Kompressor-Quietschen. Was habt Ihr bis jetzt erreicht.

VW Golf 6 (1KA/B/C)

hallo gemeinde,

dieser thread ist dafür da, um anderen mit zu teilen was ihr bis jetzt unternommen habt und vorallem erreicht habt was das kompressor-quietschen beim 118kw golf vi angeht.

bitte hier nicht posten das ihr das quietschen habt, sondern nur ob es schon erfolge gab.

ich war gestern beim 🙂. angeblich wusster er nicht was ich von ihm will als ich ihn fragte ob ihm "kompressor-quietschen" etwas sagt. er fragte erst ob ich den kompressor von der klima meine.
angeblich hat er noch nie was davon gehört, was ich ihm nicht ganz glaube, denn es ist ein recht großer händler.

ich musste für kommenden donnerstag einen termin vereinbaren und das auto muss dort bleiben. ich habe ihm gesagt das es eh nichts bringt, da vw eine reparatursperre verhängt hat.
er ist richtig stinkig geworden und hat mich als besserwisser hingestellt und man soll nicht alles glauben was im forum steht.

nun gut, ich hab mal gelächelt und hab den termin am donnerstag vereinbart.
bin ja mal gespannt was er mir abends erzählt.

fakt ist jedenfalls das ich schriftlich haben möchte, bis wann vw das problem gelöst hat.
ich bestehe darauf, dass bis ende des jahres eine nachhaltige reparatur erfolgt oder das fahrzeug gewandelt wird.

das auto ist momentan unverkäuflich, wenn ich mal vorhabe es in 3 oder 4 jahren wieder zu verkaufen, nimmt das auto keiner ab.
für mich ist das eindeutig ein mangel und nicht stand der technik.

so, bitte mal eure erlebnisse beim 🙂 und was ihr erreicht habt.

danke und gruß, sunny.

p.s. an diejenigen denen der thread wieder nicht passt: ihr braucht nicht mitlesen und nicht posten, interessiert niemanden. hier geht es nur um diejenigen, die den 160ps tsi fahren und das kompressor-quietschen haben.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von luccas


Wie du was nimmst, ist mir so ziemlich wurschtegal.

Mir ist ehrlich gesagt dein "Gejammere" wurschtegal. In diesem Thread geht es um das Kompressor Quietschen, was ein sehr ernstes und ärgerliches Thema ist und falls Du was dazu beizutragen hast, dann bitte. Für deine restlichen Probleme gibt es genug Threads in diesem Forum, also bitte schreibe sie dort hinein. Damit sind auch die anderen User gemeint, welche auf solche Beiträge eingehen und Diskussionen anfangen. Kurz abschweifen wäre kein Thema, aber das nimmt hier langsam grössere Dimensionen an.

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Wieso schimpfen hier alle auf VW?
Die Wasserpumpen werden doch nicht von VW hergestellt.
O.k. VW hat den Zulieferer ausgewählt! Dann zahlt VW halt auch mal Lehrgeld, was einem der ständige Preiskampf bis auf den letzten Cent bringt.
Jetzt ein Szenario von mir:
Der Wasserpumpenlieferant hat eine größere Rechtsabteilung wie Entwicklungsabteilung (sowas gibt es wirklich!!!) und produziert dementsprechend.
Welche Möglichkeiten hat nun VW?
1. Rechtsstreit der sich über Jahre hinziehen kann mit vll sogar wenig Erfolgschancen.
2. Den Zulieferer wechseln und Jahre der Entwicklung des neuen Zulieferers, oder Eingenentwicklung abwarten (vll sogar die beste Lösung).
3. Sein Engine of the year aus dem Programm nehmen (wohl eher nicht).
4. Weiter auf den Zulieferer hoffen und soviel Schaden wie möglich verhindern (wahrscheinlichste Lösung).

Aber Fakt ist, da ganz neue Motoren auch bereits wieder Quietschen ist noch keine Lösung in Sicht und nach so langer Zeit wird es auch immer unwahrscheinlicher.

Das gleiche wie oben Beschrieben könnte übrigens auch gerade mit dem Rasseln des 2,0 ablaufen.

Gruß

@myinfo

Du schreibst es ziemlich treffend.
Denn jedes Serie-Problem welches man sich eingesteht entstehen Kosten.
Und so auch mit dem Beheben des Quietschens.
Heisst, wenn VW sagen würde, es sei ein genereller Defekt und sie haben aber die Lösung, rennen alle Leute, auch diejeningen die kein Quietschen haben den Werkstätten die Bude ein.
Dazu entstehen Kosten die deutlich über dem ist, als wenn man das ganze versucht im Zaum zu halten und nur dann wechselt, wenns eintrift.
Ich möchte nochmals betonen, dass es nicht jeden Twin-Charger betrifft.
Und diejengigen, die es betrifft, die erhalten eine neue Wasserpumpe.

Unterm Strich kann ich mir sehr gut vorstellen, dass zu dem Zeitpunkt, als es als Beanstandung akzeptiert wurde Zwischen Zulieferer und VW noch einiges Juristisches gelaufen ist.
Denn wer übernimmt die Kosten für eventuelle Änderungen? Was passiert mit bestehenden Produkten?
Was passiert, wenn die Änderung darauf heraus läuft, dass der 1.4TSI nicht mehr 1:1 Baugleich zu früheren Modellen ist (andere Riemenverlegung z.B. o.ä)?
Da gibt es zu Hauf solche Fragen die aus Sicht von VW zuerst geklärt werden.
Da verwundert es auch nicht, warum ein Problem nicht von heute auf Morgen gelöst wird.
Bevor die Entwicklung einen Strich macht wird alles zuerst abgeklärt wer was wo bezahlt.
Das führt dazu, dass ein Problem, welches aus Sicht des Kunden ein Triviales ist, nicht in wenigen Tagen gelöst wird. Sondern sich das deutlich in die Länge zieht.
Nicht weils technisch so Aufwändig wäre, sondern weil das ganze Vorklimpim geklärt werden muss.

Aber ich bin immernoch der Meinung. Mit jedem neuen Konzept wird wieder Lehrgeld bezahlt.
Die Verstellbare Nockenwelle wäre dann eher die Ablösung des TSI.
Aber auch dort wird sicherlich wieder Lehrgeld bezahlt. Man hat zwar keine Magnetkupplung mehr die Quietscht. Aber sicher was anderes. Die Innovation bringt halt entsprechende Risiken mit sich.
Aber auch der Kunde sollte sich das bewusst sein.
Wer die neuste Technologie fahren will, der geht auch automatisch das Risiko ein, dass anfänglich auch nicht alles Rund läuft. Neue Technologien werden halt deutlich früher auf den Markt geschmissen. Auf Test-Läufen wird kein Geld kassiert.

Ich denke auch, dass sich selbst eine kleine Änderung nicht so einfach umsetzen lässt.

Eine variable Ventilsteuerung wird nicht die Aufladung sondern die Drosselklappe ersetzen.

Neben der Entdrosselung ergibt sich als weiterer Vorteil eine bessere Füllung bei niedrigen Drehzahlen. Das wird aber nicht soviel ausmachen, dass man auf die Aufladung verzichten kann bzw. will.

Eine verstellbare Einlassnockenwelle hat der Twincharger bereits.

Grüße!

Der Kompressor wird bestimmt irgendwann durch einen Elektromotor ersetzt. Das kann aber noch dauern. Und hat ja auch Nachteile (Batterie leer = keine Unterstützung)

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unbestätigten Gerüchten zu Folge soll der Golf mit dem 1.4 TSi mit 160 PS ab dem 11.11. nur noch in der Farbe Gelb zu haben sein - Sondermodell "Banana": das reift erst beim Käufer 😁.

Chefdackel

Ich hab jetzt seit knapp 3000km und 3 Monaten meine erste Austauschpumpe drin. Der Wechsel ging problemlos an einem Vormittag und der 🙂 hatte mir für die Zeit einen Leihwagen zur Verfügung gestellt - alles kostenlos.

Bis jetzt ist die Pumpe herrlich ruhig, und das Fahren macht wieder Spass 🙂

Das nur mal als Positiven Erfahrungsbericht . . . die Schwarzmalerei in diesem Thread ist echt übel . . .

Zitat:

Original geschrieben von Rippa


Ich hab jetzt seit knapp 3000km und 3 Monaten meine erste Austauschpumpe drin. Der Wechsel ging problemlos an einem Vormittag und der 🙂 hatte mir für die Zeit einen Leihwagen zur Verfügung gestellt - alles kostenlos.

Bis jetzt ist die Pumpe herrlich ruhig, und das Fahren macht wieder Spass 🙂

Das nur mal als Positiven Erfahrungsbericht . . . die Schwarzmalerei in diesem Thread ist echt übel . . .

tja, das ist halt so, wenn so viele Probelfälle sich an einem Punkt treffen und sich dann anfangen emotional hoch zu schauckeln.

3000km ist doch schon eine ordentliche Strecke. Hoffe es bleibt bei dir so "ruig".
Bei den meisten fängt es zwischen 1500 und 2500km an.
Wobei ich denke, hier auch die Fahrweise ne Rolle spielt ob das früher oder doch einwenig später anfängt zu qietschen.

Elektromotor... soll der in den gleichen Kollektiven "anlaufen" und wieder abschalten.
Das über das "Anker"-Moment? Ich bin überzeugt, dass die Motorenanker dazu neigen zu überspringen was "lustigerweise" auch mit "pfeiffen" quietiert wird.
Ob das schlussendlich die Lösung ist... wer weiss... aber auch da wir Lehrgeld bezahlt. So oder so.

Zitat:

Original geschrieben von RINOS1981



Zitat:

Original geschrieben von Rippa


Ich hab jetzt seit knapp 3000km und 3 Monaten meine erste Austauschpumpe drin. Der Wechsel ging problemlos an einem Vormittag und der 🙂 hatte mir für die Zeit einen Leihwagen zur Verfügung gestellt - alles kostenlos.

Bis jetzt ist die Pumpe herrlich ruhig, und das Fahren macht wieder Spass 🙂

Das nur mal als Positiven Erfahrungsbericht . . . die Schwarzmalerei in diesem Thread ist echt übel . . .

tja, das ist halt so, wenn so viele Probelfälle sich an einem Punkt treffen und sich dann anfangen emotional hoch zu schauckeln.

3000km ist doch schon eine ordentliche Strecke. Hoffe es bleibt bei dir so "ruig".
Bei den meisten fängt es zwischen 1500 und 2500km an.
Wobei ich denke, hier auch die Fahrweise ne Rolle spielt ob das früher oder doch einwenig später anfängt zu qietschen.

Elektromotor... soll der in den gleichen Kollektiven "anlaufen" und wieder abschalten.
Das über das "Anker"-Moment? Ich bin überzeugt, dass die Motorenanker dazu neigen zu überspringen was "lustigerweise" auch mit "pfeiffen" quietiert wird.
Ob das schlussendlich die Lösung ist... wer weiss... aber auch da wir Lehrgeld bezahlt. So oder so.

Meiner hat jetzt auch wieder angefangen zu quietschen.

Immerhin war er über 10.000 km ruhig - evtl. liegt es ja an den extremen Aussentemperaturen.

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Grüße

YD

Zitat:

Original geschrieben von yd2002



Zitat:

Original geschrieben von RINOS1981


tja, das ist halt so, wenn so viele Probelfälle sich an einem Punkt treffen und sich dann anfangen emotional hoch zu schauckeln.

3000km ist doch schon eine ordentliche Strecke. Hoffe es bleibt bei dir so "ruig".
Bei den meisten fängt es zwischen 1500 und 2500km an.
Wobei ich denke, hier auch die Fahrweise ne Rolle spielt ob das früher oder doch einwenig später anfängt zu qietschen.

Elektromotor... soll der in den gleichen Kollektiven "anlaufen" und wieder abschalten.
Das über das "Anker"-Moment? Ich bin überzeugt, dass die Motorenanker dazu neigen zu überspringen was "lustigerweise" auch mit "pfeiffen" quietiert wird.
Ob das schlussendlich die Lösung ist... wer weiss... aber auch da wir Lehrgeld bezahlt. So oder so.

Meiner hat jetzt auch wieder angefangen zu quietschen.

Immerhin war er über 10.000 km ruhig - evtl. liegt es ja an den extremen Aussentemperaturen.

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Grüße

YD

Wann hast du die "Neue" Wasserpumpe einbauen lassen?

War sie bis jetzt ruig? Oder wurde sie selber wieder ruig und jetzt fängt sie wieder an?

Gibt ja auch solche Fälle, die auf einmal aufhören und plötzlich wieder beginnen zu qietschen.

(das aber meist erst ab 15-17tkm).

Zitat:

Original geschrieben von RINOS1981


@myinfo

Du schreibst es ziemlich treffend.
Denn jedes Serie-Problem welches man sich eingesteht entstehen Kosten.
Und so auch mit dem Beheben des Quietschens.
Heisst, wenn VW sagen würde, es sei ein genereller Defekt und sie haben aber die Lösung, rennen alle Leute, auch diejeningen die kein Quietschen haben den Werkstätten die Bude ein.
Dazu entstehen Kosten die deutlich über dem ist, als wenn man das ganze versucht im Zaum zu halten und nur dann wechselt, wenns eintrift.
Ich möchte nochmals betonen, dass es nicht jeden Twin-Charger betrifft.
Und diejengigen, die es betrifft, die erhalten eine neue Wasserpumpe.

Unterm Strich kann ich mir sehr gut vorstellen, dass zu dem Zeitpunkt, als es als Beanstandung akzeptiert wurde Zwischen Zulieferer und VW noch einiges Juristisches gelaufen ist.
Denn wer übernimmt die Kosten für eventuelle Änderungen? Was passiert mit bestehenden Produkten?
Was passiert, wenn die Änderung darauf heraus läuft, dass der 1.4TSI nicht mehr 1:1 Baugleich zu früheren Modellen ist (andere Riemenverlegung z.B. o.ä)?
Da gibt es zu Hauf solche Fragen die aus Sicht von VW zuerst geklärt werden.
Da verwundert es auch nicht, warum ein Problem nicht von heute auf Morgen gelöst wird.
Bevor die Entwicklung einen Strich macht wird alles zuerst abgeklärt wer was wo bezahlt.
Das führt dazu, dass ein Problem, welches aus Sicht des Kunden ein Triviales ist, nicht in wenigen Tagen gelöst wird. Sondern sich das deutlich in die Länge zieht.
Nicht weils technisch so Aufwändig wäre, sondern weil das ganze Vorklimpim geklärt werden muss.

Aber ich bin immernoch der Meinung. Mit jedem neuen Konzept wird wieder Lehrgeld bezahlt.
Die Verstellbare Nockenwelle wäre dann eher die Ablösung des TSI.
Aber auch dort wird sicherlich wieder Lehrgeld bezahlt. Man hat zwar keine Magnetkupplung mehr die Quietscht. Aber sicher was anderes. Die Innovation bringt halt entsprechende Risiken mit sich.
Aber auch der Kunde sollte sich das bewusst sein.
Wer die neuste Technologie fahren will, der geht auch automatisch das Risiko ein, dass anfänglich auch nicht alles Rund läuft. Neue Technologien werden halt deutlich früher auf den Markt geschmissen. Auf Test-Läufen wird kein Geld kassiert.

Absolut korrekt diese Aussage.

Dennoch liegt der Hund immer noch bei VW oder Audi usw.

Das Grundkonzept eines Motors bzw. dessen Konstruktion wird out gesourct, das macht

VW nicht direkt.

Gleiches gilt für den EA888 bei Audi.

Bei Problemen am Konzept eines Motors ab zu stellen, müssen auch Fertigungs bedingte Toleranzen berücksichtigt werden und da liegt das Problem.

Es wird Motoren geben die locker 100.000km ohne einem Geräusch die arbeit erledigen und

auch Motoren geben die in größerer Stückzahl starke Geräusche entwickeln Konzept bedingt.

Somit muß mehr Sorgfalt in der Serienfertigung gelegt werden, was natürlich der Zulieferer

bestreitet und da fängt dann der Rechtstreit an.

Nach meiner Meinung muß von vorn herein mit den Zulieferen über Problematiken und

besonderheiten gesprochen werden um eventuelle Schwachstellen Zeit nah anders

zu konstruieren, damit Fertigungs bedingte Toleranzen zu keinem nennenstwerten

Problem führen(Geräusche). Gleiches gilt beim DQ200(Geräusche auf Bodenunebenheit bei A3Cabrio)

Die Entwicklungszeiten sind stark geschrumpft 3Jahre und weniger, somit muß mehr Zeit nah gesprochen werden von vorn herein.

Zitat:

Original geschrieben von Robmukky



Zitat:

Original geschrieben von RINOS1981


@myinfo

Du schreibst es ziemlich treffend.
Denn jedes Serie-Problem welches man sich eingesteht entstehen Kosten.
Und so auch mit dem Beheben des Quietschens.
Heisst, wenn VW sagen würde, es sei ein genereller Defekt und sie haben aber die Lösung, rennen alle Leute, auch diejeningen die kein Quietschen haben den Werkstätten die Bude ein.
Dazu entstehen Kosten die deutlich über dem ist, als wenn man das ganze versucht im Zaum zu halten und nur dann wechselt, wenns eintrift.
Ich möchte nochmals betonen, dass es nicht jeden Twin-Charger betrifft.
Und diejengigen, die es betrifft, die erhalten eine neue Wasserpumpe.

Unterm Strich kann ich mir sehr gut vorstellen, dass zu dem Zeitpunkt, als es als Beanstandung akzeptiert wurde Zwischen Zulieferer und VW noch einiges Juristisches gelaufen ist.
Denn wer übernimmt die Kosten für eventuelle Änderungen? Was passiert mit bestehenden Produkten?
Was passiert, wenn die Änderung darauf heraus läuft, dass der 1.4TSI nicht mehr 1:1 Baugleich zu früheren Modellen ist (andere Riemenverlegung z.B. o.ä)?
Da gibt es zu Hauf solche Fragen die aus Sicht von VW zuerst geklärt werden.
Da verwundert es auch nicht, warum ein Problem nicht von heute auf Morgen gelöst wird.
Bevor die Entwicklung einen Strich macht wird alles zuerst abgeklärt wer was wo bezahlt.
Das führt dazu, dass ein Problem, welches aus Sicht des Kunden ein Triviales ist, nicht in wenigen Tagen gelöst wird. Sondern sich das deutlich in die Länge zieht.
Nicht weils technisch so Aufwändig wäre, sondern weil das ganze Vorklimpim geklärt werden muss.

Aber ich bin immernoch der Meinung. Mit jedem neuen Konzept wird wieder Lehrgeld bezahlt.
Die Verstellbare Nockenwelle wäre dann eher die Ablösung des TSI.
Aber auch dort wird sicherlich wieder Lehrgeld bezahlt. Man hat zwar keine Magnetkupplung mehr die Quietscht. Aber sicher was anderes. Die Innovation bringt halt entsprechende Risiken mit sich.
Aber auch der Kunde sollte sich das bewusst sein.
Wer die neuste Technologie fahren will, der geht auch automatisch das Risiko ein, dass anfänglich auch nicht alles Rund läuft. Neue Technologien werden halt deutlich früher auf den Markt geschmissen. Auf Test-Läufen wird kein Geld kassiert.

Absolut korrekt diese Aussage.
Dennoch liegt der Hund immer noch bei VW oder Audi usw.
Das Grundkonzept eines Motors bzw. dessen Konstruktion wird out gesourct, das macht
VW nicht direkt.
Gleiches gilt für den EA888 bei Audi.
Bei Problemen am Konzept eines Motors ab zu stellen, müssen auch Fertigungs bedingte Toleranzen berücksichtigt werden und da liegt das Problem.
Es wird Motoren geben die locker 100.000km ohne einem Geräusch die arbeit erledigen und
auch Motoren geben die in größerer Stückzahl starke Geräusche entwickeln Konzept bedingt.
Somit muß mehr Sorgfalt in der Serienfertigung gelegt werden, was natürlich der Zulieferer
bestreitet und da fängt dann der Rechtstreit an.
Nach meiner Meinung muß von vorn herein mit den Zulieferen über Problematiken und
besonderheiten gesprochen werden um eventuelle Schwachstellen Zeit nah anders
zu konstruieren, damit Fertigungs bedingte Toleranzen zu keinem nennenstwerten
Problem führen(Geräusche). Gleiches gilt beim DQ200(Geräusche auf Bodenunebenheit bei A3Cabrio)
Die Entwicklungszeiten sind stark geschrumpft 3Jahre und weniger, somit muß mehr Zeit nah gesprochen werden von vorn herein.

Ich glaube, dass wird auch gemacht.

Ich denke auch, dass VW gegenüber seinen Zulieferern viel enger steht. Die Kaufen nicht einafch mal so einen Motor und schauenw as passiert.

Fakt aber bleibt, dass ein Serie-Defekt meist einer ist, mit dem man ganz sicher nicht gerechnet hat (wäre sonst ja doof).

Ich denke nicht, dass VW je gedacht hat, dass die Kupplung so töne von sich machen kann.

Entsprechend nehmen sie sicherlich auch die Zulieferer in die Pflicht. Da werden sicherlich auch Verträge bestehen, die eine Konventionalstrafe vorsehen, wenn z.B. in Verzug geliefert, oder nicht in geforderter Qualität.

Dennoch muss VW bei einer Beanstandung zuerst dem Zulieferer "beweisen" dass es sich dabei um ein Fehlerhaftes Teil seiner Komponente handelt.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass VW einfach mal die Türe beim Zulieferer aufreist und schreit "deine Kupplung ist Scheisse... die Quietscht... mach was neues und du zahlst dafür".

Tja... so einfach ist das eben nicht.

Und dass zuerst mal vorgängig die ganze Administration durchläuft bevor überhaupt je ein Strich gemacht wird, scheint klar zu sein.

Vielleicht hat man in diesen fast 2 Jahren 1.5 Jahren darüber diskutiert, wer was wo übernimmt.

Und erst in den letzten 6 monaten wirklich an der Kupplung was gemacht.

Wer weiss schon was da im Hintergrund läuft.

Dem Kunden kann es zwar egal sein.

Aber schon aus diesen Möglichkeiten sieht man schon, dass man nicht heute sagen kann "bei mir quietschts" und erwarten dass der Lieferant morgen schon mit einem Ersatzteil da steht welches "getestet und das Problem zu 100%" beseitigt.

Z.B. der Polo GTI hat fast 150kg weniger auf der Waage als der Vergleichbare Scirocco oder gar Golf.
Es ist auch gut möglich, dass eine Kupplung, die noch im Golf gequietscht hat, in einem leichteren Fahrzeug (weniger Belastung beim Kuppeln) so auch automatisch weniger geräusche macht.
So gibt es noch zusätzliche Faktoren.

Ich bin gespannt wie sich das ganze entwickelt.
Wie schon erwähnt ist die verstellbare Nockenwelle nicht mit dem Konzept "Twin-Charching" zu vergleichen. Erklärt wurde das Konzept gut, da es lediglich die drosselung ersetzt.
Der Ladedruck der ein Kompressor bringt, wird man mit einfachem "ansaugen" über Drosselung kaum erreichen. Dazu benötigt man ein Fremdagregat.
Und wie ich schon geschrieben habe, ob da Elektromotoren dann die Lösung sind... naja. Wie bereits erwähnt, wenn der Rotor den Anker durchreist (wenn man bedenkt wie schnell der Kompressor die Drehzahl übernehmen muss), dann wird ein Elektromotor wohl auch entsprechende Töne von sich geben :-).
Schon aus diesen gründen bin ich nach wie vor zuverslichtlich, dass sich ganz sicher das Thema "TSI" sicherlich nicht nur als kurze Übergangs-Lösung anbietet.
Sondern auch in den nächsten Jahren entsprechend etablieren wird.
Andere Hersteller werden da irgendwann sogar mitziehen. Wenn sich die Technik dann mehr oder weniger als neuer Standart in den Unteren segmenten anbietet.
Reine Saugmotoren oder auch reine Turbo-Motoren werden dann in den kleinen Hubräumen dann der Vergangenheit angehören.
Und desshalb denke ich, dass VW sich grundsätzlich gut tut, bei ihrem "Einsteiger" ins TSI-Geshäft auch diesen entsprechend erfolgreich zu platzieren und Nachhaltig als erfolg in den Köpfen der Leute zu setzen.
Was bedeutet, dass sie dieses Problem des Quietschens auch für die älteren Produkte in den Griff bekommen sollten.

Zitat:

Original geschrieben von RINOS1981



Zitat:

Original geschrieben von yd2002


Meiner hat jetzt auch wieder angefangen zu quietschen.

Immerhin war er über 10.000 km ruhig - evtl. liegt es ja an den extremen Aussentemperaturen.

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

Grüße

YD

Wann hast du die "Neue" Wasserpumpe einbauen lassen?
War sie bis jetzt ruig? Oder wurde sie selber wieder ruig und jetzt fängt sie wieder an?
Gibt ja auch solche Fälle, die auf einmal aufhören und plötzlich wieder beginnen zu qietschen.
(das aber meist erst ab 15-17tkm).

Meine Pumpe wurde nach ca. 6.500 km getauscht.

Ich habe eine "L"-Pumpe bekommen.

Bei knapp 16.000 km hat das Quietschen wieder angefangen.

Ich denke, dass das DSG dabei auch eine Rolle spielt wann und wie das Quietschen auftritt.

Grüße

YD

Zitat:

Original geschrieben von RINOS1981


Die Verstellbare Nockenwelle wäre dann eher die Ablösung des TSI.

Nur mal so zur Info: der Twincharger verfügt bereits über eine phasenverstellbare Einlaßnockenwelle

Zitat:

Original geschrieben von JeanLuc69



Zitat:

Original geschrieben von RINOS1981


Die Verstellbare Nockenwelle wäre dann eher die Ablösung des TSI.
Nur mal so zur Info: der Twincharger verfügt bereits über eine phasenverstellbare Einlaßnockenwelle

Nur schon aus dieser Tatsache ist es "alleine" nicht möglich "nur" mit der Verstellbare Nockenwelle alleine den Kompressor zu kompensieren.

Zitat:

Original geschrieben von RINOS1981


Z.B. der Polo GTI hat fast 150kg weniger auf der Waage als der Vergleichbare Scirocco oder gar Golf.
Es ist auch gut möglich, dass eine Kupplung, die noch im Golf gequietscht hat, in einem leichteren Fahrzeug (weniger Belastung beim Kuppeln) so auch automatisch weniger geräusche macht.

Du weist schon, wovon Du redest?

Wir sprechen hier von Schwingungen, die beim Zuschalten der Magentkuplung entstehen. Schau Dir mal den Aufbau im SSP an.

Da ist es egal, wie schwer das Auto ist. Es geht nur darum, wie schnell die Kupplung zugeschaltet wird.

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