Aus der Traum vom Autofahrn
Das waers dann wohl,
Wie oft gab es schon threads hier über alkohol am steuer, wie oft hat man darüber shcon mit anderen gesprochen. Aber ich Arschloch bin erst belehrt wenn was passiert. Und es ist was passiert!
Stockbesoffen und viel zu schnell durch die Kurve, an ner unebenheit auf der straße abgehoben, durch die leitplanke oder sogar drüber überschlagen und im bach gelandet. Auto nur noch schrott, Lappen mindestens ein jahr weg. Aber zum glück bin ich und mein beifahrer so gut wie unverletzt, bis auf schnittwunden und schmerzen in einigen knochen.
Das alles passierte in der letzten nacht, und verdammt fühl ich mich scheiße, aber habs ja net anders verdient.
Also Leute machts nicht so wie ich und lasst den Wagen stehn, auch wenn er direkt vor der disco steht, hab auch nie gedacht das mir sowas passiert aber sowas geht verdammt schnell.
Alk und Fahren? Nie wieder!
155 Antworten
Laut Blasgerät 1,2, Blutwerte hab ich nocht nicht, bekomme ich wahrscheinlich am Donnerstag vom Anwalt.
Na denn...seit knapp 20 Jahren hab ich nun schon den Führerschein...und in dieser Zeit haben unzählige Freunde und Bekannte von mir schon das gute Gebot nicht befolgt...Fahre nur ohne Alkohol im Blut...und alle mit mehr als 1 Promille haben den Genuss der MPU gehabt...warum solltest ausgerechnet Du da eine Ausnahme bilden...
Wie schon gesagt...bereite Dich rechtzeitig vor...sonst wird es erheblich länger dauern bis der Führerschein wieder bei Dir ist 😉
Gruß
ich hab von wem gehört, die haben ihn gefragt ob er die tür hinter sich zugemacht hat, als er sich umgedreht hat, ist er durchgefallen...öh?!
oder auch, das man eckige bauklötze in kleine runde formen stecken soll, aber sobald man die in die hand nimmt, ist man auch auch "raus" weil das ja nicht geht!
Märchen?!
@Gr33nAcid: Ne, ich glaub das sind keine Märchen, das muß da echt so abgehen.
Ich hab mal gehört, daß die fragen wieviele Kurven es in Deutschland gibt. Die Antwort lautet 2 (nämlich Linkskurven und Rechtskurven).
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Zitat:
Original geschrieben von bigurbi
allerdings möchte ich mal noch etwas zum thema 0.0-promille-grenze anmerken: es gibt genug autofahrer, die in nüchternem zustand eine grössere gefahr für den strassenverkehr darstellen, als so mancher angetrunkener...
Das meinst du doch nicht im Ernst...
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Das meinst du doch nicht im Ernst...
na ich glaube er meint angetrunkene männer im vergleich zu nüschternen frauen!
wobei ich ihm da teilweise rechtgeben muss!
nein, war natürlich nur ein spaß!
aber es gibt auch genug die 0,0 haben und trotzdem eine gefahr darstellen!
Zitat:
Original geschrieben von Rigero
Immer wieder überraschend, wie viele selbstgerechte BMWler sich hier tummeln, die in inzestiöser Selbstverherrlichung ("ICH habe noch nie beim Fahren getrunken!"😉 andere mit ihrem verbalen Unrat überziehen.
Was soll denn daran "Selbstverherrlichung" sein? Es gibt auch unter den Antialkoholikern BMW-Fahrer.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Was soll denn daran "Selbstverherrlichung" sein? Es gibt auch unter den Antialkoholikern BMW-Fahrer.
stimmt,
mich zb!
ich finde, dass hat aber weder mit der auto-marke noch mit dem alter odda ähnliches zu tuen, sondern nur mit dem menschen!
egal ob ich was ich fahre, wenn ich fahre, dann trinke ich nich!
das is eher eine lebenseinstellung und wer sagt, es is eine außnahme odda so is quatsch, einmal besoffen auto gefahren, imma besoffen gefahren!!!
Zitat:
Original geschrieben von Gr33nAcid
ich hab von wem gehört, die haben ihn gefragt ob er die tür hinter sich zugemahct hat, als er sich umgedreht hat, ist er durchgefallen...öh?! oder auch, das man eckige bauklöze in kleine runde formen stecken soll, aber sobald man die in die hand nimmt, ist man auch auch "rasu" weil das ja nicht geht! Märchen?!
Nicht nur Märchen, sondern schlichtweg Blödsinn.
Ganz kurz: Die MPU besteht aus 2 Hauptkomponenten:
1. Einer sog. "Testbatterie", d.h. mehreren Subtests, bestehend aus Leistungs- und Persönlichkeitstests. Instruktion, "Probelauf" und die eigentliche Testung werden an einem Computerterminal durchgeführt. Manche Leitungstests laufen einem einfachen PC-Geschicklichkeitsspiel nicht unähnlich ab und bereiten mitunter sogar Spaß (auch wenn dies zynisch klingen mag).
2. Einem persönlichen Gespräch mit einem Verkehrspsychologen von etwa einer dreiviertel Stunde Dauer (kann stark variieren). Hierbei wird niemand mit Vorwürfen konfrontiert ... es geht vielmehr darum, das eigene (Fehl-)Verhalten zu reflektieren und persönliche (glaubhafte!) Strategien zu entwerfen, wie eine zukünftige Alkoholfahrt verhindert werden kann. "Reue" allein genügt für ein positives Gutachten allerdings kaum - trotz vielleicht guter Resultate am Computer.
Nebenbei ... einen "Idiotentest" gibt es nicht! Denn ein Klient, der einen Fahrlizenz besaß (besitzt), kann im klinischen Sinne kein Idiot sein.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Das meinst du doch nicht im Ernst...
doch, das meine ich ernst. natürlich rede ich von einzelfällen, aber ich glaube das ging aus meinem statement deutlich genug hervor.
beispiel: ich habe gestern 2x eine vollbremsung machen müssen, weil ein netter älterer herr und eine mindestens ebenso alte dame die regeln der vorfahrt nicht beherrschen und einfach losgefahren sind. im zweiten fall hatte ich immerhin erlaubte knapp 70km/h drauf (erlaubt waren 60) und wenn sie ein bissl später losgefahrn wär dann hätts mit dem bremsen nicht mehr gereicht. natürlich nicht vergleichbar mit einem stockbesoffenem raser, der mit 130 durch die ortschaft brettert - aber unter umständen trotzdem gefährlicher als so mancher trinkfester mitmensch der nach dem 2. bier noch heimfährt...
Thread nochmal ausgrab:
Endlich Post vom Staatsanwalt;
Er beantragt 9 Monate Fahrverbot und 1500 € Geldstrafe.
Die Zeit des unwissens war echt scheiße,
wenn ich glück hab haut mein anwalt ein bisschen weniger raus.
aber 9mon sind auch ok ich hatte ja mit nem jahr gerechnet.
Was meint ihr muss ich MPU machen und lappen neu?
Ich hoffe du verlierst durch das fahrverbot deinen Arbeitsplatz nicht, sonst muß die Allgemeinheit für deine Fehler bezahlen!!!
Und sowas kotzt mich an!!!
Aber so ist das in Deutschland !!!
Zitat:
Original geschrieben von intekz
Ich hoffe du verlierst durch das fahrverbot deinen Arbeitsplatz nicht, sonst muß die Allgemeinheit für deine Fehler bezahlen!!!
Und sowas kotzt mich an!!!Aber so ist das in Deutschland !!!
Ne mein Chef is zum glück ziemlich Korrekt drauf, liegt vieleicht dran das er nur 4 -5 Jahre älter is als ich.
Und das obwohl ich in meinem Job eigentlich täglich autos bewege, auch jetzt, nur aufs Firmengelände beschränkt
Zitat:
Original geschrieben von White-Falcon
Thread nochmal ausgrab:
Endlich Post vom Staatsanwalt;
Er beantragt 9 Monate Fahrverbot und 1500 € Geldstrafe.
Die Zeit des unwissens war echt scheiße,
wenn ich glück hab haut mein anwalt ein bisschen weniger raus.aber 9mon sind auch ok ich hatte ja mit nem jahr gerechnet.
Was meint ihr muss ich MPU machen und lappen neu?
Das hatte ich Dir schon mal dazu geschrieben
Zitat:
Wenn Du in einem Jahr deinen Führerschein wieder in Händen haben willst...dann fang mal an Dich jetzt schon zu kümmern
Wenn ein Strafbefehl kommt...akzeptiere den...legst Du widerspruch ein...dann dauert es noch länger...und wird meist auch teurer
Geh zur Suchtberatung in deinem Ort...informier Dich dort...wo Anlaufstellen für Dich sind...in der Nähe von Hamburg geht man zum BAK...das ist der "B"und "A"lkoholkranker "K"ratfahrer...vielleicht gibt es bei Dir in der Nähe ähnliches
Du wirst zur MPU (Idiotentest) müssen...um dort eine positive Bewertung zu bekommen...brauchst ein Schreiben wie vom BAK, dass Du dort regelmässig mindestens 1/2 Jahr hingegangen bist...ohne so ein Schraiben=keine Führerscheinneuerteilung
Ein Beispiel aus meinem Heimatort...zwei Nachbarn meiner Eltern haben fast zeitgleich ihren Führerschein verloren...beide alkoholbenebelt Unfälle gebaut...
Der eine hat Einspruch beim Strafbefehl eingelegt...Gerichtsverhandlung...3 Monate Erlass beim Führerscheinentzug, aber deutlich höhere Strafe (Strafbefehl 1100€...Gerichtsverhandlung 2200€)...hat sich um nichts gekümmert..ist nach dem Ablauf der Strafe zur MPU gegangen->negative Bewertung...dann zur Suchtberatung...ist dann endlich zum BAK gegangen...nach knapp zwei Jahren hat er den Führerschein wiederbekommen nach positiver MPU-Bewertung....Gesamtkosten ~4200€
Der andere ist gleich zum BAK gegangen...hat sofort die Strafe aus dem Strafbefehl gezahlt...hat zwei Monate vor Ablauf der 1-jährigen Führerscheinsperre eine positive MPU-Bewertung bekommen...hat am Tage des Ablaufes der Führerscheinspeere seinen neuen Führerschein abgeholt...hat den rechtzeitig genug ein paar Wochen vorher beantragt...Gesamtkosten ~2200€...war nicht seine erste Alkoholtat am Steuer
Du siehst...sofort sich drum kümmern spart Zeit und Geld
Je länger das dauert bis deine Strafe rechtskräftig ist..desto länger gehst Du zu Fuß...
und je länger Du damit wartest...Dich auf die MPU vorzubereiten...und ohne ein Seminar besucht zu haben bekommst eh eine negative MPU...desto länger gehst ohne Führerschein spazieren...
Gruß