An GT TDI-Fahrer: habt Ihr mit dem TSI verglichen?
Hallo G5 GT TDSI-Fahrer - sofern es schon en paar gibt:
habt ihr vor euerem Kauf mit dem TSI verglichen? Der TDI ist geräuschtechnisch beim Test ja nicht so gut weggekommen (permanentes Brummen). Denkt Ihr, daß beim Testwagen evtl. der Auspuff verspannt war, o.ä.?
Wo hat sich euer Spritverbrauch eingependelt?
An die TSI-Käufer: habt ihr bewußt keinen GT TDI genommen? Warum?
Grüsse
habi99
114 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von schöne-Liesbeth
Außerdem haben viele wieder ihr Gasauto verkauft, zugunsten eines stinkenden Diesels, der in den Verbrauchskosten dem Gas nichts nachsteht.
Komischerweise werden es immer mehr^^
Über die Verbrauchskosten eines Diesels kann man nur grinsen, wennman Gas tankt....
Aber tankt ruhig weiter das teure Benzin - find ich klasse 😁
Zitat:
Original geschrieben von knalle
@loschu: Hier gehts doch nur darum, daß sich einige Leute mit wenig Fahrleistung nen TDI kaufen und nur die Tankrechnung sehen und meinen sie würden weiss Gott was sparen, aber die anderen Kosten außer acht lassen.
@Coeln 16: Bei deiner Jahresfahrleistung geht nunmal nichts am TDI vorbei, das ist logisch.
Auch ich würde mir nen Diesel holen, wenn ich nicht meine mickrigen 12.000 Km/Jahr hätte.
Gruß und alles net so eng sehen!
genauso meinte ich das auch!!1
und Pd meine ich nur veraltet in den köpfen der leute, wenn eben in ein paar jahren alls Cr-fahren. dass pd noch etwas sparsamer ist, weiss dann keiner mehr. aber fakt ist, dass der wiederverkaufswert der Pd-tdis geringer ausfallen wird und das man das in die berechnungen einbeziehen sollte.
gruß shodan
Zur Emissionsdiskussion:
Es gibt Überlegungen für Otto- und Dieselmotor in Zukunft die gleichen Emissionsgrenzwerte anzusetzen. Fahrzeuge und Kraftstoff könnten dann auch gleich besteuert werden. Wäre doch eigentlich fair.
So ein Szenarion würde allerdings die Zahl der Dieselmotoren drastisch reduzieren. Beim Dieselmotor müsste was die Abgasnachbehandlung angeht noch einiges passieren. Dies würde die Kosten und den Verbrauch erhöhen und die Leistung reduzieren. Der Vorteil zum Ottomotor wäre so gut wie dahin.
Der aktuelle Trend geht genau in diese Richtung. Der Dieselmotor gerät was die Emissionen und Kosten angeht immer stärker unter Druck. Der Dieselhype der vergangenen Jahre wird sich so definitiv nicht fortsetzen, auch weil die Ottomotoren den Verbrauch betreffend gerade dabei sind aufzuholen.
Zum GT TDI / PD:
Mir persönlich gefallen die TDIs nicht sonderlich. Wer schon mal einen BMW- oder Mercedes-Diesel gefahren ist weiss wovon ich spreche. Neben dem Geräusch stört mich am TDI vor allem diese Büffelcharakteristik. VW verfolgt bei ihren Dieselmotoren eher eine verbrauchsoptimierte Auslegung. Dies gelingt den VWlern ja auch sehr gut, aber eben mit den Nachteilen des großen Turbolochs und des abrupt endenden Schubs obenraus. Der Verbrauch hat übrigens nichts mit der PD-Technik zu tun. Die Motorcharakteristik hängt viel stärker an der Luft. Die PD-Einspritzung hatte früher gegenüber CR Vorteile was die Emissionen angeht. Heute zeigt die CR aufgrund der Variabilität (Nacheinspritzung, Regeneration Partikelfilter....) weniger Emissonen, vom Geräusch und den Kosten mal abgesehen.
Der TSI ist mit Sicherheit der modernere Motor. Was das Kosten/Nutzen-Verhältnis angeht muss jeder selbst entscheiden. Den erhöhten Wertverlust beim TDI aufgrund der veralteten PD-Technik sollte man nicht ganz vernachlässigen.
Der Dieselhype ist die letzten Jahre erst angelaufen. Die hohen Absatzzahlen wurden nur kurzzeitig durch die Feinstaubdiskussion gebremst; seit fast alle Hersteller Partikelfilter im Programm haben, läuft der Laden wieder - besser als zuvor.
Aktuell werden 50% der Golf V mit Dieselmotor bestellt, was ein enormer Wert ist. In der Oberklasse und bei den SUV ist der Prozentsatz noch wesentlich höher.
Wenn man von einer Annäherung der Benzinmotoren an die Dieselmotoren sprechen kann, dann nur bei den turbobestückten. Und die können und wollen sich die wenigstens Verbaucher leisten.
Zumal sich der Normalfahrer eben die meiste Zeit in dem kurzen Drehzahlband bewegt, in dem Dieselmotoren hohes Drehmoment und niedrigen Verbrauch bieten.
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Weil hier gerade das Wort Turboloch fiel:
Gestern bin ich den neuen Lexus IS220d gefahren, der den angeblich so tollen 177PS Toyota CR Diesel verbaut hat!
Leise ist der Motor wirklich, aber die Charakteristik ist schrecklich! Zuerst geht gar nichts, dann kurz etwas mehr und läßt dann stark wieder nach! Das Turboloch ist Exorbitant!!!
Da bevorzuge ich aber 100 Mal die angeblich so schlechte PD Technologie von VW mit Ihrer Lautstärke!!
liegt dann wohl am großen Turbo 😉 Der Lexus dürfte eh nicht auf Fahrleistung ausgelegt sein was man an Testwerten sieht,mhat aber nichts mit dem Motor zu tun sondern mit der Abstimmung, Getriebe...
Das was Vanilla geschrieben hat würde ich auch FAIR finden und dafür den Sprit generell billiger und lonenswertere Alternativen subventionieren wenn überhaupt 😉 ...
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Zitat:
Original geschrieben von Tuono
Da bevorzuge ich aber 100 Mal die angeblich so schlechte PD Technologie von VW mit Ihrer Lautstärke!!
scheiß auf die lautstärke ^^ unser alter diesel war schön ruhig ^^ naja lag vll auch an der anzahl der Zylinder mehr Zylinder desto ruhiger läuft der =)
Zitat:
Original geschrieben von loschu
Der Dieselhype ist die letzten Jahre erst angelaufen. Die hohen Absatzzahlen wurden nur kurzzeitig durch die Feinstaubdiskussion gebremst; seit fast alle Hersteller Partikelfilter im Programm haben, läuft der Laden wieder - besser als zuvor.
Aktuell werden 50% der Golf V mit Dieselmotor bestellt, was ein enormer Wert ist. In der Oberklasse und bei den SUV ist der Prozentsatz noch wesentlich höher.Wenn man von einer Annäherung der Benzinmotoren an die Dieselmotoren sprechen kann, dann nur bei den turbobestückten. Und die können und wollen sich die wenigstens Verbaucher leisten.
Zumal sich der Normalfahrer eben die meiste Zeit in dem kurzen Drehzahlband bewegt, in dem Dieselmotoren hohes Drehmoment und niedrigen Verbrauch bieten.
Der Absatz von Dieselfahrzeugen steht und fällt mit der Besteuerung von Diesel und Dieselfahrzeugen, an den verschiedenen Dieselanteilen der europäischen Länder zu erkennen. Für alle Länder gleich sind die Emissionsgrenzwerte. Diese werden in Zukunft (ob sinnvoll oder nicht sei mal dahingestellt) immer enger. Gerade der Dieselmotor hat bei den NOx-Emissionen größere Probleme. Diese können nur mit erhöhter AGR-Rate oder zusätzlichen Abgasnachbehandlungskomponenten reduziert werden. Beide Ansätze erhöhen die Kosten und auch den Verbrauch.
Der Ottomotor hat die Emissionen betreffend keine Probleme. Die momentane Entwicklung beim Otto geht ganz klar in Richtung Downsizing/Abgasturboaufladung und somit die Richtung Verbrauchsreduzierung.
Wenn man sich die Diskussion hier mal anschaut, wird ja heut bereits heftig über das Kosten/Nutzenverhältnis Diesel zu Otto gestritten. Fakt ist nunmal das dem Dieselmotor aufgrund der Emissionsgrenzen keine rosige Zukunft bevorsteht. Dies Einschätzung wird übrigens von ALLEN (wirklich allen) Fahrzeugherstellen geteilt, da die zukünfigen Emissionsgrenzwerte bekannt sind und man sich bereits heute Gedanken darüber macht, welche Motoren/Fahrzeuge man in 5-10 Jahren mit Gewinn verkaufen kann.