Mercedes-Quo Vadis?
Vielleicht interessierts ja wen.
Ich versuche mir den aktuell meiner Ansicht nach völlig falschen Weg zu erklären den meine Lieblingsmarke mometan einschlägt.
Generell sehe ich mehrere große Probleme für die Autoindustrie und hier speziell für die Premium-Hersteller:
a) Das iphone und das ipad sind heutzutage dass was ein Käfer noch vor 30 Jahren war. Sie generieren Unabhängikeit.
Das Auto spielt für die jüngere Generation kaum noch eine Rolle. Kein Wunder, die meisten leben in Städten in denen es enger und lauter wird. Flüge sind billig.
Und Autos sind verdammt teuer.
Damit wären wir bei b):
Gerade im Premium-Sektor (und kaum ein anderer Sektor wird von der jungen Gen. noch wahrgenommen, Stichwort Mini) werden kaum noch Autos gekauft sondern finanziert.
Für die Hersteller ist dass vom finanziellen offensichtlich kein großes Problem, jedoch werden Autos deshalb nun völlig anders entwickelt. Die Dauerhaftigkeit im Design oder Technik spielt keine so große Rolle mehr da die Autos nicht mehr so lange gehalten werden. Und der Aftermarket ist uninteressant. Man betrachte mal die Kundschaft in 5 Jahre alten BMWs...
Daraus ergeben sich folgende Trends:
-Bizarre Farben (braun, weiß) sind im kommen- ist ja wurscht ob mans in drei Jahren nicht mehr sehn kann, die Karre ist ja dann weg
-Stark ausgreitzte Motoren die sicher max 150.000km halten (BMW 2,0D 204PS, BMW 3,0D 381PS, BMW X28i 2,0 258PS)
-Extrem modisches Design (1er Front, Panamera, alle Daimlers, löbliche Außnahme Audi). Die neue Geldelite will modische Autos. Personen die derart viel verdient haben wie Investmentbanker und Eventmanager heute waren früher Fabrikbesitzer und weit jenseits der 60 Jahre. Da war dann klar dass es die S-Klasse sein muss um adäquat unterwegs zu sein. Heute hat der 35 jährige hippe Ibiza-Eventmanager eben nen braunen Panamera oder nen matten CLS. Ein Gesellschaftspolitsches Problem dass sich in der Fahrzeugwahl wiederspiegelt. Fahrzeug selbstverständlich nicht bezahlt.
-sehr oft sehr günstige Leasing-Angebote (analog zum Handy-Markt)
-das Auto wird zum Wegwerf-Produkt.
c) Der asiatische und russische Markt ist stark im kommen und verlangt nach Autos die dem eigenen Schönheitsideal entsprechen.
Dieser weicht stark vom europäischen ab.
Schön zu sehen am Heck von Porsche Cayenne und Panamera und aktuell gerade am Absatzboom des VW Phaeton in China.
Zu MB:
da ist offensichtlich Panik ausgebrochen.
Man hat aber das iphone Problem erkannt und biedert sich jetzt dieser Kundschaft an indem man ein Auto ums Telefon herum entwickelt.
Der neue A ist in jeglicher Hinsicht ein konventioneller Kompakter. 2-Box-Design, Frontantrieb, kleiner Kofferraum,...
MB will uns weißmachen dass hier der progressivste Kompakte entstanden ist und begründet das in erster Linie mit diesem
wirren Linienverhau an den Flanken. Diese wirken aber extrem aufgesetzt und sindn nicht in das restliche Fahrzeugdesign integriert. Selbst Seat hat das beim Ibiza stimmiger gelöst. Dort bilden die Falten Kanten zu in verschiedenen Richtungen ausgerichten Flächen. Hier sind die Kanten dreidimensional integriert und dadurch auch legitimiert. Desweiteren nehmen sie Elemente wie zB die Scheinwerfer mit auf.
...weiteres folgt.
Beste Antwort im Thema
@emiholl1:
Wir wissen, dass Du Dir keine neue A-Klasse holen wirst. Akzeptiert! Es wäre daher extrem schön wenn Du dieses neue A-Klasse Forum einfach nicht mehr besuchen würdest. Deine sehr subjektive Kritik ist weder sachlich fundiert noch in irgendeiner Weise hilfreich für einen Interressenten der neuen A-Klasse.
123 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von GeBeeS.
Jaja, die gute alte Zeit … :-))).
............
Und über Geschmack sollte man nicht streiten – auch wenn die beiden letzten gelungenen Daimler in meinen Augen der S204 und die G-Klasse sind.Servus
Bernd
Lieber Bernd,
Über Geschmack nicht, über sinkende Qualität schon.
Der Daimler Konzern hat seinen gesamten in 115 Jahren erarbeiteten
Nimbus eines Premiumherstellers in den letzten 10 Jahren vergeigt.
Mir gefällt die gegenwärtige Richtung nicht, daß man versucht, die Herstellungskosten durch Billigteile und Billigproduktion auf Kosten erwarteter Qualität zu senken.
Dann einen Mercedes-Stern ranzupappen und das Endprodukt unter dem Motto: "Das Beste oer Nichts" an Besserverdienende und Neureiche in der NAFTA-Zone zu verkaufen.
Wohl wissend und in Kauf nehmend, daß das zu weiteren Abgängen in Deutschland und Westeuropa führt.
Wir hatten hier eine Gesamterwartung an ein fertiges Daimler Produkt
die es nicht mehr gibt.
Allerdings ist man in der Lage, aufgrund dieser Billigproduktion auf den hiesigen Märkten alle Preisschlachten mitgehen zu können und unter dem Strich noch Geld dabei zu verdienen.
Wir werden erleben, daß Audi mit seiner heute besseren Qualität, der besseren Technik und dem besseren Styling Mercedes hier überholen wird.
Diesen Vorgang sieht man täglich auf unseren Straßen.
Aber das spielt ja für die renditegeilen Betriebswirtschaftsfuzzis an der Konzernspitze keine so große Rolle, die verarschen jetzt erst mal die NAFTA-Kunden, die glauben noch, Mercedes sei Mercedes.
Man hätte nur den Fehler nicht machen müssen, der "Bayerischen Marmeladen Fabrik" das zerknautschte Billigblechdesign nachzubauen, Renault die Motore, VW das Doppelkupplungsgetriebe, Toyota das Kitschdesign im Innenraum, und vom auslaufenden Lada die Sitzgrößen.
Das sieht auch der Großaktionär aus Abu Dhabi so und macht einen Rückzug.
Zitat:
Original geschrieben von Beatnikk
In diesem Artikel aus dem Handelsblatt wird das Design und der Chef Designer von Mercedes sehr gelobt, unter anderem auch von namhaften Kollegen der Konkurrenz wie z.B. Walter De Silva.
Was sagt uns das?
Hat das Handelsblatt daraufhin 20 Fahrzeuge bestellt?
Wäre Herr Walter de Silva nicht ein Trottel, wenn er etwas Anderes
äußern würde?
Zitat:
Original geschrieben von emiholl1
Was sagt uns das?Zitat:
Original geschrieben von Beatnikk
In diesem Artikel aus dem Handelsblatt wird das Design und der Chef Designer von Mercedes sehr gelobt, unter anderem auch von namhaften Kollegen der Konkurrenz wie z.B. Walter De Silva.
Hat das Handelsblatt daraufhin 20 Fahrzeuge bestellt?
Wäre Herr Walter de Silva nicht ein Trottel, wenn er etwas Anderes
äußern würde?
Na klar, und die Regierung versteckt fliegende Untertassen...ich klink mich an der Stelle dann mal aus😛 Viel Spass noch😉
Zitat:
Original geschrieben von Beatnikk
In diesem Artikel aus dem Handelsblatt wird das Design und der Chef Designer von Mercedes sehr gelobt, unter anderem auch von namhaften Kollegen der Konkurrenz wie z.B. Walter De Silva.
Sehr langer, interessanter und aufschlussreicher Artikel!
Macht mir den Kollegen Wagener und seine Produkte aber auch nicht gerade sympathischer... Von Yuppies für Yuppies könnte man flapsig formulieren. Allein der Vergleich mit Gas-Gerd ist ja schon bezeichnend 😉 Wenn ich recht gelesen habe, wird auch eher sein Ehrgeiz gelobt und weniger das Design an sich...
Für mich bleibt es dabei.. Bruno Sacco ist Gott.
und natürlich: Claus Luthe .. und Paul Bracq .. und Giorgio Giugiaro 😛
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Ich kann die Aufregung um Daimler nicht nachvollziehen. Daimler ist auf einem guten Weg zurück an die Spitze der Premiumhersteller, während BMW zu einem profillosen Massenhersteller mutiert (siehe heutige Auto Bild-Ausgabe) und Audi an seinem einfallslosen Design zu ersticken droht!
P.S.: Der Slogan "Das Beste oder nichts." scheint ausgemustert zu sein - in den aktuellen Werbeanzeigen ist er jedenfalls verschwunden.
Zitat:
Original geschrieben von EngelbertHumperdinck
@GeBeeS.:
Volle Zustimmung.
Ich war auch nie gegen die Diversifizierung der MB-Flotte nach unten.
Diese wurde bisher mit sehr intelligenten Autos vollzogen die ein neues Mobiltätskonzept transportierten.
Deswegen fahr ich auch ein Auto mit diesem Konzept.
Kurzes Auto, viel Platz,...
Von daher verzeih ich der ersten A-Klasse eine Menge.[…]
Gruß
Engelbert
Hi Engelbert,
hatte bis vor kurzem einen A180 als Zweitwagen und gehöre zu einer Generation, die Features wie hohe Sitzposition und kompakte Aussenmasse schätzen gelernt hat.
Dennoch gibt es nach meiner Überzeugung handfeste Gründe, die Daimler hier zu einem Bruch bewegt haben. Mehr dazu: s.u.
Zitat:
Original geschrieben von emiholl1
Lieber Bernd,Über Geschmack nicht, über sinkende Qualität schon.
Der Daimler Konzern hat seinen gesamten in 115 Jahren erarbeiteten
Nimbus eines Premiumherstellers in den letzten 10 Jahren vergeigt.
Hallo emiholl1
Das ist nicht unrichtig :-). Allerdings wurden die Modelle mit den m.E. grössten Mängeln in den Jahre von 1995 bis 2005 entwickelt; wegen des Lebenszyklus eines Fahrzeuges wirkt das natürlich heute noch nach. Das anschliessende Umdenken brauchte aber seine Zeit, bis es sich in neuen Modellen niederschlagen konnte und kann, denn zumindest konzeptionelle Mängel kann man nicht mal eben so während einer MOPF beseitigen; da geht’s ans Eingemachte und das kann sinnvoll nur mit einem kompletten Neuansatz vulgo: Neuentwicklung behoben werden . Und mal abgesehen von der Injektorenproblematik der ersten Dieselmotoren der neuen Generation (die meines Wissens inzwischen ja unauffällig sind) hört man/ich vergleichsweise wenig Zuverlässigkeitsklagen über die aktuellen Modelle.
Zitat:
Original geschrieben von emiholl1
Mir gefällt die gegenwärtige Richtung nicht, daß man versucht, die Herstellungskosten durch Billigteile und Billigproduktion auf Kosten erwarteter Qualität zu senken.[…]
Allerdings ist man in der Lage, aufgrund dieser Billigproduktion auf den hiesigen Märkten alle Preisschlachten mitgehen zu können und unter dem Strich noch Geld dabei zu verdienen.
Wir werden erleben, daß Audi mit seiner heute besseren Qualität, der besseren Technik und dem besseren Styling Mercedes hier überholen wird.
[…]
Audi hat durch die Verwendung der Konzernplattformen einen riesigen Vorteil auf seiner Seite: die Kosten der Aggregate verteilt sich auf eine ungleich höhere Stückzahl. Dieser Kostenvorteil kann dann wahlweise in höhere Renditen umgesetzt oder durch höherwertige Fertigungsmaterialien und dadurch höhere –kosten renditeneutral aufgezehrt werden. Vor diesem Hintergrund ist m.E. auch die anstehende Modellflut der neuen A-/B-Klasse zu sehen: Stückzahlsteigerungen „um jeden Preis“, um die Kosten pro Fahrzeug in wettbewerbsfähigem Rahmen zu halten. Das geht aber nicht über Nacht…
Die bisherige A-Klasse war konzeptbedingt nur für eigens für diese Baureihe entwickelten Motoren und Getrieben geeignet. Neue Abgas- und sonstige Normen dürften die bisherigen A-Klassemotoren und –getriebe zu Auslaufmodellen werden lassen, Neuentwicklungen waren wegen der vergleichsweise geringen Stückzahlen nicht wirtschaftlich möglich, ohne die Kosten und damit die Preise explodieren zu lassen. Also war die Umstellung auf ein neues Konzept, dass sich mit den Aggregaten der anderen MB-Baureihen verträgt, unvermeidbar.
Zitat:
Original geschrieben von emiholl1
Aber das spielt ja für die renditegeilen Betriebswirtschaftsfuzzis an der Konzernspitze keine so große Rolle, die verarschen jetzt erst mal die NAFTA-Kunden, die glauben noch, Mercedes sei Mercedes.
Wie weiter oben ausgeführt, sehe ich die Daimlerqualität hier deutlich auf dem Wege der Besserung (obwohl: es ist die Hoffnung, die zuletzt stirbt). Aber richtig ist, dass verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen weit schwieriger ist, als es kurzfristig zugunsten von höheren Gewinnen zu verwursten. Insofern sind hier wohl tatsächlich eklatante Fehler gemacht worden – allerdings hat man das nach meiner Überzeugung erkannt und in dieser Form abgestellt.
Zitat:
Original geschrieben von emiholl1
Man hätte nur den Fehler nicht machen müssen, der "Bayerischen Marmeladen Fabrik" das zerknautschte Billigblechdesign nachzubauen, Renault die Motore, VW das Doppelkupplungsgetriebe, Toyota das Kitschdesign im Innenraum, und vom auslaufenden Lada die Sitzgrößen.
Als BMW mit den Bangle-Modellen Erfolge feierte, wurde wohl klar, dass sich selbst Hässlichkeit gut verkaufen lässt – besser als die damals noch klassischen, schnörkellosen Formen bei Mercedes. Renault-Motore sind zugegebenermassen ein no go für mich (da würde ich dann das restliche Auto auch gleich von dort holen), am Doppelkupplungsgetriebe führt aus Verbrauchsgründen so schnell kein Weg mehr vorbei.
Zitat:
Original geschrieben von emiholl1
Das sieht auch der Großaktionär aus Abu Dhabi so und macht einen Rückzug.
Dazu gibt’s ausser einer (seitens Zetsche dementierten) Meldung im Spiegel m.W. derzeit keine Belege. Meine Aktien sinken aber dennoch :-(.
Servus
Bernd
Servus GeBeeS.,
alles vollkommen richtig.
Du hast einen sehr wichtigen Punkt angesprochen:
Die Rentabilität von Audi.
Audi kann als Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen absolute Massentechnik teuer und mit luxuriösem Nimbus verkaufen zu können.
Bei den Stückzahlen die zb ein 1.4TSI Motor produziert wird, werden BMW und MB nie mehr hinterherkommen!
Wozu also ein Rennen um Stückzahlen und Rentabiltät dass zumindest an der Audi Front in absehbarer Zeit nicht zu gewinnen ist?!
Meine ernstgemeinte Frage:
Ist es heutzutage wirklich schon so schlimm dass ein Hersteller unbedingt auf Teufel (CLA) komm raus soviel Autos wie möglich verkaufen muss?
Kann ein Premiumhersteller nicht mit wenigen guten Modellen am Markt bestehen anstatt sich an absoluten Massenprodukten messen zu müssen?
Kommt nicht bald der Gegentrend der die Hersteller zwingen wird ihr Modellprogramm massiv einzustampfen?
Gruß
Engelbert
Zitat:
Original geschrieben von EngelbertHumperdinck
Meine ernstgemeinte Frage:
Ist es heutzutage wirklich schon so schlimm dass ein Hersteller unbedingt auf Teufel (CLA) komm raus soviel Autos wie möglich verkaufen muss?
Kann ein Premiumhersteller nicht mit wenigen guten Modellen am Markt bestehen anstatt sich an absoluten Massenprodukten messen zu müssen?
Kommt nicht bald der Gegentrend der die Hersteller zwingen wird ihr Modellprogramm massiv einzustampfen?
In der Tat besteht eine ernsthafte Gefahr (u. a. Kannibalisierungseffekt), wenn ein Hersteller ausschließlich auf hohe Stückzahlen setzt und eine Modellflut auf den Markt bringt, wie BMW es in den nächsten Jahren vor hat. Trotz der Verwendung identischer Plattformen/Komponenten/Modulen entstehen Komplexitätskosten, die erst erwirtschaftet werden wollen...
Wie so oft gilt es, das richtige Maß zu finden!
...wir werden alle sehen, inwieweit die Rechnung der aktuellen MB-Spitze aufgeht. Wenn ich mir die Autos zurzeit angucke, sehe ich durchaus noch gute bis sehr gute Autos bei MB!
Alle anderen Premium-Herstelller haben doch in den Punken die Ihr hier kritisiert ebenfalls abgebaut. Ich empfehle einen Besuch beim freundlichen Audi- und BMW-Händler. Insbesondere der neue BMW 3er ist im Innenraum an manchen Stellen auf untersten Dacia-Niveau (Z.B. Mitteltunnel).
Die S-Klasse ist immer noch Top. Die E-Klasse hat, bis auf den komischen Hexkschwung, durchaus Charakter. Technisch ist Sie eh weit vorn dabei. Die C-Klasse ist IMHO immer noch mit Abstand das beste was man für sein Geldmin der Klasse kaufen kann. Von den Coupés und Cabrios ganz zu schweigen, die sind ebenfalls tolle Autos.
Die aktuelle B-Klasse ist in ihrer Klasse zurzeit das Modell was sich am besten verkauft. Und gegen einen VW Touran ist es in allen, wirklich in allen an Belangen besser.
Die neue A-Klasse wird Ihren Weg gehen. Dessen ungeachtet muss auch MB im Wettbewerb kämpfen! Und vergesst dabei nicht die Koreaner.
Zitat:
Original geschrieben von Holly_CB
...Insbesondere der neue BMW 3er ist im Innenraum an manchen Stellen auf untersten Dacia-Niveau (Z.B. Mitteltunnel)...
Das war die C-Klasse und der A4 auch vor der Mopf bzw. dem Facelift. Das gehört heutzutage zur Verkaufsstrategie, die ersten Modelle werden "billig" verarbeitet und günstige Materialien verwendet, denn der Wagen verkauft sich ja sowieso weil es das "neue Modell" ist. Daraus resultieren nach dem Facelift neue Verkaufsargumente, da man ja die Qualität deutlich verbessert hat, das Spielchen treiben doch mittlerweile alle😛 Beim Leasing ist es ja eigentlich wurst, aber beim Gebrauchtwagenkauf würde ich nie ein Modell vor dem Facelift kaufen.
Guten Tag.
Ich finde die neue A-Klasse optisch ansprechend, wobei das sicher erst ab einem gewissen Ausstattungsniveau voll durchschlägt.
Wenn sie fährt, wie sie aussieht, würde ich sie mir kaufen. Mein Gehalt reicht jedoch bestenfalls für einen Golf, daher wird´s nichts. Auch weil VW sich in Sachen Finanzierung gelegentlich mal zu Schweinereien hinreißen läßt und MB nicht.
Ich bin Endverbraucher und habe nicht im Entferntesten die Qualifikation, strategische Teamentscheidungen top ausgebildeter High-End-Manager zu beurteilen. Darum lasse ich das auch einfach mal.
Was ich damit sagen will? Chillt doch mal und vertraut auf die Fähigkeiten anderer. Auch wenn Ihr neidisch seid.
Zitat:
Original geschrieben von IkswobarG
Guten Tag.Ich finde die neue A-Klasse optisch ansprechend, wobei das sicher erst ab einem gewissen Ausstattungsniveau voll durchschlägt.
Wenn sie fährt, wie sie aussieht, würde ich sie mir kaufen. Mein Gehalt reicht jedoch bestenfalls für einen Golf, daher wird´s nichts. Auch weil VW sich in Sachen Finanzierung gelegentlich mal zu Schweinereien hinreißen läßt und MB nicht.
Ich bin Endverbraucher und habe nicht im Entferntesten die Qualifikation, strategische Teamentscheidungen top ausgebildeter High-End-Manager zu beurteilen. Darum lasse ich das auch einfach mal.
Was ich damit sagen will? Chillt doch mal und vertraut auf die Fähigkeiten anderer. Auch wenn Ihr neidisch seid.
lieber Herr IkswobarG,
Ich muß Ihnen in einem Punkt widersprechen.
Mercedes hat vor vielen Jahren die plus 3-Finanzierung kreiert.
Meines Wissens nach als Erster, sie wurde/wird oft kopiert, aber selten erreicht.
Diese Finanzierungsmöglichkeit hat meiner Frau und mir ermöglicht, seit 2001 acht A-Klassen - für jeweils drei Jahre - zu teilweisen Spitzenkonditionen (bezüglich Zinsen und Rücknahmewert) zu fahren.
In diesen drei Jahren bezahlt man quasi einen halben Neuwagen und hat außer den Inspektionen keine Kosten.
Man kann die Ratenhöhe, je nach gewünschter Laufzeit, Anzahlungshöhe und Rücknahmepreis variieren.
Man kann eine Standheizung umbauen lassen, die Winterreifen weiterverwenden, nützliches Zubehör mitnehmen usw.
Wenn Ihnen die neue A-Klasse gefällt, dann sollten Sie - auf jeden Fall in Bezug auf einen Golf - genauestens vergleichen.
„Leut´, kaufts gleich was G´scheits, a Klump kostet auch a Geld!“Zitat:
Original geschrieben von EngelbertHumperdinck
Servus GeBeeS.,alles vollkommen richtig.
Du hast einen sehr wichtigen Punkt angesprochen:
Die Rentabilität von Audi.
Audi kann als Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen absolute Massentechnik teuer und mit luxuriösem Nimbus verkaufen zu können.Bei den Stückzahlen die zb ein 1.4TSI Motor produziert wird, werden BMW und MB nie mehr hinterherkommen!
Wozu also ein Rennen um Stückzahlen und Rentabiltät dass zumindest an der Audi Front in absehbarer Zeit nicht zu gewinnen ist?!
Meine ernstgemeinte Frage:
Ist es heutzutage wirklich schon so schlimm dass ein Hersteller unbedingt auf Teufel (CLA) komm raus soviel Autos wie möglich verkaufen muss?
Kann ein Premiumhersteller nicht mit wenigen guten Modellen am Markt bestehen anstatt sich an absoluten Massenprodukten messen zu müssen?
Kommt nicht bald der Gegentrend der die Hersteller zwingen wird ihr Modellprogramm massiv einzustampfen?Gruß
Engelbert
Hi Engelbert,
diese Erfahrung hat MB wohl bereits gemacht. Wie ich schon sagte: kaum jemand konnte seinerzeit noch nachvollziehen, dass man für einen 200D genauso auch zwei 2000ti bekommen konnte. Und dem heutigen Erstkäufer ists obendrein wohl ganz überwiegend egal, ob sein Auto in 20 Jahren in Afrika noch zuverlässig als Taxi läuft oder nicht – Geiz ist geil und spätestens nach 5 Jahren gibt’s ja eh´ was Neues.
M.a.W.: ich bin überzeugt, dass der, wie soll ich sagen: wertkonservative? Käufer heute viel zu selten ist, um einem Automobilhersteller mehr als ein Nischendasein zu ermöglichen – und bei den Kosten, die heute für Fahrzeugentwicklung und -produktion in Spiel sind, hat der in seiner Nische keinerlei Überlebenschance.
Genauso bin ich überzeugt, dass wir künftig markenübergreifend weitere Vereinheitlichungen sehen werden. Schon heute verwenden BMW (Mini) und PSA diesselben Motoren (der 1.6 l Benziner), MB setzt für die kleinen Fahrzeuge auf Renault, Nissan träumt von MB Motoren, ... und niemand sollte erwarten, dass sich dieser Trend umkehrt. Im Gegenteil erwarte ich im Zuge des aus heutiger Sicht wohl unvermeidlichen Schwenks hin zu Elektrofahrzeugen weitere Vereinheitlichungen, denn niemand würde z.B. wohl so einfach eine Fahrzeug-Brennstoffzelle oder eine Hochleistungsbatterie entwickeln, wenn er die Zelle auch beim Daimler einkaufen oder beide gemeinsam die Batterie bei einem Zulieferer günstig entwickeln und herstellen lassen können.
Servus
Bernd
P.S.: Was ich aber dennoch noch nie verstanden habe, ist, dass Audikäufer für einen (...sorry 🙂 ...) frisierten Golf bereit sind, soviel Geld über den Tisch zu schieben. 😁
Zitat:
Original geschrieben von IkswobarG
[...] und vertraut auf die Fähigkeiten anderer.
Selbst ist der Mann?
Zitat:
Original geschrieben von IkswobarG
Auch wenn Ihr neidisch seid.
Auf Golffahrer? 😁
Servus
Bernd