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"Verfallsdatum" von Motoröl

Themenstarteram 7. April 2006 um 12:11

Moin, mal ne blöde Frage:

Kann neues Motoröl altern? Also andersrum gesagt, ich hab vor ca. 1 Jahr mal ne Literflasche Aral-Motorschmiere zum Nachfüllen gekauft. Hab nen halben Liter davon gebraucht und der andere halbe steht in der Flasche noch rum.

Jetzt wäre wieder mal ein guter Zeitpunkt zum Nachfüllen aber ich weiß nich, ob dem TDCi die alte Brühe schmecken wird...

Das heißt ist ja neues Öl, hat nur eben ein Jahr rumgestanden, in der angebrochenen Flasche...

Ja so ist die Lage. Was meint ihr?

Gruß A.R.

Beste Antwort im Thema
am 9. April 2006 um 11:16

Zitat:

Original geschrieben von seronen

@Holt. Warum hält sich eigentlich noch hartnäckig das Gerücht das Ford ACEA A1/B1 Klassen vorschreibt? Bei den meisten aktuellen und auch etwas älteren Motoren wird da eingelenkt.

Das liegt daran, dass alle ständig das Standardwerk der Ölweisheiten eines Motor-Talk Mitglieds zitieren und davon ausgehen, dass alles was dort geschrieben wird, richtig ist.

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ist das öl in der flasche das gleiche wie im MOtor ???

egal ob jetzt das AC1 etc.. drin ist. man sollte von der viskosität her unterschiedliche öle nicht mischen -- denke ich mal ? oder ?

gruss

andreas

Themenstarteram 9. April 2006 um 14:55

Es ist das gleiche, sogar die Marke. Im Motorraum hängt jedenfalls der Zettel mit Aral-Aufdruck.

Unterschiedliche Viskositäten ist schon klar, soll man nicht mischen. Obwohl eigentlich auch nichts passieren kann, das Öl nimmt dann die jeweils schlechtere Viskosität an, hab ich mal gelesen. Nur mineralisch und synthetisch vertragen sich überhaupt nicht... hab ich zumindest so in Erinnerung.

dann sollte nichts passieren --

im ürbigen -- es ist ein stammtischwitz, daß das öl jene eigenschaften annimmt, welches man hinzukippt - also zwar schlechter wird, aber nur bis zum grad des hineingekippten öls. das kann und wird niemand berechnen oder 100 % ausagen können. auf cirka 5,5 liter " gelaufenes öl " kommt ein halber liter neue hinzu. das öl wird nicht "schlechter " noch " besser " -- es kann höchstens " veränderte "eigenschaften aufweisen , welche das sind wird keiner vorausagen können.

in deinem fall ist es absolut wurscht, wenn du das aral drinhast und nun mit ´nem halben liter auffüllst, des gleichen öls, das 1 jahr verschlossen stand, dann brauchst du dir keinen gedanken machen.

- ich würde mir höchstens gedanken machen ob das aral das beste ist was ich meinem motor antun würde, bzw. ob ich die kohle in das investiere wo aral draufsteht ;-))

aber dazu muss jeder selbst wissen was er tut.

so long

andreas

Zitat:

Original geschrieben von churfuerst

Es ist das gleiche, sogar die Marke. Im Motorraum hängt jedenfalls der Zettel mit Aral-Aufdruck.

Unterschiedliche Viskositäten ist schon klar, soll man nicht mischen. Obwohl eigentlich auch nichts passieren kann, das Öl nimmt dann die jeweils schlechtere Viskosität an, hab ich mal gelesen. Nur mineralisch und synthetisch vertragen sich überhaupt nicht... hab ich zumindest so in Erinnerung.

Sorry, aber wenn Du nur aufgrund der gleichen Marke und Viskosität darauf schliesst, es wäre das gleiche Öl, denn ist das nicht wirklich sicher. Außerdem altert Öl auch und die Additive zerfallen eben nur Licht und Korrosion, so daß ein altes Öl eben nicht mehr so gut ist wie eines aus der frisch geöffneten Dose.

Mischen kann man alle Öl und die Qualität wird dann halt eine Mischqualität beider Öle, die Viskosität eine Mischviskosität. Dürfte man keine mineralischen mit synthetischen mischen, dann dürfte es ja auch keine teilsynth. Öl auf dem Markt geben, denn da machen die Hersteller ja auch nichts anderes. In diesem Sinne ist natürlich ein halber Liter 'altes' Öl auf 5 Liter neues nicht wirklich tragisch, aber ich würde trotzdem neues, gutes vollsynth. Öl nehmen und Dein 10W30 ist das nicht.

ACEA A1 steht bei Ford in fast allen Anleitungen, ACEA A3 wird gewissermaßen nur für den Notfall erlaubt, obwohl es für den Motor viel besser ist. Natürlich kann man auch die einfachste Baumarktbrühe fahren, aber nach einigen Jahren und hunderttausenden Kilometern macht sich dann schon ein Unterschied bemerkbar, wie Neckenwellenschäden, Ölverbrauch und -verlust, Turboladerschäden um nur einige zu nennen.

Themenstarteram 11. April 2006 um 17:51

Zitat:

Original geschrieben von Holt

 

... Außerdem altert Öl auch und die Additive zerfallen eben nur Licht und Korrosion, so daß ein altes Öl eben nicht mehr so gut ist wie eines aus der frisch geöffneten Dose.

...

Das seh ich genauso. Deshalb hab ich mir heute beim fFH nun dann doch für 4,08 Eumel der halbe Liter neues einfüllen lassen. War sowieso grad da wegen TÜV. ("Ihr Fahrzeug ist ohne erkennbare Mängel." Natürlich! *ggg*)

Übrigens bin ich ein Rindviech, es ist natürlich 10W40, Leichtlauf steht drauf. ;)

Gruß A.R.

Also ein 10W40 (Leichtlauf sind eigentlich 0Wx, 5Wx und 10Wx) ist normalerweise ein mineralisches und einige haben noch eine synth. Komponente und sind damit teilsynthetisch.

Bei einem Turbodiesel würde ich so ein Öl niemals verwenden, wenn der Turbo länger halten soll. Diese Öle sind nicht besonders temperaturbeständiig und gerade ein hochdrehender Turbo wird nicht nur sehr heiß sondern beansprucht auch noch das Öl sehr stark.

Für 4.08 Euro bekommst Du schon fast einen ganzen Liter gutes vollsynthetisches Öl, etwa das megol Super Leichtlauf 5W-40. Im Autoteilehandel gibt es das oft um 30 Euro/5L und in dieser Preisklasse gibt es auch andere Spritzenöl wie das 'Fuchs-TITAN Supersyn 5W-40', 'Motul 8100 X-cess' oder 'Valvoline SynPower'.

Die absoluten Spitzenöle sind aber das Mobil 1 0W40 "Formula Protection", Mobil 1 0W40 "Turbo Diesel" und das Mobil 1 5W50 "Rally Formula". Diese bekommt man zuweilen bei M*TR*, r**l,- oder im w*alm*rt ebenfalls sehr günstig, oft deutlich unter 10 Euro/l und man kann seinem Motor kein besseres Öl gönnen.

Themenstarteram 11. April 2006 um 19:29

Nun ja... :)

Danke für die Tips. Ich hab mir dadrum noch nie so Gedanken gemacht...

Ölwechsel hat die Werkstatt gemacht, mit eben diesem Öl, und das denk ich mal haben die mir jetzt auch nachgefüllt. Und ich denk mal, so die letzte Plörre wird das schon nich sein, der Turbodiesel ist ja als Motor fast schon Standard. Ich hoffe mal, die werden schon wissen, was sie tun.

Klar man kann immer was besseres finden. Aber ich fahre erstens keine Rennen und zweitens wenns irgendwas im Motor zerreißt und es lag am Öl, hat die Werkstatt das Problem. Wenn ich zum Service mein eigenes Öl mitbringe, werden die im Ernstfall immer ablehnen und ich hab die Lauferei. (Ölhersteller etc.)

Ich merk schon, Öl ist eine Gewissensfrage. ;)

Aber ich überleg mirs mal, vielleicht hol ich mir zum nächsten Wechsel eins von deinen Empfehlungen...

Gruß A.R.

.. ist schon richtig.

Öle altern nicht, wenn sie nicht Sonnenlicht ausgesetzt sind oder eben anderen Umwelteinflüssen. Du hast den Deckel ja wieder drauf gehabt, oder?

Öle werden weder unter Schutzatmosphäre noch sonst wie verfüllt - maximal unter Gas, damit kein Sauerstoff im Gebinde ist, aber das wiederum ist ne total andere Sache und hat eher etwas mit Explosionsschutz, Korrosionsschutz zu tun...

Viel wichtiger ist, dass Du das gleiche Öl reinfüllst, damit meine ich den gleichen Hersteller, die gleiche Sorte, nicht die gleiche Viskosität. Wenn das nicht ist, können Emulsionen entstehen, dann gute Nacht, Motor.

Ist es das gleiche, dann rein damit.

mfg, Markus

Goudi, Emulsionen sind Verbindungen von Wasser und Öl. Alle Motorenöle in Deutschland sind untereinander mischbar und es kommt dann eine Mischqualität und eine Mischviskosität heraus.

churfuerst, leider kennen sich Werkstätten mit Öl nur sehr wenig aus und zu anderen verdienen die Werkstätten an der Instandsetzung der Schäden dann auch noch mal gut. Deshalb würde ich Dir doch dringend raten nächstes mal eines der von mir genannten Öle zu kaufen und zum Wechseln mitzubringen. Das macht eigentlich jeder Werkstatt, man spart nicht nur Geld sondern hat auch noch ein besseres Öl im Motor.

Bei heuitgen Turbodieseln zählen ja Schäden am Turbo, den Injektoren und der ESP schon fast zum guten Ton und die Haltbarkeit ist schlechter als bei Benzinern. Das hängt aber auch damit zusammen, daß eben viele Werkstätten den Fahrezugen heute noch das gleich Öl geben, wie den Opa-Dieseln vor über 10 Jahren. Das geht halt nicht so lange gut.

Dem Turbo kann man mit einem guten vollsynth. Öl unter die Arme greifen, zur Pflege und Schmierung von ESP undInjektoren hat sich selbstmischendes 2-Taktöl (1:200 in den Tank bei jedem Tanken) bewährt. Das kostet wenig, verbessert die inzwischen wegen dem schwefelarmen Diesel schlechter Schmierung, reinigt die Injektoren und verbrennt sogar ascheaärmer als Diesel selbst.

Zitat:

Original geschrieben von Holt

Dem Turbo kann man mit einem guten vollsynth. Öl unter die Arme greifen, zur Pflege und Schmierung von ESP undInjektoren hat sich selbstmischendes 2-Taktöl (1:200 in den Tank bei jedem Tanken) bewährt. Das kostet wenig, verbessert die inzwischen wegen dem schwefelarmen Diesel schlechter Schmierung, reinigt die Injektoren und verbrennt sogar ascheaärmer als Diesel selbst.

Wo hast Du das her? Gibts da eine Studie oder irgendein Nachweis?

Das richtige Öl ist leider eine Glaubensfrage und ich (bin ich vielleicht eine Ausnahme) habe in den letzten 10 Jahren noch kein Motor sterben sehen wo es mit Sicherheit am Öl gelegen hat. Ich hab selber nen Kadett gefahren und der wurde schon stark beansprucht und immer mit Billigöl A1/B1 15w 40 aus dem Baumarkt (die letzten 10 Ölwechsel mit Praktiker-Öl aufbereitet von Addinol) Gestorben nach 230000km wegen nem Schaltfehler, schäm schäm.

Hab nen BMW E30 318i gekauft mit 140000km auch immer Billigöl gefahren. Nockenwelle war noch topfit. Ventildeckel runter und selber angeschaut, weil ja eigentlich ein Problem bei dieserm Motor.

Ford Fiesta und KA 1,3l Kunden gehabt die nur das beste Öl fahren und Nockenwelle kaputt. Auch ein bunter Hund bei bestimmten Baujahren. Der Fehler liegt aber nicht am ÖL sondern am Material der Teile die drin schwimmen. Diverse Lagerschäden kommen schonmal vor aber im Verhältniss gesehen auch von Leuten die Mobil 1 fahren und meist bei relativ neuen Fahrzeugen. Das hat mit sicherheit nichts mit dem Öl zu tun.

Beispiele auch aus dem Baufirmenbereich. Da werden Transit`s mit Öl von Baumärkten "getankt" und die laufen 250000-300000km. Und mit Sicherheit werden die nicht zimperlich behandelt. Und Turboschäden kommen auch nicht öfters vor wie bei nem Doktor mit seinem Nugget der um die Ecke wohnt.

Lagerschäden auch schon bei Motoren gehabt die gutes Öl fahren(Mobil bei uns aus der Firma). Speziel beim V6 im Mondeo.

 

Sei es drum ein guter Glaube wird niemals bekehrt. Und ich fahr in meinem Auto auch nur Mobil in der Hoffnung das hat wirklich den Unterschied. Beweisen ( Ich red nicht vom Geschwätz sondern von Fakten) konnte es mir noch keiner aber ich lass mich gern umstimmen.

 

warne...

Das wird u.a. in mehreren Threads hier ein M-T diskutiert.

Was ist ein M-T ? Motortalk?

 

warne...

Ja, M-T = Motor-Talk

Da mein Anliegen zu diesem Thread passt wollte ich nicht nochmal einen neuen starten.

 

Ich habe bei Ebay 5l 5w30 Öl ersteigert. Gestern kam das Öl an und da hab ich gesehen dass ein Datum auf den Flaschen steht. 27.8.2007

 

Nach meiner Laienhaften Logik würde ich sagen dass es das Verfallsdatum ist?

 

Wenn ja wäre es übel, da ich demnächst einen Ölwechsel machen wollte.

 

Kann ich das Öl noch verwenden?

am 5. März 2009 um 17:08

das wird zu 99% das herstellungsdatum sein! aber wieso kaufst du überhaupt so ein öl ? 5w30 ist überteuerte suppe (zumindest wenn du eins nach a1 geholt hast,also fordnorm...)...mehr nicht! dazu haben wir grad im mondeobereich so viele beiträge!

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