtel wieder geborgen, nur wo ist der Dichtring? Mit einer kleinen Maurerkelle und Spitzzange war auch dieses Kleinod in Loch Ness geborgen und es konnte weitergehen. Nach Untersuchung mit einer Lupe denke ich, habe ich den alten Ring nun „andersrum“ aufgelegt, also mit der glatten Seite von der Schraube umgedreht Richtung Ölwanne, damit dort wieder eine neue Pressung entstehen kann.

Für die Annalen: es wird ein Kupferdichtring benötigt, der innen gute 12 und außen 17 mm hat… Für den Ölfilter, den ich selbstredend NICHT gewechselt habe, braucht man auch nichts Spezielles, eine 27er Nuss (habe sogar zwei) reicht schon.

Die Schraube wird mit 25 Nm festgezogen (wie der Ölfilter auch), nur das mit dem 6-30 Nm-Proxxon wurde nichts, da ich keine 17er Nuss mit ¼“-Aufnahme hatte. Also kam doch der Gedore 20-100 Nm mit ½“ zum Einsatz. Erschreckend, wie leicht/schnell der schon geklickt hat. Ob die Werkstatt das wohl etwas fester angezogen hatte oder ob es an meiner kürzeren 3/8“-Knarre beim Lösen lag?

Die 4,5 Liter Shell Helix Ultra 5w-30 (LL-01) haben gelangt, dass der Ölstand wieder auf max. steht. Nun ist wieder genug „Luft“ bis zum nächsten „offiziellen“ Service in 8-9 Monaten/15.000 km.

Und warum sollte Shell eine "Plörre" sein? Das ist GTL-ÖL, besser als die ganzen HC-Plörren und der Motor wird mit 0w-20 oder so ausgeliefert, da liege ich mit 5w-30 ganz gut, zumal das Grundöl von den Werten recht stabil wirkt. Richtig gutes PAO mit LL-01 habe ich nicht gefunden...

Wo entsorgt der Ottonormalverbraucher eigentlich sein Altöl? Oder lasierst du damit deine Gartenlaube?🙂

Ich verstehe bis heute nicht, warum man den Ölwechsel so unprofessionell macht. Der Kupferring ist ein Teil, was im Einkauf nicht mal einen Euro kostet. Nur BMW verlangt etwas mehr. Das hätte man investieren können. Das wäre einfacher, als Ölreste zu entfernen, wenn es mal leckt.
Den Ölfilter nicht zu entfernen, kann ich gar nicht verstehen. Der kostet auch nicht die Welt. Dort ist der ganze Dreck drin. Daher verstehe ich nicht, dass man einen zusätzlichen Ölwechsel einschiebt und frisches Öl einfüllt, aber den Dreck drinnen lässt.

@Car-freak: Das Altöl kann man als Privatman bei uns kostenfrei am Giftmobil abgeben.

Also ich dachte mehr an den Gullideckel vor Nachbars Haus... 😛

Nee, heutzutage bekommen die Profis ja Geld für den Wertstoff "Altöl", da hoffe ich, dass ich bei ATU oder einem Baumarkt das abgeben darf.. 🙂

Zitat:

@F30328i schrieb am 26. Okt. 2019 um 22:35:32 Uhr:


Ich verstehe bis heute nicht, warum man den Ölwechsel so unprofessionell macht.

a) ich habe es echt nicht geschafft, den Kupferring zu beschaffen, weil ich die Maße nicht sicher rausbekommen habe - für die Zukunft weiß ich ja nun Bescheid. Außerdem wer hatte denn schon mal in echt eine Undichtigkeit, weil er den Kupferring nicht gewechselt hat? Ich habe das vor 20 Jahren schon gemacht und nichts wurde undicht. Deshalb habe ich ja extra die "gute" Seite zur Ölwanne gedreht....

b) BMW gibt ja ein Wartungsintervall von 30.000 km vor, für Filter und Öl. Beim Öl gehe ich aber eher nach den Betriebsstunden, bei 16.000 km liege ich mit 320 schon leicht über den empfohlenen 250 h. Außerdem weiß ich nicht, in wie weit sich ein Mann-Filtereinsatz vom Original-BMW unterscheidet. Wenn dann was ist, sehen die beim nächsten Service sofort, dass da einer dran war...

Also für mich war das der erste Zwischenölwechsel in Eigenregie, da habe ich ja noch Luft nach oben... 😉

P.S. nach der ersten Kurzfahrt bin ich nochmal auf die Rampen und habe die Ablassschraube kontrolliert: furztrocken und blitzsauber 😁

Zitat:

@moonwalk schrieb am 26. Oktober 2019 um 22:57:22 Uhr:



Zitat:

@F30328i schrieb am 26. Okt. 2019 um 22:35:32 Uhr:


Ich verstehe bis heute nicht, warum man den Ölwechsel so unprofessionell macht.

a) ich habe es echt nicht geschafft, den Kupferring zu beschaffen, weil ich die Maße nicht sicher rausbekommen habe - für die Zukunft weiß ich ja nun Bescheid. Außerdem wer hatte denn schon mal in echt eine Undichtigkeit, weil er den Kupferring nicht gewechselt hat? Ich habe das vor 20 Jahren schon gemacht und nichts wurde undicht. Deshalb habe ich ja extra die "gute" Seite zur Ölwanne gedreht....

b) BMW gibt ja ein Wartungsintervall von 30.000 km vor, für Filter und Öl. Beim Öl gehe ich aber eher nach den Betriebsstunden, bei 16.000 km liege ich mit 320 schon leicht über den empfohlenen 250 h. Außerdem weiß ich nicht, in wie weit sich ein Mann-Filtereinsatz vom Original-BMW unterscheidet. Wenn dann was ist, sehen die beim nächsten Service sofort, dass da einer dran war...

Also für mich war das der erste Zwischenölwechsel in Eigenregie, da habe ich ja noch Luft nach oben... 😉

P.S. nach der ersten Kurzfahrt bin ich nochmal auf die Rampen und habe die Ablassschraube kontrolliert: furztrocken und blitzsauber 😁

Bei Kupferringen gibt es meiner Erfahrung nach generell wenig Probleme mit Undichtigkeiten. Bei Bedarf gibts halt ein paar Nm mehr🙂
Kupfer ist so weich, das drückt sich immer passend hin.
Ob das Drehen des Rings wirklich Sinn macht, kann ich mir nicht vorstellen, aber gut.

Wenn, dann hätte ich einen originalen Filter von BMW verwendet und nichts von Mann oder Mahle. Dann würden keine Fragen aufkommen.

Wer empfiehlt denn die 250 Betriebsstunden?
Das wären bei 30.000Km ja 120Km/h im Schnitt...

Nur zur Info für die Zukunft: Über eBay bekommt man auch die originalen BMW Ölfilter.

BMW hätte die Spuren von @moonwalk am krummen Kupferdichtring erkannt. Aber warum sollten die danach suchen?
Beim Ölfilter hätte ich keine Bedenken. Es muss der Richtige sein. Wenn man den nach einiger Fahrtzeit rausholt, kann man da eh nicht mehr viel drauf lesen.

Zitat:

@F30328i schrieb am 26. Oktober 2019 um 23:13:38 Uhr:


BMW hätte die Spuren von @moonwalk am krummen Kupferdichtring erkannt. Aber warum sollten die danach suchen?
Beim Ölfilter hätte ich keine Bedenken. Es muss der Richtige sein. Wenn man den nach einiger Fahrtzeit rausholt, kann man da eh nicht mehr viel drauf lesen.

Da ist doch nichts krumm. Der Ring ist das zweite Mal drin und nicht das zehnte Mal.

Zitat:

@Car-freak schrieb am 26. Okt. 2019 um 23:8:28 Uhr:


Wer empfiehlt denn die 250 Betriebsstunden?
Das wären bei 30.000Km ja 120Km/h im Schnitt...

Das sagen die Freaks vom oil-club. Die sind auch der Meinung, dass 30.000 km ein NoGo sind. Die suchen sich Top-Öle, machen Ölanalysen und wechseln trotzdem alle 10-15 tkm. Bei dem Intervall muss es meiner Meinung nach dann aber nicht das ausgefallensde Öl sein.

Seid nicht zu streng mit mir, oder tauscht Ihr alle alles nach 15.000 km?

Deine Antwort
Ähnliche Themen