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Leichtes Ausbrechen des Hecks bei schneller, starker Bremsung, beim 2,0 TDI Variant

Themenstarteram 21. Februar 2007 um 15:52

Hallo,

bin letzte Woche vom 3BG auf den 3C Variant Comfortline mit 2.0 TDI umgestiegen. Ist schon ein toller neuer Wagen, zumal ich vom 1.6 l Benziner nun auf den 140 PS Diesel umgestiegen bin und dazwischen Welten liegen.

Aber leider habe ich nun schon nach den ersten 650 km zweimal folgende Situation erlebt:

1. Mal auf der Autobahn, meine Frau sagte: "Achtung da steht ein Blitzer" und ich bei Tempo 180 in dei Eisen. Da ist das Heck leicht nach rechts ausgeschert, so dass ich Gegenlenken musste.

2. Mal: Linksabieger hat mir die Vorfahrt genommen und ich wieder eine schnelle Bremsung und auch hier kam das Heck hinten leicht rum.

Es war aber beide male keine totale Vollbremsung!

Diese Ausbrechen des Hecks kenne ich vom Vorgänger 3BG überhaupt nicht und mein Bremsverhalten hat sich auch nicht geändert!

Hat das jemand auch schon erlebt? Hängt das mit dem Brems-Assi zusammen?

Gruß Kay

Beste Antwort im Thema

Re: Leichtes Ausbrechen des Hecks bei schneller, starker Bremsung, beim 2,0 TDI Variant

 

Zitat:

Original geschrieben von kay2612

1. Mal auf der Autobahn, meine Frau sagte: "Achtung da steht ein Blitzer" und ich bei Tempo 180 in dei Eisen. Da ist das Heck leicht nach rechts ausgeschert, so dass ich Gegenlenken musste.

Kann ich voll und ganz bestätigen. Ich hab mich am Freitag mit eine 2.0 FSI auf den Autobahn ein wenig "gejagt" und muß sagen, dass obwohl er 20 PS weniger hat, ich keine "Chance" hatte an ihm vorbei zukommen...

Bei 200 scherte auf einmal einer vor uns von der rechten Spur nach links aus. Vor mir der FSI voll in die Eisen und ich dahinter auch. Obwohl das Lenkrad grade war, scherte das Heck hier nach rechts aus bzw fing das Heck an zu schlingern (rechtsdrall). Die hinteren Reifen haben leicht gequitscht, der Schweiß fiel mir von der Stirn, das Adrenalin durchschoss mich und ich war froh, als der Alptraum ein Ende hatte. Der FSI ist danach geschlichen und ich hab mich geschlichen...

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Zitat:

Original geschrieben von HRoesch01

.....

Bei den Bremsen ist meine Erfahrung die, dass jede in einem

natürlichen Verschleisszustand stehende Bremsanlage bei

einer Notbremsung in den ersten Zehntelsekunden ungleich-

mäßig zieht. Das habe ich selbst bei einem schweren 5er-BMW

so erlebt. Die Aussage des Werkstattmeisters hierzu war

lapidar, dass man schon regelmäßige Vollbremsungen

praktizieren muss, wenn man den Schreck des minimalen

Schiefziehens nicht aushält.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich halte es für völlig normal, dass

der Passat in den beschriebenen Situationen etwas unruhig

wird, er wird ja nicht unsicher und fliegt ab, sondern macht

seinen Fahrer letztlich nur darauf aufmerksam dass er

vielleicht einen Tick zu schnell unterwegs war. :-)

So sehe ich das auch.

Ich mußte mit meinem damals recht neuen Passat mal auf der A3 Frankfurt Köln, ca. 50km vor Köln aus über 200 eine Vollbremsung machen. Ich mußte noch nicht einmal das Lenkrad fester packen. Sehr angenehm.

Andererseits habe ich es auch schon erlebt, daß beim starken Abbremsen, aber eben nicht bei einer Vollbremsung, der Wagen kurz verzieht.

Das war aber nie so, daß man vor Schreck zu stark gegenlenken würde. Was die Sache ja erst gefährlich machen würde.

Das Ganze hat sich auch immer im Laufe der Bremsung stabilisiert. Kam mir so vor, als wenn die Fahrbahn etwas uneben war, oder eine Bremsbacke kurz weniger Reibung hatte, oder sonst irgendetwas die Bremsung am Anfang! ungleichmäßig beginnen ließ.

Und damit muß man eigentlich immer rechnen.

Gruß

Andi

am 23. Februar 2007 um 19:01

Hallo Männer,

Ich habe bei meinem dieses Verhalten auch schon 2 mal beobachtet:

1. Autobahn, langgezogene Rechts, Tempo ca. 210,

Vor mir geht einer in aktzepabler Weise raus,

Ich bremse dennoch relativ schroff um mein Tempo anzupassen, Passat zieht nach rechts, Korrektur durch Gegenlenken,

2. nicht gut bekannte Serpentinenstrecke nachts, Tempo ca 70 km/h, scharfe Links spät erkannt, Scharf gebremst und fast gleichzeitig eingelenkt, Passat macht hinten nen richtigen Satz nach rechts, ich Bremse los, wieder in der Spur.

 

Ich denke (wie viele andere hier) das diese Geschichte vor allem an meinen Winterreifen liegt, die sind nämlich nich besonders. Aber wenn die Situation entsprechend scharf is, wird mann wohl mit den Sommerreifen auch diese Probleme haben, alles hat seine Grenzen.

Durch das geringe Gewicht hinten (kein Reserverad, keine Passagiere usw.) und das wesentlich Größere Vorne (TDI)

kann der halt beim starken Bremsen, und schlechten Reifen, und miesen Fahrbahnverhältnissen und und und ....

schnell die Haftung verlieren.

 

Ich wette wenn ich 2 Passagiere hinten drin gehabt hätte, währe der stabiler gewesen.

Beste Grüße

Andreas

am 23. Februar 2007 um 19:18

hatte mal das vergnügen damals den w12 phaeton zu fahren...lange reder kurzer sinn...240 sachen drauf...dann einer meiner liebsten gattung (ich schaue nur einmal in den spiegel und fahr dann links rüber- gattung) links rüber...der phaeton hatte nen eigenleben das war wahnsinn. die elektronik war da...ich musste ein wenig gegenlenken (links rechts....er broch hinten ständig ein bissl aus)...aber ohne das alles wär ich vom feinsten mit 200 abgesegelt!!!

die autobahn war nicht die beste aber ohne beschränkung.

kleine anekdote da sie hier reinpasst ;)

gute und kaltverformungsfreie fahrt

rick

Ich kann an meinem das gleiche "Problem" beobachten. Bei hohem Tempo wird die Vorderachse leicht. Bei heftigem Bremsen hält man besser mit beiden Händen das Lenkrad fest. Der Wagen wird unruhig. Hatte ich vorher beim A 6 nicht.

Übrigens, auch der vielgepriesene "schwere" BMW 3er, den ich auf einer Urlaubsfahrt als Leihwagen hatte, verhielt sich genauso. Bei einer Vollbremsung aus hohem Tempo stand er leicht quer.

Nach 50.000 km kenne ich nun meinen Passat und habe volles Vertrauen, ist halt Gewohnheitssache.

Zitat:

Original geschrieben von GeKais

Ich kann an meinem das gleiche "Problem" beobachten. Bei hohem Tempo wird die Vorderachse leicht. Bei heftigem Bremsen hält man besser mit beiden Händen das Lenkrad fest.

wie, auf der Autobahn bei >200 beide Hände ans Lenkrad nehmen :confused: ... wie soll ich denn da telefonieren oder dem Vordermann mit der Faust drohen ?

Das steht so nicht in der Bedienungsanleitung, ich glaube ich werde jetzt doch wandeln :D

Ich glaube einige sollten hier ein Fahrsicherheitstraining absolvieren, dann habt ihr auch auf der Landstraße beide Hände fest am Lenkrad. Das sich 1,7 Tonnen bei Tempo 200 anders verhalten als bei Tempo 100, wenn man in die Eisen steigt, sollte jedem hier einleuchten - schon mal überlegt was da für Kräfte wirken ?

Gruß,

Mark

P.S. bei einer Vollbremsung wird ganz bestimmt nicht die Vorderachse leicht. Ganz im Gegenteil sogar - dafür wird aber das Heck leicht und das ist bei allen Autos so.

Hi Mark,

ich glaube es bringt nichts, den Pseudo-Rennfahrern die physikalischen Grundlagen eines Autos zu erklären ... (spare Dir Deine Nerven für wichtigere Fragen)

Mit dem Leichterwerden könnte aber vielleicht (?) auch gemeint sein, dass der Wagen bei hohen Geschwindigkeiten durch den Fahrtwind vorn etwas "nach oben" gedrückt wird ???

vor einigen Jahren wurde von Audi der TT herausgebracht. Nachdem einige unbedarfte Vollgasanfänger das Auto in schnellen Kurven nicht mehr unter Kontrolle hatten, bekam er einen Spoiler verpasst.

Ich plädiere für die aufpreisfreie Option Sierra Cosworth Heckspoiler am Passat ab Werk. Damit sollten dann alle ausbrechenden Hecks passé sein.

Bin gestern auch wieder Autobahn gefahren, Tacho 200 sind mit dem kleinen Finger am Lenkrad überhaupt kein Problem.

am 25. Februar 2007 um 10:07

1. Autobahn, langgezogene Rechts, Tempo ca. 210,

Vor mir geht einer in aktzepabler Weise raus,

Ich bremse dennoch relativ schroff um mein Tempo anzupassen, Passat zieht nach rechts, Korrektur durch Gegenlenken,

2. nicht gut bekannte Serpentinenstrecke nachts, Tempo ca 70 km/h, scharfe Links spät erkannt, Scharf gebremst und fast gleichzeitig eingelenkt, Passat macht hinten einen richtigen Satz nach rechts, ich Bremse los, wieder in der Spur.

----------------------------------------------------------------------

zu 1. und 2.

Was passiert hier eigentlich.

Fuß vom Gas entlastet die Hinterachse und belastet die Vorderachse, zusätzliches Bremsen verstärkt den Effekt.

Das Ganze kann man dann noch durch zusätzliches Lenken toppen. Reine Physik, und die gilt für alle Fahrzeuge.

Die Physik erfordert geradezu, dass man die Lenkung beim Bremsen in Kurven aufmachen muß um diesen Effekt zu kompensieren.

Man liest häufig von schweren Unfällen auf Autobahnen, wo jemand bei hoher Geschwindigkeit ausweichen wollte. Hier hat allein schon das Gaswegnehmen in Zusammenhang mit der heftigen Lenkbewegung gereicht, dass Fahrzeug unkontrollierbar zu machen (zumindest auf dem schmalen Bereich der Autobahn).

Meine Erfahrungen mit dem aktuellen Model und seinem Vorgänger sind die, dass ich auch dieses Schrägstellen beim heftigen Bremsen auf gerader Strecke (ohne ABS-Eingiff) reklammiert habe. Überprüfungen der Bremsanlage zeigten keine Fehler.

Fazit: Ich habe gelernt beim Bremsen peinlichst darauf zu achten, dass ich keine zusätzlichen Lenkimpulse übertrage, z.B. durch Abfangen der Beschleunigungskräfte über die Arme am Lenkrad. Siehe da, kein Schiefstellen mehr.

Gruß

Hans

Zitat:

Original geschrieben von GeKais

Übrigens, auch der vielgepriesene "schwere" BMW 3er, den ich auf einer Urlaubsfahrt als Leihwagen hatte, verhielt sich genauso. Bei einer Vollbremsung aus hohem Tempo stand er leicht quer.

Hallo GeKais,

von schwerem 3er war nicht die Rede, bei BMW ist für mich

schwer ab 5er mit Achtzylinder! :-)

Der 3er war schon immer ein sehr nervöses, fahraktives

Gerät. Ich hatte immer das Gefühl in der Lenkung jede

minimale Abweichung von der Standard-Fahrbahnbeschaffen-

heit spüren zu können. Außerdem ist der 3er seitenwind-

empfindlich und erfordert bei hohen Geschwindigkeiten

eigentlich ständige, wenn auch minimale Lenkkorrekturen.

Das ist noch schlimmer geworden, seit die Autos ab Werk

mit den RFT-Reifen bestückt sind. Die für einen unver-

schämten Aufpreis zu ordernde Aktiv-Lenkung scheint dieses

Problem zu entschärfen.

Im Vergleich dazu ist der Passat ein lammfrommes und sehr

komfortables Langstreckenauto.

@Mark

cooler Text, habe sehr gelacht! :-)

Viele Grüße

Heinz

HAllo at All,

ich kann nur bestätigen.

Ich habe auch das Problem,das der 3c Kombi so ab 180km/h

das Fahrzeug leicht verreist,bei starker verzögerung!

Ich muß noch dazu sagen,daß ich Scheiben u.Klötze neu bekommen hatte.

Angeblich müssen sich diese erst "einschleifen"--))

Ich beobachte dieses weiter!

 

Grüße.....

am 26. Februar 2007 um 14:45

also wenn ich hier lese, dass manche bei 200 mit dem kleinen finger lenken find ich dass es höchste zeit ist für ein generelles tempolimit und spritpreise von 10,- pro liter.

in dänemark z.b. fährt es sich sooooo entspannt, weil da nicht STÄNDIG irgendein halbstarker oder impotenter versucht sein zu klein geratenes ego durch tempo 250 aufzubessern....

am 26. Februar 2007 um 15:05

Zitat:

Original geschrieben von dödelhans

also wenn ich hier lese, dass manche bei 200 mit dem kleinen finger lenken find ich dass es höchste zeit ist für ein generelles tempolimit und spritpreise von 10,- pro liter.

in dänemark z.b. fährt es sich sooooo entspannt, weil da nicht STÄNDIG irgendein halbstarker oder impotenter versucht sein zu klein geratenes ego durch tempo 250 aufzubessern....

was hat das eine mit dem anderen zu tun? wenn ich schnell fahren MÖCHTE und es die straßenverhältnisse, der verkehr und die schilder zulassen mach ich das eben. wenn du lust auf urlaub hast und es dir leisten kannst machst du es doch auch oder???

und wenn das dein ernst war dass du für 10euro pro liter sprit bist und nen generelles tempolimit forderst kann ich nur den kopf schütteln.

dachte leute denen der begriff reynoldszahl was sagt können über den tellerrand hinausschauen.

Zitat:

Original geschrieben von dödelhans

also wenn ich hier lese, dass manche bei 200 mit dem kleinen finger lenken find ich dass es höchste zeit ist für ein generelles tempolimit und spritpreise von 10,- pro liter.

in dänemark z.b. fährt es sich sooooo entspannt, weil da nicht STÄNDIG irgendein halbstarker oder impotenter versucht sein zu klein geratenes ego durch tempo 250 aufzubessern....

Hey Dödelhans, falls du mein Posting missverstanden hast, das sollte nur darstellen, daß der Passat in meinen Augen ein recht fahrstabiles Auto ist und es durchaus möglich wäre bei 200 noch mit dem kleinen Finger zu lenken.

In Dänemark, oder auch Frankreich ist es wirklich entspannend zu fahren, so entspannend daß man aufpassen muss nicht einzuschlafen. Trotzdem hat das auch seine guten Seiten, der Autobahnkrieg ist eigentlich nur hier in Deutschland vorhanden.

Bei 10 Euro pro liter Sprit wird es auch in Deutschland wieder entspannend sein, Autobahn zu fahren, und das mit 250 .....

am 27. Februar 2007 um 9:48

Zitat:

Original geschrieben von passerati_rick

was hat das eine mit dem anderen zu tun? wenn ich schnell fahren MÖCHTE und es die straßenverhältnisse, der verkehr und die schilder zulassen mach ich das eben. wenn du lust auf urlaub hast und es dir leisten kannst machst du es doch auch oder???

und wenn das dein ernst war dass du für 10euro pro liter sprit bist und nen generelles tempolimit forderst kann ich nur den kopf schütteln.

dachte leute denen der begriff reynoldszahl was sagt können über den tellerrand hinausschauen.

das IST ja das schlimme: wenn man ausserhalb des tellers sitzt und ahnung von physik hat, dann stellen sich mir einfach die nackenhaare auf, wenn ich sehe, wie sich manche leute AUF dem teller verhalten. da wird mit 250 in der gegend rum gerast und dann wundert man sich auch noch, dass einem die kontrolle über das auto zu entgleiten droht....

am tollsten die begründung: "naja, liegt wohl an meinen schlechten reifen"...wer keine kohle für gute reifen ausgeben will und dann 250 brettert, hat offensichtlich NULL peilung, was er da eigentlich für eine geschoss unterm allerwertesten hat.

und bei solchen leuten zieht eben keine aufklärung...die kriegste nur übers portemonnaie...ich würd selber kotzen, wenn der liter 10,- kosten würde...aber dann is man endlich die ganzen halbstarken freaks los.

ciao,

dödel

am 27. Februar 2007 um 9:56

sicherlich ärgerlich aber meine freaks fahren nen 5er bmw etc. ;) :D glaube denen stören 10€ auch nicht. hehe

aber mal so nebenbei...die schlimmsten sind nicht die die 250fahren sondern die die keine ahnung haben 250 zu fahren (man unterschätzt leicht wie schnell man sich dem vordermann nähert). aber noch viel schlimmer sind in meinen augen die neidhammel, die einfach mal links rüber fahren wenn man etwas zügiger unterwegs ist und diejenigen, die nur einmal in den spiegel schauen wenn sie überholen wollen, da sie so die geschwindigkeit gar nicht einschätzen können und einem so die vorfahrt nehmen sozusagen.

gruß rick...der ausnahmsweise mal nen paar kommata gesetzt hat...woran man sich aber nicht gewöhnen sollte :D

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