Tesla behauptet, ein Model S würde 354 g/km CO2 einsparen. Kann das stimmen?

Tesla

Auf der Tesla homepage befindet sich eine Grafik, die andeutet, dass alle Model S zusammen bei bisher 1 Milliarde gefahrenen Meilen, 570.000 Tonnen CO­2 eingespart haben sollen.

Das ergibt eine Einsparung von ca. 354g CO2 pro gefahrenem km.

Wie wurde da gerechnet?

Beste Antwort im Thema

Ich frage mich wirklich langsam, warum:

1. wir hier überhaupt noch antworten?
2. warum CheapAndClean nur ein Thema hat?

CheapAndClean hat 3 Beiträge aufgemacht:

1. Erfüllt der Tesla S überhaupt die EURO5?

2. Ist ein am deutschen Strommix geladenes BEV tatsächlich umweltfreundlich?

3. Tesla behauptet, ein Model S würde 354 g/km CO2 einsparen. Kann das stimmen?

Er führt seinen kleinen Privatkrieg gegen Tesla.

Es fragt sich nur, WARUM?

Das sollten wir uns mal überlegen.

So penetrant wie er es hier betreibt ist schon auffällig.

Denkt darüber mal nach!!

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Zitat:

@KaJu74 schrieb am 26. Dezember 2015 um 12:55:04 Uhr:


Na Slimbox, schon ein Model X bestellt, oder warum den Avatar? 😉

Gib mir das Geld. Ich bestelle das Model 3 ab Ende März dann - wo es ja angeblich vorgestellt werden soll.

Ich finde das Model X einfach geil - und wer was anderes sagt hat keine Ahnung :P

Sein Weihnachtsfest muss eine Katastrophe gewesen sein, früher hätte er seine Pseudofragen viel besser verpackt,
so ist die Fragestellung einfach nur billig, nomen est omen
Hoffe die Moderatoren schließen dies Ding wieder, eine Antwort ist mir hier die Mühe nicht wert.

Es würde reichen wenn man hier einfach zum Topic diskutiert.
Zum Model X wie auch für OT gibt es jeweils passende Threads.

Zitat:

@Talkredius schrieb am 27. Dezember 2015 um 22:10:52 Uhr:


Sein Weihnachtsfest muss eine Katastrophe gewesen sein, früher hätte er seine Pseudofragen viel besser verpackt,
so ist die Fragestellung einfach nur billig, nomen est omen
Hoffe die Moderatoren schließen dies Ding wieder, eine Antwort ist mir hier die Mühe nicht wert.

Die Frage fällt doch in das Sommerloch?

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Hier hat jemand den ich kenne, einen schönen Vergleich ausgearbeitet.

Der wird derzeit noch durch LPG, CNG und H2 erweitert.

Vergleich

Zitat:

@KaJu74 schrieb am 3. Januar 2016 um 08:48:10 Uhr:


Hier hat jemand den ich kenne, einen schönen Vergleich ausgearbeitet.

Der wird derzeit noch durch LPG, CNG und H2 erweitert.

Woher bekomme ich den Rest dieses guten Werkes, wo die Quellen usw. stehen.

Ich würde das gern selbst verwenden, mit Angabe des Authors und der Quellen. 😁

Zitat:

@hudemcv schrieb am 4. Januar 2016 um 07:50:22 Uhr:



Zitat:

@KaJu74 schrieb am 3. Januar 2016 um 08:48:10 Uhr:


Hier hat jemand den ich kenne, einen schönen Vergleich ausgearbeitet.

Der wird derzeit noch durch LPG, CNG und H2 erweitert.

Woher bekomme ich den Rest dieses guten Werkes, wo die Quellen usw. stehen.
Ich würde das gern selbst verwenden, mit Angabe des Authors und der Quellen. 😁
http://tff-forum.de/download/file.php?id=15531

• Herstellung:

Um die Ökobilanz von verschiedenen Antrieben vergleichen zu können, muss auch die Produktion der Autos selbst betrachtet werden. Und hier liegen Elektroautos klar im Nachteil. Laut einer Studie des Fraunhofer-Institut für Bauphysik, die den ganzen Lebenszyklus – vom Abbau der Rohstoffe bis zum Recycling – analysierte, fallen rund 60 Prozent mehr CO2-Emissionen an als bei Autos mit Verbrennungsmotoren. Der Grund ist vor allem die Batterie. Beim Abbau von Rohstoffen wie Seltener Erde werden oft grosse Mengen an giftigen Stoffen ein- und freigesetzt. Das geschieht zudem meist in Ländern, wo der Umweltschutz keine grosse Rolle spielt.

Schreiben Sie jetzt einen Kommentar.
Die heutigen Batterien bedeuten zudem viel Gewicht. Jene des Tesla Model S zum Beispiel wiegt 750 Kilogramm. Damit die Autos nicht zu schwer sind, setzen die Hersteller auf Leichtbau-Karosserien, die meist aus Aluminium bestehen. Auch die Produktion des Leichtmetalls ist in vielen Fällen problematischer für die Umwelt als beim Stahl, der für Autos mit Verbrennungsmotoren normalerweise eingesetzt wird.

• Verbrauch:

Während Elektroautos bei der Herstellung nicht mit Umweltfreundlichkeit punkten können, sieht es beim täglichen Einsatz auf den Strassen besser aus – falls das Fahrzeug mit Ökostrom betankt wird. Denn wer sein Elektroauto vollständig mit Ökostrom betreibt, hat ab 30'000 Kilometern die negative Ökobilanz der Produktion ausgeglichen. Ab diesem Zeitpunkt sind Elektroautos «sauberer». Beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien 50 Prozent am Strommix, müssen Elektroautos 100'000 Kilometer bewegt werden, um das Produktionsdefizit wettzumachen, so die Forscher des Fraunhofer-Instituts.

• Lebensdauer:

Neben Herstellung und Verbrauch spielt auch die Lebensdauer eine Rolle für die Ökobilanz. Bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren wird heute in der Regel von einer Lebensdauer von 150'000 Kilometern ausgegangen. Da bisher nur wenige Modelle mit Elektroantrieb auf den Strassen rollen, gibt es auch kaum Erfahrungswerte in Sachen Lebensdauer. Beträgt die Gesamtfahrleistung weniger als 150'000 Kilometer, erhöhen sich die negativen Umwelteinflüsse der Herstellung pro Fahrkilometer.

Auf der Basis von Realverbrauchsdaten berechnete das Fraunhofer-Institut, dass ein E-Kompaktauto (bei einer Gesamtfahrleistung von 150'000 Kilometer) ein Treibhauspotenzial von rund 100 Gramm C02-Äquivalenz pro Kilometer aufweist – deutlich weniger als ein Auto mit Verbrennungsmotor. Dem liegt allerdings die Annahme zugrunde, dass nur Ökostrom getankt wird. Je mehr Strom aus fossilen Quellen verwendet wird, desto mehr gleichen sich die Werte jenen von diesel- und benzinbetriebenen Fahrzeugen an. (lin)

Anteil der euernerbaren Energien im "Deutschen Strom" beträgt im Schnitt 29%.

Tendenz aber steigend ;-)

Zitat:

@316!RHCP schrieb am 7. August 2017 um 14:54:31 Uhr:


Anteil der euernerbaren Energien im "Deutschen Strom" beträgt im Schnitt 29%.

Tendenz aber steigend ;-)

Eine typisch deutsche Studie um den Diesel zu schützen.... Wohl noch finanziert von der deutschen Automobilwirtschaft. Strommix Schweiz 85% erneuerbar, Dänemark gegen 100%. Einfach erbärmlich was man hier zu lesen bekommt und dabei wollen die Städte in D ein Fahrverbot für Diesel. Nach euren Statements braucht man in D ein Fahrverbot für Elektrofahrzeuge!!!

Zitat:

@316!RHCP schrieb am 7. August 2017 um 14:54:31 Uhr:


Anteil der euernerbaren Energien im "Deutschen Strom" beträgt im Schnitt 29%.

Tendenz aber steigend ;-)

Aktuell 37,8%!

2016 33,4%

https://energy-charts.de/energy_pie_de.htm

... und wieviel Kohlekraftwerke konnten dafür abgeschaltet werden?

Es wurde erst Mal mit den AKWs angefangen und wenn die alle weg sind dann geht es mit den Kohlekraftwerken weiter.

Aber ganz generell geht schon seit mehr als 25 Jahren die Bruttostromerzeugung mit Kohle immer weiter zurück.

https://upload.wikimedia.org/.../Energiemix_Deutschland.svg

Da die Differenz zwischen Bruttostromerzeugung und Nettostromerzeugung überwiegend durch den Eigenverbrauch der konventionellen Kraftwerke verursacht ist, ist der Rückgang bei den konventionellen Kraftwerken etwa 1,1 kWh pro zusätzlicheingespeister kWh EE-Strom.

Und der Rückgang wäre bei Kohle noch viel größer würden nicht jährlich 50 TWh an Kohlestrom exportiert.

Wir können da gerne die selbe Quelle wie KaJu74 für den Strommix nehmen:

https://energy-charts.de/power_inst_de.htm

Da kann man gut erkennen, wann die AKW abgeschaltet wurden, aber ebenso, dass das durch bestehenden Kraftwerke kompensiert wurde, nicht durch Solar- oder Windkraft. Zwar steingt der Anteil Solar- und Windkraft, aber nicht zu Lasten dern konventinellen Kraftwerke. Diese bleiben konstant.

Wenn man das sieht, dann muss man sich über steigende Strompreise nicht wundern.

Ich seh in dem Chart nur, dass Windkraft und Solar steigt und alles andere mehr oder weniger konstant bleibt. Relativ steigen die erneuerbaren Energiequellen also stark.

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