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Zu viel Öl im Golf und der Motor springt nicht mehr an

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 26. Juli 2012 um 9:01

Hallo,

nachdem ich meinen Golf 4 BJ 1998 1,4 16 V Benzin eine Freundin geliehen habe ging bei ihr das Motoröllämbchen an. Sie füllte dann 5 Liter nach. Sie ist ca 40 KM weiter gefahren und der Wagen ist vor meine Haustür stehengeblieben nachdem er aus dem Auspuff gequalmt hat. Jetzt habe ich das Öl abgelassen aber der Wagen geht immer noch nicht an. Was kann ich denn noch probieren?

Beste Antwort im Thema
am 26. Juli 2012 um 22:10

Gott sei dank hat deine Freundin im Kofferraum nicht das hier vorgefunden.

45 weitere Antworten
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45 Antworten
am 26. Juli 2012 um 17:49

Zitat:

Original geschrieben von WOB

Zitat:

Original geschrieben von panzer68

 

Der Motor dürfte durch den hohen Druck hin sein.

Welchen hohen Druck, erklär mal.

Das Luftvolumen Über dem Oel in der Oelwanne wird verringert ( zu viel Oel drinne), sodas der Dampfdruck im Kurbelgehäuse nun weniger Volumen hat sich auszudehnen, und daher sich der Druck erhöht, und das geht auf das Oel und erhöht den Oeldruck.

Aber das noch größere Problem ist wohl der Ölschaum.

Zitat:

Original geschrieben von WOB

 

Warum ist überhaupt die Öldruchkontrolle angegangen? Hatte der Motor so wenig Öl drin, als du ihn abgegeben hast. Wenn nicht scheint ja sowieso ein ernsteres Problem vorgelegen zu haben.

Weil es ein 1.4er ist und die saufen nun mal Öl. Das müsste sich doch mittlerweile rumgesprochen haben.

Zitat:

Original geschrieben von panzer68

 

Das Luftvolumen Über dem Oel in der Oelwanne wird verringert ( zu viel Oel drinne), sodas der Dampfdruck im Kurbelgehäuse nun weniger Volumen hat sich auszudehnen, und daher sich der Druck erhöht, und das geht auf das Oel und erhöht den Oeldruck.

Sorry, das ist Unsinn!

Die ganze Spekulation hier kann man sich eigentlich sparen...

Entweder du öffnest selber sämliche relevanten Bauteile, sprich Ansaugtrakt, Brennraum (Zündkerzen), Zahnriemenkontrolle (eventuell übergesprungen durch zu viel Widerstand wegen Öl im Brennraum o.Ä.), etc, pp...

oder

du bringst ihn in eine Werkstatt mit der Bitte, das ganze möglichst kostengünstig zu übernehmen. Also erstmal "nur gucken, nix reparieren". Am besten schriftlich geben lassen, sonst fangen die an zu reparieren und du bezahlst dich dumm und dämlich...

am 26. Juli 2012 um 22:10

Gott sei dank hat deine Freundin im Kofferraum nicht das hier vorgefunden.

Zitat:

Original geschrieben von vip hans

Gott sei dank hat deine Freundin im Kofferraum nicht das hier vorgefunden.

:D

Sie hat bestimmt solange nachgefüllt, bis er "Rand" voll war :p:p:p

Der Hans, er kanns noch :D:D

Made my day! :D

Themenstarteram 27. Juli 2012 um 6:33

Danke für eure Antworten.

Ich werde versuchen auf all eure Fragen einzugehen.

Ich habe das Öl abgelassen und neues mit Messstab nachgefüllt. Der Motor orgelt.

Ich kann mir zurzeit keine Werkstatt leisten únd deswegen versuche ich alles selber zu machen. Ich habe in unsere Garage alles was ein Hobbybastler benötigt :).

@WOB

Ich werde am Wochenende die Zündkerzen rausnehmen sauber machen und Orgeln lassen. Vielleicht bringt es was. Ich werde schritt für Schritt mich an den Motor ranwagen. Klar dass ich ihn sofort zur Werkstatt gebracht hätte wenn ich die nötigen Mittel hätte.

am 27. Juli 2012 um 8:10

Fest steht jedenfalls, dass der Motor über die Kurbelgehäuseentlüftung Öl angesaugt und mitverbrannt hat, was den weißen Qualm erklärt. Das ist nicht gut, aber auch nicht so dramatisch. Zumindest entsteht dadurch kein Motorenschaden.

Was aber passiert, ist, dass der Motor gnadenlos absäuft. Dazu kommt noch, dass Öl nicht sonderlich gut brennt, sondern eher unsauber nachverbrannt wird (daher der weiße Qualm halt).

Und wenn der Motor orgeln kann, hats wahrscheinlich auch keinen Schlag gegeben, also die Zylinder werden nicht Randvoll im Öl gestanden haben. Sonst hätte der Anlasser blockiert.

Würde der Wagen bei mir stehen, hätte ich auch zuerst das Öl auf Normalstand gebracht.

Danach einen Blick über die Kerzenöffnungen in die einzelnen Zylinder vor weiteren Anlassversuchen (wegen der Gefahr des sog. "Wasserschlags", müsste hier wohl eher "Ölschlag" heißen). In deinem Fall ist dieser Schritt aber obsolet, da er ja orgelt und deshalb von dieser Gefahr nicht mehr ausgegangen werden muss.

Nun muss das restliche Öl jedoch auch noch aus den Zylindern. Orgelst du "normal" spritzt der ständig Sprit ein, was nicht besonders gut ist.

Zieh deshalb mal die Benzinpumpensicherung oder die Einspritzdüsen ab und orgel dann 10 Sekunden durch. Danach die Kerzen raus und erneut mehrmals für jeweils 10 Sekunden durchorgeln lassen. Am Ende darf auf jeden Fall keine Plörre mehr aus den Kerzenlöchern spritzen.

Danach Kerzen reinigen und wieder einbauen. Benzinpumpe wieder unter Strom geben und mehrmals Zündung an/aus oder die Einspritzdüsen wieder anschließen. Nun sollte der Wagen wieder anspringen. Falls nicht, auslesen und den betreffenden Fehler beseitigen (z.B. halt ein versiffter Sensor).

Der Kat könnte tatsächlich Schaden genommen haben, da das Öl sicher bei der Betriebstemperatur im Kat verbrennt. Er sollte schonend Warmgefahren werden (Vollgas / hohe Drehzahlen vermeiden) und zwar solange, solange es noch hinten raus weiß qualmt. Danach kann man den Kat mal prüfen (lassen) mittels Sondenmessung der Abgaswerte.

EDIT: Und das wichtigste - verleih dein Auto keiner Frau mehr, zumindest nicht ohne vorher den Ölstand selbst zu prüfen ;-)

Themenstarteram 27. Juli 2012 um 9:12

@Jenson

Danke für die Informationen :). Ich werde am Wochenende alle deine Schritte befolgen und mich Motnags nochmals melden :)

Ja genau, so würde ich auch erstmal vorgehen. Eigentlich sollte er nicht hinüber sein, rein vom Gefühl her. Wenn er dennoch nach der ganzen reinigungsarbeit nicht kommen will würde ich als letztes den Auspuff vor dem Kat abhängen da der vielleicht jetzt zu ist.

Aber eigentlich würde ich die Kiste in die Werkstatt stellen und deiner Freundin die Rechnung bringen. Ich weiß unter Freunden macht mann sowas ja nicht aber so etwas ist einfach eine fehlbedienung des Fahrzeugs. Das wäre das gleiche wenn sie 800km im ersten Gang vollgas fährt, mann weiß auch das man das nicht macht. Meiner Meinung nach sollte mann gewisse dinge einfach wissen wenn man ein Auto "benutzt". Aber um Gottes willen niemand ist perfekt und jeder macht mal Fehler.

Viel Glück, und hoffentlich hustet er bald wieder.

seh auch so. ne privathaftpflichtversicherung zahlt ja "vielleicht'" noch wobei das es schon unter grob fahrlässig zählt. argumentation wird dann wohl auf das bordbuch hinaus laufen in dem beschrieben ist min und wo max am peilstab sind.

zudem stimme auch auch zu so gewissen sachen vorrausetzung sind um ein KFZ zu bewegen bzw. es zu warten. wenn ich davon keinen plan habe, das lasse ich es.

Themenstarteram 27. Juli 2012 um 14:23

Ich mache es davon abhängig wie betucht jemand ist. Sie kann sich die Reperatur genausowenig leisten wie ich. Es ist halt passiert :( das beste draus machen.

am 27. Juli 2012 um 16:17

Zitat:

Original geschrieben von To-mas

Ich mache es davon abhängig wie betucht jemand ist. Sie kann sich die Reperatur genausowenig leisten wie ich. Es ist halt passiert :( das beste draus machen.

Genau.

Ärmel hochkrempeln und loslegen.

am 27. Juli 2012 um 16:31

Solche Dinge wie: Ölkontrolle (mit Peilstaberklärung), Kühlwasserkontrolle, Waschwasser nachfüllen etc. sollten in der Fahrschule zur Pflichtstunde werden!

Auch sollte man wissen, wie man einen Reifen wechselt.

Leider wissen das immer weniger Leute.

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