Wasserpumpe noch rechtzeitig kaputt gegangen
Sorry, dass der Text etwas umfangreich wurde - ist halt viel passiert.
Mein OM651 benötigte im letzten Jahr 5- bis 6-mal ein Auffüllen des Kühlmittels, weil die Wasserpumpe nicht mehr ganz dicht war. Das war mir bekannt. Ich dachte ich könne damit noch mehrere Jahre fahren.
Es kam anders. Als ich heute einen Blick auf den Kühlwasserstand warf, stellte ich fest, dass der Kühlmittelverlust offensichtlich jetzt exponentiell zugenommen hat, d. h. dass innerhalb einer Woche, bzw. ca. 500 km Fahrstrecke, bereits ein erneutes Nachfüllen erforderlich war. Natürlich geht so eine Pumpe immer im richtigen Zeitpunkt kaputt, 2 Tage vor Abfahrt in den Italienurlaub. Gut getimed.
Um 11.00 Uhr heute Morgen kam ich dann auf die glorreiche Idee, heute Nachmittag die Wasserpumpe wechseln zu lassen. Also drei Mercedes-Werkstätten im Umkreis telefonisch abgeklappert. Eine Werkstatt hatte tatsächlich die Wasserpumpe auf Lager. Für 13.00 Uhr bekam ich auch einen Sondertermin, obwohl ich noch nie in dieser Werkstatt war.
Es wurde die Wasserpumpe und auf meinen Wunsch auch der Keilrippenriemen getauscht und dann mit neuer Kühlflüssigkeit aufgefüllt. Der Gesamtpreis lag bei schon leicht schmerzhaften 558 Euro.
Aber jetzt kommt’s: Während der Monteur am Arbeiten war, kam der Meister dazu und fragte mich (ich stehe immer am Fahrzeug), wo ich denn Inspektion machen lasse. Ich sagte, dass ich keine Inspektionen machen lasse, sondern dass ich vieles selber mache, aber auch gelegentlich andere Werkstätten aufsuche, wenn es sich nicht vermeiden lasse.
Der Wagen wurde dann komplett angehoben und der Meister begann, mit einem Schraubendreher und einem Brecheisen an der Hinterachse herumzuwerkeln. Er fand dann auch einen kleinen braunen Fleck mit ca. 5 mm Durchmesser und meinte, das sei das Problem. Der ist weich! Ich verstand nicht. Er sagte, wenn hier bereits Flecken zu sehen sind, dann sei die Hinterachse an dieser Stelle von innen nach außen durchgerostet. Er steckte dann noch den Schraubendreher in diesen braunen Fleck, um den Sachverhalt zu veranschaulichen und machte dann noch ein paar Bilder. Instinktiv stellte ich die entscheidende Schlüsselfrage: Was kostet das? Ca. 2500 Euro. Ich musste anmerken, dass das aber ziemlich viel sei. Für diese Summe, 5000 DM, hätte ich damals mein erstes Auto, einen VW Käfer gekauft. Der Meister bemerkte wohl meine Blässe und sagte: Das zahlt Mercedes. Mich würde das nichts kosten. Meine Stimmungslage wurde wieder besser. Er versprach, er werde sich drum kümmern und mir Bescheid geben.
Ich sagte dann, dass ich vor ca. einem Jahr beim TÜV war und dass der TÜV die Hinterachse nicht beanstandet hatte, wohl aber die Bremsleitungen. Wagen nochmal ganz hoch. Der Meister wirft jetzt einen Blick auf die Bremsleitungen und meinte, die seien auch fertig. Ich fragte sofort, was das kosten würde. Ca. 1200 Euro schlimmstenfalls. Das wäre auch für MB-Verhältnisse relativ hoch. Meine Stimmung wurde wieder schlechter. Das läge daran, dass meistens die kompletten Bremsleitungen getauscht werden müssen. Er machte dann auch noch ein paar Bilder von der hinteren Bremsleitung.
Dann fragte er mich, was das für ein Baujahr sei. Ich sagte 9/2012, soweit ich weiß. Er meinte, dann sei heute mein Glückstag. Denn bis genau 8 Jahre werden schadhafte Bremsleitungen von MB kostenlos getauscht (unabhängig davon, ob am Fahrzeug Inspektionen gemacht wurden; für durchgerostete Hinterachsen gilt in etwa das Gleiche, es gibt aber nicht die starre 8-Jahre-Regel).
Er sagte, er werde sich auch um die Bremsleitungen kümmern.
Während der Monteur dann wieder an der Wasserpumpe schraubte, kam irgendwann wieder der Meister - ich mag diesen Meister - und meinte, die Bremsleitungen seien durch, das hätte MB bereits genehmigt.
Als ich mich dann wieder dem Monteur zuwandte, meinte der noch abschließend, da hätte ich wohl richtig Glück gehabt, dass meine Wasserpumpe noch rechtzeitig kaputt gegangen sei.
Sehe ich auch so.
Beste Antwort im Thema
Sorry, dass der Text etwas umfangreich wurde - ist halt viel passiert.
Mein OM651 benötigte im letzten Jahr 5- bis 6-mal ein Auffüllen des Kühlmittels, weil die Wasserpumpe nicht mehr ganz dicht war. Das war mir bekannt. Ich dachte ich könne damit noch mehrere Jahre fahren.
Es kam anders. Als ich heute einen Blick auf den Kühlwasserstand warf, stellte ich fest, dass der Kühlmittelverlust offensichtlich jetzt exponentiell zugenommen hat, d. h. dass innerhalb einer Woche, bzw. ca. 500 km Fahrstrecke, bereits ein erneutes Nachfüllen erforderlich war. Natürlich geht so eine Pumpe immer im richtigen Zeitpunkt kaputt, 2 Tage vor Abfahrt in den Italienurlaub. Gut getimed.
Um 11.00 Uhr heute Morgen kam ich dann auf die glorreiche Idee, heute Nachmittag die Wasserpumpe wechseln zu lassen. Also drei Mercedes-Werkstätten im Umkreis telefonisch abgeklappert. Eine Werkstatt hatte tatsächlich die Wasserpumpe auf Lager. Für 13.00 Uhr bekam ich auch einen Sondertermin, obwohl ich noch nie in dieser Werkstatt war.
Es wurde die Wasserpumpe und auf meinen Wunsch auch der Keilrippenriemen getauscht und dann mit neuer Kühlflüssigkeit aufgefüllt. Der Gesamtpreis lag bei schon leicht schmerzhaften 558 Euro.
Aber jetzt kommt’s: Während der Monteur am Arbeiten war, kam der Meister dazu und fragte mich (ich stehe immer am Fahrzeug), wo ich denn Inspektion machen lasse. Ich sagte, dass ich keine Inspektionen machen lasse, sondern dass ich vieles selber mache, aber auch gelegentlich andere Werkstätten aufsuche, wenn es sich nicht vermeiden lasse.
Der Wagen wurde dann komplett angehoben und der Meister begann, mit einem Schraubendreher und einem Brecheisen an der Hinterachse herumzuwerkeln. Er fand dann auch einen kleinen braunen Fleck mit ca. 5 mm Durchmesser und meinte, das sei das Problem. Der ist weich! Ich verstand nicht. Er sagte, wenn hier bereits Flecken zu sehen sind, dann sei die Hinterachse an dieser Stelle von innen nach außen durchgerostet. Er steckte dann noch den Schraubendreher in diesen braunen Fleck, um den Sachverhalt zu veranschaulichen und machte dann noch ein paar Bilder. Instinktiv stellte ich die entscheidende Schlüsselfrage: Was kostet das? Ca. 2500 Euro. Ich musste anmerken, dass das aber ziemlich viel sei. Für diese Summe, 5000 DM, hätte ich damals mein erstes Auto, einen VW Käfer gekauft. Der Meister bemerkte wohl meine Blässe und sagte: Das zahlt Mercedes. Mich würde das nichts kosten. Meine Stimmungslage wurde wieder besser. Er versprach, er werde sich drum kümmern und mir Bescheid geben.
Ich sagte dann, dass ich vor ca. einem Jahr beim TÜV war und dass der TÜV die Hinterachse nicht beanstandet hatte, wohl aber die Bremsleitungen. Wagen nochmal ganz hoch. Der Meister wirft jetzt einen Blick auf die Bremsleitungen und meinte, die seien auch fertig. Ich fragte sofort, was das kosten würde. Ca. 1200 Euro schlimmstenfalls. Das wäre auch für MB-Verhältnisse relativ hoch. Meine Stimmung wurde wieder schlechter. Das läge daran, dass meistens die kompletten Bremsleitungen getauscht werden müssen. Er machte dann auch noch ein paar Bilder von der hinteren Bremsleitung.
Dann fragte er mich, was das für ein Baujahr sei. Ich sagte 9/2012, soweit ich weiß. Er meinte, dann sei heute mein Glückstag. Denn bis genau 8 Jahre werden schadhafte Bremsleitungen von MB kostenlos getauscht (unabhängig davon, ob am Fahrzeug Inspektionen gemacht wurden; für durchgerostete Hinterachsen gilt in etwa das Gleiche, es gibt aber nicht die starre 8-Jahre-Regel).
Er sagte, er werde sich auch um die Bremsleitungen kümmern.
Während der Monteur dann wieder an der Wasserpumpe schraubte, kam irgendwann wieder der Meister - ich mag diesen Meister - und meinte, die Bremsleitungen seien durch, das hätte MB bereits genehmigt.
Als ich mich dann wieder dem Monteur zuwandte, meinte der noch abschließend, da hätte ich wohl richtig Glück gehabt, dass meine Wasserpumpe noch rechtzeitig kaputt gegangen sei.
Sehe ich auch so.
46 Antworten
Zitat:
@Sudoku2013 schrieb am 11. Juli 2020 um 15:46:39 Uhr:
Die FIN steht im Feld "E" der Zulassungsbescheinigung, Teil 1.
An elfter Stelle steht bei mir der Buchstabe "A".
Jetzt müsste man nur noch wissen, für welches Herstellerland der Buchstabe "A" steht.
"A" steht für Sindelfingen.
Zitat:
@Sudoku2013 schrieb am 10. Juli 2020 um 18:03:47 Uhr:
Er meinte, dann sei heute mein Glückstag. Denn bis genau 8 Jahre werden schadhafte Bremsleitungen von MB kostenlos getauscht (unabhängig davon, ob am Fahrzeug Inspektionen gemacht wurden; für durchgerostete Hinterachsen gilt in etwa das Gleiche, es gibt aber nicht die starre 8-Jahre-Regel).
Zitat:
@Sudoku2013 schrieb am 10. Juli 2020 um 19:00:10 Uhr:
Der Meister meinte, dass der Tausch der Hinterachse noch bei 10 bis 12 Jahre alten Fahrzeugen kostenfrei übernommen werde, da es sich um ein sicherheitsrelevantes Fahrwerksteil handele.
Bremsleitungen kommen mir auch relativ sicherheitsrelevant vor 😉
Zitat:
@Feinstauben schrieb am 13. Juli 2020 um 16:22:32 Uhr:
Zitat:
@Sudoku2013 schrieb am 10. Juli 2020 um 18:03:47 Uhr:
Er meinte, dann sei heute mein Glückstag. Denn bis genau 8 Jahre werden schadhafte Bremsleitungen von MB kostenlos getauscht (unabhängig davon, ob am Fahrzeug Inspektionen gemacht wurden; für durchgerostete Hinterachsen gilt in etwa das Gleiche, es gibt aber nicht die starre 8-Jahre-Regel).
Zitat:
@Feinstauben schrieb am 13. Juli 2020 um 16:22:32 Uhr:
Zitat:
@Sudoku2013 schrieb am 10. Juli 2020 um 19:00:10 Uhr:
Der Meister meinte, dass der Tausch der Hinterachse noch bei 10 bis 12 Jahre alten Fahrzeugen kostenfrei übernommen werde, da es sich um ein sicherheitsrelevantes Fahrwerksteil handele.Bremsleitungen kommen mir auch relativ sicherheitsrelevant vor 😉
Ähnliche Themen
Und weil die Bremsleitungen "sicherheitsrelevant" sind, sollte
ihr Zustand auch regelmässig überprüft werden.
Steht auch im Inspektionsplan.
Korrosion rechtzeitig erkennen, beseitigen, neu konservieren.
Wird die Inspektion korrekt laut Plan durchgeführt, gibts das Problem
nicht.
Egal, ob freie Werkstatt oder die mit dem Stern.
Wie du siehst @Katzabragg gibt es Dinge zwischen Himmel und Erde ( oder auf der Straße ) bei denen man sich über garnix wundern muß. Teile müssen ewig halten, ohne jegliche Pflege, und wenn sie beginnen zu verrecken erwartet man noch mindestens ein Jahr sorglosen Betrieb.... Ich hoffe das sowas nie vor mir auf der Autobahn unterwegs ist und seinen Motor platzen läßt, weil er ja erst vor 3 Monaten Öl aufgefüllt hat....
Zitat:
@katzabragg schrieb am 13. Juli 2020 um 19:54:12 Uhr:
Und weil die Bremsleitungen "sicherheitsrelevant" sind, sollte
ihr Zustand auch regelmässig überprüft werden.
Steht auch im Inspektionsplan.
Korrosion rechtzeitig erkennen, beseitigen, neu konservieren.
Wird die Inspektion korrekt laut Plan durchgeführt, gibts das Problem
nicht.
Egal, ob freie Werkstatt oder die mit dem Stern.
Also in meinem "Serviceblatt für Service B" steht :
"Fahrzeugunterseite: Kontrolle aller SICHTBAREN Teile der Fahrzeugunterseite auf Beschädigungen und Undichtheit prüfen."
Kann man die Bremsleitungen kontrollieren. wenn man die Abdeckungen nicht abbaut? Denn vom Demontieren steht da nix.
Am Eingang steht, dass die hinteren Bremsleitungen fotografiert
wurden.
Dort ist keine Abdeckung.
Und dort "blühen" die SICHTBAREN Teile am schönsten.
Und wenn man das sieht, kann man genauer nachschauen, wenn man
will.
Oder den Gedanken "am Arsch vorbei geht auch ein Weg" auffassen.....
Zitat:
@katzabragg schrieb am 13. Juli 2020 um 21:11:14 Uhr:
Am Eingang steht, dass die hinteren Bremsleitungen fotografiert
wurden.
Dort ist keine Abdeckung.
Und dort "blühen" die SICHTBAREN Teile am schönsten.
Und wenn man das sieht, kann man genauer nachschauen, wenn man
will.
Oder den Gedanken "am Arsch vorbei geht auch ein Weg" auffassen.....
Demnach ist es so, daß die Teile unter den Abdeckungen nur dann durchrosten, wenn die Sichtbaren auch am gammeln sind.
Das ist ja mal ne starke Aussage von dir. Danke!
Naja, man kann das als Indiz nehmen, dass man mal genauer nachsehen sollte. Und dann kommt man ziemlich schnell dahinter, dass es weiteren Bedarf gibt.
Zitat:
@katzabragg schrieb am 13. Juli 2020 um 19:54:12 Uhr:
Und weil die Bremsleitungen "sicherheitsrelevant" sind, sollte
ihr Zustand auch regelmässig überprüft werden.
Steht auch im Inspektionsplan.
Das wäre mir neu, aber ich lerne ja gerne.
Vielleicht magst du uns diesen Inspektionsplan von MB zeigen, wo dies steht?
Ich habe auf meinem Rechner 2 Dokumente von MB, die die Wartung recht genau beschreiben.
Von Bremsleitung (vor allem in nicht einsehbaren Bereichen) checken steht da garnichts...
(was nicht heißt, dass es Sinn macht, wie man sieht)
Zitat:
@Crizz schrieb am 13. Juli 2020 um 20:11:52 Uhr:
Wie du siehst @Katzabragg gibt es Dinge zwischen Himmel und Erde ( oder auf der Straße ) bei denen man sich über garnix wundern muß. Teile müssen ewig halten, ohne jegliche Pflege, und wenn sie beginnen zu verrecken erwartet man noch mindestens ein Jahr sorglosen Betrieb....
Ich glaube wir brauchen nicht darüber diskutieren, ob es in Ordnung ist, wenn an einem 8 Jahre alten Fahrzeug Bremsleitungen durchrosten.
Da sind wir noch weit entfernt von der Anspruchshaltung dass etwas "ewig" halten muss.
"nicht-Premiummarken" schaffen es auch 10 Jahre lang ohne durchgerostete Bremsleitungen und/oder Achsträger.
Kann sein, dass der Serviceplan für manche "verschlüsselte
Botschaften" enthält.
Aber wenn dort zum Beispiel steht, dass alle sichtbaren Teile
der Fahrzeugunterseite auf Beschädigungen und Undichtheiten
zu prüfen sind, darf man dabei selbstverständlich auch die sicht-
baren Teile der Bremsleitungen betrachten.
Und wenn man dort, bei beginnender sichtbarer Korrosion, nicht
rechtzeitig handelt, muss man halt auf Hersteller- Kulanz hoffen.
Von freien Werkstätten kenne ich, dass bei der Inspektion selbst
"gutaussehende" Bremsleitungen routinemässig mit Schutzwachs
eingesprüht werden.
Steht in keinem Inspektionsplan.
Und wenns nichts hilft, schaden tuts auch nicht.
Wenn man sein Auto aufmerksam nutzt und immer mal wieder drum rum geht, dann sind 80% der Inspektionen eigentlich schon erledigt. Inspektion ist halt für Leute, bei denen Autofahren darin besteht reinsitzen, Schlüssel rum und los, dazu ab und zu mal tanken und Waschanlage.
Es sollte keine zu große Händler-Werkstatt sein, sondern eher eine kleinere, meist frei, die auf ihre Kunden angewiesen ist. Die wollen nämlich, das der Kunde zufrieden vom Hof fährt und auch gerne zur nächsten Inspektion wieder kommt. Wo man mit dem Schraubenden im direkten Gespräche alles zu machende durchgeht, notfalls auch zusammen mal unter die Bühne geht. Solche Leute schauen dann auch von sich aus nach allem und rufen einen dann auch an, wenn sie noch was gefunden haben und fragen, ob sie das auch reparieren dürfen.
Anonymes Durchschieben von Fahrzeugen in Großwerkstätten ist immer "Stangenware" und wird auch so abgefertigt, schnell fertig raus, der nächste wartet schon. Da wird immer nur das Nötigste gemacht aber maximal abkassiert.
Jemand der das Auto als ganzes sieht und es möglichst optimal wieder rauslassen will, schaut auch nach Bremsleitungen. Das ist der Sinn einer Inspektion, Schäden zu erkennen, bevor sie ein Schaden werden.
Natürlich gibt es bei den Fahrzeughaltern viele Spitzfindige, die bei älteren Autos Inspektionen geizen und fahren bis was kaputt geht. Kann dann deutlich teurer werden. Oft wird das dann nicht gemacht oder billig gepfuscht und dann steht die Karre schnell zum Verkauf. Daher habe ich drauf geachtet, mir zumindest beim Mercedes, mir nicht so eine Huddel anzulachen. Man erkennt ein Baustellenauto oft auch am allgemeinen Pflegezustand. Ist das eine Gammelhöhle, stehen lassen.
Wer selbst etwas versiert ist, kann sich die Inspektionen sparen, sollte dann aber auch regelmäßig ein Auge drauf haben und auch einmal im Jahr den Wagen auf die Bühne nehmen und dann wirklich eine eigene Inspektion machen. Wer das scheut, ist in einer Werkstatt des Vertrauens besser aufgehoben. Für meinen Teil probiere ich die nächste Werkstatt zur nächsten Inspektion, ist eine Freie. Um kleinere Sachen nebenbei kümmere ich mich selbst.