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Die scheinbar magische Anziehungskraft meines Dicken auf andere Verkehrsteilnehmer...

Audi A6 C5/4B
Themenstarteram 5. Dezember 2007 um 22:33

Kaum 3 Monate ist es her, als mir eine unachtsame Dame mein Auto beschädigte (Handbremse nicht angezogen:rolleyes:), so hat es mich heute wieder erwischt - dieses mal nahm mir jemand die Vorfahrt.

Der Unfallgegner wollte, von sich aus gesehen, links abbiegen - ich bog rechts ab d.h. er muss die rechtsabbiegenden sowie geradeausfahrenden Fahrzeugen passieren lassen bevor er nach links abbiegt - er sah es allerdings anders und wollte sich wohl "mit Gewalt" vor mir durchzwängen.

Trotz Vollbremsung konnte der Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden und es kam wie es kommen musste - hab ihn seitlich im Frontbereich erwischt:(

Resultat ---> Stoßstange, Kotflügel und Scheinwerfer haben was abbekommen - glücklicherweise nichts ernsteres oder gar verzogen, der Schaden beläuft sich auf um die 2000 Euro.

Der Sturkopf war doch bis zum Eintreffen der Polizei tatsächlich davon überzeugt im Recht zu sein - die Beamten sahen das allerdings etwas anders und stellten ihn als Unfallverursacher fest.

Diese Dinge scheinen mich magisch anzuziehen, wobei ich gern darauf verzichtet hätte - bei jedem meiner Fahrzeuge hat es mich bisher mindestens zwei mal unverschuldet getroffen:(

Ich hoffe mal auf eine unkomplizierte Schadensregulierung, was die gegnerische Versicherung bereits angedeutet hat, er glaubt wohl im Nachhinein immer noch im Recht zu sein, da er sich laut seiner Aussage ja bereits in der Kreuzung befand.

Was für ein Tag...

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23 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Autopfand Coeln

Kaum 3 Monate ist es her, als mir eine unachtsame Dame mein Auto beschädigte (Handbremse nicht angezogen:rolleyes:), so hat es mich heute wieder erwischt - dieses mal nahm mir jemand die Vorfahrt.

Der Unfallgegner wollte, von sich aus gesehen, links abbiegen - ich bog rechts ab d.h. er muss die rechtsabbiegenden sowie geradeausfahrenden Fahrzeugen passieren lassen bevor er nach links abbiegt - er sah es allerdings anders und wollte sich wohl "mit Gewalt" vor mir durchzwängen.

Trotz Vollbremsung konnte der Zusammenstoß nicht mehr verhindert werden und es kam wie es kommen musste - hab ihn seitlich im Frontbereich erwischt:(

Resultat ---> Stoßstange, Kotflügel und Scheinwerfer haben was abbekommen - glücklicherweise nichts ernsteres oder gar verzogen, der Schaden beläuft sich auf um die 2000 Euro.

Der Sturkopf war doch bis zum Eintreffen der Polizei tatsächlich davon überzeugt im Recht zu sein - die Beamten sahen das allerdings etwas anders und stellten ihn als Unfallverursacher fest.

Diese Dinge scheinen mich magisch anzuziehen, wobei ich gern darauf verzichtet hätte - bei jedem meiner Fahrzeuge hat es mich bisher mindestens zwei mal unverschuldet getroffen:(

Ich hoffe mal auf eine unkomplizierte Schadensregulierung, was die gegnerische Versicherung bereits angedeutet hat, er glaubt wohl im Nachhinein immer noch im Recht zu sein, da er sich laut seiner Aussage ja bereits in der Kreuzung befand.

Was für ein Tag...

Du hast aber auch echt ein Pech :( Naja das bischen Blech kann man richten. Ob das so reibungslos verläuft? Ich weiß ja nicht. Sollte er wirklich vor dir in der Kreuzung gewesen sein hätte er Vorfahrt gehabt oder? Auf das was die Polizei vorort feststellt darfst du eh nichts geben. Die nehmen nur auf. Gibt es irgendwelche Zeugen?

Themenstarteram 5. Dezember 2007 um 22:57

Weitere Zeugen gibt es bis auf die Beamten keine, sind aber bei dieser eindeutigen Sachlage eher sekundär - das sie nur aufnehmen kann ich so nicht bestätigen.

Der Schaden an sich ist halb so wild, lässt sich mit nicht allzugroßem Aufwand wieder richten - verletzt worden ist zum Glück keiner.

Der Verursacher verstrickte sich aber bereits vor Ort in erhebliche Widersprüche - zum einen warf er mir eine zu Hohe Geschwindigkeit vor - ich wäre "weit" entfernt gewesen, er bereits "ewig" in der Kreuzung bzw. bereits abgebogen - und ich wäre O-Ton: "Wie ein Flugzeug angeflogen gekommen".

Laut seiner Aussage hätte er keine Chance gehabt, da er abgebogen wäre und mich ja nicht gesehen hätte - da ich wie bereits erwähnt zu weit weg war um von ihm gesehen werden zu können - ich hab ihn nur getroffen, da ich ja "zu schnell" gefahren sei.

Die Beamten entgegneten ihm, dass diese Version nicht zum Schadensbild passt, da ich ihn niemals hätte im Frontbereich treffen können - der Aufprall wäre im Heckbereich zustande gekommen - die Fahrzeuge trafen sich allerdings an der Front - er hätte mich demnach sehen müssen.

Auf die Frage: Hat der Unfallgegner (ich) den Blinker betätigt - antwortete er prompt: Nein! Hat er nicht!

Wie kann er so eine präzise Aussage treffen, wo er mich doch nicht gesehen haben will? Auf diese Frage der Polizei hatte er dann keine Antwort mehr.

Es wäre in diesem Fall auch nicht weiter von Bedeutung gewesen, da er den geradeaufahrenden Fahrzeugen auch hätte Vorfahrt gewähren müssen. Er hat in diesem Fall die Vorfahrt missachtet.

Seine Versicherung teilt nach dem heute geführten Telefonat offensichtlich die Meinung der aufnehmenden Polizeibeamten.

War bereits bei der Dekra zwecks Schadensgutachten und übergebe das ganze morgen früh meinem Rechtsanwalt, um Problemen bei der Regulierung erfahrungsgemäß vorzubeugen.

 

Es ist aber so, dass die Polizisten zwar den Sachverhalt aufnehmen, die Schuldfrage letztenendes aber die Versicherungen klären bzw. der Richter.

 

Exekutive, Judikative und Legislative.... ;)

Der Polizist kann keinem Verkehrsteilnehmer die Schuld zusprechen.

In deinem Fall ist es natürlich eindeutig. Einem Freund ist es da jedoch ganz anders ergangen, Polizei hat den Schaden aufgenommen, vor Ort hat der Gegner es sogarnoch eingestanden, nach 2 Wochen jedoch kam ein Brief vom Anwalt ;)

Schock am Unfallort, man hat sich geirrt usw. sagen sie dann immer :)

 

Ich bin leider kein Antwalt, weder Polizist, noch Versicherungsvertreter deshalb übernehmen ich keine Haftung für die Richtigkeit, aber nach meinem Wissenstand heißt das noch lange nichts, wenn die Polizei aufschreibt, wie sich der Unfall zugetragen hat.

Wenn man ein A***loch als Unfallgegner hat, kann derjenige einem die Suppe noch ganz schön versalzen.

Themenstarteram 5. Dezember 2007 um 23:23

Dem stimme ich so mal zu, es kann in einigen Fällen - wo die Schuldfrage nicht eindeutig zu klären ist - dumm laufen. Eindeutige Fälle landen aber erfahrungsgemäß (Erfahrung habe ich auf diesem Sektor leider) nicht vor dem Richter.

Trotz aller Probleme die auftauchen könnten, ist es glücklicherweise ein verhältnismäßig geringer Schaden, der selbst wenn man drauf sitzen bleiben würde nicht allzusehr schmerzt, vom Ärger mal abgesehen.

Es ist glücklicherweise niemand verletzt worden, es gibt schlimmeres.

Bilder sagen mehr als Worte - dank unseres Freundes Google hier mal eine Satellitenaufnahme: Der Gegner kam "von oben" (von ihm aus gesehen war er Linksabbieger) ich kam "von unten" dort wo das rote Fahrzeug zu sehen ist als Rechtsabbieger.

Kollision war in Höhe der Verkehrsinsel - etwa mittig.

Klick

Ah ok. Da sieht es dann doch recht eindeutig aus. Habe mir gedanklich eine ganz andere Kreuzung vorgestellt :) So ist er aber 100% der "Depp" :D

Ich mußte heute leider von meinem Anwalt erfahren, daß, wenn man Pech hat und der Unfallgegner im Nachhinein alles abstreitet, das zu 50/50 geteilt wird. Zumindest ist die Unfallaufnahme und, wie in meinem Fall, ein Ermittlungsverfahren gegen den Unfallgegner hilfreich.

In meinem Fall kommt erschwerend hinzu, daß der Halter des gegnerischen Fahrzeugs wohl Angst vor einer Höherstufung hat, da er eine 1/2 Stunde nach dem Unfall bei mir zu Hause aufgetaucht ist und den Schaden erst ohne Versicherung begleichen wollte. Da ich mich auf sein Angebot von läppischen 300€ bei zerbeultem Kotflügel und zerkratzter Tür nicht eingelassen habe ist er dann zu seinem Anwalt gegangen.

Genau so und nicht anders kenn ich das auch :)

 

Manche leute sind einfach in dieser hinsicht rücksichtslos oder auf jeden Cent angewiesen.

Da liegt es natürlich nahe, dass man Versucht soviel wie möglich auf den A6 fahrer abzuwälzen.

 

Man glaubt garnicht wie viele A....löcher auf diesem Planeten umher wandeln:mad:

Wofür ist man denn versichert ?

Hatte mal einen leichten Auffahrunfall verursacht, der Schaden war so gering das ich den glatt ohne Vers. beglichen hätte. Personenschaden gab es auch nicht. Habe dann nochmal mit dem Geschädigten telefoniert und der meinte : Ist zwar nichts passiert aber ein bißchen Schmerzensgeld kann ja nicht schaden, würde ja eh die Vers. bezahlen.

Es gab ne dicke Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung, ne Strafe von immerhin 500 DM und die Vers. mußte doch her halten:mad:

 

Wünsche dir auf alle Fälle viel Erfolg bei der Schadensregulierung!!!!!!!

 

Und Leute die zu ihrem Fehlverhalten nicht stehen dürften eigentlich kein Auto fahren.

 

am 6. Dezember 2007 um 13:39

Musste glatt zweimal auf den Link klicken, denn zuerst hats mich beim Autopfandhaus rausgeworfen... bissel Werbung schadet nie, aber ich wollte meinen behalten.

Für mich ist das auch eindeutig. Aber als wenig betuchter A6-Fahrer kann ich das erste Abstreiten fast verstehen. Ist aber eine Frechheit die Unwahrheit zu verbreiten. Aber das ist ja jederzeit möglich zu erzählen was man will. Sowas sollte man auch bestrafen. Und die ganzen Anwälte gleich mit. Aber das ist dann doch eher ein ethisches Thema.

Jedoch fällt mir dazu immer ein lustiges Thema ein. Eine Freundin meiner Frau hatte mal nen Unfall auf unserem schönen Leipziger Stadtring. Dort war die Schuldfrage nach Monaten nicht geklärt. Solange hat die (wirklich blonde) Freundin nichts an ihrem Auto getan. Kostenvoranschlag hatte sie ja und falls der Richter das Auto noch mal sehen möchte... das Wägelchen war nach einem durchwachsenem Winter total verrostet. Aber Kostenvoranschlag hatte die Beste ja.

Sollte ein bissel aufheitern, aber es ist wirklich mies, wenn Eigentum zerstört wird und der Schuldige die Hände hebt. Aber seit ich meinen Dicken habe bin ich auch so oft wie noch nie aufs Korn genommen wurden. Vlt. nach der Maßgabe, der hat sicherlich Geld und hält die Schnauze.

Zitat:

Original geschrieben von lazia6

Genau so und nicht anders kenn ich das auch :)

 

 

Manche leute sind einfach in dieser hinsicht rücksichtslos oder auf jeden Cent angewiesen.

 

Da liegt es natürlich nahe, dass man Versucht soviel wie möglich auf den A6 fahrer abzuwälzen.

Scheint so zu sein. Mein Gegner steht mit ca. 10 unterschiedlichen Gewerken in den Yellow Pages, es gibt aber nur 2 Personen in seiner Firma, ihn und seine Frau. Scheint nicht viel abzuwerfen, so daß er Angst vor der Höherstufung bei der Versicherung hat. 

 

Zitat:

Original geschrieben von Autopfand Coeln

Kollision war in Höhe der Verkehrsinsel - etwa mittig.

Auch wenn Du Vorfahrt hattest, konntest Du den Zusammenstoss nicht verhindern? Nicht dass Dir der Richter zum Schluss noch ne Teilschuld zuspricht weil Du stur auf Vorfahrt gepocht hast...

Heutzutage kann man sich nie sicher sein was die Schuldfrage angeht. Da wird man schnell vom Vorfahrtberechtigter zum Unfallverursacher, nur weil man nicht ahnen konnte dass ein Trottel einem die Vorfahrt nimmt.

Das ist ein Pech, aber ich hoffe nur, dass es nicht, wie bei mir, dann zu einer Gerichtsverhandlung kommt ;).

Mir ist mal einer an der Kreuzung ins Auto gerollt. Er meinte er sei nicht gerollt. Während der Gerichtsverhandlung meinten der Gutachter und der Beklagte, dass man dort nicht rollen kann und als wir am Schauplatz waren, rollte das Auto nach hinten. Jetzt kommt der Höhepunkt. Wir kommen in den Gerichtssaal zurück und als ihn sein Anwalt gefragt hat ob er nun gerollt sei, meinter dieser nein, mein Auto stand. Der Gutachter kam herein, meint Wahnsinn, das Auto rollt ja wirklich nach hinten :D. Der Typ wollte Einspruch erheben weil er immer noch der Meinung war er sei nicht gerollt, doch sein Anwalt meine nur noch, es sei besser wenn er den Mund halten würde :D:D:D.

Denke aber bei dir ist es eindeutiger und blöd ist nur, dass dir die Unannehmlichkeiten keiner bezahlt und wenn es dann auch noch so uneinsichtige Unfallpartner sind, bringt einen das schon zur Weißglut.

Viele Grüße

René

Themenstarteram 7. Dezember 2007 um 11:14

Die gegnerische Versicherung hat knapp 2 Stunden nach dem Vorfall telefonisch Kontakt zu mir aufgenommen und, vorsichtig ausgedrückt, Regulierungsbereitschaft angedeutet - der Verkehrsunfallbericht lag bereits vor (vom Gegner per Fax).

War gestern morgen bereits bei meinem Rechtsanwalt - das Anspruchsanmeldungsschreiben an die Versicherung ist bereits raus.

Jetzt ist abwarten angesagt - alles weitere ist Spekulatius:D

Ich werde euch auf dem laufenden halten...

Das hört sich ja schon mal ganz gut an.

Jepp halte uns auf dem Laufenden ;)

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