TT 8N Roadster 1.8T 180PS (AUQ) ruckelt bei Ladedruck
Hallo!
Mein TT (Bj. 2001; MKB: AUQ original; ~190.000km) beschleunigt wellenförmig, sobald Ladedruck gefordert wird. Besonders intensiv spürt man dies, wenn man z.B. im 4. Gang ab ~2000 Umdrehungen voll durch tritt.
Was ich bereits getan habe:
- die alten Ladedruckschläuche gegen einen Satz von Forge getauscht
- Ladedruckregelventil N75 überprüft (Widerstand und auch Funktion)
- Kurbelgehäuseentlüftung kontrolliert (Sichtprüfung und auch Druck)
- Ladedrucksensor getauscht
- Schubumluftventil getauscht (das alte hat bei Beaufschlagung mit Unterdruck geknartscht und ist nicht sauber verfahren)
- neuen Kabelbaum für die Zündspulen verbaut (der alte war auf allen Adern alle ~2-3cm gerissen, bekanntes Temperaturproblem)
und zu guter letzt
- neue Drosselklappe verbaut (habe die alte geöffnet und gesehen, dass ein Schleifer verbogen war und sich bereits ordentlich in das Material gearbeitet hat). Für die Drosselklappe hat m.M.n. der Plot Gaspedal vs. Drosselklappe gesprochen, siehe Anhang.
Im Anhang mal ein paar Bilder von Diagrammen die ich gemessen habe.
Was mir noch aufgefallen ist - dieser Fehler scheint intensiver zu werden, wenn der Motor wärmer wird. Das sieht man ganz gut am Bild, in welchem Gaspedalstellung vs. Drosselklappenstellung gezeigt sind (die x-Achse in den Graphen ist die Zeit in Sekunden, der Motor war zu Beginn der Fahrten kalt).
Wäre euch für Tipps sehr dankbar!
Viele Grüße
Carsten
19 Antworten
Falls es jemanden interessiert, es lag am N75. Obwohl der Widerstand 30ohm betragen hat und es bei manueller Ansteuerung einwandfrei funktioniert hat, lief es im Betrieb nicht. Jetzt läuft er wieder fehlerfrei :-)
Seltsam.. hast Du es denn nur mit dem Ohmmeter durchgemessen oder auch geprüft ob es wirklich arbeitet? Also reingepustet wenn es klickt? Oder ist es vielleicht doch ein Wackelkontakt am Kabel und jetzt durch ab und anstecken liegt es jetzt anders?
Ich habe auch reingepustet, funktioniert einwandfrei. Meine Theorie ist, dass sich da in dem Teil Ablagerungen bilden, welche verhindern, dass es in der nötigen, hohen Frequenz schalten kann. Für die Diagnose hat es übrigens gereicht, das alte mal für ein paar Stunden in den Kanälen mit Kontaktreiniger einzusprühen und anschließend noch mit WD40 zu fluten. Ich baue aber natürlich trotzdem noch ein neues ein.
Kann ich nicht ganz nachvollziehen, weil das N75 nur auf und zu geht im Takt welcher vom Motorsteuergerät geregelt wird.. höchstens das es ab und zu festgehangen hat.. nun gut, es scheint ja jetzt zu funktionieren
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... deshalb hätte ich das N75 auch nicht als Ursache vermutet. Allerdings hatte ich etwas ähnliches mal mit einem Leerlaufregelventil...