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Auskuppeln um Sprit zu sparen?

Themenstarteram 6. Oktober 2008 um 17:41

Hallo Leute,

Heute stand in meiner Tageszeitung ein langer Artikel zum Thema Spritsparen durch richtige Fahrtechnik. Da ich recht wenig verbrauche, (6,2 bis 6,6 Diesel je nach Laune und Eile), habe ich das nur überflogen. Es war folgender Hinweis welcher mich dann doch stutzig gemacht hat:

Der Verfasser, ein Fahrlehrer für Spritfahrkurse von Fuhrparkbetreibern empfahl bergab oder beim Anrollen einer Autobahnausfahrt oder einer Ampel auf die Kupplung zu treten oder den Gang rauszunehmen.

Ich glaube ich träume, das ist doch komplett falsch oder?

Wenn ich den Gang rausnehme erreiche ich nie die Schubabschaltung, verbrauche also mehr Sprit. Ausserdem laufe ich in Gefahr durch ausgehenden Motor keine ServoLeistung für Bremse oder Lenkung zu haben.

Was Sind eure Erfahrungen und Meinungen dazu?

Beste Antwort im Thema

Du hast natürlich absolut Recht. Das Dumme ist, "Fahrlehrer für Spritsparkurse" darf sich heute jeder nennen. Das erfordert rein formal die gleiche fachliche Qualifikation wie "Politiker" oder "Zahnarztfrau"...

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Du hast natürlich absolut Recht. Das Dumme ist, "Fahrlehrer für Spritsparkurse" darf sich heute jeder nennen. Das erfordert rein formal die gleiche fachliche Qualifikation wie "Politiker" oder "Zahnarztfrau"...

Ganz so einfach ist das natürlich nicht.

Wenn du durch eingekuppelt lassen gefahr läufs(<- gibt es das Wort??) so langsam zu werden das du wiederum Gas geben musst gibt das ne ganz schön komplizierte Rechnung ;)

Zitat:

Original geschrieben von zhnujm

Ganz so einfach ist das natürlich nicht.

Wenn du durch eingekuppelt lassen gefahr läufs(<- gibt es das Wort??) so langsam zu werden das du wiederum Gas geben musst gibt das ne ganz schön komplizierte Rechnung ;)

Dem stimme ich auch zu: Da man mit Auskuppeln (und dabei Standgas) weiter rollen kann, als mit der Motorbremse (Schubabschaltung), gibt es tatsächlich auch Fälle, wo es sparsamer ist, auszukuppeln! Also am besten beide Varianten im Kopf haben und je nach Situation entscheiden.

Das Argument mit dem Motor Ausgehen kann ich nicht nachvollziehen. Kein korrekt funktionierender Motor stirbt heute beim einfachen Auskuppeln ab!

am 6. Oktober 2008 um 22:52

schubabschaltung verbrauch minimal 0 liter. ausgekuppelt 0,5 bis 1 liter stunde. bei bergabfahren ist im leerlauf fahren totaler wahnsinn. gefahr der bremsenüberhitzung. motorbremsleistung gleich null. was etwas zusätzlich bringt sind möglichst schmale reifen. luftdruck plus 0,2 bar. möglist wenig gewicht mitschleppen. fahrrad fahren, zufuß gehen.

Zitat:

Da man mit Auskuppeln (und dabei Standgas) weiter rollen kann, als mit der Motorbremse (Schubabschaltung), gibt es tatsächlich auch Fälle, wo es sparsamer ist, auszukuppeln

Du musst Dich schon entscheiden, entweder Motorbremse oder auskuppeln.

Beides zusammen wie Du es schreibst gibt es nicht weil beim auskuppeln der Motor vom Getriebe getrennt wird und somit keine Motorbremse möglich ist.

Auskuppeln ist totaler Unsinn und das Argument wenn man zu früh auskuppelt muss man wieder Gas geben ist auch irgendwie keins.

Wenn der Motor ausgekuppelt ist braucht er wie oben geschrieben knapp unter 1 Liter / Stunde, bei Schubabschaltung braucht er garnichts.

Ausgekuppelt rollt er zwar länger und mit Schubabschaltung steht er schneller, aber wer will das berechnen ob es dann nicht doch sinnvoller ist 42m ausgekuppelt zu fahren und die rstlichen 26,3m mit der Motorbremse.

Also bitte, das ist doch Spielerei.

Motorbremse braucht Null Sprit und die ist am sinnvollsten.

Themenstarteram 7. Oktober 2008 um 8:51

Danke für Eure qualifizierten Antworten.

Ich fühle mich bestätigt und werde weiter fahren wie zuvor.

Zitat:

Original geschrieben von maxthepianoman

Das Argument mit dem Motor Ausgehen kann ich nicht nachvollziehen. Kein korrekt funktionierender Motor stirbt heute beim einfachen Auskuppeln ab!

Ist mir bei meinem MK4 aber schon 2 mal auf der Landstraße einmal bei 80 und einmal bei 60km/h passiert! (Und das nur beim Schalten, lt. Ford gibts kein Problem :eek: :mad: angeblich wird der Fall in Köln geprüft, habe bisher auch noch nichts derartiges von einem anderen Flexi gehört)

BTT:

Wenn ich z.b. eine weit entfernte rote Ampel seh und weiß das ich bei meiner momentanen Geschwindigkeit kein Grün bekomme dann kuppel ich auch aus und rolle bis dahin.

Ist aber alles Situationsabhängig und eine Regel würde ich da nicht erstellen wollen, bringt ja eh nur minimal.

Viel wichtiger ist beim beschleunigen früher zu schalten. Und alles was über 50km/h ist fahre ich im 5. Gang.

Zitat:

Original geschrieben von Norbert-TDCi

Zitat:

Da man mit Auskuppeln (und dabei Standgas) weiter rollen kann, als mit der Motorbremse (Schubabschaltung), gibt es tatsächlich auch Fälle, wo es sparsamer ist, auszukuppeln

Du musst Dich schon entscheiden, entweder Motorbremse oder auskuppeln.

Beides zusammen wie Du es schreibst gibt es nicht weil beim auskuppeln der Motor vom Getriebe getrennt wird und somit keine Motorbremse möglich ist.

Auskuppeln ist totaler Unsinn und das Argument wenn man zu früh auskuppelt muss man wieder Gas geben ist auch irgendwie keins.

Wenn der Motor ausgekuppelt ist braucht er wie oben geschrieben knapp unter 1 Liter / Stunde, bei Schubabschaltung braucht er garnichts.

Ausgekuppelt rollt er zwar länger und mit Schubabschaltung steht er schneller, aber wer will das berechnen ob es dann nicht doch sinnvoller ist 42m ausgekuppelt zu fahren und die rstlichen 26,3m mit der Motorbremse.

Also bitte, das ist doch Spielerei.

Motorbremse braucht Null Sprit und die ist am sinnvollsten.

schreibt er doch gar nicht. Er schreibt entweder auskuppeln und rollen oder Motorbremse. Und Motorbremse (ich verwende den Begriff hier auch mal, obwohl es eine echte Motorbremse eigentlich nur beim LKW gibt) bremst halt das Fahrzeug, d.h. sobald man dann zu langsam wird, muss man wieder Gas geben und der Spritvorteil gegenüber Rollenlassen ist wieder hin. Bei Autobahnausfahrten könnte man locker 1000 m vorher rollen lassen, wenn man vorher 120 drauf hatte, fraglich, ob das eingekuppelt ohne Behinderung des nachfolgenden Verkehrs möglich ist.

Und so schwierig wäre die Rechnung gar nicht. Wenn der Verbrauch beim Beschleunigen ungefähr das 12 fache des Verbrauches des Rollenlassens ist, dann dürfte man in dem oberen Fall weniger als 80 m lang Gas geben müssen.

am 7. Oktober 2008 um 9:47

Das ganze lässt sich mit der Momentanverbrauchsanzeige gut nachvollziehen.

Rollt man eingekuppelt an die Ampel ran zeigt sie lange 0,0 l an, also Schubabschaltung.

Fällt die Drehzahl unter einen bestimmten Wert wird wieder Sprit eingespritzt, Werte zw. 2-3 l werden angezeigt.

Das ist der Punkt an dem Auskuppeln Sinn macht, das Auto kriecht sonst mit leicht erhöhtem Standgas an die Ampel ran.

Ich roll an die Ampel immer mit Schubabschaltung ran, schalte dann runter in den 2. Gang und lass den Wagen ranollen, bei Geschw. von ca. 15 km/h kuppel ich aus. (Geschw. geschätzt)

am 7. Oktober 2008 um 10:53

 Hallo,

 

denke es ist wie so vieles beim Autofahren Gefühlssache.

Meist habe ich einen Gescwindigkeitsüberschuß, so das sich die Frage auskuppeln bei mir kaum stellt. Im Gegenteil, für mich ist die Motorbremse ein willkommenes Hilfsmittel.

 

Außerdem habe ich den Mondeo nicht zum Sparen, sondern zum Fahren gekauft. Ein bißchen Spaß will ich schon haben, auch wenn ich in Schwaben wohne.

Bei sparsamer Fahrweise (FLH, 2.0l, 140 PS) brauche ich durchschnittlich unter 6,5 l/100km (kommt keine Freude auf) und bei normaler Fahrweise knapp über 7 l.

 

Was will ich mehr, für so ein großes Auto prima Werte.:D

 

Zitat:

schreibt er doch gar nicht. Er schreibt entweder auskuppeln und rollen oder Motorbremse

Entschuldigung, stimmt .......... hatte ich falsch gelesen den Satz .......

Themenstarteram 7. Oktober 2008 um 12:15

Schön, dass Ihr euch wieder vertragt!

am 7. Oktober 2008 um 12:24

Zitat:

Original geschrieben von maCyo

Viel wichtiger ist beim beschleunigen früher zu schalten. Und alles was über 50km/h ist fahre ich im 5. Gang.

Darf man fragen was da als Drehzahl anliegt?

Beim 140 PS TDCi ist man da sogar unter 1500 Upm und beschleunigen würd ich dass dann nicht nennen. (ausserdem klingt der Motor da gequält)

Da geht irgendwo der Spass am Autofahren verloren wenn man nur durch die Gegend kriecht. Spritsparen schön und gut, früh schalten mach ich ja auch, aber so früh dann auch wieder nicht.

50 in den 4.ten, 70 in der 5.ten, 100 in 6. bei meinem 140 PS TDCi, da geht wenigstens noch ein bißchen was vorwärts.

Runterschalten immer ein bißchen drunter.

Am Beschleunigungsstreifen auf der AB gilt das natürlich nicht, der heisst ja nicht umsonst so ;)

Ich brauch im fast reinen Stadtverkehr (~40 km/Tag inkl. 10km Stadt-AB) ca. 7,3 l, also frisst er so wie ich fahr auch nicht wirklich, die Unterschiede von 0,1-0,2 l/100 km ist mir ein bißchen Spass noch wert.

Was man übrigens immer bedenken sollte ist, was bei getretener Kupplung passiert...

Zunächst mal, und das ist m.E. der problematischte teil muss das Ausrücklagerbei getretener Kupplung die ganze zeit gegen die Motordrehzahl arbeiten. Dafür ist es nicht ausgelegt... gedacht ist es zum kuppeln für die Schaltvorgänge und nicht um länger unter Last zu laufen...

Das Ausrücklager ist ein geschlossenes Lager ohen großen Schmierstoffvorrat... es läuft recht schnell heiss und geht dan kaputt.

Wirtschaftlich macht es m.E. wenig sinn mit getretener Kupplung rumzurollen! Für den Wechsel des zentralausrückers sind sicherlich mindestens 500 € fällig, da das Getriebe hierzu raus muss. Im Sontagsgang (Leerlauf) rumzufahren macht m.E. auch wenig Sinn, da man in einer Gefahrensituation nicht mal eben Gas geben kann. Genauso verhält es sich bei Bergabfahrten...

Ich glaube nicht das in dieser Massnahme wirkliches Einsparpotential liegt, und die negativen Aspekte eindeutig überwiegen!

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