VW E-Golf und E-Up: Premiere auf der IAA
Wolfsburg – Wenn es um Strom geht, dann haben andere die Nase vorn. Toyota baut bereits seit 16 Jahren den Prius - VW den Technologieträger
XL1erst seit Februar dieses Jahres. Der erste rein elektrische Kompaktwagen kommt von
Nissan,
Fordund
BMWhaben schon nachgezogen. Erst jetzt startet Wolfsburg in der Kompakt- und Kleinwagenklasse: Auf der IAA zeigt VW die elektrischen Versionen von Golf und Up.
VW E-Golf: 190 Kilometer Reichweite
Auf dem Papier kann sich der Golf mit seinen Wettbewerbern messen. Seine Lithium-Ionen-Akkus speichern 24,2 Kilowattstunden. Bei einem angegebenen Verbrauch von 12,7 kWh pro 100 Kilometer fährt der Elektro-Golf bis zu 190 Kilometer weit. Weiter als der Focus (160 km), aber nicht so weit wie Leaf und i3 (jeweils 200 km). Die Reichweite schwankt bei allen Konkurrenten je nach Temperatur, Fahrweise und Strecke.
Der Elektromotor des E-Golf leistet 115 PS und 270 Newtonmeter. Mit einem Gesamtgewicht von etwa 1.500 Kilogramm beschleunigt der lautlose Kompakte in 10,4 Sekunden auf Tempo 100. Bei 140 km/h begrenzt die Elektronik – höhere Geschwindigkeiten wären unwirtschaftlich. Verschiedene Fahr- und Rekuperations-Modi sollen den besten Kompromiss aus Reichweite und flinkem Vorankommen finden.
Serienmäßige LED-Scheinwerfer im E-Golf
Als erster Golf fährt der Elektro-Wolfsburger mit LED-Scheinwerfern. Die gibt es längst bei den Schwester-Modellen Audi A3 und Seat Leon – VW hat sich diesen Schritt für die Strom-Version aufgespart. Außerdem gibt es im E-Golf immer vier Türen, Klimaautomatik, Radio, Navi, Standheizung und –kühlung.
VW verspricht, dass die Golf-Akkus an einer Schnelladestation nach einer halben Stunde zu 80 Prozent geladen sind. In der heimischen Garage verlängert sich die Ladezeit auf etwa zehn Stunden für eine volle Batterie.
VW E-Up: 3 Euro für 100 Kilometer
Im E-Up dauert der komplette Ladevorgang an der 220-Volt-Steckdose ungefähr neun Stunden. Seine Akkus sind etwas kleiner (18,7 kWh), sein Motor fährt dafür sparsamer: 11,7 kWh sollen ihm für eine Strecke von 100 Kilometern genügen. Bei aktuellen Strompreisen entspricht das rund drei Euro. Ein Elektro-Smart verbraucht geringfügig mehr.
Mit 82 PS und 210 Newtonmetern ist der Elektro-Motor im E-Up das stärkste Aggregat in der Up-Motoren-Palette. Er beschleunigt den 1.140 Kilogramm schweren Kleinwagen in 12,4 Sekunden von auf Tempo 100 – schneller als alle Benziner es können. Bei 130 km/h regelt die Elektronik jedoch ab.
Noch kein Preis für den E-Golf
Bisher hat VW keine Preise für den Elektro-Golf genannt. Um konkurrenzfähig zu sein, müsste sich der Elektro-Golf am Nissan Leaf orientieren: Der kostet 23.800 Euro, zuzüglich 99 bis 142 Euro pro Monat für die Batterie (Akkuleasing inklusive Garantie). Ein BMW i3 kostet knapp 35.000, ein Elektro-Focus 40.000 Euro. Wir rechnen mit einem Startpreis von rund 35.000 Euro für den E-Golf. Die Markteinführung ist für Anfang 2014 geplant. Der VW E-Up startet bereits im September 2013 bei etwa 26.000 Euro.
Quelle:
MOTOR-TALK234 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Audifan-74
Wer soll denn so ein Auto fahren?
Die Frage ist, sorry, doof! Wer soll denn einen Smart fahren? Wer soll eine S-Klasse fahren oder einen 911er? Wer soll einen Bentley fahren? Nur weil es nicht in dein/mein Fahrprofil oder Portmonee passt, sind diese Fahrzeuge nicht für irgendwelche Außerirdische...
Zitat:
Original geschrieben von ITpassion
Was sagst du denn dann erst wenn das erste E-Auto von Opel kommt (also kein Hybrid der unter doppelt falschem Label verkauft wird wie der umgelabelte Volt, also falsches Label 1 E-Auto wenn es ein Hybrid ist, falsches Label 2 Opel wenn es ein Chevrolet ist)?
Jetzt geht das wieder los..

Sind dann A3, Leon, Beetle auch "falsch gelabelt"? Sind ja schließlich Gölfe.

Lass mich raten: da ist das ja ganz anders, immerhin gibt's größere Unterschiede im Blechkleid als bei Volt & Ampera..
Zitat:
Original geschrieben von ET420
dann zahlt man noch weit über 100 Euro im Monat für die Akkumiete (sind da Entsorgungskosten eingerechnet ?).
Da man sich als Mieter i.d.R. keine Gedanken um die Entsorgung machen muss, behaupte ich mal: ja, die sind da inklusive.
Oder musst du dir als Mieter einer Wohnung Gedanken über den Abriss machen?
Zitat:
Original geschrieben von Tobi103
Meiner Meinung nach wird es keinen Durchbruch vom reinen E-Auto außerhalb eines städtischen Einsatzgebiets (dann meist wohl als Zweitwagen) geben, dafür gibt es einfach zu viele Nachteile, die auf absehbare Zeit nicht auszumerzen sind (Preis, Reichweite, Akkulebensdauer, Lademöglichkeiten).
Und warum sind diese Nachteile "auf absehbare Zeit nicht auszumerzen"? Die Preise sinken mit steigenden Verkaufszahlen, die Reichweite steigt durch Fortschritte in der Akku-Technik, die Lebensdauer der Akkus ebenfalls. Wenn ich mir den technischen Fortschritt innerhalb der letzten 10 Jahre angucke, wird da bei den E-Autos eine Menge passieren in absehbarer Zeit.
Die Lademöglichkeiten können für vergleichsweise kleines Geld geschaffen werden.
Da ist allerdings die Politik gefragt.
Möglich wäre auch eine Implementierung von Ladestationen an normalen Tankstellen.
Die könnten den Strom dann etwas teurer anbieten, hätten aber den Vorteil, dass auch die Stromer unterwegs zur Tankstelle kommen und in den Shop gehen.
Wäre ich Ölmulti, ich würde mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Zitat:
Original geschrieben von Audifan-74
Wer soll denn so ein Auto fahren?
Ich würde sofort auf ein E-Auto umsteigen, wenn
a) eine zu meinem aktuellen Auto vergleichbare (Platz, Ausstattung, Fahrverhalten, Design[!]) Alternative finanziell machbar wäre und es
b) die entsprechende Infrastruktur gäbe.
Da würde ich keine Sekunde zögern, der Kaufvertrag wäre schon unterschrieben.
Das liegt nicht einmal daran, dass ich mir dann vorgaukeln könnte, ich wäre besonders umweltbewusst unterwegs (was ich nicht unbedingt wäre). Sondern daran, dass E-Autos einfach Spaß machen.
Und mir geht's auf die Nerven, dass meine Pfoten jedes mal nachm Tanken nach Diesel stinken.

Zitat:
Original geschrieben von ET420
Es ist ja abzusehen, daß das Fahren mit Elektroautos künftig noch teurer ist, als heute schon das Fahren mir konventionellen Autos. Da sind die (noch) höheren Anschaffungskosten, als bei normalen Autos, da zahlt man für den Strom, der mit den Jahren sicherlich nicht billiger werden wird und dann zahlt man noch weit über 100 Euro im Monat für die Akkumiete (sind da Entsorgungskosten eingerechnet ?). Die KfZ-Steuer kann dann nicht mehr nach Hubraum berechnet werden, aber bis dahin haben wir mit sicherheit eine schöne Maut und man zahlt auf Elektroautos noch eine Energiesteuer.
Und das wo bei unbekannter Herkunft des Stroms nicht mal klar ist, ob man unbedingt vernünftiger fährt, als mit einem sauberen Diesel.
Richtig und eine Miete für die Akkuladestation in der Stadt wird es auch geben, mal schauen, wie sich das zusammenläppern wird.
Aber ernsthaft, einen Diesel als sauber zu bezeichnen, ist doch ein Witz. Einzig der niedrige Verbrauch ist positiv, ansonsten sind die Abgase gegenüber einem Benziner immer noch so schädlich. Bloß werden die Partikel noch feiner rausgeblasen...
Auch braucht man mehr Öl um 1l Diesel zu gewinnen, deswegen finde ich, man sollte die Motoren nur in schweren Fahrzeugen einbauen (ab 2t). Für Stadtfahrzeuge würde ich nur Benzin/Elektro wählen lassen.
Zitat:
Original geschrieben von DPLounge
Der E-Up! startet (!) bei satten 26t €?![]()
Und leider taucht im ganzen Text nicht ein Hinweis auf diesen Konkurrenten, ja nicht mal auf die Renault Z.E.-Modelle als solches, auf:
http://www.motor-talk.de/.../...ganz-normaler-kleinwagen-t4453193.html
35t € für einen E-Golf garantieren dagegen sicher eine für VW-Verhältnisse eher überschaubare Verbreitung des guten Stücks...
lieber 35k für einen E Golf als 40 k für einen E escort
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Zitat:
Original geschrieben von ShadMomentum
Auch braucht man mehr Öl um 1l Diesel zu gewinnen, deswegen finde ich, man sollte die Motoren nur in schweren Fahrzeugen einbauen (ab 2t). Für Stadtfahrzeuge würde ich nur Benzin/Elektro wählen lassen.
Zitat: "Dieselkraftstoff wird in der Regel in Erdölraffinerien gewonnen. Die Herstellung ist deutlich weniger aufwändig als die von Benzin, auch bezüglich des Energieaufwands (d.?h. der grauen Energie): Die entstehenden klimaschädlichen Emissionen betragen rund 16?% der CO2-Emissionen, die später durch Verbrennung des Kraftstoffs entstehen. (Bei Verwendung nicht-konventionell gewonnenen Erdöls können die Emissionen allerdings weitaus höher sein.) Im Wesentlichen geht es bei der Herstellung um eine Destillation zur Gewinnung von Kohlenwasserstoffen in einem gewissen Bereich von Molekülgrößen. Außerdem kommen gewisse Additive zum Einsatz, z.?B. Flow-Improver zur Verbesserung der Fließfähigkeit, Cetanzahl-Improver zur Erhöhung der Zündwilligkeit und weitere Stoffe zur Verbesserung der Schmierfähigkeit, der Vermeidung von Ablagerungen, der Reduktion der Rußbildung im Motor und der Verminderung der Korrosion von Metallteilen."
Quelle:
http://www.energie-lexikon.info/dieselkraftstoff.htmlVW kann sich leisten solche Preise zu verlangen. Würde mich nicht überraschen, wenn er sich hier trotzdem schnell mal besser verkauft als der Nissan Leaf.
Dürften aber viele Firmenfahrzeuge mit fettem Firmenlogo darunter sein.
Zitat:
Original geschrieben von flosen23
Zitat:
Original geschrieben von Tobi103
Meiner Meinung nach wird es keinen Durchbruch vom reinen E-Auto außerhalb eines städtischen Einsatzgebiets (dann meist wohl als Zweitwagen) geben, dafür gibt es einfach zu viele Nachteile, die auf absehbare Zeit nicht auszumerzen sind (Preis, Reichweite, Akkulebensdauer, Lademöglichkeiten).
Und warum sind diese Nachteile "auf absehbare Zeit nicht auszumerzen"? Die Preise sinken mit steigenden Verkaufszahlen, die Reichweite steigt durch Fortschritte in der Akku-Technik, die Lebensdauer der Akkus ebenfalls. Wenn ich mir den technischen Fortschritt innerhalb der letzten 10 Jahre angucke, wird da bei den E-Autos eine Menge passieren in absehbarer Zeit.
Die Lademöglichkeiten können für vergleichsweise kleines Geld geschaffen werden.
Da ist allerdings die Politik gefragt.
Möglich wäre auch eine Implementierung von Ladestationen an normalen Tankstellen.
Die könnten den Strom dann etwas teurer anbieten, hätten aber den Vorteil, dass auch die Stromer unterwegs zur Tankstelle kommen und in den Shop gehen.
Wäre ich Ölmulti, ich würde mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen.
Die Preise sinken, aber dennoch liegt diese Technik preislich bei weitem über dem von konventionellen Fahrzeugen. Und um viele Leute dazu zu bewegen, sich ein E-Auto zu kaufen, dürfte der Preis nicht viel über dem eines konventiollen Fahrzeugs liegen - nur so würden deine großen Stückzahlen erreicht werden. Allein ein ordentlich dimensionierter Akku für Fahrzeuge wie den Golf liegt ja schon im Bereich von 10000 EUR und mehr. So extrem können die Preise gar nicht sinken, um diesen Nachteil in absehbarer Zeit auszugleichen.
Bei der Reichweite gilt ähnliches. Man muss sich nur vor Augen führen, dass die angegebenen (im NEDC/NEFZ ermittelten) Reichweiten im Winter, bei Heizungsnutzung und normaler statt extrem sparsamer Fahrweise auf etwa 1/3 sinken. Selbst wenn dann problemlos NEDC-Reichweiten von 500km möglich wären, wären das real doch noch extrem kleine Werte. Ganz zu schweigen, dass die Reichweite aufgrund schwindender nutzbarer Kapazität des Akkus mit der Lebensdauer deutlich abnimmt.
Die Infrastruktur könnte man sicherlich schnell aufbauen (durch Förderung von Politik oder Investoren). Aber ich wollte nicht z.B. auf einer Fahrt in den Urlaub nachladen müssen und damit zwangsweise 30 oder gar deutlich mehr Minuten auf einer Autobahntankstelle verbringen, wo ich mit einem normalen Fahrzeug innerhalb von 5 Minuten fertig wäre.
Ich sehe da, ähnlich wie Taubitz, deutlich mehr Potential bei CNG-Fahrzeugen als bei Elektrofahrzeugen - meinetwegen auch mit Hybridisierung in verschiedenen Ausprägungen (Mild, Full/PHEV).
Zitat:
Original geschrieben von ShadMomentum
Aber ernsthaft, einen Diesel als sauber zu bezeichnen, ist doch ein Witz. Einzig der niedrige Verbrauch ist positiv, ansonsten sind die Abgase gegenüber einem Benziner immer noch so schädlich. Bloß werden die Partikel noch feiner rausgeblasen...
Auch braucht man mehr Öl um 1l Diesel zu gewinnen, deswegen finde ich, man sollte die Motoren nur in schweren Fahrzeugen einbauen (ab 2t). Für Stadtfahrzeuge würde ich nur Benzin/Elektro wählen lassen.
Wenngleich im tiefen Brustton der Überzeugung vorgetragen: Leider alles falsch!

Ein moderner Euro6-Diesel fährt heute ein Chemielabor mit sich herum (ein Grund für mich, dass der nächste vermutlich kein Diesel mehr wird), was aus seinen Abgasen zwar noch keine gesunde Bergluft macht, aber vermutlich "gesündere" Komponenten enthalten lässt als das Abgas der völlig partikelfilterfreien, ach so modernen TSI-Motoren heute!
Es gibt "clean-Diesel-Konzepte", im Bus, im LKW und schon länger auch in USA. Nur ist dort der Sprit noch immer so billig, dass es für viele nicht reizvoll erscheint, auch im Ford Truck vom Otto- auf einen Dieselmotor umzusteigen, zumal auch die Dieselzapfsäulen in USA nicht immer sehr attraktiv sind...

Im übrigen: DK ist ein sog. Mitteldestillat und fällt bei der OK-(=Benzin)Herstellung zwangsweise immer an.
Wenn wir schon von einer Alternative zum Diesel sprechen (dessen Wirkungsgrad ist ja nach wie vor unerreicht!), dann wohl eher von CNG-Motoren, die den geringsten Carbonisierungseffekt aller mit fossilen Brennstoffen betriebenen Motoren haben!
Vorteil überdies: Simple Technik, auf der von Ottomotoren aufbauend.
Zitat:
Original geschrieben von draine
Zitat:
Original geschrieben von flex-didi
Mal im Extremum, was nützen denn z.B. x Alibi-Modelle mit niederstem CO2-Anteil (E-Bikes mit Firmenlabel ;o) und handvoll Absatz aber Stückzahl machen Ü300-PS-Bolzen.
Wir leben in Deutschland, du glaubst doch wohl nicht wirklich das PS Boliden benachteiligt werden? Spritschlucker werden mittels speziellen Umrechnungsschlüssel runter gerechnet und besonders sparsame Fahrzeuge hochgerechnet.
Naja, die Nutzlast muss man ja auch berücksichtigen. Was bringt's, wenn ein sparsamer Kleinwagen ggü. einem normalen Auto 25% Einsparung hat, aber nur eine Person befördern kann und regelmäßig zwei Personen zusammen fahren werden?
notitng
Zitat:
Original geschrieben von ITpassion
Zitat:
Original geschrieben von Verbrecher75
Jetzt wird das Thema Elektromobilität (in naher Zukunft zumindest) ganz sicher ein neues Gesicht bekommen! Auf einmal wird das Thema in alles großen Zeitungen präsent sein und der E-Golf als die größte und tollste Erfindung überhaupt gefeiert werden. Vergleiche gegen Leaf, Focus und co. wird der Golf - weil er ja so ein tolles Auto ist - natürlich mit Abstand gewinnen und bei den Zulassungszahlen wird der Wagen in kürzester Zeit alles andere Überholen, was derzeit schon elektrisch fährt.
An sich ne gute Sache, wenn nur nicht immer diese "VW-Vergötterung" der Medien wäre!
Na, wenn da aber einer mal keine extreme VW-Paranoia hat.
Was sagst du denn dann erst wenn das erste E-Auto von Opel kommt (also kein Hybrid der unter doppelt falschem Label verkauft wird wie der umgelabelte Volt, also falsches Label 1 E-Auto wenn es ein Hybrid ist, falsches Label 2 Opel wenn es ein Chevrolet ist)?
VW Paranoia ist das wirklich nicht. Das sind einfach Tatsachen.
VW kommt
immer erst dann mit etwas auf den Markt, wenn andere das schon lange haben. Autos wie Tiguan oder Touran gab es beispielsweise in der selber Art schon weit vorher von anderen Herstellern und IMMER stehen die VW´s nach kurzer Zeit an Nummer 1 der Zulassungsstatistiken und IMMER werden die Auto in sämtlich Test als das Non-Plus-Ultra gefeiert.
Sicher sind das keine schlechten Autos welche VW da baut. Fakt ist aber auch, dass andere auch gute Autos bauen können, dass aber in den Medien nicht gewürdigt wird. Und genau das meine ich mit "VW-Vergötterung" der Medien
Und wer hier an Paranoia leidet frage ich mich grade wirklich???
Was hat dein Opel-Einwand jetzt mit meinem Beitrag zu tun...!?!?
Achso, ich vergaß! Deiner Meinung nach habe ich ja die Rosa Opel-Brille auf. Daher fahre ich ja auch einen Volvo und davor Peugeot, Smart, Audi, Ford und unzählige VW´s. Zwischendurch auch mal einen Signum und seit 4 Wochen fahre ich (bzw. meine Frau) ja einen Cascada. Stimmt ja, klar habe ich die Rosa Opel-Brille auf...

Deine Frage lasse ich aber natürlich nicht unbeantwortet.
Was ich sage wenn Opel mit einen reinen Elektrofahrzeug - also keinem Range Extender - kommt?
Ganz einfach: "Ihr seit zu spät"
Das stimmt so!
VW hat gute Konzepte übernommen, optimiert und ist damit dann Marktführer geworden.
Und dass zumindest die dt. Medienlandschaft VW-hörig ist, ist eben nur für diejenigen keine Tatsache, die auch hinter jeder Realität eine unzulässige, lächerliche Verschwörungstheorie vermuten.
Die Ursache ist weit banaler: Das hohe Werbebudget von VW:
http://www.chromjuwelen.com/.../...-neuwagen-im-kleinstwagen-test.html
Daher muss auch ich immer lachen, wenn z.B. wie jüngst, der neue Skoda Ocavia III Combi in allen Vergleichstests mit anderen konzernfremden Modellen diese geradezu abledert (ob Ford, ob Asiaten, ob Opel, Mercedes or whatever), bis, ja bis er sich einem Vergleichstest mit seinem letztlich baugleichen VW Golf 7 Variant stellen muss.
Der ist teurer als der allseits gelobte Skoda Octavia und muss daher gewinnen, was er auch tut, weil die AutoBILD es so will - oder muss.
Aus dem gelobten Fahrwerk wird plötzlich ein hölzernes und im Vergleich zum Golf Variant recht unkomfortables und da bin dann final auch ich ein Schelm, der böses dabei denkt bzw. das alte Spiel erkennt, dass die dt. Medien hier liefern.
Gleiches, geradezu verdächtig identisches kann man über die div. Test von VW up und seinen Derivaten berichten.
Der up gewinnt überall haushoch, keine Kritik, nirgends.
Sobald Seat Mii oder Skoda Citigo mit anderen Kleinwagen verglichen werden, werden bei ersteren plötzlich Dinge kritisiert, die der up genausowenig hat, was man in den überragenden Vergleichstests mit dem up halt lediglich übersehen hatte, ups!
Kann jedem nur empfehlen, öfter mal ausländische Medien zu lesen und auch durch Reisen etwas über den dt. Automobil-Tellerrand hinweg zu schauen.
Was z.B. Hyundai / Kia in anderen Märkten so rausbringt und veranstaltet oder z.B. das weltweite Image von Toyota lassen da doch so manches geozentrische Weltbild eines Fans dt. Automoble oder gar eines zur Kritik unfähigen VW-Fans sehr verblassen...
Zitat:
Original geschrieben von notting
Zitat:
Die KfZ-Steuer kann dann nicht mehr nach Hubraum berechnet werden,
Ist AFAIK schon ewig in der Steuergesetzgebung berücksichtig (als Notlösung). Das erste E-Auto mit einer Kfz-Steuer >0EUR wird's nach aktuellen Gesetzen 2021 geben.
Das stimmt so nicht. Es gibt schon eine ganze Menge E-Autos, die seit Jahren Steuern zahlen. Bei mir sind es 32 Euro im Jahr. Ich weiß aber nicht, wie die Berechnung zustande kommt. Lediglich NEU zugelassene Autos werden 10 Jahre von der Kfz Steuer befreit, für Bestandsfahrzeuge gilt diese Regelung nicht (und selbst wenn, meiner ist jetzt 12 Jahre alt und fällt so oder so durchs Raster).
Was den Sinn oder Unsinn eines E-Autos angeht kann ich nur sagen, als Erstwagen fahre ich einen 27 kW Think und fand den bis jetzt schon recht angenehm. Letzte Woche durfte ich Peugeot iOn und Renault ZOE fahren und das hat mich einfach noch ein ganzes Stück mehr beeindruckt. Da können eure Taschenrechner sagen was sie wollen, das ist einfach eine ganz andere Mobilität die ihren Aufpreis wert ist! Natürlich gehört auch die Einstellung dazu, dass das Auto Hobby ist, aber das ist genau das gleiche wie bei einem Sportwagenfan, der sich einen Ferrari für 100.000 Euro kauft. Den braucht er nicht wirklich, aber er genießt gern dessen Vorteile. Und der Elektroautokäufer genießt eben die Vorteile des Elektroautos - und dazu muss man auch kein Öko sein.
Zitat:
nd dass zumindest die dt. Medienlandschaft VW-hörig ist, ist eben nur für diejenigen keine Tatsache, die auch hinter jeder Realität eine unzulässige, lächerliche Verschwörungstheorie vermuten.
Die Ursache ist weit banaler: Das hohe Werbebudget von VW:
http://www.chromjuwelen.com/.../...-neuwagen-im-kleinstwagen-test.html
100% Zustimmung meinerseits!
Für mich ist Volkswagen mit Apple vergleichbar.
Die Produkte beider Firmen können nicht mehr oder weniger als die Konkurrenzprodukte anderer Firmen.
Beide Unternehmen haben aber zum einen das von dir genannte hohe Werbebudget und zum anderen ein brutal gutes Marketing, dass es versteht, diese Mittel richtig einzusetzen.
Und dafür zolle ich VW und auch Apple Respekt!
Wer sich mit Marketing beschäftige oder in diesem Bereich arbeitet wird wissen wovon ich spreche und mir auch zustimmen wenn ich sage, dass Leute die bei Apple oder VW im Marketing arbeiten, überall auf dieser Welt einen Job bekommen würden.
Zitat:
Original geschrieben von PT_rg80
Zitat:
Original geschrieben von notting
Ist AFAIK schon ewig in der Steuergesetzgebung berücksichtig (als Notlösung). Das erste E-Auto mit einer Kfz-Steuer >0EUR wird's nach aktuellen Gesetzen 2021 geben.
Das stimmt so nicht. Es gibt schon eine ganze Menge E-Autos, die seit Jahren Steuern zahlen. Bei mir sind es 32 Euro im Jahr. Ich weiß aber nicht, wie die Berechnung zustande kommt.
Sollte im Steuerbescheid stehen.
Zitat:
Lediglich NEU zugelassene Autos werden 10 Jahre von der Kfz Steuer befreit, für Bestandsfahrzeuge gilt diese Regelung nicht (und selbst wenn, meiner ist jetzt 12 Jahre alt und fällt so oder so durchs Raster).
Danke für die Korrektur. Du kriegst aber 50% Rabatt, so wie ich das Gesetz verstanden habe.
notting
Zitat:
Original geschrieben von Verbrecher75
VW kommteigentlichimmer erst dann mit etwas auf den Markt, wenn andere das schon lange haben. Autos wie Tiguan oder Touran gab es beispielsweise in der selber Art schon weit vorher von anderen Herstellern und IMMER stehen die VW´s nach kurzer Zeit an Nummer 1 der Zulassungsstatistiken und IMMER werden die Auto in sämtlich Test als das Non-Plus-Ultra gefeiert.
Was ich sage wenn Opel mit einen reinen Elektrofahrzeug - also keinem Range Extender - kommt?
Ganz einfach: "Ihr seit zu spät"
Wo ist das Problem? Das Auto ist schon lang erfunden insofern sind grundsätzlich nur noch Evolutionen möglich. VW macht das relativ geschickt, sie beobachten den Markt erkennen Trends und bieten in den erfolgreichen Segmenten auch Fahrzeuge an. Was sollen sie denn sonst tun? Schauen wie andere den Markt abgrasen? So funktioniert nun mal die Wirtschaft.
Und wenn Opel jetzt tatsächlich ein E-Auto bauen würde, dann wäre der Zeitpunkt des Erscheinens relativ egal. Wenn es diesen Markt tatsächlich gäbe, dann werden über kurz oder lang alle Hersteller entsprechende Produkte anbieten.
Noch kurz zum "Ampera", für ein E-Auto ist es ein wenig merkwürdig einen Otto-Motor, einen Bezintank und eine direkte Verbindung zwischen Otto-Motor und Getriebe zu haben oder etwa nicht?