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Tesla behauptet, ein Model S würde 354 g/km CO2 einsparen. Kann das stimmen?

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Themenstarteram 4. Juli 2015 um 18:46

Auf der Tesla homepage befindet sich eine Grafik, die andeutet, dass alle Model S zusammen bei bisher 1 Milliarde gefahrenen Meilen, 570.000 Tonnen CO­2 eingespart haben sollen.

Das ergibt eine Einsparung von ca. 354g CO2 pro gefahrenem km.

Wie wurde da gerechnet?

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157 Antworten

Zitat:

@egn schrieb am 1. September 2017 um 17:18:07 Uhr:

Warum wird immer wieder behauptet dass Fahrzeuge mit großem Akku einen höheren Resourcenverbrauch haben als welche mit kleinem Akku?

Weil es stimmt!

1. werden bei der Produktion mehr Ressourcen benötigt

2. muss man eine größere Masse beschleunigen, was zu einem höheren Verbrauch führt

Man erreicht eine größere Reichweite und ein größeres Fenster für die optimale Ladung. Resourcen spart man aber nicht mit einem größeren Akku.

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 1. September 2017 um 21:12:20 Uhr:

2. muss man eine größere Masse beschleunigen, was zu einem höheren Verbrauch führt

90% davon gibt's aber beim Bremsen wieder zurück. Das hohe Gewicht spielt keine so große Rolle wie man das vom Verbrenner gewohnt ist.

Aber Ressourcen sparen die optimistischen 10% Verlust nicht, oder? ;)

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 1. September 2017 um 21:30:47 Uhr:

Aber Ressourcen sparen die optimistischen 10% Verlust nicht, oder? ;)

Das nicht. Aber effektiv ist mein 2,2t Tesla "leichter" als mein 2t BMW.

Zitat:

@DaimlerDriver schrieb am 1. September 2017 um 21:12:20 Uhr:

Zitat:

@egn schrieb am 1. September 2017 um 17:18:07 Uhr:

Warum wird immer wieder behauptet dass Fahrzeuge mit großem Akku einen höheren Resourcenverbrauch haben als welche mit kleinem Akku?

Weil es stimmt!

1. werden bei der Produktion mehr Ressourcen benötigt

2. muss man eine größere Masse beschleunigen, was zu einem höheren Verbrauch führt

Man erreicht eine größere Reichweite und ein größeres Fenster für die optimale Ladung. Resourcen spart man aber nicht mit einem größeren Akku.

Ganz klares Ja, egal, Nein.

Der doppelt so große Akku verbraucht bei der Produktion (durch dopplet so viele Rohstoffe) auch ca. doppelt so viel Ressourcen.

Das er aber im Gegenzug dazu mehr als 3 x so lange lebt, spart er natürlich auf die Lebensdauer gerechnet wieder Ressourcen im Vergleich zum kleinen Akku ein, ist also im gesamten Verbrauch an Ressourcen viel besser als der kleine Akku. Aber nur, wenn die Lebensdauer mit berücksichtigt wird, was zwingend ist, sonst ist so eine Betrachtung absurder Unsinn.

Warum sollte ein doppelt so großer Akku 3x so lange leben? Wenn beide jeweils im optimalen Fenster geladen werden schaffen dann größere Akkus mehr Ladezyklen?

Vermutlich weil er weniger Ladezyklen benötigt für die gleiche Fahrstrecke.

Der optimale Betriebsbereich beim doppelt so großen Akku ist mindestens doppelt so groß. Fährt man bei beiden Akkus jeweils gleich viel km dann ist nicht nur der Ladungshub beim großen Akku nur halb so groß, es ist auch die Strombelastung nur halb so groß. Auch beim Schnellladen muss man für die gleiche geladene Reichweite den großen Akku nur halb so stark belasten.

Die Zusammenhänge sind auch nicht proportional, sondern die Degradation steigert sich überproportional je näher man an die Grenzen beim SOC als auch die Strombelastung beim Laden/Entladen kommt.

Nur wenn man nur einen Bruchteil der Batteriekapazität nutzt wird man sich bei den durchgesetzten kWh bis zum Ende der Lebensdauer dem Verhältnis der Batteriegrößen annähern. Das ist alles auch nichts Neues, das Gleiche gilt z.B. auch für Bleibatterien.

Deshalb ist bei einer doppelt so großen Batterie der CO2 Rucksack pro gefahrenem km etwa gleich, wenn nicht sogar geringer .

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