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Tesla-Verkauf nur noch online

Tesla
Themenstarteram 1. März 2019 um 10:09

https://www.t-online.de/.../...e-verkaeufe-ins-internet-verlagern.html

Ich kaufe ja fast alles online, aber Autos? Hmmm, ...

Gruß Metalhead

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73 Antworten

Zitat:

@metalhead79 schrieb am 1. März 2019 um 10:09:39 Uhr:

https://www.t-online.de/.../...e-verkaeufe-ins-internet-verlagern.html

Ich kaufe ja fast alles online, aber Autos? Hmmm, ...

Gruß Metalhead

Ich nehme an Du hast keine Erfahrung mit Tesla Stores und dessen Personal oder?

Denen weine ich keine Träne nach, im Gegenteil, online hätte ich weniger Arbeit mit der gesamten Bestellung gehabt! Da ich in München offline bestellt habe, durfte ich alle (ja wirklich alle) Formulare 4x neu erstellen, weil es immer einer von den Experten im Store geschafft hat es zu vermasseln.

Hätte ich die bei der Bestellung online hochgeladen wäre mir die vermeidenswerte Bekanntschaft dieser wirklich dummen Menschen erspart geblieben.

Ich weiß, das klingt wirklich böse, aber was ich mit denen erlebt habe ist schon krass betrachtet man das Kunden- und Preissegment in welchem wir uns bewegen.

Um ehrlich zu sein - so neu ist das nicht - in meinem Umfeld kenne ich keinen Tesla Besitzer einschließlich mich der seinen Tesla NICHT online gekauft hat - die "Autohäuser" verkaufen doch eh nix ...

Die Mitarbeiter dort "beraten" aber kaufen als solches muss man sowieso über seinen Online Tesla Account ...

Von daher hat mich diese Meldung heute morgen etwas verwundert ...

Batterien kaufe ich auch online, warum nicht Batterieautos?

Außerdem bleiben die Showrooms wohl teilweise erhalten, nur der Verkauf wird auf online umgestellt. KLICK

Zusätzlich soll es helfen, den Preis der Fahrzeuge zu drücken.

Fakt ist aber, dass der normale Kunde eher im Autohaus kauft. Dort werden ja demnächst auch E Fahrzeuge massenhaft angeboten ... munkelt man.

Wenn die Kundschaft dann drastisch mit den Füßen über das bevorzugte Kaufverhalten abstimmt, wird man sehen welches der richtige Schritt ist.

Man kann viele Analogien bilden. Ich bin dazu übergegangen sehr viel online zu kaufen weil ich dann sicher gehen kann beim Preis nicht über'n Tisch gezogen zu werden und ein längeres Rückgaberecht habe. Da es Tesla's aber nicht bei unterschiedlichen Händlern gibt zieht hier das Preisargument nicht.

Tesla hat zusammen mit der Ankündigung das Rückgaberecht auf 1 Woche und 1609,34 km ( :D ) verlängert. Somit kann man sich 168 Stunden Zeit nehmen das Produkt aus allen Perspektiven in der Wunschkonfig zu prüfen.

Das Vorgehen interferiert natürlich mit dem sonstigen Vorgehen zum Autokauf wo man sich mehrere Wagen anschaut, probefährt und dann den "Besten" kauft. Ich kann mir somit am Ende nicht vorstellen, dass Tesla komplett gar keine Probefahrten mehr anbietet. Vielleicht machen sie ja auch Kooperationen mit Nextmove oder einem anderen Anbieter um 1 - stündige Kurzmieten zu einem symbolischen Preis von z.B. 50 Euro/CHF anzubieten.

Themenstarteram 1. März 2019 um 10:53

Zitat:

@Zimpalazumpala schrieb am 1. März 2019 um 10:45:06 Uhr:

Außerdem bleiben die Showrooms wohl teilweise erhalten, nur der Verkauf wird auf online umgestellt. KLICK

OK, da war T-Online wieder spärlich mit den Infos. Danke.

Gruß Metalhead

Ich finde das gut.. unabhängig vom Hersteller sind Autohäuser Gatekeeper, die mir keinen Mehrwert bringen, aber Geld kosten. Ich suche mir meine Infos im Netz selbst (die sind neuer, tiefer und meist neutraler), konfiguriere mir mein Modell selbst und zahle selbst. Wozu brauche ich da einen Händler? Veraltetes Konzept...

Probefahrten werden sowieso oft restriktiv gehandhabt (insbesondere bei Neukunden), wenn ich über einen Mietservice probefahren kann (und das zB auf den Kaufpreis angerechnet wird) ist mir das fast sogar lieber.

Wichtiger als ein Händlernetz, wäre für Tesla ein Werkstattnetz, das nicht 180€ für ne Arbeitsstunde aufruft..

Aus meiner Sicht spricht nichts gegen diese Kauf/Verkaufsmethode: Online. Ich sehe Tesla Kunden auch nicht als Gucchi Schal rumlauf- Kunden, die erwarten dass man sie in der Filiale/Store mit einem Glas Sekt begrüßt usw... Wie es bei anderen Automarken/Premiumhersteller der Fall ist (spreche aus eigener Erfahrung: Range Rover). Dort bekommt man auch kein Glas Sekt, sondern finanziert mit dem Autokauf auch tlw. deren Verkaufs-Goldpaläste (und spreche wieder aus eigener Erfahrung). Habe übrigens meinen Range Rover auch Online über ein Internet Autohaus gekauft. Würde ich wieder machen. Gerne auch bei Tesla :)

Vielleicht gab es ja auch massenhaft falsche Bestellungen der Shops Mitarbeiter....

In Zukunft ist der Besteller dann selbst verantwortlich.

Das Problem sehe ich weniger im Zwang online zu bestellen sondern darum dass man keine Probefahrt machen können soll.

Gerade das Fahrgefühl und die Ergonomie war für mich immer ausschlaggebendes Kriterium...

Blind bestellen und zurückschicken...bei Klamotten vielleicht aber doch nicht bei einem Auto für 50- 200 k

....das is doch der Punkt...man zahlt, sagen wir, 100k. Bekommt die Schüssel. Und dann passt es doch nicht. Wie schnelle wird der dir die 100k wieder geben? Bei dem Biz-Modell, welches Cash short ist? No way wird die Masse das machen, no way.

Polestar hat ja auch angekündigt nur online zu verkaufen.

Der typischen Autoverkäufer, der sich vom ersten Gehalt seine Rolex gekauft hat und nur Autos rausdrückt, brauche ich auch nicht.

Aber! Ist nicht ein guter Verkäufer auch immer der erste Ansprechpartner nach dem Kauf? Wenn es Probleme gab, haben sich meine Verkäufer stets darum gekümmert, sei es bei BMW oder Mercedes. Die haben ein Interesse, dass der Kunde zufrieden ist und wieder kommt.

Vielleicht bin ich konservativ. Aber mir ist ein Ansprechpartner, der sich kompetent kümmert recht wichtig. Chat Roboter, FAQ und How-To Seiten, Hotlines, Community boards, Support-Emails, etc. mögen eine hilfreiche Ergänzung sein, mehr aber nicht.

Ich habe außer mein erstes Auto nie neu gekauft. Selbst die Firmenwagen waren die letzten 30 Jahren Jahreswagen. Alles andere ist sinnlose Geldvernichtung.

Insofern habe ich auch nie irgendeinen Ansprechpartner gebraucht. Ich sehe auch keinen Grund warum ich einen brauchen sollte. Die Autos waren bis auf den Tesla auch völlig unauffällig hinsichtlich Reparaturen.

Die Probefahrten sollen jetzt von den Bestandskunden angeboten werden: Wir werden vom SeC angerufen und sollen dann einen Termin mit dem Interessenten vereinbaren. *zwinker* Zumindest die Informationen, die die potentiellen Neukunden bekämen, wären deutlich substantiierter als das, was man im Store oder im SeC erzählt bekommt!

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 1. März 2019 um 11:51:09 Uhr:

... Aber! Ist nicht ein guter Verkäufer auch immer der erste Ansprechpartner nach dem Kauf? Wenn es Probleme gab, haben sich meine Verkäufer stets darum gekümmert, sei es bei BMW oder Mercedes. Die haben ein Interesse, dass der Kunde zufrieden ist und wieder kommt...

Da hast Du recht. Das ist bei Tesla aber vermutlich anders. Zum Glück läuft bei meinem MS alles glatt, so dass ich keinen Grund hatte, das SeC aufzusuchen. Die "Leidgeprüften", von denen man in den diversen Foren lesen kann, klagen schon deutlich. Da profitiert Tesla von seinem Alleinstellungsmerkmal. Noch - aber Elon ist ja offenbar dabei, die SeCs aufzurüsten. Bis die Mitbewerber in die Puschen kommen, läuft vielleicht auch dieser Zweig eines Automobilherstellers bei Tesla besser...

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