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e-Golf 300 - praxis- und langstreckentauglich?

VW Golf 7 e (AU/5G)
Themenstarteram 19. Juli 2017 um 16:42

Nach einer Probefahrt sind wir begeistert vom neuen e-Golf. Gefahren sind wir fast nur Autobahn im ECO+-Modus, hin 50km mit 11,3kWh/100km lt. Tacho Restreichweite 250km, zurück 13,1kW/h Restreichweite 174km. Theoretisch sollte es reichen, jeden 2. Tag nachzuladen - alles gut. Im Winter mit Heizung und Dauerlicht oder im Hochsommer mit Klima könnte das deutlich schlechter aussehen, was wenn jetzt noch ein Stau dazu kommt, stehe ich dann irgendwann auf der Autobahn mit leerem Akku? Oder hilft dann nur, täglich zu laden? Am Wochenende 700km von Stuttgart nach Berlin, nach goingelectric.de wären dafür rund alle 200km nachladen angesagt. Im Urlaub an die Côte d'Azur mit 1.000km wäre theoretisch auch mit 4x laden möglich, nur wie realistisch ist das auch in Bezug auf das Höhenprofil? In den 2 Tagen wurde der Wagen an der heimischen Steckdose über Nacht vollgeladen mit einer Reichweite von 300km, nach rund 200km war der Akku zu 28% leer. Geladen wurde an einer 20KW CCS-Station in rund 1h auf 78% mit einer Restladedauer von 40min. Würde bedeuten rund 2h, wenn der Akku leer wäre. In einem Bericht wurden bei max 50kW auch nur mit Laderaten zwischen 22-32kW geladen und 50kW-Ladestationen stehen auch nicht überall zur Verfügung. So wäre die Gesamtladedauer zur Côte d'Azur gut 4*2h für 1.000km (ohne Mistral von vorn), im Vergleich tanke ich meinen Diesel vll in 3min voll und habe dann ca. 1.200km Reichweite, wenn ich jetzt Pausen abziehe und schneller laden könnte, wären das vll 2-3h mehr. Oder wie würde es mit einem Skiurlaub ins 350km entfernte Obergurgl aussehen? Nach goingelectric.de wäre ein Urlaub mit dem e-Golf in der Bretagne oder auch in der Normandie schon ein Wagnis, und nach heutiger Sicht quasi unmöglich, da es an ausreichend Ladestationen fehlt.

Mich würde interessieren, wer hier Erfahrungen hat, meine Sorgen leider bestätigt oder entkräften kann. Klar könnte ich auch mit dem Mietwagen in den Urlaub fahren, aber darum geht es hier nicht. Dachte nie, dass e-Mobilität sich so gut fährt und bin begeistert - wenn da nicht die Reichweitenangst wäre und das für mich, als Außenstehender, komplizierte Lade- und Bezahlsystem.

Beste Antwort im Thema

Habe mir ganz bewusst noch den E Golf gekauft bevor die neue ID Baureihe kommt. Ich möchte ein haptisch ( doch eh ein VW Wort) solides Auto und sehe mich in meiner Entscheidung bis heute bestätigt. Als UHU Auto ( um‘s Haus ummi) ein geniales Fahrzeug. Momentan bei 5 Grad Außentemperatur käme ich gerade so 200 km weit (Strecke zur Arbeit einfach 20km) bei Max. 95 km/h. Habe jedoch vor dem letzten Tag geladen, da Hasenfuß.

Krux an der Geschichte ist wenn man längere Strecken fährt nimmt man den Highway und fährt, weil man ankommen will, schneller als 100 Sachen. Dann sind 200 km Reichweite schon mit Schweißausbruch zu fahren. Und nein, ich brauche keinen Kaffee auf 200km Reisestrecke.

Ich möchte den „E“ nicht mehr missen, gebe aber zu für längere Strecken noch einen LPG Cruiser zu haben.

Entspricht nur bedingt dem Umweltgedanken wird aber State of the Art sein.

Gruß

PS: Umweltschutz muss man sich leisten können. Vom Otto Normalverbraucher wird dies gefordert ( nicht gefördert) . Stadt, Land, Kommunen und Staat lehnen dies, wegen erheblicher Mehrkosten, für sich selbst ab ( ÖPNV, DB, Infrastruktur usw).

Nei, nei wie kleinkariert!

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94 Antworten
am 19. Juli 2017 um 17:00

Also wir fahren mit dem e-up! Strecken bis 550 km und brauchen dafür 5-6 Ladepausen, die Reisezeit beträgt 9 Stunden. Mit dem e-Golf würde ich wahrscheinlich nur 2-3 Pausen einplanen, die Reisezeit dürfte sich da auf etwa 7,5 Stunden reduzieren. Für meine Ansprüche ware das vollkommen ausreichend.

Unter folgendem Link hat VW einen Reichweitenkalkulator zur Verfügung gestellt

(Punkt: Wie weit komme ich?)

http://golf.volkswagen.com/de/de/models/e-golf.html

Ist halt immer die Frage, wie oft man solche Touren fährt und mit welcher Einstellung. Bei Langstrecke fahre ich einfach los und komme irgendwann am gleichen Tag an. Diese Einstellung ohne Zeitdruck entspannt die Fahrt sehr. Wer unbedingt die Reisezeiten des Diesels unterbieten will, der wird mit egal welchem Elektroauto nicht glücklich werden.

Der neue e-Golf wird tatsächlich von seiner bescheidenen Ladeleistung ausgebremst. Tatsächlich schafft er aber 40 kW, wenn die Säule es hergibt und der Akku nicht zu warm ist. Das ist vergleichbar mit dem kleinen Akku des alten e-Golf. Dadurch kann er aber auch "nur" 120-150 km in 30 Minuten nachladen. Weniger Ladepausen und eine größere Grundreichweite bringen den e-Golf aber trotzdem gut voran.

Ich würde damit jedes beliebige Ziel ansteuern, weil die Technik dafür ausreicht. Ich bin aber auch nicht unbedingt der Maßstab. ;)

Waren nicht beim e-Golf einige Leihwagen-Miettage pro Jahr inclusive oder gibt es das nicht mehr?

Der Eco+ Modus ist nicht nötig zum Sparen, man kann ruhig Normalmodus nehmen.

Wichtig: Sehr vorsichtiger Gasfuss und nicht zu schnell fahren, vor allem auf der Autobahn.

Rekustufe D0, also KEINE Rekuperation nutzen ausser an der Ampel oder langen Gefällstrecken, sondern so lange "segeln" ohne Antrieb wie irgendwie möglich.

Sinn macht das Auto, wenn man zuhause laden kann. Ich stecke meinen 2015 e-Golf einfach immer sofort ein, wenn ich in die Garage gefahren bin. Für Kurz- und Regionalfahrten sind dann keine externen Ladevorgänge notwendig.

Dann ist nur noch das Laden auf Fernstrecken zu planen. Da kann man auch den 2017 e-Golf leider immer noch nicht mit einem Benziner vergleichen. Das ist erst bei Batteriegrößen ab 60 kWh wirklich gut. Ab der Batteriegröße kann man alle 300 Autobahn-Kilometer eine Pause machen, wie es auch sonst sinnvoll wäre. Wird dann das Laden noch mit >=100 kW möglich, dann ist alles in Ordnung. Bisher muss man deutlich längere Fahrtdauer planen.

Wir haben im August mal einen Langstreckentest durch den Schwarzwald gemacht. 200km ca.2500hm quer durch den Nordschwarzwald.

https://youtu.be/Z-Rf-nqnCZw

An alle Flachland Tiroler wie mich ;-)

 

Wie weit komme ich in etwa bei einer realistischen Autobahn Geschwindigkeit von 110-120 km/h auch bei geringen Temperaturen?

 

Sind da überhaupt noch 200 Km drin? Hier in der Nähe gibt es leider gerade keinen 300er zum ausleihen ums mal zu testen.

 

Mir würde der 300er EGolf zu 85% locker reichen nur die 220 km von OWL ( nördlichstes NRW ) nach Hamburg alle 2 Monate sind sone Sache! Ich hätte auf der Strecke 1 Ladestation. Bei etwas über der Hälfte und fahre eigentlich immer ACC 110-120 auf der Strecke. Ist das überhaupt realistisch damit noch 200km weit zu kommen?

 

Gruß

200 km sind problematisch auf der Autobahn bei geringen Temperaturen.

Beim alten e-Golf hätte ich da aus Sicherheitsgründen nicht mehr als 100 km kalkuliert und beim neuen wird es ab 150 eng im Winter. Da musst du entweder langsamer auf der Landstrasse fahren, dann könnte es reichen, oder doch besser einen kurzen CCS Zwischenladevorgang einplanen.

Ich hab mal auf die Karte geschaut: Hoyer Autohof bei Cloppenburg, Tecklenburger Land, Ostetal Süd bei Langenbostel bieten sich an, Hoyer Rade oder Hollenstedt. Irgendwo dort kleine Pause, 20 min CCS nachladen und fertig.

Bei dem Fahrprofil würde ich den neuen e-Golf nehmen.

Für die Strecke nach Hamburg könntest du ja als e-Golf-Besitzer auf den Leihwagen zurückgreifen, der im Kaufpreis enthalten ist.

Bei 220 km braucht es keinen Leihwagen. Es gibt genug Schnellladestationen* entlang der Route und dann macht man es einfach so wie von Barthwo geschrieben. Mit einem kurzen Ladestopp von 15-20 Minuten kann man die Strecke mit gewünschter Geschwindigkeit und normalem Komfort fahren.

*siehe CCS Charge Map und GoingElectric Stromtankstellen

Ok, danke, dass sieht ja schon mal gut aus! Fahre ja über die A2 und A7.

 

Aber 220km mit 120km/h ohne Stopp geht nicht? Was meint Ihr wie weit würde ich kommen bei 120km/h

Hier werden gerade Praxisergebnisse diskutiert: https://www.goingelectric.de/.../e-golf-300-im-winter-t26388.html

Und hier kannst du noch ein wenig mit dem Reichweitenrechner von VW spielen: http://golf.volkswagen.com/de/de/etool/integrator.html#/

Bei Außentemperaturen um die 15°C wirst du bei 120 km/h etwa 170 km weit kommen. Bei 0°C dürften es so um die 150 km sein. Durchfahren wird auch im Sommer schwierig, aber du musst ja im schlimmsten Fall nur etwa 50-60 km nachladen. Da sind 15 Minuten ausreichend.

Klasse, danke für die Antworten

Meine Strecke zur Arbeit wäre 2 x 85 Kilometer reine Autobahn. Dazu noch hoch und runter. Im Winter Sitzheizung, Heizung und Soundsystem an. Hin komme ich wohl, aber zurück wohl nicht. Meine Alternativroute wären 40 km Autobahn und 33 km Landstraße. 73 km im Mix sind realistischer zu schaffen oder?

Soundsystem ist irrelevant. Sitzheizung auch eher wenig, da nur kurz an. Heizung eben nicht so warm stellen. Hoch und runter ist nicht so dramatisch. Beim Runterfahren wird rekuperiert oder eben nichts oder sehr wenig verbraucht je nach Steigung. Bergrauf aber etwas verhaltener fahren.

2*85 km Autobahn im Winter sind eng. Könnte man aber schaffen, wenn man zuhause vorheizt und auf der Bahn bei schlechtem Wetter langsam fährt.

Notfalls kann man in deinem Fall für den Rückweg die Landstrasse nehmen, wenn man auf dem Hinweg schon sieht, daß die Batterieanzeige schon am Ziel bei der Arbeit auf 50% oder weniger steht.

Zitat:

@Nordisc schrieb am 29. November 2017 um 20:15:23 Uhr:

Meine Strecke zur Arbeit wäre 2 x 85 Kilometer reine Autobahn. Dazu noch hoch und runter. Im Winter Sitzheizung, Heizung und Soundsystem an. Hin komme ich wohl, aber zurück wohl nicht. Meine Alternativroute wären 40 km Autobahn und 33 km Landstraße. 73 km im Mix sind realistischer zu schaffen oder?

Hallo @Nordisc

 

Hast dus letztendlich gemacht mit dem eGolf? Habe nen identischen Arbeitsweg (2x82km) und denke auch über den eGolf nach.

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