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Audi in der Krise? Warum wechseln so viele unzufriedene Kunden zu anderen Marken?

Audi A6 C8/4K
Themenstarteram 16. Februar 2019 um 12:21

Viele Themen füllen sich mit der fortwährenden Kritik, das Audi den technischen Anschluss in Schlüsseltechnologien verloren hat und bei der Modellvielfalt schlecht aufgestellt ist oder auch Modelplazierungen wie der S6 TDI nicht nachvollziehbar sind.

 

Ein Mod kann die Chance nutzen und die offtopics aus anderen Beiträgen hierher verschieben

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Jahrelang, so ist mein Eindruck, konnten durch geschicktes Marketing und Einsatz weiterer Instrumente die Fahrzeuge hervorragend vermarktet werden.

Was wurde da ein Zirkus um „Matrix LED“ gemacht? Schlussendlich ist es wahrscheinlich innovativ, aber in die völlig falsche Richtung.

Schon damals (ich glaube das war vor 4 oder 5 Jahren) bzw. davor konnten BMW und Mercedes mit ihrer Scheinwerfertechnologie ALLE Lichtbilder ebenso gut bzw. besser abbilden, als es Matrix LED kann. Schon der letzte 7er BMW mit technischem Stand von vor 6 Jahren konnte sogar Personen bzw. Tiere nachts aktiv anstrahlen! Gleiches gilt für Mercedes. Geht das bei Audi heute? Das zum Marketing. Es wird viel geredet, es steckt sogar etwas dahinter, aber nichts, was es nicht längst gibt.

Nix für ungut, aber das ist teilweise einfach Blödsinn und bashing um des bashings willen. Es gibt genug zu kritisieren bei Audi (bin da ebenfalls aktuell auch mit manchen Sachen nicht zufrieden), dann muß man nicht Sachen an den Haaren herbeiziehen und falsche Behauptungen aufstellen.

"Einsatz weiterer Instrumente": Klingt ja geheimnisvoll. Was soll das sein?

Was genau soll an Matrix LED die "völlig falsche Richtung" sein? Das ist die Zukunft und einfach nur der Name von Audi für das selektive Ein- und Ausblenden einzelner LEDs, bei BMW heißt das jetzt halt "adaptive LED". Ist technisch das gleiche Prinzip, wie bei Mercedes. Audi war hier ca. 2013 mit seinen Matrix LEDs einer der Vorreiter, m.E. sogar der Vorreiter. Das als "völlig falsche Richtung" zu bezeichnen zeigt nur, daß man sich null komma null mit der Materie beschäftigt hat. Aber Hauptsache einen Spruch rauslassen.

Und mit der Behauptung, daß BMW vor fünf Jahren mit dieser mechanischen Lösung mit Spiegel / Blenden, dem harten mechanischen Umschalten von plötzlich hell auf dunkel bzw. umgekehrt für "ALLE Lichtbilder" ebensogut bzw. besser gewesen sein soll als Matrix, zeigt man erst recht, daß man da null objektiv argumentiert.

Zum aktiv anstrahlen bzw. "Geht das bei Audi heute? Das zum Marketing" Bevor man durch diese Wortwahl suggeriert, dass es nicht geht, sollte man sich halt erst einmal informieren, dauert ungefähr eine Minute. Ja das geht, bspw. im A8 oder im aktuellen A6: "In Kombination mit einem der folgenden Lichtsysteme wird eine markierte Person zusätzlich durch einen Scheinwerfer dreimal kurz nacheinander angeleuchtet (Markierungslicht)".

Schon schade, wenn die Foren teilweise keine echte Info mehr bieten, sondern für viele vor allem Raum für billige Polemik sind. Man erntet aktuell Applaus und Danke-Däumchen, wenn man Audi pauschal als "Müll" bezeichnet oder behauptet, daß sie überall hinterher seien, da ist man sich schön einig, aber inhaltlich genau argumentieren findet da halt nicht mehr statt.

Wie gesagt, es gibt genug auch so zu kritisieren, dann braucht man nicht in diesen Pauschalverriß einstimmen, erst recht nicht mit falschen Fakten.

Wenn man das ganze nüchtern betrachtet, sehe ich zwischen Audi und BMW folgende echte Unterschiede (Mercedes kenne ich weniger):

* Motoren: Bei BMW aktuell klar besser, solange Audi viele Motoren nicht anbieten kann und bei einigen neuen Modellen diese berühmte Anfahrschwäche hat. Und ich kann gut nachvollziehen, daß das für viele ein Grund ist zu wechseln, wäre er für mich auch, wenn ich gerade aktuell ein Auto kaufen müßte

* Bedienungskonzepte: Ja, sind ziemlich unterschiedlich, sind aber letztendlich Geschmackssache

Mercedes oder BMW sind beim autonomen Fahren so weit voraus? Haha. Der S500 Mietwagen, den ich letztes Jahr mal für ca. 700km fahren konnte, wäre in ungefähr 1/3 der Fälle, als ich die Assistenzsysteme mal probiert hatte, in den Graben gefahren. Genauso wie die aktuellen 5er BMWs. Der nagelneue X3 meiner Eltern ist da auch keinen Deut besser. Und die Tempolimits werden auch immer wieder mal falsch erkannt. Soviel zum Thema "Maßstab".

Der ganze Rest: Geschmackssache. Optik, Haptik usw. sind alle auf einem mehr oder weniger hohen Niveau und in erster Linie persönliche Geschmackssache. Vielleicht hat BMW noch gewisse Vorteile beim Verbrauch, wobei ich bei ausgiebigen Fahrten mit dem aktuellen 5er keine Verbrauchswunder erkennen konnte.

Also, bitte kein bashing um des bashings willen und weil es gerade irgendwie alle machen, sondern bitte bei den Fakten bleiben.

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Ein Kommentar zu diesem Video (wurde hier verlinkt weil jemand seinen A6 abgeholt hat, der im Hintergrund zu sehen ist...): https://www.youtube.com/watch?v=MGBmR0vLcLY

Das Video zeigt mir leider gerade ziemlich deutlich, wie falsch das alles bei Audi läuft. Da wird recht reichweitenstark über den YT-Kanal von Daniel Abt gezeigt, wie er seinen Hybrid Q7 gegen eine "normalen" Diesel Q8 tauscht, warum - weils keinen echten Hybrid Q8 gibt. Der gute Audi-Fanboy umschifft das Thema recht geschickt und labert einen daher wie cool sie die Karre konfiguriert haben. Wie lange sie wohl bei der Motorwahl gebraucht haben (Ironie!).

Das muss man sich mal geben: Veraltete Q7 Technik ist moderner und zukunftsorientierter als die "neue" Q8-Technik.

Gerade die schweren Kisten profitieren doch tatsächlich im Kurzstreckenbetrieb (aka Arbeitsweg in der Stadt) von der Hybrid-Technik, mal abgesehen von den aktuell sehr verlockenden Steuererleichterungen. Wie Daniel schon sagt, so ne Kiste wird geleast, da zählt im Fuhrpark jeder € den man an Steuern sparen kann.

Wie dumm und blind muss man sein, die Zeichen der Zeit so fatal zu verkennen. Dazu die massiven Qualitätsprobleme in der Software und teils auch in der Hardware, ziemlich fies auch die in der Endmontage (verdrehte Gurte, klappernde Schiebedächer, knarzende Lüftungsauslässe, nicht abgestimmte Getriebe usw...)

Ich bin sowas von bedient von Audi. Mein aktueller A7 geht noch im März zurück zu Audi und wir damit "gewandelt" - nach ca. 12 Monaten ein recht langes und andauerndes rollendes Ärgernis.

Meinen Abschied findet ihr hier: https://www.motor-talk.de/.../...g-a7-4k-stand-09-18-t6441656.html?...

Servus,

 

Ich habe heute (welch Wunder) einen 4K 50TDI Limousine als Leihwagen.

Kurz und knapp: außen hui, innen pfui.

Wenn hier einer sagt, die Materialanmutung wäre im Ansatz auf Niveau des 4G, der muss was an den Augen und an den Fingern haben.

Was ist das für Hartplastik überall? Die Klappe unter dem Lichtschalter ist auf Niveau Golf 5.

Was ist das für ne Kofferraumbodenabdeckung? Das ist n labbriger Pappdeckel mit billigstem, dünnen Griff.

Der ganze Armaturenträger ist einfaches Plastik. Knarzt, fühlt sich billig an.

Lediglich die zwei Alu-Leisten am Mitteltunnel Scheinen hochwertig.

Zum Motor wurde bereits alles gesagt. MMI ist gewöhnungsbedürftig.

 

Also das ist nicht das Niveau, das ich für meinen Teil von einem 80k Auto erwarten würde. Ob die Technik gut ist oder nicht würde ich in diesem Fall nicht mal mehr bewerten wollen.

Bin wirklich überrascht, ich dachte immer, es wird hier maßlos übertrieben.

 

 

Schönen Abend...

 

Ralf

Ich finde auch, so langsam sind die LP einfach krank.

Der 4F kam noch als 3.0 TDI quattro mit 42900€ Liste daher.

Heute sind es vergleichbar 13000€ mehr.

Wo soll das hinführen.

Ich weiß viele kümmert das nicht, und sagen wahrscheinlich ist überall so. Aber man sollte darüber Mal nachdenken ,warum der nun 30% teurer geworden ist.

Klar Löhne, Rohstoffe usw.

Aber irgendwann muss man sich echt fragen, ob man ein Vermögen für diese Kinderkrankheit ausgeben muss.

Was kann der denn besser?

Man sollte also auch ein viel höheres Niveau erwarten.

Nur Mal so, die Verarbeitung ist im 4F zu seiner Zeit top gewesen.

Zu 4F Zeiten konnte man 200tkm, ach 300tkm ohne große Probleme fahren.

Beim 4G ging die Katastrophe schon los, bei 100tkm Kettenrasseln, Wasserverlust, Ölverlust usw.

Beim FL nun schrottige Nockenwellen, mieses Update ...

Was wird das beim F2 alias 4K?

Ich habe das alles mit durchgemacht, und kann jeden verstehen, der das nicht mehr mitmacht, und sich anderweitig umschaut.

Zitat:

@MZ-ES-Freak schrieb am 28. Februar 2019 um 18:37:03 Uhr:

Ich weiß viele kümmert das nicht, und sagen wahrscheinlich ist überall so. Aber man sollte darüber Mal nachdenken ,warum der nun 30% teurer geworden ist.

Klar Löhne, Rohstoffe usw.

Nicht nur Löhne, Rohstoffe, sondern so etwas banales wie Inflation ;). Aus 42.900 € in 2004 werden in 2019 53.600 € bei 1,5 % Inflation.

Meine Wahrnehmung ist jedoch die gleiche. Seit dem 4F ist die Qualität nicht besser und die Autos nicht robuster geworden.

 

Zitat:

@Dodo4F schrieb am 1. März 2019 um 11:12:36 Uhr:

Zitat:

@MZ-ES-Freak schrieb am 28. Februar 2019 um 18:37:03 Uhr:

Ich weiß viele kümmert das nicht, und sagen wahrscheinlich ist überall so. Aber man sollte darüber Mal nachdenken ,warum der nun 30% teurer geworden ist.

Klar Löhne, Rohstoffe usw.

Meine Wahrnehmung ist jedoch die gleiche. Seit dem 4F ist die Qualität nicht besser und die Autos nicht robuster geworden.

Das sehe ich leider auch so, aber das zieht sich leider durch den ganzen Markt. Eine C-Klasse war vor 10 Jahren auch nicht schlechter. Man hat das Gefühl, dass all der Aufwand und alle Kosten und Assistenzgebimsel und Abgasreinigung versickern. Und weil's nicht langt, holt man sich noch was von anderen einsparten Sachen zurück.

Mit Inflation kenne ich mich überhaupt nicht aus, und deswegen habe ich das auch nicht erwähnt.

 

Finde aber diese Zusammensetzung der Inflation völlig verwirrend, und nur als Wirtschaftswissenschaftler zu verstehen.

 

Manchmal habe ich auch das Gefühl, das wird irgendwie bei allem als Entschuldigung davor geschoben.

 

Ich denke das Grundprinzip ist das Denken das der Gewinn ständig steigen muss, daher wird das Produkt bei gleichem Preis schlechter.

Bei Audi insbesondere, weil man den typ. Kunden vergessen hat, der will ein Top verarbeitetes, technisch fast gleichwertiges Auto günstiger als einen BMW oder Mercedes und nicht ein teureres technisch schlechteres (Komfort Verbrauch Gewicht Platz) Auto als bei der Konkurrenz.

Inflation ist doch nichts kompliziertes. 1,5% (die letzten 10 Jahre im Schnitt für D angenommen) bedeuten doch nur, dass man im nächsten Jahr für Sachen, die man heute für z.B. 10€ kaufen kann, bereits 15 Cent mehr benötigt. Nach 10 Jahren sind es 1,16€, nach 15 Jahren bereits 2,50€, die man mehr benötigt. Das Geld verliert an Wert.

Was mich stört, ist, dass der Spass am Fahren langsam sinkt, der Spass am gefahren werden jedoch nicht gleichermaßen schnell wächst. Ich kenne keine Marke und auch kein Modell, wo man sich auf die Assistenzsysteme wirklich verlassen kann. Die Hersteller beherschen nicht mal Level 2 des autonomen Fahrens und wollen aber mit aller Kraft in höhere Level aufsteigen. Das Ergebnis - die Kisten werden teurer, launischer, unvorhersehbarer und im Falle eines Problems findet man in der Werkstatt keinen, der auch nur annähernd ein durchgängiges Systemverständnis besitzt, insbesondere wenn es um Software geht. Und das ist nicht nur bei Audi so .. um wieder zurück zum Thema zu kommen.

Wodurch man sich heute differenzieren kann, ist Service. Bei den Preisen muss zumindest das gegeben sein.

Bei aller berechtigten Kritik an Audi und anderen Marken. Meine Audis sind für mich in den letzten 14 Jahren insgesamt deutlich besser geworden. Ich möchte kein neues Modell gegen ein älteres Modell tauschen. Auch nicht den viel kritisierten 50 TDI:-)

 

Für mich bringen auch die Assistenzsystem viel Nutzen. Fahrt doch in der Stand ohne Einparkhilfe in enge Parklücken. Viel Spaß dabei. Auch der Sideassistent lässt mich entspannter fahren.

 

Auch bei witterungsbedingt schlechten Fahrbahnverhältnissen weisen die Auto eine tolle Stabilität auf.

 

Auch die durch gesetzliche Vorschriften zurecht erforderliche Abgasreinigung macht die Kisten aufwändiger und schwerer.

 

Ja, die Dinger sind nicht nur inflationsbedingt teurer geworden. Ich muss sie aber nicht kaufen, wenn Preis und Leistung nicht stimmen. Es gibt auch genügend billigere Autos auf dem Markt.

Themenstarteram 1. März 2019 um 16:15

Zitat:

@swannika schrieb am 1. März 2019 um 15:55:31 Uhr:

Ja, die Dinger sind nicht nur inflationsbedingt teurer geworden. Ich muss sie aber nicht kaufen, wenn Preis und Leistung nicht stimmen. Es gibt auch genügend billigere Autos auf dem Markt.

Billiger muss nicht schlechter heißen! Das Zauberwort heißt wohl preiswert! Bei Audi war man es gewohnt, für sein Geld entsprechende Technik zu bekommen.

Der 50TDI auf dem Preisniveau des alten Competition sagt schon viel aus.

@LJSkinny

Ich schreibe ja auch nicht, dass billiger schlechter sein muss.

Ich formuliere die Ausgangsfrage für mich persönlich mal etwas um, also „warum wechseln Kunden anderer Marken wie BMW oder Mercedes nicht zu Audi?“

Für mich stehen die aus dem VAG Konzern allseits verwendeten Wischblinker symbolisch dafür, weshalb die Marke aktuell und hier in der Klasse E und 5er zum jetzigen Zeitpunkt keine adäquate Alternativr darstellt... und möglicherweise auch zu diesem Threadtitel führt.

Ich fuhr bis vor 10 Jahren Audi, darunter waren einige A6 und ein A8. Für mich strahlte die Marke und deren Fahrzeuge immer eine Art Überlegenheitsgefühl aus. Das begann mit dem für mich zum damaligen Zeitpunkt besten Allradsystem und dessen konsequentem Einzug in alle Klassen (angefangen beim A3...), dem zeitlosesten Design (und der schönsten Kombis bzw. „Avant“) und überhaupt waren mir Audis einfach sympathisch und frei von Vorurteilen. Mercedes war als Alt-Herrenmarke verrufen, BMW war zu dynamisch im Auftritt und hatte keine Alternativen zu Audis Diesel Motoren (zb der 2.5 TDI Motoren).

Jetzt, 10 Jahre später, nach 3 BMW und 2 Mercedes blicke ich auf die Marke und primär den A6 und frage mich, ob das nun das Ergebnis eines Herstellers sein kann, der bis vor einiger Zeit noch „Vorsprung durch Technik“ propagierte. Ich will mich gar nicht so sehr am Design auslassen, das ohnehin ein streitbares Thema ist. Vielmehr geht es mir um die Motoren, den Sicherheitstechnologien und den zukünftigen Aussichten (zb in der Elektromobilität).

Es kann nicht sein, dass sich ein Premiumfahrzeug wie der Audi A6 technisch zb im Infotaimentbereich oder bei den oben erwähnten Sicherheitsfeatures sich in keinster Weise von einer aktuellen Mercedes A-Klasse mit entsprechender Ausstattung abhebt. Ich ziehe jetzt hier keinen grundsätzlichen Vergleich, sondern möchte nur verdeutlichen, auf was sich anderer Hersteller und Audi nicht konzentrieren.

Gleiches gilt für mich bei den Motoren. Ich nehme mal den Audi A8 her (ich denke, Parallelen zum A6 wird es geben). Seit 2017 wird dieser produziert, so dass ich annehme (reine Schätzung), dass der Wagen im schlimmsten Fall Ende spät 2016 bestellt werden konnte. Wir schreiben nun 2019 und das einzige was ich an Motoren zur Auswahl habe, ist exakt 1 Diesel, und ein Benzinmotor. Mal von der jeweiligen Auswahl des Leistungsbereichs kritisiere ich, dass (ich selbst bin kein Fan davon) kein Hybrid oder Elektrokonzept zur Verfügung steht. Wie gesagt, ich persönlich brauche das nicht, jedoch braucht das die Marke alleine schon wegen ihrer Zukunftsfähigleit. Das schlimme ist ja, dass es im VAG Regal durchaus Möglichkeiten gebe.

Ich habe es bei Audi immer positiv gefunden, dort auch im A4 tolle starke Dieselmotoren zu bekommen, gleiches gilt für den A6. Nur im Ernst. Als sei es das wichtigste der Welt, fokussierte man 330 PS Diesel, mit V8 Lautsprecherklang, der zum einen eine Nische bedient und zum anderen wirklich nur in Deutschland nachgefragt wird.

Wo bleiben die Antriebskonzepte der Zukunft?

Ich fahre eine aktuelle E-Klasse als FW, das Leasing läuft jetzt aus. Ich finde im Moment bei Audi die Alternative nicht. Das kann daran liegen, dass die E-Klasse ein Top-Fahrzeug ist (mit dem ich sehr zufrieden bin...), oder aber das Audi mit dem A6 den Fokus falsch gesetzt hat.

Über Materialanmutung, Verarbeitung, Platzverhältnisse will ich nichts sagen, denn ich bin den aktuellen A6 noch nicht gefahren.

P.s. Nicht persönlich nehmen bitte. Das ist nur meine aktuelle Sicht der Dinge.

@ryder_b

Ich hatte ein C220 T-Modell als Dienstwagen. Und ich hatte auch schon öfter das Vergnüngen den S65 AMG Coupe von Freund zu fahren. Da haben sich die Hebel vom Blinker oder Tempomat auch nicht unterschieden. Das ist einfach die Gleichteile-Strategie der Autobauer.

Ausser Porsche, die haben die Teile aus dem VW-Konzern immer gerne mal noch nachgearbeitet.

Vielleicht kennt ja der ein oder andere das Buch von Simon Sinek „Start with Why“. Für mich ist Audi ein klassischer Fall eines Unternehmens, welches sein Why verloren hat. BMW und Mercedes sind auch nicht viel besser - aber Audi deutlich. Vorsprung durch Technik repräsentierte das Why früher sehr gut. Was soll man da jetzt noch sagen... Bling Bling, teuer, manipulativ. Und wenn das Why nicht mehr zieht, geht es nur noch über den Preis und andere Aktionen. Entsprechend attraktiv müssten jetzt eigentlich die Leasingraten sein...

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