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Tesla-Verkauf nur noch online

Tesla
Themenstarteram 1. März 2019 um 10:09

https://www.t-online.de/.../...e-verkaeufe-ins-internet-verlagern.html

Ich kaufe ja fast alles online, aber Autos? Hmmm, ...

Gruß Metalhead

Beste Antwort im Thema

Ich kann mich über einige Kommentare hier wirklich nur wundern. Tesla schließt fast alle Shops, entlässt Mitarbeiter (wahrscheinlich ohne Sozialplan, da es ja ein US Unternehmen ist), und Tesla Fahrer finden das „geil“. Super, wer braucht die schon, ich kaufe sogar Batterien online, warum nicht auch Autos. Was ein Blödsinn.

Tesla senkt massiv die Preise, ruiniert damit die Restwerte der Fahrzeuge bei Leasing und Finanzierung. Gleichzeitig werden auch alle Gebrauchtwagenpreise abstürzen und Tesla Fahrer finden auch das „geil“. Mann, Mann, Mann, wahrscheinlich können die Euch auch die Sitze ausbauen und alle klatschen Beifall.

Ein Unternehmen sollte auch, neben Innovation, auch eine gewisse Verlässlichkeit bieten. Und Sicherheit für die Mitarbeiter. Aber die Tesla Mitarbeiter interessieren ja eh nicht anscheinend, Hauptsache die Karre fährt mit Strom.

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Wer hat schon nen guten Verkäufer.. allein schon, weil sich die Bedürfnisse beider Seiten (zumindest kurzfristig) entgegenstehen...

am 1. März 2019 um 14:45

Zitat:

@ancalagon schrieb am 1. März 2019 um 14:15:06 Uhr:

Wer hat schon nen guten Verkäufer.. allein schon, weil sich die Bedürfnisse beider Seiten (zumindest kurzfristig) entgegenstehen...

Dein Ernst? Ein guter Verkäufer agiert nicht kurzfristig, sondern behandelt mich fair und wird von mir fair behandelt. Ich lasse ihm Luft und renne nicht wegen 1000 CHF zum günstigeren Händler, erwarte aber auch, dass er mich nicht verarscht und sich um meine Anliegen kümmert.

Ich sehe, dass hier überweigend TESLA Fans sich äussern. Entsprechend positiv sind die Reaktionen.

Es man ja sein, dass diese Strategie kurzfristig mehr Marge erlaubt. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass man bei Tesla sehr bemüht ist sich die gewonnenen Marltanteile zu sichern. Das geht nur über den Preis und einem Technologievorsprung. Letzteres wird abschmilzen, denn die Mitbewerber werden sich zügig entwickeln. China inklusive. Der Rest fällt dem Sparstift zum Opfer, siehe Updates der TMS und TMX die „ fit für autonomes fahren“ werden sollen. Was ich sehe ist, dass es nicht mal mehr ein Display im Blickfeld des Fahrers geben wird.

Ich habe für meinen aktuellen Kauf etwas mehr als 110 tsd € abgedrückt. Ich erwarte im aftersales die selbe zuvor kommende Behandlung, welche mir Audi in der Vergangenheit zuteil hat werden lassen. Dazu gehört es, dass ich im Fall der Fälle einen gleichwertigen oder höherwertigen Ersatzwagen gestellt bekomme. Ohne Zuzahlung, ohne zeitlichem Limit, ohne km Begrenzung. Es liegt damit in der Verantwortung des Autohauses, wie lange es benötigt, eine Reparatur zu veranlassen.

Ich schätze es auf kompetentes Personal zu stossen, zuletzt bei JLR, Porsche und eben Audi und Mini. Keine dieser Vertragswerkstätten hatte ich als überflüssig erfahren.

Einer der Vorredner hat sich auf einen Kauf eines RR im Netz bezogen. Falls es sich dabei um ein Neufahrzeug jüngeren Ursprungs handelte, ist ein Garantiegeber der Verantwortung trägt unerlässlich. Wie soll das mit einem virtuellen Vermittler in der Praxis funktionieren......

Nunja. Eine 20 tsd € Kiste würde ich mir ggf auch blind aus dem Automaten ziehen. Aber einen Schuh, der 40 tsd € und mehr kostet, den möchte ich doch vorher mal ausgiebig anprobieren. Für mich ist es deshalb nichts.

Aber echte Tesla Fans finden so ziemlich alles gut was da kommt. Ich glaube allerdings, dass mit zunehmenden Angebot die Sache wieder vernünftige Züge annimmt.

Als schau mer mal, dann werden wir schon sehen.

@Velar als langjähriger Kunde von Mercedes und BMW kann ich nur sagen das das von dir wohl ein Wunschtraum ist. Klar man kann mal nen Vorführer über den Verkäufer bekommen... Aber ansonsten vergiss es.... ( und ja hab sowohl AMG und M gefahren...)

Zitat:

@Velar schrieb am 1. März 2019 um 16:14:01 Uhr:

Ich schätze es auf kompetentes Personal zu stossen, zuletzt bei JLR, Porsche und eben Audi und Mini. Keine dieser Vertragswerkstätten hatte ich als überflüssig erfahren.

Ich glaube hier liegt - auch durch schlecht recherchierte Medienberichte zu den gemachten Aussagen von gestern - ein Denkfehler vor. Tesla reduziert die Anzahl der Showrooms in Einkaufszentren und Innenstädten, nur in Top-Lagen bleiben sie erhalten. Aber Tesla reduziert nicht(!) die Service-Center (= Werkstätten), in denen Reparaturen vorgenommen werden - im Gegenteil, die werden ausgebaut, sowie auch der mobile Service direkt beim Kunden.

@topic:

Ich verstehe die Aufregung nicht so ganz. Wir haben - inkl. Leasingvertrag - unser Model S bereits in 2016 komplett online bestellt (inkl. Online-Verifikation per Videochat) und mussten nur noch ein Dokument an Tesla entweder vorbeibringen oder per Post schicken.

Der "persönliche Ansprechpartner" - also der Verkäufer - den es zuvor bei Audi gab ist zwar "nett", aber nichts, was ich in den letzten 2 Jahren vermisst hätte, bzgl. Fachkompetenz schon mal gar nicht. Es ist doch mittlerweile so, dass die Verkäufer fitter in Leasing- und Finanzierungsfragen sind als im Bezug auf Technik.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch weiterhin Probefahrten geben wird, dann eben direkt von den Service-Centern aus anstatt von den Stores (war früher sowieso schon so)...und wer das Fahrzeug länger testen möchte, kann es auch ein paar Tage mieten, mittlerweile gibt's diverse Angebote.

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 1. März 2019 um 10:45:06 Uhr:

Batterien kaufe ich auch online, warum nicht Batterieautos?

Außerdem bleiben die Showrooms wohl teilweise erhalten, nur der Verkauf wird auf online umgestellt. KLICK

Zusätzlich soll es helfen, den Preis der Fahrzeuge zu drücken.

Fakt ist aber, dass der normale Kunde eher im Autohaus kauft. Dort werden ja demnächst auch E Fahrzeuge massenhaft angeboten ... munkelt man.

Wenn die Kundschaft dann drastisch mit den Füßen über das bevorzugte Kaufverhalten abstimmt, wird man sehen welches der richtige Schritt ist.

Weil eine Batterie ein 1,50 € Mitnahmeartikel ist und ein individuell konfiguriertes Oberklassefahrzeug für 150 000 € nicht zb?

Oder anders formuliert: „du baust eine Sandburg doch auch alleine - also warum für dein Eigenheim einen Architekten nehmen?“;)

Letztendlich ist die Frage doch: Möchte ich eine Kontaktperson bei meinem Anbieter oder reicht es mir, wenn ich das Unternehmen ansprechen kann?

Ein Ansprechpartner, der mich kennt wäre auch als Telefonkontakt völlig ausreichend. Wenn es ein Problem gibt rufe ich ihn an und er kümmert sich. Bisher war das bei mir der Verkäufer, mal der Werkstattleiter oder der Eigentümer des Autohauses.

Ich hoffe, dass es bei Tesla anders ist, aber oft hat man Hotlines denen man bei jedem Anruf alles erklären muss, Warteschlangen, ... besonders mag ich dann die Telefonmenüs möglichst noch mit Eingabe der 28-stelligen Kundennummer.

In der Preisklasse sollte ein Ansprechpartner eigentlich zum Service gehören.

Zitat:

@Jorge22 schrieb am 1. März 2019 um 17:16:09 Uhr:

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 1. März 2019 um 10:45:06 Uhr:

Batterien kaufe ich auch online, warum nicht Batterieautos?

Außerdem bleiben die Showrooms wohl teilweise erhalten, nur der Verkauf wird auf online umgestellt. KLICK

Zusätzlich soll es helfen, den Preis der Fahrzeuge zu drücken.

Fakt ist aber, dass der normale Kunde eher im Autohaus kauft. Dort werden ja demnächst auch E Fahrzeuge massenhaft angeboten ... munkelt man.

Wenn die Kundschaft dann drastisch mit den Füßen über das bevorzugte Kaufverhalten abstimmt, wird man sehen welches der richtige Schritt ist.

Weil eine Batterie ein 1,50 € Mitnahmeartikel ist und ein individuell konfiguriertes Oberklassefahrzeug für 150 000 € nicht zb?

Oder anders formuliert: „du baust eine Sandburg doch auch alleine - also warum für dein Eigenheim einen Architekten nehmen?“;)

Ich tue mich immer noch schwer damit, dass man überzeichnete Formulierungen heutzutage ohne Smilies im www nicht mehr erkennen kann.

Aber dann online Autos kaufen wollen.

Ich arbeite hart an mir ... versprochen. Und wieder ohne Smilies.

https://www.sueddeutsche.de/.../...a-verkauf-online-schulden-1.4350539

Kosten spart es, etwas. Aber euphorisch hat die Börse nicht reagiert. Eher andersrum.

Wenn man 2016 gekauft hat, wird die Aufregung nicht so groß sein. Wenn man hingegen gerade erst bestellt hat und nun feststellen muss, dass dasselbe Auto mit versteckten Neuwagenrabatten 10, 20 oder auch 30% günstiger zu haben ist, dann könnte dies bei dem ein oder anderen Käufer durchaus zu berechtigtem Blutdruckanstieg führen. Was kostet ein S Performance jetzt? ;)

Ich bin der Überzeugung, dass Tesla damit einen Riesenfehler begeht.

Dass die Qualifikation des "Tesla-Verkaufspersonal" gegen Null geht liegt auch daran, nach welchen Kriterien Tesla eingestellt hat und was Tesla bezahlt hat.

Ein Elektroauto ist für einen "Normalkäufer" ein stark erklärungsbedürftiges Produkt, welche Ladekarten sind sinnvoll, wie lade ich zuhause, wer installiert mir eine Ladestation etc.

Anscheinend hat Tesla diese Käufer aber nicht mehr im Fokus sondern eher den Nerd, der vor der Übernahme des Fahrzeuges die Betriebsanleitung auswendig gelernt hat.

Dies wäre eine Chance für deutsche Anbieter, die werden diese aber ihmo nicht nutzen, da diese die E-Mobilität nicht wirklich im Fokus haben.

Ich erwarte von einem Unternehmen, bei dem ich für 50... 100 k etwas kaufen will einen gut geschulten Verkäufer, der meine Bedürfnisse versteht und mich dem entsprechend berät und nach dem Kauf mein anchor man/woman im Unternehmen ist, alle Anfragen/Nachfragen an die richtige Stelle leitet oder selbst beantwortet.

Bei meinem letzten Verbrennerkauf in 2009 war das so, den Kommentaren entnehme ich aber, dass dies heute anscheinend nicht mehr möglich ist.

Ebenso beim Kauf von Tesla Roadster I und Model S, wenn Tesla so weitermacht hat sich der Kauf des Roadster II für mich damit erledigt..

Auch das mit der Fahrzeugrückgabe nach Fahrzeugübernahme ist völlig unrealistisch.

Wer kauft sich ein Fahrzeug, klärt Finanzierung und Versicherung, lässt es zu, und gibt es nach vielen hundert km wieder zurück?

Die Rückabwicklung ist mit einer Menge Problemen verbunden.

Da würde ich als unsicherer Kunde eher sagen - lassen wir es ganz, wenn es nicht mal ein Fahrzeug für eine Probefahrt gibt.

Ich vermute Tesla akzeptiert folgenden Status quo:

1. die Marke hat „die hard Fans“ - die bestellen blind Autos die sie noch nie gesehen haben. Probefahrt ist hier überflüssig. Vergleichen will hier eh keiner.

2. normale Premium-KFZ-Käufer: die kaufen damnächst die ganzen neuen E-Autos von ihren Stammmarken MB, Audi, Volvo. Die hat Tesla wohl bereits aufgegeben...

In dem Blogeintrag steht nicht, dass es keine Probefahrten mehr geben soll...das ist eine Interpretation in diversen Berichten und Foren. In dem Blog-Eintrag steht nur:

Zitat:

...so that a test drive prior to purchase isn’t needed

Also dass eine Testfahrt nicht mehr "erforderlich/notwendig" ist. Da steht nicht "...so that we stop the current test drive possibilities" oder ähnliches. Probefahrten bei den Service Centern oder diversen Events wird es sicher weiterhin geben, nur eben nicht mehr bei jedem Store...eben weil viele geschlossen werden.

Wobei offen gestanden auch schmunzeln muss, wenn angekündigt wird, dass sie „viele“ ihrer Autohäuser schließen wollen...so wenig wie es ohnehin davon gibt...

Das Problem von Tesla dürfte doch nicht sein dass sie zuviele Showrooms und Werkstätten habne , sondren zuwenige: selbst hier im wohlhabenden Stuttgart sieht man kaum Fahrzeuge auf der Straße.

Das Flottengschäft wird total vernachlässigt - da ist jetzt vielleicht nicht soviel zu verdienen, aber es sorgt dafür dass 1) die Autos ins Straßenbild kommen und 2) 3 Jahre später endlich mal eine Menge gut gewartete gebrauchte verfügbar sind...

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