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Golf 7: Kapitale Motorschäden beim 1.2 TSi EA211

VW Golf 7 (AU/5G)
Themenstarteram 29. August 2014 um 22:49

Hallo! In letzter Zeit treten gehäuft kapitale Motorschäden beim 1.2 TSI auf. 4 Schrauben vom Nockenwellenversteller lösen sich, wandern Richtung Zylinderkopf und blockieren so das Nockenwellenrad. Der Zahnriemen reißt und der Motor ist hin.

Hat es hier im Forum auch schon jemanden erwischt?

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Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 31. August 2014 um 0:32

Ich arbeite in einem größeren Autohaus der VW-Gruppe. Bei uns ist es das 3. Auto innerhalb 4 Wochen. 2x VW Golf aus 2014, 1x Seat Leon aus 2014. Kilometer 7000, 11000 und 19000. 1 Privatauto und 2 aus Autovermietungen. Es werden immer die Rumpfmotoren ersetzt, da die Kolben mit den Ventilen zusammengestoßen sind. Im aktuellen Fall ist außerdem massiv Öl ausgetreten, vermutlich ein Pleulschaden zusätzlich. Die Garantieabteilungen wollen immer Fotos vom Nockenwellenrad haben. Bisher war immer ein bestimmter Hersteller schadenverursachend. Diese sind auf den Teilen vermerkt, nennen werde ich ihn nicht öffentlich.

Ich möchte hier klarstellen, dass ich nicht für die Konkurrenz o.ä. arbeite, noch hier was schlechtreden will oder gar mit VW ne Rechnung offen habe. Ich möchte lediglich wissen, ob es auch andere Betroffene gibt.

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Ich mag meinen Golf. Nicht Fehlerfrei, aber der Tenor hier ist manchmal absolut Realitätsfremd bis manipulierend.

Und das behaupte ich gerne weiter, auch wenn andere mehr Probleme haben, als ich habe. Wie gesagt, Fehlerfrei sind meine auch nicht.

Aber was über andere behauptet wird spielt da keine Rolle.

Ich kenne unabhängig davon diverse Mängelthreads in anderen Bereichen.

Zitat:

@rikki007 schrieb am 9. Juni 2020 um 21:15:07 Uhr:

yessssss zurück zur überragenden premiumqualität und die abgerissenen schrauben ;-)

hast du Probleme?

Ich weiß, dass das Thema zwar schon etwas älter ist, aber genau dieser Fall ist bei mir jetzt auch aufgetreten.

Ich habe einen Golf VII 1.2 TSI Blue Motion Lounge mit Erstzulassung im Februar 2015. Habe den Wagen als Werksfahrzeug mit 8.500 km im Juni 2016 gekauft. Hatte davor keinerlei Probleme und mittlerweile liegt die Laufleistung bei knapp 64.000 km. Ich habe bisher alle Inspektionen in den vorgegebenen Intervallen bei Vertragswerkstätten durchführen lassen.

Vor knapp drei Wochen ist es dann passiert, nach ca. 90 km Autobahnfahrt: Kurzes Rattern des Motors, Aufleuchten der EPC Leuchte und danach direkt keine Leistung mehr. In der Werkstatt dann die Diagnose: Lockerung des Nockenwellenverstellers, Blockade Nockenwellenrad, Zahnriemenriss, Motortotalschaden.

Obwohl das Fahrzeug scheckheftgepflegt ist, hat die Kulanzprüfung bei der Vertragswerkstatt leider nichts ergeben. Die Kosten für den vollständigen Motorenwechsel liegen laut Voranschlag bei 8.500 Euro. Habe dann direkt bei VW einen Kulanzantrag gestellt und dieser liegt jetzt nach gut zwei Wochen wohl immer noch bei der Fachabteilung zur Prüfung.

Gebrauchtteile? Gebrauchter Motor aus Unfall?

Dann würde der NW Verstellen wohl nicht nach Service gemacht. Fehler liegt bei der Werkstatt.

Wann hätte das in diesem Fall gemacht werden sollen. Müsste doch dokumentiert sein?

Danke für die Antworten. Bei den bisherigen Inspektionen wurde kein Austausch des Nockenwellenverstellers durchgeführt. Ich bin auf die Rückmeldung von VW gespannt ...

War der Wagen nahtlos zur jährlichen Wartung beim Verkäuferhändler oder in einer freien Werkstatt deines Vertrauens?

Bitte nicht erschrecken, aber ich würde hier ganz knallhart und DIREKT einen Fachanwalt beauftragen, das Ding zu reparieren ggfs. zu wandeln. Warum? Es spart immens viel Zeit und als Privatperson wirst du einfach nicht ernst genommen. Du merkst es bereits. Die sitzen das aus. Das wird sich bis ins Frühjahr oder den Herbst hinziehen. Kein Witz.

Schau mal bei wagner-motoren. Die haben sich auf VW sezialisiert und da sollte man günstiger wegkommen als bei VW

Diese Woche kam endlich die Rückmeldung von VW zum Kulanzantrag: Für die Reparatur gehen 100% der Materialkosten und 70% der Arbeitskosten auf Gewährleistung und ich bekomme somit für 900 Euro einen komplett neuen Motor. Da bin ich jetzt doch erleichtert, dass es so ausgegangen ist ...

Sicherlich. Könnte zwar besser sein.

Aber im Gegensatz zu mancher Meinung hier kein großes Übel.

Die 900€ sind am Ende für einen Neuwertigen Motor nach 64.000km wohl auch eher peanuts.

Der Ärger war natürlich trotzdem, den wertet es nicht auf. Dafür gab es aber noch nie Ausgleich.

Ich weiß noch wie ich als Student mit BGB wegen einem Problem bei Ikea Stand. Völlig im Recht und nur ??? Gegenüber. Irgendwann will man nur das Ersatzteil.

Da bin ich sogar bei VW mal schlechter oder besser behandelt worden , es liegt an der Person ggü.

Zitat:

@GolfVII1.2TSI schrieb am 12. Februar 2021 um 19:57:34 Uhr:

Diese Woche kam endlich die Rückmeldung von VW zum Kulanzantrag: Für die Reparatur gehen 100% der Materialkosten und 70% der Arbeitskosten auf Gewährleistung und ich bekomme somit für 900 Euro einen komplett neuen Motor. Da bin ich jetzt doch erleichtert, dass es so ausgegangen ist ...

30% der Arbeitskoten muss Du selber zahlen, das sind dann 900€, für die gesamte Arbeit also um 3000€. Bei 100€ pro Werkstatt Stunde und einem 8 Stunden Tag braucht VW also knapp 4 Tage für einen Motor Aus- und Einbau.

Das finde ich sehr viel.

Natürlich kann man sich das schön rechnen, wenn mehrere Personen daran arbeiten, trotzdem sind 900€ kein Schnäppchen.

 

Gruss zacharias

Ein blaues Auge ist immer noch besser als tot sein.

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