04.10.2014 21:36    |    Kollegola    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: , , ,

Was denkt ihr, Lohnt es sich den Wagen zu Restaurieren?

Gerade sind es 3 Wochen her, als ich das T-Model meinem Fuhrpark zufügte, aber in den 3 Wochen tat sich doch einiges.

Nicht nur Positives ist zu Berichten, aber damit muss man Rechnen wenn man einen Wagen kauft mit fast 400 000km auf der Uhr und 19 Jahren auf dem Buckel ;).

Wie schon im vorherigen Blog beschrieben musste ja einiges gemacht werden, um die Plakette wieder zu erlangen.

Bremsleitungen hinten wurden erneuert,alle 4 Bremsschläuche, die Vorderen Federn waren gebrochen und wurden erneuert, daraufhin hab ich die Hinteren auch gleich neu gemacht.

Besser gesagt habe ich dies machen lassen, da ich ja keine Hebebühne habe :D.

 

Soweit war dann auch alles gut, aber ein paar Tage vorher viel mir auf das der Motor im Leerlauf etwas unruhig läuft. Ab und zu ging er auch einfach aus.

Also schaute ich mal genauer nach was es sein könnte. Natürlich wusste ich von dem Problem eines Porösen Motorkabelbaumes, man hat auch gesehen das er davon auch betroffen war.

Also wackelte ich etwas an den Kabel herum, was ich hätte sein lassen sollen :(

Als ich am Kabel vom Lufmassenmesser herumwackelte bekam ich plötzlich heisse Finger, und unter der ummantelung gab es einen Kurzschluss, so schnell war ich noch nie im Auto um ihn Abzustellen :eek::eek:.

 

Daraufhin machte ich mal die Isolierung ab, und was ich da sah, verschlug mir erst mal die Sprache.

Die Kabelisolierung bröselte richtig vom Kabel ab, da war nichts mehr zu machen.

Also stand ich erst mal eine Weile dran, und isolierte die Kabel provisorisch mit Isoband, so das es wenigstens kein Kurzschluss mehr gibt.

Das sah dann auch richtig Abenteuerlich aus, aber den Zweck erfüllte es erst mal.

Das ein neuer Motorkabelbaum rein muss, war jetzt schon sicher.

Nach dem Start lief er dann gerade noch so im Leerlauf, nach ein paar minuten ging er aus und wollte nicht mehr starten.

Ich steckte dann den Luftmassenmesser ab, und dann lief er wenigstens wieder an, aber der Leerlauf war Haarsträubend.

Darauf stellte ich ihn erst mal in die Werkstatt damit man die Notwendigen Arbeiten für den TÜV erledigen konnte.

Der neue Motorkabelbaum war schnell besorgt, gibt es ja noch Original beim Freundlichen, den man dann auch noch vor dem TÜV einpflanzte.

 

So jetzt ging der Frust erst richtig los, der Leerlauf war nicht wirklich besser geworden.

Da nun ein neuer Kabelbaum drin war, konnte ich es aber Riskieren andere Bauteile einzubauen, ohne sie durch einen Kurzschluss zu zerstören.

Da half mir mein Kumpel aus, der auch einen 220er hat, allerdings als Cabrio. Aber das war in diesem Fall ja nicht Wichtig.

Als aller erstes Tauschte ich den LMM, und siehe da, er ging jetzt wenigstens nicht mehr aus.

Also erst mal einen neuen besorgen. Natürlich einen von Bosch, da von Billigmarken schwer abgeraten wird.

Dazu hab ich gleich noch neue Temperaturfühler für Kühlerwasser und Ansaugluft mitbestellt, diese sind ja nicht Teuer.

Als ich das alles eingebaut habe, hoffte ich sehr auf besserung, die aber nur minimal eintrat.

Der Motor lief und ging auch nicht wieder aus, aber der Leerlauf war grausam. Sobald ich höhere Drehzahlen hatte, lief alles Rund und sauber.

Das war der Augenblick wo sich der Frust von hinten nähert und Hämisch lacht :(:(:(:mad::mad::mad::mad:

 

Nun ja hilft ja nix, also muss wieder das Cabrio herhalten.

Sämtliche Relaise wurden umgebaut, nichts keine Verbesserung :mad:

Also dann eben das Steuergerät mal versuchen, wenns auch weh tut, und siehe da er läuft wie neu :):):).

Was für ein Gefühl wenn man plötzlich den Fehler findet, unbezahlbar:D:D.

Nun da ich den Fehler hatte, nahm ich gleich mein altes Steuergerät und eilte zum Gebrauchteileversorger

meines Vertrauens.

Diesmal hatte ich Glück, er hatte auch noch dasselbe Steuergerät auf Lager. Musste es auch nicht gleich bezahlen, soll erst mal Testen ob es auch geht.

Das tut es auch, jetzt Läuft der Wagen wieder wunderbar ruhig und Rund, somit hab ich den Frust mit Fackeln vom Hof gejagt :D:D:D:D.

 

Nachdem das alles Erledigt war, konnte ich mich wieder anderen Dingen widmen.

Unter dem Ansaugkanal fiel mir eine Dicke Leitung auf, die einen Riss hatte. Also baute ich erst einmal alles aus, damit ich an den Lump überhaupt ran komme. Den dann auch erst mal erneuert.

Dabei habe ich die Kabel zu den Zündspulen auch gleich überprüft, die waren noch nicht so schlimm wie die vom Kabelbaum, hab die aber Vorsichtshalber neue Verlegt. Damit dürfte erst mal Ruhe sein.

Die Mitgelieferte Anhängerkupplung war dann als nächstes auf der Liste, das ging auch sehr gut und war schnell erledigt.

So nun wurde einiges Erledigt, und ich bin wieder um einige Erfahrungen Reicher:D.

Aaaaber ich habs doch wieder hinbekommen und das zählt doch am Ende :D

 

Nun nochmal eine Kurzfassung was alles erledigt wurde:

 

-Bremschläuche Rundum neu

-Bremsleitungen hinten erneuert

-Fahrwerksfedern komplett erneuert

-Motorkabelbaum erneuert

-Sämtliche Kabel im Motorraum überprüft und Teils erneuert

-Unterdruckschläuche überprüft und Teils erneuert

-LMM und einige Temperaturfühler erneuert

-Steuergerät (Gebraucht) gewechselt

-Zündkerzen erneuert

-Lenkungsdämpfer erneuert

-Türschloss links (Gebraucht) gewechselt

-Beide Infarotempfänger Türe und Heckklappe (Gebraucht) gewechselt

-Kennzeichenleuchten erneuert

-Heckklappendämpfer erneuert

-Schlauch der Spritzanlage an der Heckklappe repariert, war gebrochen

-Lenkrad durch ein gut gebrauchtes Tauschen lassen

-Anhängerkupplung (mitgeliefert) eingebaut

-neue Winterreifen

-Schalterbeleuchtungen Birnen gewechselt

-neue Blinkleuchten vorne eingebaut

-Scheibenwischer vorne und hinten erneuert

-Türdichtung Fahrertüre erneuert

 

So ich denke ich hab alles aufgezählt.

Preislich bin ich jetzt bei 3500 Euro angelangt, inclusive Kaufpreis zulassung und TÜV.

Ich denke für das Geld hätte ich nicht wirklich einen besseren gefunden, zudem habe ich hier die nächsten Jahre Ruhe.

Einige Kleinigkeiten stehen noch an.

-Brennluftgebläse an der Standheizung ist fest, ersatzteil ist schon bestellt (gebraucht)

-Klimaanlage mal durchchecken lassen, magnetkupplung am Kompressor zieht nicht an

-Unterboden entrosten, an einigen stellen ist noch Rost, aber nichts durch

-Motorölwechsel

 

Ich denke aber, das sind Kleinigkeiten, die auch schnell behoben sind.

Auf Grund das sich der Rost an dem Wagen sehr in Grenzen hält, bin ich schwer am überlegen das ich ihn doch wieder richtig schön herrichte und irgendwann auch mal neu Lackieren lasse.

Was denkt ihr darüber???

Wäre Toll wenn ihr an der Umfrage Teilnehmt :):)

 

Aber jetzt wird erst mal gefahren

 

Grüßle

Claus

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21.09.2014 14:33    |    Kollegola    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , ,

Unverhofft habe ich mal wieder zugeschlagen.

Eigentlich war eine anderer Wagen gar nicht im Gespräch, aber nachdem ich öfters mal was Transportieren musste wurde mir klar, das in meinem bestehenden Fuhrpark kein Fahrzeug wirklich dafür geeignet ist.

Den Actros mal davon ausgeschlossen, der zudem ja nicht immer zur verfügung steht, oder beladen ist.

 

Nun stellte sich die Frage, was mache ich? welches Fahrzeug wäre dafür geeignet?

Da ich ja grosser Mercedes Fan bin, kommt natürlich nur ein Benz in Frage, auch wenn er als Hofschlampe genutzt wird :p:p

 

Da viel mir nur der S 124 spontan ein, ein zuverlässiges Fahrzeug mit viel Platz und günstig im Unterhalt zu einem Akzeptablen Einkaufspreis.

Also machte ich mich auf die Suche.

Motor und Austattung war für mich erst mal egal, wichtig war eben Automatic.

Es waren auch einige Interresannte Angebote im Netz zu finden. Da ich ja auch gerne noch Schraube und am SEC soweit alles gemacht ist, so war auch TÜV für mich kein kriterium.

Lieber richte ich ihn selber für den TÜV, als wie wenn ich einen kaufe, der gerade noch so die HU bestanden hat, und dafür noch um einiges mehr kostet.

 

Da ich auf keinen Fall unvorbereitet losziehe, erkundigte ich mich nochmals genau, auf was zu achten ist und wo die Schwachpunkte liegen. Natürlich alles hier bei MT zu finden :D:D

 

So machte ich mich mit meiner Frau auf, um den ersten zu besichtigen, der auf mich schon mal einen guten Eindruck machte.

Dort angekommen wurde mir schnell klar, der Besitzer kannte sich mit den Modellen gut aus, und pflegte sie auch dementsprechend.

Es war ein 220 TE aus dem Jahre 1995 in Blaumetallic.

Viel wurde schon gemacht, wie Wagenheber aufnahmen, Kotflügel und die Stellen im Motorraum. Das nicht nur hingemurkst, sonder sehr gut. Er wollte den Wagen erst selbst behalten.

Achsaufnahmen hinten und Federaufnahmen vorne waren hier noch sehr gut. Hinten fanden wir dann noch ein kleines loch, das aber soweit kein problem darstellen sollte.

Bremsen waren Rundum neu und Fahrwerk war alles gut, kein knarzen kein Klopfen und er fuhr schön gerade aus. Wie es ein 124er eben sollte.

Da der wagen aus 1995 ist, darf man auch wirklich nicht zuviel erwarten, zumal für den Preis.

Es war ein Langstreckenfahrzeug und hatt schon knapp 380 000 KM.

Aber auf der Probefahrt wurde mir schnell klar, Motor, Getriebe und Hinterachse harmonierten perfekt, alles funktionierte wunderbar. Differential wurde auch schon mal erneuert.

Druckspeicher für die Niveau regelung wurden auch erneuert.

Auch wurde schon ein KLR verbaut.

 

Nun zu den festegestellten mängel:

Bremsleitungen hinten hatte Rost, sollte man am besten erneuern um Längerfristig ruhe zu haben.

Federn an der Vorderachse unten gebrochen, beide. Was aber leicht zu beheben ist.

Etwas Rost an der Heckklappe und über der hinteren Stosstange, aber nicht sehr viel ist noch in den Griff zu bekommen.

Am Unterboden noch einige Rostansätze an nichttragenden Teilen.

Kleines Loch an der Achsaufnahme hinten links.

Rechts alles gut, kann man kratzen wie man will.

Fahrersitz kleines Loch, und Lenkrad sehr abgegriffen.

Klimanalge ohne Funktion, Klimakompressor deffekt.

Standheizung ohne Funktion, wahrscheinlich Brennluftgebläse.

Lenkungsdämpfer defekt

Türhaltebänder vorne defekt

 

Summa summarum waren die Mängel gut in Griff zu bekommen. Die Substanz war so nicht schlecht.

Auch an den hinteren Seitenscheiben war aussen und innen nicht von Rost zu erkennen, so denke ich das er hier noch nicht weit vorgedrungen ist.

Sonst funktionierte alles sehr gut. Fensterheber, Schiebedach, Zuziehilfe an der Heckklappe und die Restlichen Austattungen.

Austattung war hier nicht Schlecht.

Lederaustattung in Schwarz

Zierteile in Wurzelholz

Automatic

Klimaanlage

Standheizung

Tempomat

Sportfahrwerk ab werk (keine Sportline Austattung)

Lederlenkrad

8 Loch Alufelgen

Elektrische Fensterheber vorne

ASD

Airbag Fahrer und Beifahrer

Infarot Schliessanlage. Gehen auch noch beide schlüssel

Mittelarmlehne vorne mit Telefon (auch wenn das Telefon nicht mehr geht:p )

Elektrisches Schiebe hebedach

 

Leider keine Anhängerkupplung, aber die könnte man leicht nachrüsten. Den Kabelsatz hat der Besitzer noch rumliegen.

Dazu waren noch 4 stahlfelgen mit abgefahrenen Winterreifen im Kofferaum.

 

Nach etwas überlegen und verhandeln, entschied ich mich, den Wagen zu Kaufen.

Ja so schnell geht es manchmal :):)

Aber ich denke der Zustand ist haltbar und nachdem ich den dann auf der Hebebühne genauer angeschaut habe, sogar erhaltenswert. Muss man nur jetzt damit Anfangen.

 

Zuhause angekommen habe ich, wie immer, erst mal gewaschen und sauber herrausgeputzt. Danach bekam er erst mal eine Politur.

Nächste woche gehts zum Tüv, davor werden noch einige Mängel behoben.

Bremsleitungen werde ich hinten komplett erneuern, sowie gleich alle Bremschläuche vorne und hinten.

Federn vorne neu, wobei ich wahrscheinlich hinten auch gleich erneuere.

Achsaufnahme schweissen, ist wirklich nur das Loch.

 

Kleinigkeiten wie die Türhaltebänder und Lenkungsdämpfer hatte ich schon gleich ausgetauscht.

Soweit mal der erste Bericht über den 124er, ich denke das war dann nicht der letzte :):)

 

Grüssle

Claus

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19.10.2013 19:04    |    Kollegola    |    Kommentare (13)    |   Stichworte: , , , ,

Ein fröhliches Horridoo in die Runde.

 

Es hat sich wieder etwas an meinem SEC getan,und das nicht zu knapp.

Da er im September für die Hauptuntersuchung fällig war, hatte ich ihn in die Werkstatt gebracht, da ich erstens kaum Zeit hatte und zweitens sowieso eine neue Frontscheibe fällig war.

 

Diese hatte ich schon ein paar Tage zuvor bestellt, da sie einen großen Steinschlag hatte.

Da die Chromleisten um die Frontscheibe nicht mehr so schön aussahen, so bestellte ich sie gerade auch noch dazu. Diese kosteten Rund 180 €, aber an so einem Wagen lohnt sich das allemal.

 

Nachdem sie die Frontscheibe ausgebaut haben, kam im Fensterrahmen etwas Rost zum Vorschein. Der Meister hat mich gleich angerufen, ob man diesen gleich entfernen sollte. Natürlich keine Frage, wenn die Scheibe schon draußen ist. Aber gründlich machen, war dann meine Forderung :D

Nun da man hier etwas lackieren musste, entschied ich mich gleich dafür, die Vordere und Hintere Stoßstange neu zu Lackieren, da diese schon etwas mitgenommen aussahen.

Ich dachte Scheiß drauf, wenn er schon beim Lackierer steht.

Dazu haben wir gleich noch 2 Chromleisten an der Vordern Stoßstange erneuert, die mittlere und die Rechte, was auch nicht gerade billig ist, aber was solls, damit habe ich dann auf jeden Fall ruhe.

Die Chromleisten an der Hinteren Stoßstange hatte ich ja schon erneuert.

 

So war der Wagen knappe 3 Wochen in der Werkstatt, aber das Ergebnis war sehr befriedigend.

Jetzt strahlt er wieder im vollen Glanz und als Bonus Schaffte er auch die Hauptuntersuchung ohne Mängel.

Was will man da noch mehr.

Nun habe ich in den letzten 1 einhalb Jahren richtig was abgearbeitet, und es macht jetzt richtig Spass mit dem SEC in der Gegens herum zu Cruisen.

Heute habe ich noch richtig das schöne Wetter ausgenutzt, und hab ihn etwas durchs Land bewegt.

 

Nächstes Jahr habe ich vor, ein Wertgutachten machen zu lassen, bin mal gespannt wie er dabei Abschneidet.

Aber jetzt gehts dann erstmal in den Winterschlaf, da werde ich mich noch ein wenig um den Motor kümmern. Der zieht irgendwo Falschluft, so werde ich mal die ganzen Dichtungen erneuern, damit er wieder schön rund läuft.

 

Soweit meine Fortschitte

Fortsetzung folgt

 

Grüßle

Claus


15.09.2013 11:10    |    Kollegola    |    Kommentare (34)    |   Stichworte: , , , ,

Endlich ist es soweit, seit 2 Wochen ist mein neuer Actros im Einsatz.

Lange hat es gedauert, bis der Aufbau und Anhänger fertig waren, aber dafür wurden beide so gebaut wie ich mir es vorstellte.

Ich hatte da einige Sonderwünsche, die mir alle erfüllt wurden.

Schließlich werde ich ihn bis zu 8 Jahren fahren, und da sollte schon alles passen. Es gibt nicht schlimmeres, als sich jeden Tag wegen einer Kleinigkeit zu Ärgern.

Der erste Eindruck war schon Gigantisch, es ist immer wieder Faszinierend wie sich ein Erwachsener Mann so Freuen kann :D:D:D

Es war wie Weihnachten und Ostern zusammen :p:p

 

Die ersten Tage waren sehr ungewohnt, es dauert eben eine Zeit bis man sich an ein neues Fahrzeug gewöhnt ist.

Da mein alter Actros schon 9 Jahre alt war und schon 910000km auf der Uhr hatte, war der Unterschied schon Enorm.

Dazu hatte mein Alter auch noch eine normale Schaltung, wo der neue nun eine Schaltautomatic hat.

Daran muss man sich erst gewöhnen. In den ersten Kilometer stand mein linker Fuß öfters ins Leere :p:p

Das Fahrverhalten ist, gegenüber zum alten, um einiges besser. Der läuft wie auf Schienen.

Da die dritte Achse noch mitlenkt, Schiebt er beim Abbiegen nicht mehr so über die Vorderachse.

Bei dem heutigen Kreisverkehrwahn ist das schon eine Feine Sache. Vor allem beim Reifenverschleiß sollte es sich auszahlen.

 

Nach den 2 Wochen ist er mal so langsam Eingeräumt, und einiges eingebaut damit man mal eine Zeitlang gut Arbeiten kann.

Mittlerweile habe ich schon über 6000 km auf der Uhr, und habe mich auch schon ganz gut an ihn gewöhnt.

Das Arbeiten macht jetzt richtig Spaß, da ich einiges drin habe, was es auch enorm erleichtert.

Es fängt schon am Durchladesystem vom Anhänger an, sodass ich bei Rampen be- und entladungen nicht mehr abhängen muss, und Endet an so Kleinigkeiten wie den Multifunktionsschlüssel, mit dem man so einiges aus der Entfernung bedienen kann.

Die neuen Motoren sind sehr gut, er zieht jetzt schon ab 800 Umdrehungen an, was das Fahren um einiges angenehmer macht. Natürlich merkt man es auch am Dieselverbrauch.

Im momment liege ich gut 2 Liter unter dem Verbrauch von meinem Alten Actros, Tendenz fallend (hoffe ich ) :p

Im großen und ganzen ist alles so wie ich mir es vorgestellt habe. Wir werden sehen wie er sich in den nächsten Jahren behaupten wird.

Zur Sicherheit habe ich einen 5 Jahres Wartungsvertrag abgeschlossen inclusive Garantie Verlängerung.

Vorstellung Actros 2551 LNR Euro 6

 

 

Es handelt sich um ein 3 Achs Fahrgestell in Niedrigrahmen Bauweise ( Jumbo).

Zulässiges Gesamtgewicht 26 Tonnen.

Motorleistung 510 PS bei 2500 NM Drehmoment.

Gigaspace Fahrerhaus mit einer Stehhöhe von 2,14 m. Da ich 1,90m groß bin, ist es für mich sehr angenehm.

Ich habe mir das Solostar konzept geordert (Sitzecke), das die Pausen richtig angenhem macht. Man kann sich richtig ausstrecken.

 

Zusätzliche Austattungen Fahrerhaus:

 

Klima Komfort Fahrersitz mit Massagefunktion.

Großes Navigationssystem mit Rückfahrkamera am Motorwagen und Anhänger

Holz-Leder Lenkrad

Klima Automatic

Kühlschrank

Abstandstempomat mit Notbremsassystent

Retarder

Wankregelung

Zusätzliche Wärme Isolierung

Ambientebeleuchtung (14 Blaue led als Nachtbeleuchtung)

Komfortbetten mit Premium Matratzen Unten wie Oben

Außenspiegel rechts mit Rangierfunktion, da ich öfter rechts ums Eck Einparken muß

Homeline Ausführung ( Zierteile in Wurzelholz Optik)

Drucklufthörner ( gehören einfach aufs Dach)

Soundsystem

Multifunktionsschlüssel

Große Standheizung mit Motorvorwärmung

und Last but not Least der beleuchtete Mercedes Stern :D:D

 

Austattung Aussen:

Gelenkte 3. Achse Liftbar

Bi Xenon Scheinwerfer mit Abbiegelicht und LED Tagfahrlicht

2 Dieseltanks a 500 Liter

Anhängekupplung Komfort (Stoßfrei) mit Kontrolleuchte im Fahrerhaus

Diverse Staukisten

Reifendruck-kontrolle

Achlastmesseinrichtung

 

Aufbau:

Coutainsider Aufbau mit Hubdach, 3 meter Innehöhe und 7,70 m Innenlänge

Airpipe System ( Schlauchsystem damit kein Wasser auf dem Dach bleibt, zur verhinderung von Eisplatten)

4 Flügelige Heckportal Türen

Zertifikat Ladungsicherung

 

Anhänger:

Tandemanhänger zulässiges Gesamtgewicht 18 Tonnen.

Coutaisider Aufbau mit Hubdach, 3m Innehöhe und 7,70m Innenlänge

Durchladesystem

Heckportal Türen

Zertifikat Ladunssicherung

Airpipe system

Achlastmesseinrichtung

Reifendruck kontrolle

1. Achse Liftbar mit Achsentlastung

Heckleuchten LED

Wankregelung

Diverse Staukisten

 

Nachrüsten die noch kommen:

Dachstandklimaanlage

Dieselvorwämrer elektrisch

Diverse Scheinwerfer und Lichter

 

Soweit die Vorstellung.

Das ganze erforderte eine Monatelange Vorbereitung, das gar nicht so einfach ist.

Immer hatte man das Gefühl, das man was vergessen hat.

Den Perfekte Wagen gibt es leider nicht, irgendwas gibt es immer womit man sich Arangieren muss.

Aber im Großen und Ganzen kann man das meiste Ausschließen

 

Aber jetzt wird erstmal Geld Verdient

 

Es Grüßt euch

Claus


19.07.2013 22:32    |    Kollegola    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: , , , , ,

Wie einige hier im Forum bestimmt schon mitbekommen haben, verdiene ich meine Brötchen im Transport Gewerbe.

Nachdem mein alter Actros 2546 schon 9 Jahre und 900 000 km auf dem Buckel hatte, mußte ich mich über eine Modernisierung Gedanken machen.

Da er auch noch Euro 3 ist, habe ich in Deutschland die Plaketten Probleme, und ich Österreich und der Schweiz die hohe Mautkosten.

 

Somit war hier schon der Grundstein für einen neuen LKW gelegt.

Da ich ja sowieso ein Mercedes Fan bin, kam für mich nichts anderes als ein Actros in Frage.

Der neue wurde 2012 Vorgestellt, und hat mich auch sehr Überzeugt.

Da ich den LKW ja selbst bezahlen muss :( habe ich auch den Vorteil, ihn mir so zu bestellen wie ich es gerne hätte :D:D

Fast alles was ich mir wünschte, konnte ich auch verwirklichen. Nur die Alufelgen mußte ich aus meiner Wunschliste streichen, da ich mir eben ein Oberes Limit gesetzt habe, und die hätten es mehr als Deutlich überschritten.

Aber mir sind erstmal die Sachen wichtig, die mir mehr bringen als nur eine gute Optik.

Diese kann man im Nachhinein immer noch nachrüsten.

Oberste Priorität hatte erst mal die Sicherheit und Euro 6, was dann auch richtig ins Budget reinhaute :eek::eek::eek:

 

Abstandstempomat und Notbrems Assystent war für mich ein muss, denn der kann zur Not Leben Retten, und ich nehme mich nicht davon aus, das ich auch mal Fehler mache.

 

Die anderen Austattungen sind rein Luxuriöser Natur, aber in meinen Augen nicht weg zu denken.

So Bestellte ich mir einen Actros 2551 Euro 6 mit Gigaspace Fahrehaus in Niedrigrahmen Bauweise ( da ich ja Holzpaletten fahre).

Die Leistung von 510 PS ist zwar nicht dringend nötig, aber man Gönnt sich ja sonst nichts ;)

 

Die Austattung ist beachtlich, geht vom Massagesitz über das Navigationssytem bis hin zum Solostarkonzept (Sitzecke).

 

Leute die nicht mit dem LKW fahren, fragen sich oft "Brauchts das alles? kostet doch nur Geld".

LKW Fahrer dagen sagen " So muß dat".

Immerhin bin ich die ganze Woche darin Unterwegs, und ab und an Übernachte ich darin, da darf man sich schon etwas Luxus Gönnen.

Schließlich kauft sich heute auch keiner mehr einen Schwarz Weiß Fernseher, weil man da nur ein paar Stunden in der Woche Reinschaut :D:D

 

Vor 2 Wochen war es dann soweit, ich durfte mir den neuen direkt im Werk abholen.

Natürlich lies ich mir das nicht nehmen und habe das Volle Programm mitgemacht.

Das beinhaltete:

Anreise am Abend im Hotel mit Abendessen.

Am Nächsten Morgen Frühstück im Hotel,im Werk die Fahrerinformation mit 2. Frühstück.

Mittagessen und Werksführung, und schließlich die Fahrzeugübergabe.

 

Man denkt immer, mit 40 Jahren ist man schon etwas Ruhiger, aber ich sage euch, ich freute mich wie Kind zu Weihnachten :D:D

 

Die Heimfahrt war Natürlich ein Highlight, trotz fiesen Stau konnte mich an diesm Tag nichts, aber auch rein gar nichts, die Laune Verderben.

 

Jetzt steht er beim Aufbauhersteller, es wird noch ein paar Wochen gehen bis er fertig ist.

Der Anhänger ist Mittlerweile schon Verzinkt, und wird demnächst zusammengebaut.

 

Ich bin ja ansich ein Geduldiger Mensch, aaaaaaber.....

Ich kann es schon kaum erwarten bis er komplett fertig ist :D:D:D:D

 

Fortsetzung folgt, bei Übergabe :D

 

Es Grüßt euch

Claus


15.06.2013 17:04    |    Kollegola    |    Kommentare (7)    |   Stichworte: , , , , ,

Wieder hat sich was an meinem SEC Projekt getan.

Vor 2 Wochen war ich beim Tüv, um meine AMG Felgen eintragen lassen. Dies verlief ohne Komplikationen.

Da sich ein Kumpel von mir, an seinem 124er Cabrio auch AMG Felgen gegönnt hat, waren wir gerade zu zweit beim Tüv.

Danach gönnte ich dem Rentner mal einen Komplett Service.

Motor-,Getriebe-, und Hinterachsöl wurden gleich mal erneuert.

Das Getriebe schaltet jetzt wieder Butterweich.

 

Jetzt war es an der Zeit, die Chromteile an der Hinteren Stoßstange zu wechseln.

Auf einer seite war es schon fast durch gerostet.

Ich habe schon im Winter 2 Seitenteile gut Gebraucht erworben. Das Mittelteil ist noch gut in Schuß.

Dann habe ich beim Freundlichen den Rep. Satz für die Stoßstange besorgt, einige Tüten voll Schrauben und zubehör:D, was mich aber fast 150 € kostete :eek:

Aber was macht man nicht alles, um es Perfekt zu machen.

Eigentlich wollte ich die Stoßstangen neu Lackieren lassen, aber da ich zur Zeit ein bisschen knapp an Zeit bin, werde ich die wohl im Winter machen.

Die neuen Chromteile wurden auch gleich behandelt und mit Hohlraumwachs versiegelt.

Da ich dann schon das Wachs in der Hand hatte, Konservierte ich auch gleich noch den Heckscheibenrahmen.

Das dürfte jetzt mal eine Zeit halten:p

Der Austausch des Chroms ist eine Zeitaufwändige Arbeit. Schrauben ohne Ende, und die Alten sind größten Teils abgerissen.

Aber wie Immer, hat sich der Aufwand gelohnt.

 

Dummerweise ist mir letzte Woche ein Stein in die Scheibe geflogen, und hat gleich die Windschutzscheibe ruiniert:(:(

Und was für ein wacker, ich sah ihn auch noch kommen. Losgelöst aus dem Profil eines Geländewagens, flog der stein mir entgegen, schlug dann noch einmal auf dem Boden auf, um dann wieder in die Höhe zu schnellen und in meiner Windschutzscheibe einzuschlagen.

Es war wie in einer Zeitlupe, und du kannst nix machen, außer erstmal richtig Fluchen.

Nachdem der Frust hinausgeflucht war, dachte ich, was solls, so muß ich doch mal meine Versicherung kontaktieren, die ja seit Jahren von mir nicht mehr gehört hat:p

Da ich im Juli mit dem SEC in den Urlaub fahren möchte, so wird dies in nächster Zeit gleich noch Erledigt.

 

So nachdem ich dieses Jahr schon Ziemlich weit gekommen bin, wird vorerst bis im Winter Ruhe herrschen,hoffe ich:cool::cool:

Auf jeden Fall werde ich jetzt erstmal mit dem SEC ein paar km Cruisen, das jetzt riiiiichtig Spass macht.

 

Grüßle

Claus


12.05.2013 17:09    |    Kollegola    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: , , ,

Da nun die Größte Baustellen Abgearbeitet sind, bleiben immer noch Kleinigkeiten um die ich mich kümmern sollte.

Da ich den Wagen in diesem Zustand auch erhalten möchte, darf man da nichts Aufschieben.

Zu allererst stand wieder eine gründliche Wäsche mit Politur und Versiegelung an.

Danach wurde erst mal ein paar Runden gedreht, damit er wieder schön warm wird, Schön gemütlich Natürlich.

Mit diesem Wagen kann man das Fahren wieder schön genießen. Vor allem wenn alles Ruhig ist, nichts schlägt und knarzt mehr.

 

Nachdem ich im Winter ja das komplette Interieur, für eine Gründliche Reinigung, ausgebaut habe, war das Ergebnis im Ganzen sehr zufriedenstellend.

Das Einzigste was mir Sorgen bereitete, war der Himmel vom Schiebedach.

Der war doch sehr verschmutzt, dazu wurde das Gestell schon mal Provisorisch gerichtet und war auch nicht mehr ganz gerade.

Auch nach mehrmaligen Reinigen, wurde er nicht wirklich schön Sauber. Im Gegensatz zum Restlichen Dachhimmel, der noch wie neu Aussieht.

Ich wollte ihn dann erstmal so wieder Einbauen, und mir danach Gedanken drüber machen.

Aber es Funktionierte nicht so wie ich wollte, er ging nicht so rein wie er sollte, und als ich es dann doch Irgenwie schaffte, zog es das Gestell, beim Schließen des Schiebedachs, wieder Auseinder :mad:

Also lies ich ihn erstmal draußen, was mich richtig störte.

Nach eine anfrage beim Freundlichen meines Vertrauens, kam schnell heraus, das dieser noch in meiner Farbe, Creme, Lieferbar war.

Die Kosten betrugen zwar 225€ netto, aber was muss das muss :p

Als ich diesen dann bekam, wurde er gleich Eingebaut, und siehe da, es ging ganz Leicht.

Auch das Schiebedach läuft jetzt viel Leichter.

Da war die Freude natürlich sehr Groß.

 

Als nächstes kümmerte ich mich um die Mittelarmlehne am Vordersitz. die nach den Jahren doch sehr Mitgenommen aussah.

Ich besorgte mir vorher etwas Flüssigleder und die passende Farbe dazu. Ich dachte mir, versauen kann man de eh nichts mehr, ich Versuchs einfach mal.

Dafür das es das erstemal war, das ich sowas machte, war das Ergebnis aber sehr zufriedenstellend.

Die leichten Risse konnte ich sauber mit dem Flüssigleder schließen.

Die Farbe ist jetzt wohl einen Tick heller, aber ich denke mal das sie noch im Laufe der Zeit noch etwas Nachdunkelt.

Am Ende war es wieder ein voller Erfolg.

 

Als nächstes stehen dann erstmal ein Motor- und Getriebe Ölwechsel an, dann freu ich mich auf den Urlaub im Juni.


31.03.2013 14:00    |    Kollegola    |    Kommentare (6)    |   Stichworte: , , , ,

Horrido Mitsmarter.

Da ich letzte Woche ernsthaft davon Überzeugt war, das zu Ostern einigermassen Frühlingswetter zu erwarten ist:eek::eek::eek:, hatte ich den kleinen Schon mal auf Sommer umgerüstet.

Da wir noch die C-Klasse mit Winterbereifung haben, konnte ich auch das risiko eingehen.

 

Also hab ich die dicken Socken aus dem Keller geholt, worauf ich mich schon den ganzen Winter freue:D

Da ja einige an Anfang die grauen Bremstrommeln kritisiert haben, so wollte ich dies auch gleich ändern.

Also habe ich mich mit Schleifpapier, drahtbürste und einem Schwarzen Bremssattel spray bewaffnet, und machte mich ans Werk.

Das Ergebnis kommt sehr gut raus, jetzt macht der Kleine richtig was her.

Die darauf folgende Probefahrt hatte dann richtig Spass gemacht. Wahnsinn der Unterschied zu dem Winterreifen.

 

So nun erwarte ich voller Sehnsucht den Frühling :(:(:(:(

Mal schauen, vielleicht versteckt er sich unter der Schneedecke.

 

Allzeit gute Fahrt

Grüßle

Claus


31.03.2013 12:48    |    Kollegola    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: , , ,

Seid Gegrüßt Sternenfreunde.

Nun ist es soweit, die Operation Heckscheibenrahmen ist abgeschlossen.

Es hat sich doch noch etwas länger gezogen, da das Wetter einen die Lust am Schrauben geraubt hat:(

Da aber ab 1. April der Dicke wieder raus darf, habe ich mich dann doch noch durchgerungen, die Operation zu Beenden.

 

Vor einigen Wochen habe ich den Rahmen fertig Lackiert. Das Ergebnis war sehr gut, für das das ich ihn selbst mit einer Spraydose Lackiert habe.

Nun hatte er auch Zeit gut auszuhärten.

Inzwischen habe ich auch das Heckrollo repariert, wo die Seele gebrochen war.

Dazu noch alle Gestänge vom Gurtbringer und Scheibenheber geschmiert.

Die Wurzelholz Schaltkulisse habe ich auch noch abgeschliffen und mit Klarlack neu Lackiert, da sie einige Kratzer und Risse hatte. Die Risse habe ich nicht ganz herrausbekommen, aber sind kaum noch zu sehen.

 

Da der alte Dichtgummi und die Zierleisten noch in Ordnung waren, habe ich sie auch wieder Eingebaut.

Erstmal alles gereinigt und von der alten Dichtmasse befreit, die ja die Ursache für die Undichtigkeit war.

Dann habe ich erstmal die Heckscheibe vorbereitet, indem ich erst den Dichtgummi auf die Scheibe aufzog, und danach die Zierleisten reinfummelte. Ist ne wahnsinns Geduldsarbeit, worauf man auch noch zusätzlich darauf achten muss, das die Scheibe nicht Kaputt geht.

 

Als dann soweit alles vorbereitet war, ging es zur Sache.

Den Heckscheibenrahmen habe ich erst mit Sikaflex Dichtmasse eingeschmiert, dann haben wir die Scheibe Eingesetzt.

Das ging unerwartet Reibungslos von der Hand, als die Scheibe sauber zentriert war, habe ich sie dann Eingezogen. Nach 10 minuten war sie dann drin, das war mal ein Erfolgserlebnis:p:p:p:p.

Am Schluss habe ich noch Dichtungsmasse zwischen Gummi und Scheibe gespritzt, sodass auch alles nach Vorgabe gemacht ist.

am nächsten Tag habe ich dann alle Überreste entfernt und alles nochmals gereinigt, danach noch mal alles auf guten Sitz überprüft.

 

So nachdem die Scheibe drin war, kam die Hutablage mit dem Heckrollo dran. Alles eingepasst und angeschlossen. Dazu noch die Seele vom Heckrollo geschmiert, und nun kam der Spannende Moment.

Zündung an und den Schalter betätigt uuuund jawoooohl, Heckrollo funktioniert wieder wie neu:D:D.

Wie einem doch schon solche Kleinigkeiten freuen können, gut das Ostern ist :p:p:p

 

Da an der Hinteren Stoßstange eine Chromblende schon durchgerostet war, habe ich die auch schon mal demontiert, und die alten Chromblenden schon Entfernt.

Neue liegen schon bereit, nur muss ich noch die Schrauben besorgen, da die alten fast alle abgerissen sind:( aber das sollte das kleinste Problem darstellen.

Jetzt heisst es nur noch Sitze Einbauen, Konservieren und auf Schönes Wetter hoffen.

 

Im Ganzen bin ich jetzt Tierisch Froh das alles so gut geklappt hat, jetzt ist die Freude an dem SEC noch größer.

 

Es Grüßt euch Claus


05.01.2013 11:11    |    Kollegola    |    Kommentare (23)    |   Stichworte: , , ,

Vorwort

 

Aufruhr im Süden Deutschlands. Meine Kumpels verstehen die Welt nicht mehr, als ich mit dem Smart Fortwo vorfuhr, oder besser gesagt hüpfte.

"Was du und ein Smart:eek: das geht gar nicht!!!!"

"Sonst konnten deine Kisten nicht gross genug sein,und jetzt......... ein 3 Zylinder auch noch":eek:

Was soll ich sagen, eigentlich haben sie ja Recht, aber mit dem Argument "wollte meine Frau so" legte sich etwas die Aufregung.

"Aber du wirst damit doch nicht viel herumfahren oder?"

"Nun ja, das sehe ich nicht so, ich könnte mir sogar Vorstellen mit dem kleinen Stinker in den Norden zu fahren, zu meinen Schwieger Eltern"

Schnell war wieder für Aufregung gesorgt.

"Nie und nimmer fährst du mit der Schüssel knappe 800km, und davon fast 700km Autobahn. Du musst Verrückt sein"

Nun ja vielleicht bin ich es auch, aber nur so bekommt man Hausverbot in der Irrenanstalt:D:D.

 

Da dies nun auch im Raum stand, sagte ich mir, das ziehe ich einmal durch. Ihr wisst ja, das Ego muss man auch mal zufriedenstellen.

Da an Ostern so oder so ein Urlaub im Norden geplant war, dachte ich, das wäre die Gelegneheit. Das ziehen wir durch.

Aber wie heisst es so Schön, erstens kommt es anders und zweitens als man Denkt.

So auch in diesem Fall.

Schuld dran war das herrliche Wetter an Heiligabend, bei knappe 15 Grad fuhren wir das erste mal Offen mit dem Kleinen.

Da unsere Tochter am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag sowieso nicht Zuhause ist, könnten wir doch einen Überraschungsangriff auf die Schwiegertiger Starten.

Nach kurzem Überlegen war es auch Entschlossen.

Am ersten Weihnachtsfeiertag, morgens um 5 Uhr, starteten wir die Nord Offensive:)

Die Offensive war dann auch ein voller Erfolg.

Schwiegertigers freuten sich, der kleine war dann richtig Eingefahren, und ich hatte nun die Grundlage für meinen Persönlichen Smart-Test, den ich euch nicht Vorenthalten möchte.

 

Smart Vorstellung

 

Es handelt sich um einen Smart Fortwo Cabrio 1.0 Brabus (A451)

Ich habe ihn Ende November 2012 als Neufahrzeug abgeholt (siehe Neuwagengeruch).

Km Stand nach 4 Wochen 3041 KM :D

Aussenfarbe: 

Hellblau metallic-Tridion Schwarz

Innen:

Scribble black

Austattung:

  • Head-/Thorax Sidebags
  • Brabus Monoblock VII Schwarz  175/50R16  225/35R17
  • Handschuhfach abschließbar
  • Tempomat/Temposet
  • Bordcomputer
  • Servolenkung, elektrisch
  • Sitzheizung
  • Audio-Paket
  • Audio System Basic
  • Soundsystem
  • Bloototh-Freisprecheinrichtung
  • LED-Tagfahrlicht
  • Armauflage
  • Windschott Cabrio
  • Komfort-/Licht-Paket
  • Regen-/Lichtsensor
  • Außenspiegel elektrisch einstell-und beheizbar
  • Regensensor
  • bodypanels Plus-Paket
  • Klimaanlage mit Automatischer Temperaturregelung
  • Gepäckraumabdeckung Rollo inkl. Netztasche
  • 3-Speichen-Ledersportlenkrad mit Lenkradschaltung
  • Brabus Sport-Paket
  • softtouch - automatisches Schaltprogramm
  • Zusatzinstrumente (Cockpituhr und drehzahlmesser)
  • ESP
  • Elektrische Fensterheber

 

Nachrüstungen ( da man ja immer was vergißt)

  • Winterreifen auf Originale Smart Alufelgen
  • Gummiablage im Kofferraum
  • Gummiablagen in den Staufächer neben dem Lenkrad und im Handschuhfach
  • Gummi Fußmatten für den Winter
  • Einstiegleisten
  • Getränkehalter
  • 2 x Smart-Cap als Kopfschutz;)

 

Smart-Test

 

Karroserie:

Der Smart ist als Kleinstwagen also als Cityflitzer Entwickelt worden.

Da man hier die Außenmasse klein halten wollte, ist der Platz im Inneren eben etwas kleiner.

Die Vorteile liegen auf der Hand, Parkplatzsuche ist hier kaum ein Problem mehr.

Er ist sehr leicht, sodass auch ein kleiner Motor ausreicht, den kleinen Zügig voranzutreiben.

Der Nachteil ist daher an den Platzverhältnisse im Innenraum Spürbar.

Das Raumgefühl im Smart ist aber nicht beengt, man hat Trotzdem genügend Freiraum, auch bei einer Körbergrösse von 1,90 m hat man genug Platz.

Der Kofferraum hat genügend Platz für einen Normalen Einkauf. Beim Cabrio kann man 3 Getränkekisten nebeneinander stellen, und noch etwas draufpacken.

Allerdings, wenn man die Gepäckraumabtrennung hat, muss diese Abmontiert werden, wenn man die Kisten längs hineinstellt.

Das ist aber schnell getan, mit einem Hangriff ist die Abdeckung abmontiert.

Quer passen dann 2 Kisten nebeneinander.

Für eine längere Reise passen 2 grosse Koffer gut rein. Für 2 Personen reicht es aus. es sei denn man möchte den ganzen Kleiderschrank mit nehmen, dann wirds schnell mal Eng:p

Wer alleine einen Großeinkauf vornehmen möchte, der kann einiges vor dem Beifahrerzitz deponieren, oder auch diesen Umklappen. Dann ist auch Platz für grössere Gegenstände.

Allerdings ist das Umklappen des Beifahrersitzes etwas Umständlich.

Wenn man die Gepäckraumabdeckung hat, sind vorne 2 Netze angebracht, die sehr Praktisch für Kleinigkeiten sind.

Ich würde diese auf jeden Fall Empfehlen. 

Auf dem beifahrersitz ist noch etwas mehr Platz, da man ihn weiter nach hinten fahren kann. dort kann ich sogar die Beine voll Ausstrecken.

Dies würde ich mir am Fahrersitz auch wünschen, dazu noch eine, in der Länge, Verstellbare Lenksäule, dann wäre das Platzangebot auf dem Fahrersitz noch Grosszügiger.

 

Sitze:

Kommen wir zu den Sitzen selbst.

Ich habe mich bewusst für die Stoffsitze Entschieden, da der Wagen doch eher zur Kurzstrecke benutzt wird, also in meinem Fall oft nur 1-3 km am Stück.

Da sind die Ledersitze im Winter sehr Kalt, und im Sommer wieder Heiss. Und im Winter wegen 1 km immer die Sitzheizung einschalten, tut der Batterie auch nicht gerade gut.

Die Sitze sind Straff und haben einen guten Seitenhalt.

Sie sind aber trotzdem sehr bequem, sich schlucken doch noch etwas der Stösse vom Fahrwerk.

Wir sind über 8 Stunden am Stück drin gesessen, und hatte keinerlei Kreuzschmerzen.

Auch musste man wegen der Sitze nicht unbedingt mal Pause machen, das war dann wohl eher wegen der Blase:cool:

Die hier verbaute Sitzheizung ist sehr gut, auf der 2. Stufe heizt sie Schnell ein, aber wird spätestens nach 5 Minuten zu Warm, sodass man sie auf die 1. Stufe zurrückschalten muss.

Die ertse Stufe ist aber sehr angenehm, und nicht Störend.

Die Heizung selbst schaltet aber nicht Autoamtisch zurrück oder aus, wie bei anderen Fahrzeugen gewohnt.

Wenn man bei 5 grad Aussentemperatur Offen fährt, ist die 2 Stufe wieder sehr erfreuend ;)

Die Mittelarmlehne wirkt auf den ersten Blick etwas Mikrig, aber erfüllt ihren Zweck bestens.

Da der Beifahrer etwas weiter hinten sitzt, können beide ungestört den Arm auflegen, hier halt hintereinander.

Für mich ist sie ein muss, man sitzt doch gleich nochmal enspannter.

 

Fahrwerk/Fahrverhalten:

So nun gehts ans Eingemachte.

Da der Smart einen sehr kurzen Radstand hat, und dazu noch sehr Leicht ist, kann man sich Vorstellen wie der Federungskomfort hier ist.

Das Grosshirn wird hier unverzüglich und fast ungefiltert über den Fahrbahnzustand Informiert.

Das Brabus Fahrwerk ist da dann vielleicht noch etwas Intensiver.

Ist die Fahrbahnbeschaffenheit Eben und ohne Löcher, fährt er aber sauber in der Spur und man kann auch mit ihm Enstpannt dem Ziel näher kommen.

Spurrillen und Längsrillen stören unbedeutend. Durch die Schmale spur springt er nicht immer hin und her, wie bei grösseren Fahrzeugen.

Man entscheidet einfach in welcher Rille man Fahren möchte und er läuft wie auf Schienen, oder zumindest auf einer;)

Bei Querrillen und schechten Beton Autobahnen hat man ebenso das Gefühl, man fährt auf Schienen, eben halt auf den Schwellen:(

Auf längerer Strecke fragt man sich dann zunehmend, wofür bezahle ich Steuern für den Strassenbau:mad:

Der Vorteil, man hat einen kostenlosen Massagesitz, S-Klasse Fahrer zahlen da einen hohen Mehrpreis.

Der Smart ist ausserdem sehr Windempfindlich, durch die hohe Silouette kann der Wind eben gut anpacken.

Durch breitere Reifen kann man ein bisschen Entgegenwirken.

Sollte es zu Extrem werden, einfach beide Fenster öffnen, und schon ist es besser:D

Hört sich Komisch an, ist aber Tatsächlich so.

Kommen wir zum Kurvenverhalten, das ist seine Stärke.

Je enger die Kurven um so mehr macht er Spass, es stellt sich schnell ein Kart Feeling ein.

In Verbindung mit der Motorleistung des Brabus und der Lenkradschaltung, kann man da jede menge Spass haben, was dann schnell über das harte Fahrwerk hinwegsehen lässt.

Der Wendekreis ist hier auch sehr gut, auf breiteren Strassen kann man Wenden ohne zurrücksetzen zu müssen.

 

Motor/Getriebe:

Der Brabus Motor hat, dank seinen 102PS, einen sehr guten Durchzug.

Man kann ihn durchaus Untertourig fahren, er zieht auch bei 1500 Umdrehungen sauber herraus, ohne das man gleich zurrückschalten muss.

Wenn man aber unter 2000 Touren fährt, und gibt etwas Gas, fängt er leicht an zu Dröhnen.

Wenn es einmal richtig zur Sache geht, so kann man das ganze Drehzahlband sehr gut nutzen.

Das von mir befürchtete Turboloch , spürt man hier nicht.

Das Getriebe schaltet hier verhältnismässig Flott, die langen Schaltpausen vom Ursmart haben sie etwas verringert.

Auch habe ich das Gefühl, wenn mann Vollgas gibt, und Manuell Schaltet, drückt er die Gänge etwas schneller rein. Ob dies nur beim Brabus ist, oder bei allen Smart, konnte ich noch nicht herrausfinden.

Wenn man nur Halbgas fährt schaltet er auch zielmlich Sanft, man kann es gut mit dem Gasfuß Kontrollieren.

Ich glaube nicht das eine Manuelle Schaltung viel Sanfter zu fahren ist.

Kommt natürlich auch hier auf den Bediener an.

Durch die Kurze Übersetzung, in Verbindung mit der Leistung, fehlt hier ein 6.Gang.

Bei 100 km/H dreht der Motor schon 3500 touren, was sich negativ am Verbrauch äussert.

Ich denke das hier bei allen Smart der 6.Gang durchaus etwas bringen könnte.

Bei der Autobahnfahrt war es deutlich zu sehen. Am anfang fuhr ich 120KM/H, dann steig er auf gute 7 liter Verbrauch an.

Bei 110KM/H Pendelte er sich bei 6 Liter ein.

Dazu noch der Schlechtere Windwiederstand, aufgrund der Höhe, ist er eben kein Sparwunder.

Da sind die neueren kleinwagen, mit kleiner Schnauze und höherer Übersetzung im Vorteil.

Ansonsten Harmoniert der Motor sehr gut mit dem Getriebe.

 

Verarbeitung/Qualität:

Die Qualitätsanmutung bei dem Kleinen Flitzer finde ich sehr Gelungen.

Das mit Stoff überzogene Armaturenbrett wirkt gleich etwas Edler wie wenn es aus Kunstoff wäre.

Die Silber Lackierten Anbauteile verstärken diesen Eindruck.

Das kleine Lenkrad liegt sehr gut in der Hand, und fühlt sich auch Hochwertig an, dank des Leders.

Es sind auch einige Kustoffteile verbaut, aber da einige Lackiert sind, hat man nicht gleich den billigen Eindruck.

Es gibt einige Ablagen die sehr gut Nutzbar sind.

Ich hab gleich das Handschufach mitbestellt, so sind mal einige Sachen aus der Sichtweite.

Die Schublade unter dem Radio finde ich sehr gelungen und Nützlich, das war mitunter ein Grund das ich mich für das Kleine Radio Entschied.

Da unser Smart ja noch neu ist, klappert auch noch nichts.

Ich hoffe der Zustand hält lange an.

Der Bodenteppich ist etwas Schmutzanfällig, und der Schmutz setzt sich hier gleich fest.

Daher habe ich die Kofferraumwanne geordert, so bleibt der Teppich schön Sauber und die Wanne kann man im Ernstfall auch nass herrauswischen.

Die Spaltmasse an der Karrosserie passen alle, auch hier passt die Verarbeitung.

Das Heckfenster am Cabrio ist jetzt aus Glas, so hat sich das Verkratzen auch erledigt.

Alles in Allem finde ich, das die Qualitätsanmutung sehr gut ist, trotz des verbauten Kunstoffes.

 

Audiosysteme:

Das von mir georderte Soundsystem erledigt seinen Job sehr gut, auch wenn man die Mucke mal aufdreht, scheppert nichts.

Da die Lautsprecher aber alle vor einem sind, fehlt hier etwas der Surround Effekt.

Ich hab mich für das kleine Radio entschieden, erstens wegen der Schublade darunter, und da ich ein Transportables Navi habe, wegen mehrere Fahrzeuge.

Da hole ich mir lieber ein besseres Navi, und kann es überall nutzen.

Perfekt ist auch der USB Anschluss im Handschuhfach. Die Zeiten mit den Nervigen CDs haben sich somit auch Erledigt.

Das Bluetooth-Freisprechanlage hat sich auf jeden Fall gelohnt, sie erkennt soffort mein Telefon, wenn ich die Zündung einschalte.Bis zu 8 Telefone kann man Speichern.

Über das Drehrad vor dem Schalthebel kann ich die verschiedenen Funktionen anwählen, sowie Telfonbuch und Anruflisten. Sogar SMS kann man damit lesen, und gespeicherte SMS versenden, ohne das man dafür das Telefon in die Hand nehmen muss.

Das Dislplay ist hier in dem Zusatzinstrument mit der Uhr.

Das Display ist etwas klein, aber Trotzdem gut Lesbar. Wenn nicht bräuchte man vielleicht doch eine Brille:p

Die Sprachqualität ist sehr gut, die Angerufenen beschwerten sich bisher nicht.

Die Empfindlichkeit des Micros kann man Einstellen.

Bei Benutzung schaltet das Radio auf Stumm, und das Gespräch wird über die Lautsprecher übertragen.

 

Bedienung/Übersichtlichkeit:

Die Bedienung ist hier Übersichtlich und Einfach. Man muss nicht jedesmal Überlegen wie funktioniert was.

Die Radio bedienung ist auch Einfach, aber die Rechten tasten erreicht men nur wenn man sich etwas Streckt.

Das Kombiinstrument ist gut Ablesbar und blendet auch nicht.

Der Bordcomputer Informiert klar über den Zustand.

Leider gibt es hier keine Temperaturanzeige für Kühlmittel, diese Info wäre mir jetzt sehr Wichtig.

An die Bedienung des Tempomates muss man sich erst gewöhnen, aber dann geht es auch hier wie von alleine.

Der Licht und Regensensor erleichtert einiges an der Bedienung, möchte ich Persönlich nicht missen.

Die Übersichtlichkeit ist, durch die erhöhte Sitzposition, nach Vorne und der Seite gut.

Dadurch ist auch das Einsteigen angenehm.

Nach hinten ist sie am Cabrio sehr eingeschränkt. Das kleine Heckfenster reicht für den Innenspiegel aus.

An der C-Säule beim Schulterblick sieht man so gut wie gar nichts, hier muss man sich etwas mehr über die Aussenspiegel Orientieren.

Wenn das Verdeck ganz Unten ist, sehen kleinere Personen nach hinten nicht mehr viel.

Bei mir geht es, ich sehe noch drüber weg.

Dafür ist der Innenspiegel mir voll im Sichtfeld, in Rechtkurven muss ich den Kopf neigen um drunter weg zusehen.

Auch an der Ampel kann er störend sein. Die Frage stellt sich hier, ob dieser beim Cabrio überhaupt Nötig ist,solange 2 Aussenspiegel vorhanden sind.

Die Kontrollpunkte sind etwas umständlich zu Erreichen.

Der Ölmesstab ist hinten unter der Kofferraumbodenplatte zu erreichen. Dazu muss man den Kofferraum vorher ausräumen.

Die Wartungsklappe vorne ist etwas umständlich zu Öffnen, man brauch etwas Fingerspitzen Gefühl.

Beim zusammenbauen muss man unbedingt auf richtigen Sitz achten.

 

Cabrio:

Offen Fahren macht hier richtig Spass.

Man hat 3 Möglichkeiten, die erste Stufe das Faltdach öffnen, das kann man wie ein Schiebedach in jeder Stellung belassen.

Das Verdeck ganz nach unten Fahren, so ist nach hinten auch Offen, und ich meine es zieht so weniger herrein wie wenn nur das Faltdach offen ist.

Auch kann man in dieser Stellung gut bei 5 grad Aussentemperatur fahren. Die Heizung hat hier genug Leistung, das man nicht friert.

Am Ende kann man noch die 2 Dachholme leicht wegbauen, und man hat ein vollwertiges Cabrio.

 

Mein Fazit:

Der Smart ist für mich ein reiner 2. oder 3. Wagen.

Für manche durchaus auch als Hauptfahrzeug tauglich. Man muss wissen für welchen Zweck man ein Fahrzeug braucht.

Er macht sehr viel Spass und besticht durch seine Wendigkeit und Spritzigkeit.

Für 2 Personen ist genügend Platz um sich Wohlzufühlen.

Er hat auch seine Nachteile, aber welches Auto hat dies nicht.

Ich denke der grösste Nachteil ist hier der Benzin Verbrauch, damit ich aber gut Leben kann, und das er mit dem Fahrspass wieder Wett macht.

Es ist ein Auto das man mag oder nicht mag, diese Entscheidung muss jeder für sich selber Treffen.

Ich hab sie für den Kleinen getroffen, oder Treffen müssen:D:D, was ich bisher nicht bereue.

Ich finde im Gegensatz zum Ursmart ist dieser hier Erwachsen geworden.

Fahrvehalten ist um Welten besser, und ma kann mit ihm durchaus auch längere Strecken bewältigen.

Trotzdem Freue ich mich auch wieder, wenn ich ab April mit meinem SEC wieder durchs Ländle Cruisen kann.

 

 

Soweit mal meine Erfahrungen nach 4 Wochen Smart, mal sehen wie es sich nach 1 Jahr anfühlt.

Ich hoffe ich konnte das soweit gut Übermitteln, und der Test Gefällt euch.

Vielen Dank fürs Geduldige Lesen.

 

Noch eine kleine Bitte:

Es ist mir durchaus klar, das der Smart nicht jedermanns Sache ist.

Viele hegen auch eine sehr grosse Abneigung gegen das "Ding".

Jeder hat auch ein Recht auf seine eigene Meinung, aber unqualifizierte Antworten sind hier fehl am Platz.

Man kann auch Vernünftig Diskutieren.

Ich wollte diesen Erfahrungsbericht für die User Schreiben, die sich dafür Interresieren, damit man sich auch einen kleinen Eindruck über dieses Fahrzeug verschaffen kann.

Vielen Dank das ihr das auch Respektiert.

 

Grüssle

Claus


31.12.2012 18:09    |    Kollegola    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: , , ,

Nachdem ich das Interieur des SEC fast Vollständig ausgebaut habe, war die Heckscheibe an der Reihe.

Vorsichtig Trennte ich zuerst die Chromblende aus dem Dichtungsgummi, um dann die Heckscheibe ohne Schaden auszubauen.

Diese ist noch sehr gut in Schuss, noch keine Milchige Ränder oder Kratzer. Auch die Heizung funktioniert noch komplett.

So werde ich die alte Scheibe auch wieder Einbauen.

Nachdem die Scheibe ausgebaut war, sah man das ganze Ausmaß des Schadens.

Der erste Eindruck war nicht mal so Schlimm wie erwartet.

 

Hier dachte ich erst mal drüber nach, ob es überhaupt Nötig ist, den ganzen Rahmen herauszutrennen.

Aber nach einiger Unterstützung vom Forum, und reichlicher Überlegung, Entschied ich mich für die Vollsanierung.

Erstens lag der neue Rahmen ja schon da, und zweitens soll es ja für die nächsten 20 Jahre halten.

Also bewaffnete ich mich mit der kleinen Flex und Trennte erst mal den alten Rahmen heraus.

Das was dazwischen dann zum Vorschein kam, bestätigte die Meinung der mit-User.

Der Rost hat sich schon richtig zwischen den Blechen hineingefressen.

 

Hier angekommen, hieß es erst mal Entrosten.

Dazu verschliss ich mehrere Drahtbürsten-einsätze für die Bohrmaschine.

Ich Bürstete bis auch der letzte Rost in den Poren weg waren. Danach hab ich Rostumwandler drauf gesprüht, ein paar Tage Trocknen lassen, und noch mal abgeschliffen.

Ich möchte sicher sein, das kein Rost mehr übrig bleibt.

Diese Aktion dauerte eben mehrere Tage, aber ich denke hier lohnt sich etwas Geduld.

Danach hab ich alles erstmal Gründlich Grundiert.

 

So nun kam die Knifflige Arbeit, den neuen Rahmen einpassen und verschweissen.

Den Rahmen hab ich vorher schon abgeschliffen und mehrmals Grundiert, und dann nschon die Löcher zum Verschweißen gebohrt.

Da nach Weihnachten so schönes Wetter war, konnten wir die Arbeit sogar unterm freien Himmel erledigen. Das hatte den Vorteil das man alles besser sehen konnte:D

Zuerst mussten wir noch 2 Stellen vom inneren Rahmen heraustrennen und neue Bleche Einsetzen, was relativ Einfach und Schnell vonstatten ging.

Zugleich haben wir den neuen Rahmen eingepasst, das war die schwierigste Arbeit, da man hier mit viel Gefühl ran gehen musste.

Ich wollte es so Einpassen, das man am Ende nur sehr wenig Spachteln muss.

Nachdem dies erledigt war, wurde es fixiert und dann ging die Bruzlerei los:)

Nach einer knappen Stunde, 1 Kebap und 1 Bier später, war es erledigt.

Der Heckscheibenrahmen war wieder Eingesetzt und ich war Überglücklich das diese Operation nun erledigt war.

Jetzt hab ich ihn wieder komplett Grundiert das es mal schön Trocknen kann.

 

In den nächsten Tagen/Wochen, je nach Zeit, werde ich die Feinarbeiten erledigen.

Spachteln, Grundieren,Abdichten und Lackieren.

Die ist nur noch eine Formsache.

Die Heckscheibe werde ich dann wohl vom Fachmann einsetzen lassen.

Leider hab ich dazwischen öfters vergessen Bilder zu machen, aber ich denke die vorhandenen Dokumentieren das auch schon ganz gut.

 

Über das Endergebnis Berichte ich natürlich auch noch.

Es Grüsst euch

Claus

Der bald ein Rostfreien SEC besitzt:D:D:D:D


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