Golf 8 - Finanzierung/Leasing
Hallo,
kann mir jemand die vor und Nachteile von einem Leasing Fahrzeug erläutern?
Ich will eigentlich einen Golf 8 Neuwagen kaufen. Habe hier auch einen Beitrag schon.
Jetzt haben mir mehrere Leute empfohlen , ich solle doch Leasing machen.
Doch bei Rückgabe des Fahrzeug gibt es doch bestimmt Probleme,,,, das ein Kratzer oder kleine Beule und innen Kratzer usw.
Da muss man ja Angst haben beim Einkaufen , dass einer gegen das Fahrzeug kommt usw.
Wie sieht es da genau aus?
Der eine Verkäufer , wenn sie das Fahrzeug zurück geben wird das Fahrzeug bei uns für 200Euro aufbereitet.
Auf die Frage was ist mit Kratzer und beulen keine Antwort.
Der andere Verkäufer der mir das beste Angebot für einen Kauf gemacht hat,
meint bei Leasing muss man vorsichtig sein . Wenn das Fahrzeug wieder zurück gegeben wird.
Leasing für 4 Jahre,
Anzahlung 10000Euro
Monatliche Rate ca 70Euro
Oder Fahrzeugkauf ca. 27500Euro
Danke vielmals
LG
449 Antworten
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 20. Dezember 2020 um 09:09:06 Uhr:
Wer macht Leasing mit Anzahlung und Schlusszahlung?
Aber klar, sollte das der Fall sein, gehört das dazu.
Wie macht man das deiner Meinung nach am besten ?
Zitat:
@Wolf2000
Das Restwertrisiko liegt beim Kilometerleasing gänzlich bei der Bank.
Mir ist nicht klar, wie du das meinst mit „Restwert Risiko liegt gänzlich bei der Bank” ?
Also du zahlst je nach den gefahrenen KM eine bestimmte Leasing-Rate, oder ?
Und dafür bekommst du einen garantierten Restwert ?
Und wie schauen diese Zahlen z.b. aus ?
Ich nehme an, attraktiv ist das nur dann, wenn man nur wenige km fährt, damit das Auto dann am Ende relativ einfach verkauft werden kann ?
Denn ein Auto mit viel km wollen die wenigsten ?
Unterm Strich wird jedenfalls ein Gewinn rausschauen für die Leasing Firma, denn einen fixen Restwert bezahlt man auch mit höheren Raten.
Das Risiko muss finanzmathematisch mit rein kalkuliert werden, wie soll das anders gehen ?
Zitat:
@Pauli199
Ich brauche keinen, der mir das Leasing schön redet.
Das mache ich selber.
Ja, den Eindruck habe ich, das du dir das schön redest.
Zitat:
Wie gesagt.
Es sind so gut wie keine Zinsen auf das Leasing zu bezahlen und daher ist man in meinen Augen dumm, wenn man das Auto bar bezahlt.
Ja, das Argument der niedrigen Zinsen leuchtet mir ein und das ist in Ordnung, wenn man das Geld anderweitig benötigt.
Wenn man es nur auf der Bank liegen hat, stimmt das nicht so, denn Zinsen bekommt man überhaupt keine.
Zitat:
Da stehen dan 50.000 Euro vor dem Haus, die sich nicht vermehren.
Das ist wieder so eine Marketing-Aussage im negativen Sinne.
Ein Leasing Auto wird auch nicht mehr wert, nur weil es vor dem Haus steht.
Ein Auto kostet Geld, wenn man das sparen will, darf man kein Auto fahren.
Mehr wird es nicht, egal welche Nebelgranaten man noch wirft.
Das sind auswendig gelernte Formulierungen von Verkäufern, die dir das Leasing schmackhaft machen wollen, damit sie ihre Provision bekommen.
Also von den Vor und Nachteilen von Leasing mal abgesehen, ich würde einen Golf 8, wenn überhaupt, nur Leasen, weil der private Verkauf eines gebrauchten G8 ausserhalb der Gewährleistung, stelle ich mir aus den allseits bekannten Gründen sehr, sehr schwer vor.
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Zitat:
@Manager2008 schrieb am 20. Dezember 2020 um 11:53:57 Uhr:
Zitat:
Wie gesagt.
Es sind so gut wie keine Zinsen auf das Leasing zu bezahlen und daher ist man in meinen Augen dumm, wenn man das Auto bar bezahlt.Ja, das Argument der niedrigen Zinsen leuchtet mir ein und das ist in Ordnung, wenn man das Geld anderweitig benötigt.
Wenn man es nur auf der Bank liegen hat, stimmt das nicht so, denn Zinsen bekommt man überhaupt keine.
Ich hab doch schon geschrieben, was die Lösung für dein Geld ist.
Zitat:
@Manager2008 schrieb am 20. Dezember 2020 um 11:53:57 Uhr:
Zitat:
Da stehen dan 50.000 Euro vor dem Haus, die sich nicht vermehren.
Das ist wieder so eine Marketing-Aussage im negativen Sinne.
Ein Leasing Auto wird auch nicht mehr wert, nur weil es vor dem Haus steht.
Ein Auto kostet Geld, wenn man das sparen will, darf man kein Auto fahren.
Mehr wird es nicht, egal welche Nebelgranaten man noch wirft.
Ein Auto kaufen bindet Kapital.
Ein Auto leasen nicht.
Man muss einfach mal über den Tellerrad von einem Sparbuch schauen und die Möglichkeiten nutzen, die einem der Kapitalmarkt bietet.
Die sind zur Zeit, einen Kredit (Leasing) billig aufnehmen, anstatt das vorhandene Kapital dafür zu verwenden.
Das Kapital hingegen lege ich langfristig in einen ETF oder Fond an.
Die Sicherheit erreiche ich dabei über die Laufzeit, die sich aber auch daraus ergibt, dass ich das schon seit 15 Jahren jetzt so mache und vermutlich noch weitere 30 Jahre lang so machen werde.
Nochmal:
Es ist dumm, vorhandenes Kapital in ein Auto zu stecken, wenn ich es statt dessen langfristig angelegt lassen kann.
Aber ich glaube das willst du einfach nicht verstehen.
Das ist dann aber leider dein persönliches Pech und du wirst dadurch viel Geld liegen lassen.
Du hörst dich frappierend nach einem der diversen Investmentfonds-Berater an.
Ich habe dir doch schon geschrieben, wo das Problem ist, wenn man Geld investiert, das man nicht hat.
Den Beweis der Rendite musst du eben nicht antreten, und eine Garantie wirst du aus gutem Grund schon gar nicht abgeben, und das ist die gut versteckte Lüge an der Geschichte.
Nicht falsch verstehen:
Ich vergönne jedem Bobo sein Portfolio.
Das kann auch zu dem einen oder anderen Wertzuwachs führen, wenn die Versprechungen der Hochglanzprospekte ausnahmsweise auch mal eintreten.
Nur wo die (zumindest moralischen, vielleicht auch legalen) Grenzen eines Investmentberaters überschritten werden, das ist genau dort, wo Leute ohne Reserven ein Risiko eingehen, das sie im Falle von unvorhergesehen Problemen in den Ruin treibt.
Das kann dann zum Verlust des Autos führen, oder wenn es blöd hergeht, geht das auch schnell an den Wohnraum.
Ein Auto in meinem Eigentum kann ich jederzeit verkaufen, wenn ich ein finanzielles Problem habe.
Aber was mache ich, wenn ich einen Leasing-Vertrag mit einer fixen Laufzeit am Hals habe ?
Zitat:
@Manager2008 schrieb am 20. Dezember 2020 um 12:41:16 Uhr:
Ich habe dir doch schon geschrieben, wo das Problem ist, wenn man Geld investiert, das man nicht hat.
Du redest doch die ganze Zeit davon, welche Vorteile es hat, ein Auto zu kaufen.
Jetzt redest du davon, Geld zu investieren, dass man nicht hat.
Ja was denn nun?
Die Option Auto bar bezahlen fällt doch weg, wenn ich das Geld zum investieren nicht habe.
Zitat:
@Manager2008 schrieb am 20. Dezember 2020 um 12:41:16 Uhr:
… wo Leute ohne Reserven ein Risiko eingehen, das sie im Falle von unvorhergesehen Problemen in den Ruin treibt.
…
Aber was mache ich, wenn ich einen Leasing-Vertrag mit einer fixen Laufzeit am Hals habe ?
Wenn du das nicht zahlen kannst, ist ein Auto nie eine gute Idee. Man sollte die Leasingraten zur Not auch komplett bezahlen können. Oder zumindest den Verlust, wenn man aus welchen Gründen auch immer früher aussteigen muss. Sonst lieber direkt ein kleineres Auto. Wir bekommen zum Spaß einen Seat Mii Elektrik, für 11,90 monatlich. Wenn man die nicht mehr zahlen kann, fehlt auch das Geld und die Technik um hier zu schrieben 😉
Dazu ein aktuelles Beispiel: Der neu geleaste Golf GTE kostet monatlich 145 €, insgesamt für die 24 Monate 3.480 €. Das sollte man schon zahlen können.
Mein letzter Kaufwagen war 2010 ein Golf VI 160 PS TSI. Der hätte jetzt nach gut 10 Jahren 100.000 km runter. Hätte er wahrscheinlich locker geschafft. Wenn wir Pech gehabt hätten, hätte der aber auch einen Schaden haben können, der die Leasinggesamtraten schnell übersteigt. So wie jemand aus dem Verwandtenkreis mit seinem acht Jahre alten Volvo XC 60 D5, bei dem nach 140.000 km die Zylinderkopfdichtung und das Schiebedach Reparaturen für fast 10.000 € verursacht haben. Da sind 3.480 € Zahlungsverpflichtungen + wenige 100 € bei der Rückgabe überschaubar.
Zitat:
@Pauli1990
Du redest doch die ganze Zeit davon, welche Vorteile es hat, ein Auto zu kaufen.Jetzt redest du davon, Geld zu investieren, dass man nicht hat.
Ja was denn nun?
Die Option Auto bar bezahlen fällt doch auch weg, wenn ich das Geld zum investieren nicht habe.
Du redest die ganze Zeit davon, Geld zu investieren, das war deine Idee, nicht meine.
Ja was denn nun?
Die Option bar bezahlen ist doch da, wenn ich das Geld zum investieren habe.
Oder willst du allen Ernstes behaupten, das man auf Basis von (nicht garantierten !!!) Gewinnzusagen ein Auto leasen soll ?
Worauf willst du hinaus ?
Welches Geld willst du investieren, wenn du keines hast ?
Meine Empfehlung ist, die Finanzierung möglichst simpel und mit so wenigen Beteiligten und mit so wenigen Unwägbarkeiten wie möglich zu gestalten.
Damit ich die maximale Handlungsfähigkeit habe, wenn irgendwas nicht geplantes passiert.
Das ist (in dieser Reihenfolge)
A) Eigentum ohne Finanzierung.
Das heißt, wenn es nicht unbedingt nötig ist, den Kauf verschieben, bis man das Geld hat.
B) Auto-Kredit
Damit bin ich Eigentümer des Wagens und keine Leasing-Firma kann mir Fristen auferlegen oder mit dem Eigentumsvorbehalt Probleme machen
C) Leasing
Falls es ein sehr günstiges Leasing-Angebot gibt, dann ist das eben eine Variante, die man nicht außer Acht lassen sollte. Dann muss ich aber auch bewusst die Nachteile des Leasing-Vertrages in Kauf nehmen.
In keinem dieser Szenarien sehe den Sinn von zusätzlichen Investitionen, um das ganze sozusagen "abzusichern".
Das hört sich für mich nach Beratungsfehler eines Finanzberaters an.
Zitat:
@febrika3
Dazu ein aktuelles Beispiel: Der neu geleaste Golf GTE kostet monatlich 145 €, insgesamt für die 24 Monate 3.480 €. Das sollte man schon zahlen können.
Also wenn ich als normaler Kunde sowas bestelle, ohne jegliche zusätzliche Ausstattung steht da unter:
https://konfigurator.volkswagen.at/
Porsche Bank Mobilitätspaket
Leasing
Leasingentgelt monatlich brutto 288,15 €
Versicherungsprämie monatlich 226,57 €
Wartungsentgelt monatlich brutto 57,28 €
Gesamtsumme monatlich brutto 572,00 €
Freibleibendes Musterangebot für Operating Leasing inkl. USt, NoVA, zzgl. gesetzl. Vertragsgebühr und Bearbeitungskosten.
Laufzeit 5 Jahre !
Vertragsgebühren und Bearbeitungskosten hast du keine ?
Keine Anzahlung und keine Nachzahlung bei Abgabe ?
Oder für den Seat Mii Electric:
https://insta-drive.com/at/auto/seat/mii-electric/
ab € 156 mtl.
Wie machst du das ?
Bekommt das Angebot jeder ?
Zitat:
@Manager2008 schrieb am 20. Dezember 2020 um 13:50:53 Uhr:
…
Also wenn ich als normaler Kunde sowas bestelle, ohne jegliche zusätzliche Ausstattung steht da unter:
https://konfigurator.volkswagen.at/
…
Wie machst du das ?
Bekommt das Angebot jeder ?
Jetzt verstehe ich, warum du so vehement gegen Leasing redest. Was interessiert mich denn der Listenpreis oder die Rate, die mir auf der Herstellerhomepage gezeigt wird? Das ist maximal ein Anhalt, von dem aber mindestens deutlich zweistellige Prozentzahlen abzuziehen sind - man muss schon handeln!
Gibt es eigentlich Autos, die zum Listenpreis verkauft werden? OK, vielleicht eine limitierte 911er GT Sonderserie, die kosten aber auch schnell mehr 😉 Ist eigentlich alles so wie bei mechanischen Uhren, der Listenpreis sagt nichts aus. Wenn man eine Uhr sofort haben möchte, muss man für viele Rolex oder Patek Philippe Uhren sogar mehr bezahlen, weil die auf Jahre ausverkauft sind. Die meisten anderen sollte man nur für deutliche Preisabschläge einkaufen.
Für günstige Konditionen hat jeder andere Möglichkeiten, das kann ich dir so pauschal nicht sagen. Manchmal hilft einfach verschiedene Angebote einzuholen, hier mal eine Seite mit Möglichkeiten: https://www.leasingmarkt.de/listing?...
Bei meinen vorher genannten Zahlen kommt nichts hinzu. Ich lease ohne Anzahlung und am Ende habe ich nichts weiter zu zahlen, nur für Schäden. Die sind bei VW klar und deutlich geregelt, da gibt es ein extra Heftchen, da steht alles drin. Ich bin nun nach 12 Leasingfahrzeugen noch nie unfair behandelt worden. Dagegen habe ich manchen Versuch der Preisdrückerei beim Privatverkauf als deutlich unangenehmer empfunden.
Zitat:
@Pauli1990 schrieb am 20. Dezember 2020 um 10:16:34 Uhr:
Zitat:
@Manager2008 schrieb am 20. Dezember 2020 um 02:32:46 Uhr:
Bei dir haben die Verkäufer echt ganze Arbeit geleistet.Ich brauche keinen, der mir das Leasing schön redet.
Das mache ich selber.Wie gesagt.
Es sind so gut wie keine Zinsen auf das Leasing zu bezahlen und daher ist man in meinen Augen dumm, wenn man das Auto bar bezahlt.
Da stehen dan 50.000 Euro vor dem Haus, die sich nicht vermehren.
Auf dem Sparbuch vermehrt sich die Kohle aber derzeit auch nicht.
Und nein... längst nicht jeder deutsche Staatsbürger investiert Geld in Fonds und Aktien. Solange Geld Zinslos auf Sparkonten inflationiert, sollte man keine Zinsen für Fremdfinanzierungen bezahlen. Auch das Leasing ist eine Art Fremdfinanzierung und hat einen zugrunde liegenden Zinssatz. Der Leasinggeber will in aller Regel am Leasinggeschäft Geld verdienen.
Wer Geld arbeiten lassen kann, kann auch leasen. Sofern die Verzinsung des eingesetzten Kapitals höher ist als der Zins fürs Fremdkapital, handelt man gewinnorientiert. So ergibt das auch einen Sinn.
Aber wer regelmäßig least, reitet auch stets auf hohen monatlichen Ausgaben für das Leasing. Schließlich muss das Leasing auch den hohen Wertverlust in den ersten Jahren eines Neuwagens mittragen. Wer stets ein neues Auto zum gleichen Listenpreis anschafft und monatlich 1% Leasingfaktor bezahlt, hat nach 10 Jahren 120% des Listenpreises eines Fahrzeugs bezahlt. Wer ein Auto dagegen kauft und es 10 Jahre hält, bekommt am Ende noch 20% Restwert beim Wiederverkauf zurück und hat folglich nur 80% des ursprünglichen Listenpreises an Wertverlust getragen.
Wenn natürlich Hersteller Leasingmodelle (a la 99 Euro für nen neuen GTE) quersubventionieren, dann ist ganz klar das Leasing auch unschlagbar günstig. Die Sache ist nur die, das der Hersteller an diesem Autogeschäft nichts verdient. Die Rechnung der billigen Leasingraten zahlen dann andere Kunden über die Mischkalkulation.
Das kann einem aber als Fahrzeugkäufer völlig egal sein.
Und genau aus dem Grund gibt es faktisch kein 100% richtig und falsch bei diesem Thema. Leasing ist nur dann besser, wenn der Leasingfaktor unterhalb des relativen monatlichen Wertverlustes liegt, den man bei einer alternativen Barzahlung sonst tragen müsste. Genau das kann man vor einem Autokauf aber nie beurteilen, sondern nur prognostizieren.
Zitat:
@gttom schrieb am 21. Dezember 2020 um 20:05:50 Uhr:
Aber wer regelmäßig least, reitet auch stets auf hohen monatlichen Ausgaben für das Leasing. Schließlich muss das Leasing auch den hohen Wertverlust in den ersten Jahren eines Neuwagens mittragen. Wer stets ein neues Auto zum gleichen Listenpreis anschafft und monatlich 1% Leasingfaktor bezahlt, hat nach 10 Jahren 120% des Listenpreises eines Fahrzeugs bezahlt. Wer ein Auto dagegen kauft und es 10 Jahre hält, bekommt am Ende noch 20% Restwert beim Wiederverkauf zurück und hat folglich nur 80% des ursprünglichen Listenpreises an Wertverlust getragen.
Das ganze Thema ist natürlich eine Gesamtrechnung, die unter dem Strich aufgehen muss.
Bei deiner Rechnung z.B. mit den 10 Jahren halten, bleibt es ja in der Regel auch nicht nur beim Wertverlust, sondern du musst weitere Kosten die erst im Laufe der Jahre anfallen, mit einrechnen.
Das wären dann z.B. Kosten für Reparaturen, Garantieverlängerungen oder auch die großen Kundendienste bei dann entsprechendem KM Stand.
Auch alles Dinge, die Leasen nicht oder nicht so schwer ins Gewicht fallen.
@Manager2008 ich hab das Gefühl du hast dich mit dem Thema Leasing nicht wirklich auseinandergesetzt sondern hast ein etwas - sagen wir - "altes" Bild davon?
Leasing-Angebote gibt es immer wieder, z.B. einen ordentlich ausgestatteten X3 für 250€, den GTE für 99€, einen e-up für 20€ etc. Auf die Laufzeit hochgerechnet sind diese Angebote meistens deutlich günstiger als der tatsächliche Wertverlust.
Beim GTE als Beispiel: 2 Jahre fahren mit jeweils 10TKM für 2400€? ... den Neuwagen musst du mir zeigen, der in zwei Jahren nur 2400€ Wertverlust macht. In dem Moment wo du mit deinem GTE vom Hof fährst, ist wahrscheinlich beim Kauf oder der Finanzierung schon mehr Geld "futsch".
Leasing ist kalkulierbar, ich habe eine Versicherung, die fast alles abdeckt (GAP-Versicherung bspw.), ich habe einen Wartungsvertrag, der fast alles abdeckt (inkl. Verschleiss) und dazu noch die Garantie - besonders bei kurzen Leasing-Dauern. Risiko bei der Rückgabe? Abschätzbar. Insofern bekomme ich ein Auto mit minimalem Risiko, ohne Kapitalbindung, bei genau bekannten Kosten. Nichts davon bekomme ich bei der Finanzierung oder dem Barkauf.
Ich habe beispielsweise bei der Finanzierung das Risiko, dass bei einem Totalschaden der Restwert niedriger ist als die offene Finanzierungssumme - gibts beim Leasing nicht. Für den Barkauf gilt dasselbe, nur das das Geld halt dann weg ist, statt Schulden bei der Bank.
Motorschaden nach 3,5 Jahren? Viel Spaß. Beim Leasing hab ich das Auto bspw. nur 2 Jahre, da wäre ein Motorschaden wohl in den meisten Fällen noch von der Garantie abgedeckt. Auch später ist das meiste noch im Wartungspaket enthalten, selbst wenn dir der Motor verreckt.
Fakt ist, dass es rein wirtschaftlich sinnvoll sein kann, sich für Leasing zu entscheiden. Nämlich dann, wenn die Raten auf dem Papier nachher günstiger sind, als das, was man bei Finanzierung oder Barkauf (inkl. Werkstatt etc.) zahlt. Die Gesamtrechnung muss passen. Will ich meine Autos 10 Jahre fahren oder fahre 60TKM pro Jahr, dann lohnt es sich eben einfach nicht. Aber da muss man eben so fair sein und auch mit einberechnen, dass man mit der Zeit höhere Wartungskosten hat, möglicherweise einen höheren Spritverbrauch wg. alter Technik, langfristig auch von Fahrverboten betroffen sein kann und vor Allem auch größere Reparaturen kommen können.
Du schreibst außerdem, dass Leasing "Aufwand" ist - genau das Gegenteil ist der Fall. Ich bestelle das Fahrzeug wie es mir gefällt, unterschreibe zwei mal und hole es dann ab, wie bestellt. Wenn es "Service" sagt rufe ich beim Autohaus an, kriege in 3 Tagen einen Termin inkl. Leihwagen (gibts sogar mit Abhol- und Bringservice, z.B. bei Audi), hole das Auto wieder ab und das wars. Keine Rechnung, keinen Leihwagen zahlen, nicht schauen, welches Öl jetzt günstiger ist oder ob man überhaupt eigenes mitbringen darf.
Rückgabe genau so ... einfach hinstellen, begutachten lassen und gut ist. Kein Rumschlagen mit privaten Käufern oder den niedrigen Autohauspreisen. Keine Risiken durch z.B. Diebstahl, Raub oder Falschgeld (erst im privaten Umfeld vorkommen).
Und was die Investitionen angeht: einfache Mathematik.
Investiere ich mein Geld in ein Fahrzeug, dann verliert es garantiert an Wert. Da gibts keinen Weg drum herum, das Auto wird an Wert verlieren und deine Anlage auch. Deswegen Leasen zu günstigen Konditionen und das Geld lieber Anlegen, wenn du dich mit dem Thema ETFs etc. auseinander setzt, wirst du feststellen, dass es nicht so viel mit Glücksspiel zu tun hat, wenn man nicht gerade auf 10% raus will 🙂 Mit einem ordentlichen Portfolio kann da nicht wirklich was schief gehen, wenn man nur auf 2-3% raus will. Und das ist eben mehr, als das Auto bringt 😉
Die Frage ist,,,;;;
Macht man ein Leasing mit Anzahlung oder ohne?
Vorteil,,,, die Rate ist monatlich niedriger
Nachteile Geld ist futsch
LG