Golf 7: Kapitale Motorschäden beim 1.2 TSi EA211
Hallo! In letzter Zeit treten gehäuft kapitale Motorschäden beim 1.2 TSI auf. 4 Schrauben vom Nockenwellenversteller lösen sich, wandern Richtung Zylinderkopf und blockieren so das Nockenwellenrad. Der Zahnriemen reißt und der Motor ist hin.
Hat es hier im Forum auch schon jemanden erwischt?
Beste Antwort im Thema
Ich arbeite in einem größeren Autohaus der VW-Gruppe. Bei uns ist es das 3. Auto innerhalb 4 Wochen. 2x VW Golf aus 2014, 1x Seat Leon aus 2014. Kilometer 7000, 11000 und 19000. 1 Privatauto und 2 aus Autovermietungen. Es werden immer die Rumpfmotoren ersetzt, da die Kolben mit den Ventilen zusammengestoßen sind. Im aktuellen Fall ist außerdem massiv Öl ausgetreten, vermutlich ein Pleulschaden zusätzlich. Die Garantieabteilungen wollen immer Fotos vom Nockenwellenrad haben. Bisher war immer ein bestimmter Hersteller schadenverursachend. Diese sind auf den Teilen vermerkt, nennen werde ich ihn nicht öffentlich.
Ich möchte hier klarstellen, dass ich nicht für die Konkurrenz o.ä. arbeite, noch hier was schlechtreden will oder gar mit VW ne Rechnung offen habe. Ich möchte lediglich wissen, ob es auch andere Betroffene gibt.
1810 Antworten
Zitat:
@Golf4GTITDI schrieb am 27. November 2019 um 16:28:20 Uhr:
Du scheinst das Thema nicht begriffen zu haben @DrahkkeIch fahre so einen kapitalen Motorschaden-Anwärter. Und das betreffende Teil, welches zum Motorschaden führen kann, wurde ersetzt. Nun läuft der Motor nach weiteren 4 1/2 Jahren immer noch.
Es wird hier immer so getan als wenn es jeden Motor betreffen würde. Dem ist aber nicht so... Es betraf nur eine kleine Serie.
VW ist mit Sicherheit nicht das Allheilmittel. Aber dieses gehype von Hyundai und Kia ist einfach nur nervig. Die haben auch ihre Baustellen.
ja . . . genau so wie es eben nicht alle tdi 2,0 mit ausgleichswellenmodul mit kapitalem motorschaden betroffen hatte, aufgrund dieser "spitzen" konstruktion, die wohl jedes kindergartenkind ohne schulabschluss und hochschulstudium besser gelöst bekommen hätte . . . wer einmal das ding in der hand gehalten hat, der weiss, sowas kann nicht lange halten . . .
sicher hat es auch hier nicht "jeden" betroffen, aber den, den es auf dem weg in den urlaub nach italien auf dem brenner erwischt hat, mit einer relativ geringen kilometerleistung, dem wird es wohl gereicht haben.
und oftmals hatte dann der ausfall der ölpumpe eben auch einen kapitalen motorschaden zur folge . . . auf jeden fall wohl der lader, weiter über kurbelwellenhauptlager und nockenwellenlager . . .
aber vielleicht soll es ja auch so sein, sodass man dann doch mal nach 200 000 km oder schon ehr, einen grund hat, ein neues fahrzeug zu bestellen . . .
der beste passat war der b5 . . . in erwartung der guten qualität haben auch gerade firmenkunden und freiberufler dann den b6 bestellt, leider war man wie so oft im leben auch hier erst hinterher schlauer.
beim b7 hat sich dann wohl die vorangegangene neue "qualitätsoffensive" herumgesprochen, sodass dann die werksleute aufgrund arbeitsmangel aus emden mit in wolfsburg schrauben durften, weil die damalige nachfrage nach der "erfolgsgeschichte passat" so unwahrscheinlich hoch war . . .
selbige erfolgsgeschichte in hinblick auf qualität, sehe ich persönlich jdedoch nicht nur bei unserem passat, sondern auch bei so manchem firmenwagen aus dem konzern, den ich bewegen durfte . . .
privat habe ich die marke gewechselt . . .
viele grüße
Zitat:
@Provaider schrieb am 27. November 2019 um 20:54:41 Uhr:
Hersteller müssten Verpflichtet sein eine Datenbank zu haben für Service-Aktionen. Die kann jede Werkstatt einsehen und dem Kunden mitteilen das er mal in der Vertragswerkstatt vorbei schauen soll.
niemals . . . da könnte ja ein schaden abgewendet werden, somit würde man teure reparaturen einsparen, oder auch weniger fahrzeuge verkaufen . . . und es würden weniger steuer einnahmen generiert werden . . .
wieso also sollte es so sinnvolle sachen wie eine datenbank hierzu geben ??
@rikki007 der VW Basher ist wieder unterwegs.
Ach dann fährst Du Deinen VW Passat B5 PD-Diesel nicht mehr? Das ist ja ganz neu, seit wann?
Ich habe einen 1.4 TSI, 122 PS, MJ 2013, im Kurzstreckenbetrieb
und lese hier zum ersten Mal vom "Frostmotor".
Bis zu welcher Öltemperatur muss ich den Motor warmfahren,
um ihn diesbezüglich gefahrlos abstellen zu können
und um beim nächsten Kaltstart kein Problem zu bekommen?
Blöde Frage?
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Zitat:
@Guile45 schrieb am 1. Dezember 2019 um 11:04:49 Uhr:
Das frage ich mich schon immer, welchen Sinn hat ein im Öl laufender Zahnriemen (außer, dass er mehr Geld für den Hersteller beim Wechsel bringt)?Steuerketten sind heutzutage genauso unsinnig, da sie kaum mehr länger halten als ein Zahnriemen oder Zahnriemen gar eine längere Haltedauer haben. Bei mir in der Bedienungsanleitung steht sogar, ich soll die Kette nach spätestens 100.000 km prüfen lassen.
Hallo @Guile45 , unter welchem Suchbegriff steht das denn in der BA? Habe in meiner BA zur Steuerkette nichts gefunden. Vielleicht kannst Du ja auch die Seite hier verlinken.
VG
Irgendwo hab ich das gelesen in der BA, die Seite finde ich gerade nicht. Ich schau später mal nochmal genauer.
Zitat:
@Guile45 schrieb am 1. Dezember 2019 um 12:13:09 Uhr:
Irgendwo hab ich das gelesen in der BA, die Seite finde ich gerade nicht. Ich schau später mal nochmal genauer.
Danke Dir, würde mich freuen.
Zitat:
@WQ33 schrieb am 1. Dezember 2019 um 11:54:32 Uhr:
Ich habe einen 1.4 TSI, 122 PS, MJ 2013, im Kurzstreckenbetrieb
und lese hier zum ersten Mal vom "Frostmotor".Bis zu welcher Öltemperatur muss ich den Motor warmfahren,
um ihn diesbezüglich gefahrlos abstellen zu können
und um beim nächsten Kaltstart kein Problem zu bekommen?
Blöde Frage?
Mach dir keine Sorgen, diese Thematik betrifft vergangene Motorengenerationen (um die Jahrtausendwende). Der Golf VII ist hiervon nicht betroffen.
Zitat:
@Dr. Shiwago schrieb am 1. Dezember 2019 um 12:45:11 Uhr:
Wie herrlich unkompliziert ist dagegen ein Elektroantrieb.
Aber nur für diejenigen, bei denen alles "passt",
z.B. Fahrprofil, Nachlademöglichkeiten u.ä. 🙂
Zitat:
@207ccFeline schrieb am 1. Dezember 2019 um 12:27:22 Uhr:
Zitat:
@Guile45 schrieb am 1. Dezember 2019 um 12:13:09 Uhr:
Irgendwo hab ich das gelesen in der BA, die Seite finde ich gerade nicht. Ich schau später mal nochmal genauer.Danke Dir, würde mich freuen.
Ok, ich bin mir gerade selbst nicht mehr sicher, ob das wirklich in der BA stand, gefunden habe ich nichtsmehr, auch in den anderen Unterlagen nicht.
Zitat:
@207ccFeline schrieb am 1. Dezember 2019 um 11:51:14 Uhr:
@rikki007 der VW Basher ist wieder unterwegs.Ach dann fährst Du Deinen VW Passat B5 PD-Diesel nicht mehr? Das ist ja ganz neu, seit wann?
wir haben keinen b5 . . . . sondern den nachfolger, den b6 . . . wenn du, wie auch im öl tread mal richtig lesen würdes, ehe du die fresse aufreisst, wüsstest du das . . .
Zitat:
@rikki007 schrieb am 1. Dezember 2019 um 12:59:49 Uhr:
Zitat:
@207ccFeline schrieb am 1. Dezember 2019 um 11:51:14 Uhr:
@rikki007 der VW Basher ist wieder unterwegs.Ach dann fährst Du Deinen VW Passat B5 PD-Diesel nicht mehr? Das ist ja ganz neu, seit wann?
wir haben keinen b5 . . . . sondern den nachfolger, den b6 . . . wenn du, wie auch im öl tread mal richtig lesen würdes, ehe du die fresse aufreisst, wüsstest du das . . .
Hallo, eine weniger beleidigende Wortwahl wäre wünschenswert!
und da das thema passat gerade angeschnitten wurde . . .
nach ca. 5 jahren in der laufenden produktion und unzähligen änderungen hat vw dann ab september/ oktober 2009, dass heisst unter laufender produktion der comon rail diesel, es dann endlich geschafft, die ausgeleichwellenmodule nun durch einen geeigneteren, sprich längeren mitnehmer für die ölpumpe sicherer zu machen . . .
klasse, dass ist halt premiumqualität, frei nach dem motto banane, waren reift beim kunden . . .
wohlgemerkt, nach "nur" fünf jahren in der laufenden produktion . . . vorher hat man zunächst den antrieb von kette auf strinräder in 2005 bis 2006 geändert, da die ketten gerissen sind, gleitschienen gebrochen sind, oder die ritzel der kettenräder mangels qualität einfach eingelaufen sind, die ketten übergesprangen und auch dadurch gerissen sind . . . premiumqualität halt . . .
ab 2006 gabs dann den antrieb der ritzel, hier hat es dann aufgrund der schlechten qualität der ritzel hin und wieder geknallt, oder das lager des zwischenwellenritzels hat sich verabschiedet was wieder den ausfall zur folge hatte . . .
am ende waren alle bauformen aufgrund der zu kurzen schleppwelle für die ölpumpe betroffen . . .
dies wurde dann auch noch ab september/ oktober 2009 in der laufenden produktion geändert . . . nach nunmehr nur vier bis fünf jahren hat man es dann endlich 2009 geschafft, das übel was soviele vag 2,0 tdi mit ausgleichswellenmodul in den tod gerissen hat, auszumärzen . . . das nenne ich mal "premiumqualität" ;-)
wer glaubt das nun ruhe war der irrt leider, weiter ging es mit der premiumqualität in sachen einspritzpumpen und wasserpumpen ab 2010 ;-) . . .
bitterböse ironie an:
ja eigentlich hätte man die ausgleichswellenmodule gar nicht ändern brauchen . . . denn aufgrund der verreckenden einspritzpumpen waren viele autos eh nahezu am wirtschaftlichen totalschaden, denn neue pumpe einspritzduesen rails tankgs leitungen etc mussten der sollten zumindest getaucht werden . . . premiumqualität halt
ironie aus . . .
sowas gab es alles nicht beim vorgänger passat B5 . . . desshalb war der B5 auch so beliebt, geringer verbrauch, hohe zuverlässigkeit, gute materialien, audi fahrwerk, mögliche hohe laufleistungen . . .
viele grüße
Zitat:
@Dr. Shiwago schrieb am 1. Dezember 2019 um 12:45:11 Uhr:
Wie herrlich unkompliziert ist dagegen ein Elektroantrieb.
mit nichten . . .
denen wird es öfters einmal warm . . . zu warm, auch im winter ;-)
erst letztens gabs wieder mal ein bericht zu einem abgefackelten schicken elektroauto . . .
so ein lithium akku wird auch nicht unbedingt viel älter als 6 jahre . . . die kosten für den neuen akku dürften sich um die 6000 bis 8000 euro belaufen, dafür kann ich viiiiiieeeeeeeellll disel tanken und mich freuen, dass ich nur die fahrzeugbatterie alle fünf jahre wechseln kann ;-)
viele grüße