Audi A3 e-tron
Wer kann schon Aussagen treffen über Bestell-Liefermöglichkeiten, Preislisten und wann offizielle Vorstellung. Auf der IAA stand doch schon laut Audi das Serienmodell. Soll doch ab Frühjahr 2014 bestellbar sein oder wird es erst wieder Herbst und der Golf Plug in vorgezogen.
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Erfahrungsbericht Kaufentscheidung Audi A3 e-tron
Hallo, liebe e-tron Gemeinde!
Ich bin nun seit über einem Monat stolzer Besitzer eines A3 e-tron und möchte mich mit meinem Erfahrungsbericht in diesem Forum zu Wort melden. Da ich in den letzten Monaten dieses Forum auch für meine Kaufentscheidung frequentiert habe, möchte ich in meinem Bericht besonders auf die in mir stattgefundenen Denk- und Entscheidungsprozesse eingehen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es viele potentielle Käufer gibt, die wie ich noch nicht alle ihre Fragen durch Recherche in diesem wirklich hervorragenden Forum beantworten konnten. Genau an diese richtet sich dieser Bericht.
Welcher Antrieb soll es denn sein?
Bei dieser Frage war für mich von vornherein klar, ein Diesel wird nicht mehr in Frage kommen. Diese Erkenntnis stammt nicht aus dem Ergebnis der Dieselaffäre, sondern eher aus der technischen Überzüchtung der modernen Selbstzünder. Ohne Frage, ein moderner Diesel hat mächtig Dampf und macht viel Fahrfreude, der aber mit einer exorbitant hohen Belastung der einzelnen Materialien am und im Motor teuer erkauft wird. Zudem kann ich mir gut vorstellen, dass wir nach der nächsten Bundestagswahl „Dieselfreie“ Innenstädte bekommen. Und da möchte ich nicht ausgeschlossen werden.
Kommt für mich ein Elektroauto in Frage?
Nein! Zwar ist ein EV für mich vom Einsatzzweck (42km einfacher Arbeitsweg) her möglich, aber ich möchte auf jeden Fall ein „vollwertiges“ Auto mit allen Annehmlichkeiten, Assistenzsystemen und einer AHK an Bord. Zudem möchte ich auch unabhängig von der rein elektrischen Reichweite sein, da die (Schnell-) Ladeinfrastruktur in unserem Land noch zu wünschen übrig lässt. Auch die einheitlichen Abrechnungsmodalitäten des bezogenen Stroms befinden sich alle erst noch im Aufbau.
Dann wird es wohl ein Benziner?
Da kommen wir doch der Entscheidung bereits etwas näher. Aber Benzin alleine? Meine letzten 3 Benziner (Gebrauchtwagen mit abgelaufener Garantie) habe ich auf Autogas/LPG umgerüstet, um den hohen Benzinpreis etwas entgegenzuwirken. Dies war bei den Saugmotoren auch eine gute Entscheidung. Aber eine Umrüstung auf LPG…bei einem Neu- oder Jahreswagen…bei den heutigen Motoren? Wenn ich mich bei der Finanzierung für Leasing entscheiden würde, fällt diese Option sowieso weg. Und ein g-tron….nein danke! Habe mich bereits bei meinen früheren Umrüstungen aus Sicherheitsgründen und der besseren Tankinfrastruktur für LPG entschieden. Die letzten Ereignisse bei den Erdgasautos, haben mich in meiner Entscheidung bestätigt. Was aber könnte hier ein geeignetes Antriebkonzept sein, dass ich wählen könnte?
Genau… der Hybrid!
Genauer gesagt in meinem Fall der Plugin- Hybrid. Also habe ich mich mit diesen Antrieben näher auseinandergesetzt und bin bei meinen Recherchen auch auf dieses Forum gestoßen. Da ich über ein Haus und damit einen Stromanschluss an meinem Stellplatz verfüge, schlug das Pendel sehr rasch in die Richtung PHEV. Denn über eines muss man sich im Klaren sein, ein PHEV ist nur dann effizient, wenn ich ihn am Strom laden kann. Habe ich diese Möglichkeit nicht, macht aus meiner Sicht nur ein HEV wie Toyota Prius oder Auris sinn. Was mich an dem PHEV auch gereizt hat ist, dass ich kleinere Wegstrecken rein elektrisch fahren kann. Aus meiner Sicht passte der Antrieb also genau zu meinen Anforderungen. Ich kann möglichst effizient meine Arbeitsstrecke bewältigen, ohne dass ich auf meinem Luxus im Auto verzichten muss. Klingt doch gut, oder?
Aber welches Fabrikat nehme ich denn da?
Mein letztes Auto war ein BMW 118d (Bj. 2015). Wenn möglich also wieder Kompaktklasse, da für uns völlig ausreichend. Gut BMW hat nur den 2er ActiveTourer als kleinsten Hybrid im Programm… aber das Alter um dieses Auto zu fahren habe ich noch nicht. Ist schade, denn das Antriebskonzept mit dem Elektromotor an der Hinterachse finde ich spannend, sozusagen ein AWD on demand. Also blieb nur der A3 e-tron und der Golf GTE. Eigentlich blieb ja nur der A3, denn Golf…? Nee….hatte ich einmal, brauche ich nicht wieder! Der Kopf hat sich also in der Theorie für den A3 e-tron entschieden, aber wie fährt sich das Auto überhaupt. Wie spielen die einzelnen Komponenten zusammen und was kostet der Spaß?
Hält der Audi A3 e-tron, was ich mir von ihm verspreche?
Das finde ich gemeinsam mit meiner Frau bei einer langen, ausgedehnten Probefahrt heraus. Wir haben alles ausprobiert, elektrisch fahren, Hybrid- Auto, Hybrid-Hold und sogar den Charge Mode (hier das vorerst einzige mal). Aufladen an der heimischen Steckdose, aufladen an der IKEA- Ladestation (kostenlos)…und vieles mehr. Wir haben während des Tests nicht auf die Verbrauchswerte geschaut, denn die Effizienz dieses Fahrzeugs kommt erst auf, wenn man sich auf ihn eingelassen hat, also wenn man weiß, wie man den e-tron bewegen sollte. Aber das Fahrgefühl bei reiner Elektrofahrt, das harmonische Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, das Segeln auf gerader Straße sowie das Rekupieren beim Bremsen oder bei Bergabfahrten ist einfach „geil“!!! Und wenn man will, geht der auch richtig gut nach vorn!
Was kostet der Spaß?
Soviel vorab…er ist nicht billig…aber seine Brüder ohne zusätzlichen Elektromotor mit vergleichbarer Ausstattung und Motorisierung sind es auch nicht. Insgesamt liegen die Listenpreise gar nicht so weit auseinander und wenn man dann die Rabatte, Prämie und Leasingsubventionen hinzuzieht, kann der e-tron sogar günstiger sein. Somit kann ich die Diskussionen über „e-tron sind teuer“ nicht wirklich verstehen. Man muss eben Äpfel mit Äpfel vergleichen und nicht mit Birnen. Aber natürlich ist dies auch abhängig vom eigenen Preisempfinden.
Also dann bestellen wir das Auto doch, oder?
Klar bestellen wir! Als Finanzierung kam für mich in diesem Fall nur Leasing in Frage. Erstens wird dieses Fahrzeug spätestens mit dem Rollout des Nachfolgers „technisch“ veraltet sein und dann gibt es noch keine verlässlichen Werte über die Standfestigkeit des Akkus. Zweitens wird das Fahrzeug derzeit im Leasing so hoch subventioniert…da muss ich einfach zuschlagen.
So, ist doch nun alles klar, oder?
Normal ja… Fahrzeugentscheidung gefallen, Wunschfahrzeug konfiguriert, Finanzierungsentscheidung steht. Steht noch die Frage des Liefertermins aus…..!
Lieferung in 10 Monaten!!! So what???
Solange wollte ich nun nicht auf mein neues, innovatives Fahrzeug warten. Daher habe ich mich dann für den Vorführer des Audi Händlers entschieden. Zwar verfüge ich nun nicht über das Facelift mit klappbarer AHK und Virtual Cockpit, aber dafür habe ich eine bessere technische Ausstattung, schwarzen Dachhimmel, Teilleder, abnehmbarer AHK, noch 4 Jahre Garantie und kann das Fahrzeug gleich ohne weitere Wartezeit bekommen. Dies machte mir die Entscheidung für ein Jahreswagen somit sehr leicht. Also Leasingvertrag aufgesetzt und Abholungstermin vereinbart.
An dieser Stelle möchte ich einmal auf die Verfügbarkeit/ Lieferfähigkeit der deutschen Automobilhersteller eingehen. In meinen Augen ist es untragbar, dass für diese Autos solch extrem langen Lieferzeiten existieren. Anreize zum Kauf sind eben nicht nur „Prämien und Vergünstigungen“ sondern auch „Verfügbarkeit“. An diesen Umstand merkt man einfach, dass es für die Konzerne derzeit noch viel lukrativer ist die „normalen“ Modelle zu veräußern. Ich ziehe vor allen Käufern, die sich diese langen Lieferzeiten antuen meinen Hut, da ich diese Geduld nicht hätte.
Tipp: Da die Händler derzeit mit den Faceliftmodellen des e-tron als Vorführer versorgt werden oder bereits wurden, wollen diese die alten Modelle veräußern. Hier könnt Ihr zur Zeit gute Rabatte und damit verbunden super Leasingverträge aushandeln. Dies wiegt auch die dann fehlende „Elektroprämie“ für die Neufahrzeuge nicht auf. Und die Vorführer sind auch meistens sehr gut Ausgestattet, sodass man hier keine Einbußen zum selbst konfigurierten Neufahrzeug hinnehmen muss (außer vielleicht bei der Farbe).
So, der Wagen befindet sich nun nach einer interessanten Entscheidungsfindung endlich in meinem Besitz. Nun geht das Lernen mit dem neuen los. Bis ich dann mal einen ausführlichen Nutzungsbericht abgeben kann, habe ich aber bereits jetzt noch ein paar Anmerkungen zu verschiedenen, mir wichtigen Punkten.
Neuer Stromlieferant:
Da mein Auto ja nun von der heimischen Steckdose versorgt wird, habe ich natürlich auch meinen Stromvertrag auf den Prüfstand gestellt. Ich habe für das Jahr 3000kw/h durch den Verbrauch des e-tron auf den Hausverbrauch Strom hinaufgerechnet. Durch den Mehrverbrauch an Strom konnte ich in meiner Region einen Vertrag mit nun 20ct. Brutto pro kwh (alter Vertrag 25ct. Brutto) abschließen. Damit ergibt sich eine Ersparnis von 5ct. Pro kwh auf den Gesamtverbrauch des Hauses. Also unbedingt auch diesen Punkt vor oder nach dem Kauf beachten. Natürlich sollte man hier generell jedes Jahr wieder neu vergleichen.
Wartung:
Dieser Punkt wird im Forum auch sehr oft diskutiert. Ja, einmal im Jahr muss der e-tron zur Wartung verbracht werden. Dies ist aber für mich persönlich nicht schlimm, da die Wartung mit im Leasingvertrag abgedeckt ist. Ob diese Option wirklich notwendig ist, bleibt jedem selbst überlassen. Ich für meine Person wollte halt das Rundum Sorglos Paket für meinen Audi haben, da ich beruflich auf mein Auto angewiesen bin.
Charge & Fuel Card:
Diesen Service, für Leasingnehmer kostenlos, finde ich echt klasse. Ich kann meinen e-tron an allen Verbundladestationen mit dieser Karte oder der App für das Handy (Android und IOS) laden. Der größte Vorteil ist hier, dass ich immer zum Preis der Charge & Fuel Card Vereinbarungen (derzeit 0,95€ je Std.) laden kann. Das System funktioniert bislang wirklich sehr gut. Für Ladestationen wo ich meinen Strom derzeit noch kostenlos bekomme, habe ich bereits eigene Karten an Bord. Um die Ladestationen der Regionen zu entdecken, kann ich die Seite von www.goingelectric.de wärmstens empfehlen. Erstens sind die Ladestationen mit den Anschlussvarianten verzeichnet und gleichzeitig ist der jeweilige Betreiber und die Verbundteilnehmer aufgezeigt.
Verbrauch oder Hybrid vs. EV- Mode:
Sich zu den Verbräuchen zu äußern ist wirklich schwierig, da die Angaben von so vielen verschiedenen Faktoren (Fahrweise, Wegprofil, Wetterbedingungen, Fahrmodus, etc.) abhängig sind. Ich kann nur so viel sagen, dass der Verbrauch für mich absolut in Ordnung geht. Nicht selten komme ich bei Temperaturen um die 0 Grad unter die 4,5l Durchschnittsverbrauchsmarke je 100km wenn ich meinen Arbeitsweg von 84km (gesamt) betrachte. Natürlich bin ich hier nicht sportlich unterwegs, aber ich krieche auch nicht mit 80km/h auf der Autobahn umher. Und man muss bedenken, dass sich der Motor 2x im Kaltstart befindet. Bei dieser Fahrweise habe ich noch nicht einmal den kompletten Energiespeicher verbraucht. Es bleiben immer ca. 2-3 kwh übrig. Also ich nutze hauptsächlich den Hybrid Auto Mode, denn ich habe einen Benziner mit elektrischer Unterstützung erworben und genau für diesen Einsatz ist dieses Auto optimiert. Natürlich fahre ich nahe Ziele in meinem Umkreis auch rein elektrisch an, muss hier aber eine geringere Reichweite in Kauf nehmen, die der Klimatisierung an kalten und warmen Tagen geschuldet ist.
Laden des Akkus/ Standklimatisierung:
Für das Laden des Akkus nutze ich meistens den Ladetimer, damit der Akku aus Gründen der Haltbarkeit erst vor Fahrtantritt gefüllt ist. Die Standklimatisierung benutze ich nur, wenn wirklich mit Eis auf den Scheiben zu rechnen ist, da ich keine Lust zum Scheibenkratzen habe. Ansonsten übernimmt der Verbrenner für mich die Konditionierung des Innenraums und des Akkus (Abwärme fällt ja hier bekanntlich in Massen an) während der Fahrt. Warum soll ich also alles vorab aufwärmen, wenn die benötigte Wärme mit dem Benzin eh produziert wird!
MMI Connect und App:
Hatte mit den Einrichtungen keinerlei Probleme. Die Audi IT scheint ab und an mal an Ihrem System zu schrauben, sodass man in der Zeit keine Verbindung zum Fahrzeug aufbauen kann. Aber das ist auch das einzige, was mir bis jetzt negativ aufgefallen ist. Im Vergleich zum BMW Connected werden die Befehle schneller an das Fahrzeug abgesetzt.
Mit diesen Sätzen soll es nun aber auch von mir gewesen sein. Ich hoffe, dass ich mit meinem Aufschrieb einige Interessierte helfen kann, sich für oder gegen einen PHEV zu entscheiden. Wichtig ist letztlich, dass jeder der sich für dieses Konzept entscheidet am Ende zufrieden ist. Ich für meine Person kann nur sagen, dass ich es auf ganzer Linie bin.
Ich wünsche Euch allen ein großartiges Jahr 2017…!
Viele Grüße
Euer tailgate
6863 Antworten
Wenn der Diesel kein Quattro ist gebe ich dir recht, mein a3 tdi ist leider auch ein Frontkratzer. Hat zwar 184 Ps aber der hat gegen ein 150Ps Quattro keine Chance.
Zitat:
@derGOLFhamster schrieb am 7. September 2017 um 19:54:48 Uhr:
Also gerade mal nachgesehen. Der A3 e-tron S-tronic kostet 3.500 Euro mehr als der 150 PS Diesel S-tronic. Und da ist die Umweltprämie schon verrechnet.Der Diesel fährt mit ca. 5 Liter und billigerem Treibstoff bei niedrigerem Anschaffungspreis.
Keine Chance für den e-tron jemals Wirtschaftlich zu sein, soviel kostenlosen Strom kann man nicht tanken.
Dennoch ist der e-tron ein tolles Auto, fahre ihn immer wieder gerne 🙂
Das muss man auch immer Austattungsbereinigt sehen. Klar ist der e-tron kein Schnäppchen aber für mich gab es außer dem Bedürfnis keinen Diesel mehr fahren zu wollen mehrere Aspekte für den e-tron.
Wer ihn mal zur Probe fährt weis wovon ich rede. Ich wollte als Dienstwagen wie immer was cooles und bezahlbares. Automatik war Pflicht, Schiebedach und eine super Anlage.
Eigentlich hätte es ein Audi A4 werden sollen, der CLA stand noch zur Auswahl und der BMW 2er. Alle mit einer Motorisierung um 200PS. Ich bin selbst sehr technikbegeistert habe viel über elektromobilität gelesen mich informiert und schließlich hat mich die Probefahrt überzeugt. Der Wagen ist einfach verdammt ruhig - ruhiger als alles was ich zuvor gefahren bin aber gleichzeitig hat er im Vergleich zu jedem Diesel ein Ansprechverhalten das seines gleichen sucht. 320NM ab 0 ist ein Wort. Das hier einige 0,2 sekunden im Vergleich zum e-Golf deutlich spüren - naja... kann ich mir nicht vorstellen und im Alltag mache ich nicht an jeder Ampel ein Rennen. Als Tip: Vollgas im E-Modus geht. Man darf nur nicht über den Kickdown Bereich drücken dann startet auch kein Benzinmotor. Über die Leistung braucht man hier nicht streiten, der e-Motor macht aus dem 1,4 TSI gefühlt einen 3l 6 Zylinder. Er beschleunigt federleicht, unaufgeregt und zügig. Im Alltag sehr angenehm. Will man es sportlich geht es auch richtig vorwärts. Der C350 eines Freundes und der A5 3,0TDI kommen zumindest bis 160-170kmh gerade hinterher, verlieren aber Wagenlängen. Mehr haben wir nicht getestet.
Zum Thema Wirtschaftlichlkeit muss man sich eben vor allem über sein Fahrprofil Gedanken machen. Zumindest in meiner Branche bekomme ich die Wagen generell sehr viel günstiger daher spielte das für mich nur eine perifäre Rolle. Ich lade zuhause für 0,25€/kWh und kann das absetzen dazu lade ich beim Kunden an der Säule mit der Charge&Fuel Card für 0,95€/Stunde. Wenn man diese Möglichkeiten konsequent nutzt ist der e-tron wahnsinnig günstig. 2000km mit einer Tankfüllung (der Tank ist kleiner als Serie) sind einfach machbar und ich bin im Außendienst das darf man nicht vergessen. Ohne nachladen kann man ihm ohne Probleme mit 5,4l im Sportmodus bewegen. Auf der Bahn pendelt er sich bei mir immer irgendwo um 5l ein.
Aber Momentanaufnahmen interessieren mich nicht sondern das Gesamtergebnis. Wenn ich so weiter fahre wie bisher komme ich persönlich günstiger weg als mit dem Diesel oder zumindest gleich und das ist es mir wert um dafür so ein geiles Auto fahren zu können. Er ist definitiv eine Alternative zum Diesel und ein guter Kompromiss zwischen unaufgeregtem Dienstwagen für den Alltag und Spassauto für ab und zu.
Ich freue mich jeden Tag damit zu fahren.
Viele kapieren eben die Funktionsweise nicht und kommen auch im Bekanntenkreis immer mit den gleichen Sprüchen - wenn der Akku leer ist ... keine Zukunft ... schwerer ... anfällige Technik ... aber es fällt immer auf das die Sprüche nur von Menschen kommen die bisher nur Bildzeitung gelesen haben oder irgendwelche Tests bei denen das Konzept völlig zweckentfremdet wurden und auf der Rennstrecke bei -10 grad gefahren wurde. Ich habe außer bei 163grad auf YouTube noch keinen ernsthaften Test gesehen. Man kann definitiv 50km fahren, man kann definitiv unter 2l bleiben und auch wenn er leer ist wird er definitiv nicht zum Säufer. Laut Studie bleibt er ca. 20% unter seinem 54PS (oder 104PS Motorleistung) schwächeren Bruder ohne elektrische Unterstützung. Für mich ist das auch ein bisschen Ansporn im Alltag möglichst wenig zu verbrauchen und man fährt automatisch sicherer da vorausschauender.
Trotz Außendienst schaffe viele Tage rein elektrisch und nach 1500km noch immer nicht tanken zu müssen finde ich auch ganz nett.
Es gibt viele Gründe für und nur wenige gegen den e-tron meiner Meinung nach. Aber egal ob der nächste elektrisch wird oder nicht - ein Diesel kommt mir nicht mehr ins Haus. Nicht mal wegen dem Umweltaspekt aber nach 10 Jahren Dieselfahren fühle ich mich als Vielfahrer, der sehr gerne fährt irgendwie befreit.
PS: irgendwie habe ich das Gefühl manche hier machen den ganzen Tag nur Ampelrennen vor der Eisdiele. Was bringen 0,2 sekunden schneller oder langsamer innerorts? Bin ich zu alt um das geil zu finden? Mir macht eher der Abzug auf der Landstraße Spaß - ab 80 kommen dann die RICHTIGEN Unterschiede und da ist dann auf der Geraden auch egal ob Quattro oder nicht. Wenn der elektroboost anliegt wird auch der 184PS Diesel mit Quattro kleiner im Rückspiegel. Zeiten 100-160 oder so würden mich eher interessieren als Eisdielenracing.
Vieles verstehe ich nicht. Hast du einen anderen etron? Meiner zeigt vollgetankt mit voller batterie maximal 550 km an. Wie kannst du 1500 weit kommen? Und rein elektrisch sind 40 km schon schwer zu erreichen, nur bei optimalen Bedingungen. Und die Beschleunigung ist zügig, aber jetzt wirklich nichts besonderes.
@XSchueddiX
Ich geb auf, du bist sehr flexibel was die Argumentation angeht 😁
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Zitat:
@derGOLFhamster schrieb am 7. September 2017 um 22:00:37 Uhr:
Vieles verstehe ich nicht. Hast du einen anderen etron? Meiner zeigt vollgetankt mit voller batterie maximal 550 km an. Wie kannst du 1500 weit kommen? Und rein elektrisch sind 40 km schon schwer zu erreichen, nur bei optimalen Bedingungen. Und die Beschleunigung ist zügig, aber jetzt wirklich nichts besonderes.
Ich fahre eigentlich nie 550km am Stück. Am Tag fahre ich in der Regel zwischen 50-150km je nachdem wie meine Termine liegen. Was er anzeigt hätte nur dann Geltung wenn man los fährt und nicht anhält. Da ich über Nacht lade und beim Kunden wenn möglich komme ich bis zu 2000km mit einer Tankfüllung. Fährst du jeden Tag deinen Tank komplett leer? 40km elektrisch sind außer im Winter IMMER machbar (habe Schiebedach, brauche z.B. keine Klima) wenn man normal fährt. 50km habe ich auch schon mehrfach geschafft und mein Rekord liegt bei 76km wobei mir aber die Topographie in die Karten gespielt hat (nach Stuttgart in den Kessel).
Ja die Beschleunigung kann man nicht mit einem S3 vergleichen aber für ein Alltagsauto - einen Dienstwagen ist sie Super! Wenn ich andere im Außendienst anschaue meist Passat mit 140 PS...
Und wie gesagt ein A5 3,0 TDI oder ein C350 - das sind keine Krücken und der e-tron kommt davon.
Es hängen sehr viel Faktoren vom Verbrauch ab - vor allem aber der Mensch.
@miweber: was hast du denn jetzt wieder? Was passt dir denn diesmal nicht?
Ein Tank reicht bei mir auch ca. 1700km, natürlich nicht am Stück
Je nach Fahrprofil ist Natürlich ein Diesel evtl besser als der Hybrid, aber das muss jeder sich selbst ausrechnen
Ich selbst muss sagen ich vermiss manchmal den Benziner Sound 😁 , aber dafür gibt es ja andere unvernünftigere Autos 😉
@derGOLFhamster
Nein eigl. sind 40km der Durchschnitt
Zwischen 38 und 43km ist eigl normal (bei gutem Wetter im Sommer)
Im Winter sind 40km schwer zu erreichen
@XSchueddiX
Es ist ein Forum wo man sich austauschen kann mit Meinung, aber nimm das Thema nicht so persönlich
Kann ja jeder denken was er will 😉
Der e-tron ist kein Diesel-"Killer", will er nicht und soll er nicht. Ist auch in meinem Bekanntenkreis ein häufiger Vorwurf "Mit meinem alten Volvo Diesel hab ich da die Hälfte gebraucht". Sicher. Aber ich wäre eher da gewesen und hätte nach meinem Ermessen mehr Freude am Fahren (upps) gehabt.
Für die "Hybrid lohnt sich nicht"-Fraktion ein paar unterstützende Argumente:
Karlsruhe-Chemnitz (A5, A6, A9, A72): 483 km, 111 km/h, 7,1 l/100km, 1 kWh/100km
Chemnitz-Karlsruhe (A72, A9, A6, A5, B36): 529 km, 85 km/h, 6,3 l/100km, 1,3 kWh/100km
Köln-Karlsruhe (A61): 313 km, 83 km/h, 6,1 l/100km, 1,8 kWh/100km
Karlsruhe-Kiel (A5, A7): 735 km, 94 km/h, 7,1 l/100km 1,1 kWh/100km, SoC 55%-38%
Kiel-Karlsruhe (A21, A1, A7, A5): 856 km, 90 km/h, 7,2 l/100km, 1,7 kWh/100km, SoC ~90%-41%
Karlsruhe-Nürnberg (A5, A6, A9): 277 km, 70 km/h, 6,0 l/100km, 2,8 kWh/100km
Nürnberg-Karlsruhe (A9, A6, A81, A8): 278 km, 83 km/h, 5,4 l/100km, 1,8 kWh/100km, SoC ~80%-39%
Grundsätzlich fahre ich nicht besonders konsequent "elektrisch", sondern "dynamisch" und hebe mir gern Ladung für "Boost" und Stadtverkehr (Stop+Go, Parkplatzsuche, Rangieren) auf. Mit "comfort" und häufigerem Fahren im "Hybrid"- statt im "Battery Hold"-Modus wären meine Verbräuche sicher geringer. Auf Spritmonitor fällt beim A3 e-tron vor allem die große Bandbreite auf, gerade eben weil der Hybrid sich für viele (nicht alle) Verbrauchsszenarien eignet.
Andererseits bei den 2-4 Fahrten mit 10-30 km, die ich täglich fahre, würde der Diesel gerade auch im Winter recht alt aussehen und wohl verrußen, vergleichbar mit meinem alten 1.8 TFSI, der auf den obigen BAB-Strecken kaum unter 8 l/100km geblieben ist und den ich mit meinen Kurzstrecken gekillt habe.
Für mich ist am Ende der e-tron ein etwas schwererer 1.4 TFSI, aber mit den geilsten "Tuning"-Einbauten, die man sich vorstellen kann.
Weil hier die Diskussion Diesel vs. Benzin vs. Elektro wieder aufflammt - ich habe jetzt mit dem Q7 E-Tron nach 7'700 km einen Verbrauch von 20 kWh/100 km Strom und 4.5 l Diesel / 100 km (Werte gemäss MMI-App). Auf Spritmonitor sind vergleichbare Q7 Diesel zwischen 8.05 und 11.09 l / 100 km angegeben - das ist für mich schon ein markanter Unterschied, wenn man die Motoren so einsetzt, dass auf der Kurzsstrecke der E-Motor läuft und auf längeren Strecken dann der Diesel oder aber eben der Diesel nicht für Schleich- und Staufahrten genutzt werden muss.
Wenn ich die 4.5 l Diesel mit einem Benzinäquivalent von 113% rechne, so komme ich auf 5.08 l Benzin. Wenn ich sehe, was hier in diesem Thread für Verbrauchsangaben von A3 angegeben werden, dann bin ich mit dem Verbrauch des Dicken eigentlich recht zufrieden.
Naja kombiniert ist dein Verbrauch eher an den 8l auf 100km
4,5l/100km + 20kw/h ( ich rechne immer mit 5kw/h entspricht ca. 1L Benzin)
Bei deinem Diesel ist eher 4,5kw/h 1L Diesel)
Also hättest du einen Verbrauch von 4,44L elektrisch
4,5l Diesel + 4,44L = 8,94Liter Diesel ca.
Wie weit kommt so ein Q7 rein elektrisch?
1l Benzin = 5 kWh? Bitte erläutern.
Bei einem Wirkungsgrad von ca. 35% und einem Heizwert von ca. 9 kWh/l komme ich auf 3 kWh/l. Das deckt sich mit meinen Vergleichsfahrten, da sind 35% aber eher nur mit Rückenwind bergab zu erreichen.
Bitte fangt doch nicht auch noch an verschiedene Einheiten zu verrechnen. Da kommt doch nichts bei rum. 3 Leute = 3 Ergebnisse. Man kann nicht sagen 1l Diesel = x kWh
Was man machen kann ist eine Kostenrechnung.
1l Diesel = 1,10€
1kWh = 0,25€
Wobei die Rechnung so auch nicht 100%tig stimmen würde weil wir nicht wissen wie viel von dem verbrauchten Srom tatsächlich an der Steckdose geladen wurde und wie viel durch rekuperation kam.
Ich seh es auch so, die Entscheidung für den e-tron kann man nicht nach rein wirtschaftlichen Kriterien treffen, Mehrausstattung hin oder her. Andererseits gibt es gerade durchaus den ein oder anderen guten Deal, der den e-tron in eine vertretbare Preisregion bringt.
Ansonsten war es für uns auch eine idealistische Entscheidung (unsere Stadt ist berüchtigt für ihre Luftqualität), und wir wollten ihn einfach nach der Probefahrt unbedingt haben. Insbesondere das rein elektrische Fahren ist unvergleichlich!
Ich fahre seit fast 20 Jahren Diesel, die ersten TDIs hatten mit ihrem Drehmoment einen ähnlichen Reiz, da gab es auch diesen "will haben Faktor". Wenn ich die Alternative zwischen elektrischem Fahren (oder einem Plugin-Hybrid) und einem Diesel hätte, würde ich mich mittlerweile immer gegen den Diesel entscheiden. Auch gegen den 3.0TDI, den ich aus unserem A6 4G kannte.
Könnte mir gut vorstellen, in 2 1/2 Jahren auch für unseren Erstwagen von Volvo wieder zu Audi zurückzukehren, wenn der E-tron Sportback preislich nicht jeglichen Rahmen vollkommen sprengt. Bis dahin werden wir in unserer Tiefgarage auch eine entsprechende Lademöglichkeit haben.
Die Umrechnung von Diesel zu Benzinäquivalent halte ich für vertretbar, nicht für vertretbar halte ich aber die Annahme, dass jede einzelne verfahrene kWh gleich einer bestimmten Menge verbranntem Kraftstoff ist, da der Wirkungsgrad der beiden Antriebe sehr unterschiedlich ist. Gerade auf Strecken, bei denen ich rein elektrisch unterwegs bin, ist ein Verbrenner sehr ineffizient, da er entweder die Betriebstemperatur nicht erreicht, oder aber durch Stop & Go, wahlweise mit oder ohne Start-Stopp-Automatik, dauernd in einem Bereich läuft, in welchem er viel verbraucht und wenig Wirkleistung an die Antriebsräder bringt. Wäre ich die elektrisch gefahrenen Strecken mit dem Verbrenner gefahren (habe ich früher mit einem Benziner oft getan), so wäre der Durchschnittsverbrauch wesentlich höher als der rein rechnerisch ermittelte und addierte Verbrauch.
Zur Frage der Reichweite - im kalten Winter schaffe ich 25 - 30 km, bei gemässigten Temperaturen 40 - 47 und bei grosser Hitze 25 - 40. Bei den extremen Temperaturen spielt die Leistung der Klimaanlage oder der Heizung eine Rolle - auch, ob das Fahrzeug am Strom hängend vortemperiert wurde oder nicht. Bei sehr kalten Temperaturen steht der E-Antrieb übrigens nicht mehr zur Verfügung (kann es derzeit schlecht testen, war aber meines Wissens ab ca. -15 Grad).
Hallo zusammen,
meine Frau hat diese Woche ihren E-tron bekommen.
Ist es korrekt, dass nach dem Start immer erst im reinen Elektromodus gefahren wird und wenn die elektrische Reichweite aufgebraucht ist automatisch auf Battery Hold umgestellt wird. Fahrt man dann nach Start auf die Autobahn und beschleunigt ist bei 135 Schluss... M. E. wäre doch der Hybrid-Modus der "richtige" Startmodus. Kann man das irgendwo einstellen?
Danke für Eure antworten.
Gestartet wird immer elektrisch. Ist die Batterie leer lädt das Fahrzeug diese soweit auf, das zumindest elektrisches anfahren möglich ist. Umstellen kann man den Modus dann nur manuell wenn überhaupt. Hybrid-Modus würde ja nur Sinn machen wenn das Fahrzeug auch elektrisch fahren kann. Geht ja schlecht wenn die Batterie leer ist. Von daher ist Hold wohl der richtige Modus.