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Drehzahlschwankungen nach Gaswegnahme: 3.0TDI mit TT

Audi A6 C6/4F
Themenstarteram 17. Dezember 2010 um 11:40

Hallo Zusammen,

ich habe bei meinem Audi A6 Avant 3.0TDI mit Automatikgetriebe (Bj. 2007) folgendes, zum Teil im Forum hinreichend bekanntes Problem:

Im Schiebebetrieb, Gangstufe 4, 5, oder 6 wenn ich vom Gas gehe fällt die Drehzahl ab (teilweise bis auf Leerlauf) um dann sich mit Schwankungen um bis zu plus/minus 200 Umdrehungen einzupendeln, was man auch merkt... das Fahrzeug schwankt etwas mit. So wie wenn man mit der Kupplung spielen würde... Kupplung rein/Kupplung raus.

Bsp.: Bei 60km/h, 5ter Gang - man geht vom Gaspedal, die Drehzahl fällt auf ca. 800U/min ab, als ob ein schwerbeladener und nicht auflaufgebremster Anhänger das Fzg nachschiebt.

Diese Drehzahlschwankungen nehmen mit zunehmender Betriebstemperatur ab, bis bei erreichen der Betriebstemperatur nahezu keine Schwankungen mehr auftreten.

Hier berichten mehr oder weniger viele User von diesem Problem. Nirgends findet man jedoch eine Lösung die Abhilfe schafft.

Daher meine Frage: Konnte bei jemandem diese Schwankungen abgestellt werden?

Vielleicht durch:

- Tausch des Wandlers (Verschleiß)?

- Getriebeölwechsel?

- Spülung nach Tim Eckart Methode?

 

Für jeweilige Feedbacks zu diesem Problem wäre ich sehr dankbar!!

Viele Grüße aus Würzburg

Steffen

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60 Antworten

Klingt als würde die Wandlerüberbrückungskupplung rutschen und teilweise kurzfristig im Wandler verzögert werden. Würde sich mMn auch recht leicht erklären lassen bei tiefen Temperaturen und dadurch hoch viskosem Öl.

Es kommt möglicherweise nicht ausreichend Öldruck bei der Überbrückungskupplung an, da bei kaltem Öl noch zu viel Gegendruck zur Ölpumpe bzw. Steuereinheit gegeben wird. (Strömungsverluste)

Vielleicht kann das noch jemand bestätigen bzw. möglicherweise auch glaubhaft falsifizieren?

Greez

Steff

Hallo Leute!

Wegen meines Getriebes, das bei kalten Temperaturen Schlupf hat und im warmen Zustand fast fehlerfrei funktioniert (genaue Fehlerbeschreibung im Beitrag vom 9.Februar 2015 22h16) habe ich mit 2 Firmen, die ausschließlich Getriebe reparieren (Fa. Neumahr in Wien und eine Firma in Friedrichshafen, nicht ZF) telefoniert. Überall habe ich freundliche Auskunft bekommen, die Firma in Friedrichshafen erklärte mir, dass aufgrund meines Fehlers entweder der Wandler oder die Ölpumpe nicht mehr richtig arbeiten, zur Reparatur muss das Getriebe ausgebaut werden, Kosten 3600 Euros. Die Firma in Wien sagte, dass irgendwo im Getriebe ein Riss sei, der mit zunehmender Temperatur kleiner wird, daher funktioniere das Getriebe im warmen Zustand besser als im Kalten. Zur Reparatur müsse ebenfalls das Getriebe zerlegt werden, Kosten zw. 3400 - 4000 Euros, je nachdem was kaputt ist.

Ebenfalls fragte ich, ob ich weiterfahren könnte ohne Folgefehler zu erwarten. Dazu wurde mir mitteteilt, wenn die Ölpumpe defekt sei, komme ich nur zum stehen ohne weitere Folgefehler, wenn es der Wandler sei, produzeirt der in weiterer Folge Späne, der das restliche Getriebe zerstört.

Da ich 1 Woche vor dem Getriebedefekt rund 2000 Euros in die Karre investiert habe, um das Pickerl zu bekommen, muss ich wohl noch in das Getiebe investieren.

Zitat:

@DI.S.P.U schrieb am 10. Februar 2015 um 07:38:15 Uhr:

Die Frage ist ja: sieht man nur die Drehzahlschwankung oder fühlt man sie auch?

Sie sind auch deutlich zu spüren... und zu sehen (Nadel) nach 5-6 km wird es weniger und nach 10 km ganz weg. (Nur bei Temperaturen um 0 Grad oder runter)

Nach meinen Recherchen in vielen Beiträgen zu dem Thema komme ich auch zum Schluss das es der Wandler ist. Zumindest haben die wenigen Beiträge bei denen der Wandler getauscht wurde den Fehler danach definitiv nicht mehr gehabt. Alle Software-Updates und auch Getriebeölwechsel haben meist nichts gebracht. Kann ich auch bestätigen - hatte das Öl auch bei ZF wechseln lassen.

Hallo,

wegen meines TT Getriebes, das im kalten Zustand Schlupf hat, war ich heute nochmals in der Werkstatt um den Getriebeölstand zu kontrollieren, der stimmt. Ich fahre nun schon rund 1 Monat mit diesem Getriebe, auch manchmal mit Volllast und hohen Drehzahlen, bis jetzt hat sich nichts verändert. Ich weiß noch nicht so recht, ob ich für rund 4000 Euros das Getriebe reparieren lassen soll, oder so weiter fahren soll, bis es richtig kaputt ist, lt Auskunft in der Werkstatt könnte es ja noch einige 10.000 km halten (oder auch nicht). Wer hat mit ähnlichem oder gleichen Fehler Erfahrung, würde mich über Antworten freuen.

Habe vom 3 in den 4 einen kleinen Schlupf, aber nur morgens beim ersten mal schalten dann ist es weg. Für die 4000 kann man ja schon locker ein überholtes bekommen.

Bei mir um die Ecke hier, nimmt jemand 1200 für ein und Ausbau und dann halt noch was an rep dazu kommt.

Ein Versuch ist es wert: Mal die Fahrer-/Schlüsselprofile zu löschen. Ich bilde mir ein, das es danach besser geworden ist. Schaden tut´s jedenfalls nicht. Wie, steht im A6-Wiki.de unter Codierungen.

Software update hast du gemacht? Das hat bei mir viel geholfen, ich habe es jetzt nur noch vereinzelnd mal.

Ansonsten mach doch mal ein Video davon!

Hallo zusammen,

Ich habe das gleiche Problem.

Beim Beschleuningen geht die drehzahl kurz runter dann hoch.

Ab und zu ist die Drehzahl am schwanken ohne zu beschleunigen - wenn es kalt ist - tempomat - bergabfahrt.

Und schlussendlich wenn ich ab dem gas gehe fällt sie kurz unter 1000rpm und dann wieder hoch.

 

Hier habe ich 2 Videos, die das Visualisieren. Ich habe einen Termin bei einer Audi Vertretung, da noch GW-Garantie besteht.

Ich kann mir nicht vorstellen das Getriebeöl wechsel hilft?

 

https://www.youtube.com/watch?v=Zjslt59_jFI&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=8H9bOp6swRE&feature=youtu.be

In wie weit spürst du diese Schwankungen?

Warum ich Frage: Ich habe hier schon mal gelesen das bei manchen Autos ein defektes Kombiinstrument diagnostiziert wurde von Audi. Ein Austausch hat wohl geholfen.

naja, spüren tut man das nur sehr leicht - vielleicht auch Einbildung. Einzig was ich spüre, ist dass es ab und zu beim ausrollen (Kolonnenfahren / Stau) und wieder Gasgeben einen Ruck/Schlag gibt - aber eben selten.

Habe das auch, ich finde man spürt das nur im kalten Zustand. Als wenn das Auto nicht linear ausrollt, sondern unregelmäßig, Wenn es warm ist, nichts zu spüren.

@oscity: dann halte uns auf dem Laufendem was die Audi-Vertretung dazu sagt :)

War heute bei der Vertretung und die haben festgestellt, das teil Codierungen falsch waren (es gab scheinbar ein Problem mit dem Bremslichtschalter beim Vorbesitzer). Die haben den Irgendwelche Keys geändert und Fahrerprofil gelöscht. Auch war irgendeine Zugangsberechitung falsch gesetzt ? Irgendwas in der Kommunikation zwischen Drehzahlmesser am Motor und Drehzahlmesser am Getriebe? Habe ich nicht richtig verstanden.

Doch das Problem besteht immer noch ist allerdings nun sehr minimal (vielleicht auch weil es recht warm ist draussen?). Auf jeden Fall springt der nicht mehr so extrem hoch und runter. Ein Getriebespezialist ist als Beifahrer mitgefahren und hat während der Fahrt Messungen gemacht. Diese hat er anschliessend direkt an Audi gemailt (vom Gerät aus?). Morgen sollte die die Auswertung bekommen. Getriebe Update wurde nicht empfohlen - es würde das Problem nicht beheben. Mal schauen also was ich morgen mitgeteilt bekomme.

Danke für das Feedback. Halte uns auf dem Laufenden.

Ein defekter Bremslichtschalter sollte sich anderweitig zu erkennen geben. Verschiedene Drehzahlmesser sind mir auch neu... Klingt auf den ersten Blick nicht sehr einleuchtend was die Herren da von sich gaben. Abwarten was der Getriebe-Spezi sagt.

So neu sollte das "Problem" allerdings nicht sein für Audi...

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