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Tesla plant Batteriefabrik in Deutschland

Tesla

Hallo zusammen,

PR beherrscht Elon Musk ja wirklich ;). Eine Woche nachdem Daimler-Benz das Aus der Batteriefabrik in Sachsen verkündet,nennt er als (langfristige) Planung eine Batteriefabrik von Telsa in Deutschland :). Finde ich gut, wobei der Durchbruch bei Elektroautos eine der Domänen der deutschen Autoindustrie, den Motorbau marginalisiert :O.

MfG

Lars

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10 Antworten

Selbst wenn es nur ein Marketinggag ist, toller Schachzug von Tesla.

Umso besser, wenn es wirklich kommen sollte.

Was ich nicht glauben kann, bei den Lohnniveau hier und der feindlichen Stimmung. Aber vielleicht ändert sich das ja in den nächsten Jahren. Und wer weiß schon, was Elon mit Mutti beredet hat?

Längerfristig ist die deutsche Autoindustrie ohne Elektroautos gefährdet!

Ich will nur auf den "Kampf" der 80er Jahren erinnern als deutsche Hersteller der Schreibmaschinen

gegen den kommenden Computern öffneten und dann mit "intelligenten" elektronischen Maschinen zurück ruderten ... aber das war alles zu spät...

Wer weiß heute wie groß die Firma Olympia war? TA? Und noch einige Zulieferer?

alle Taxis in Europa fuhren mit Taxametern (Zählern) der Firma Kienzle ... heute nicht mehr...

Entweder muss sich die Industrie anpassen oder wird durch die Konkurrenz überrannt...

Ob in Deutschland gefertigt werden kann, hängt meines Erachtens davon ab, wie stark die Fertigung "automatisiert" werden kann.

Ob ich Roboter in Leipzig oder in Rumänien oder in Texas hinstelle und fertigen lasse ... das gibt sich wohl nichts.

Das einzige was günstiger sein könnte: Handarbeit in Asien.

 

Einzig der deutsche Hang zu Bürokratie, ausuferndem Berichtswesen an staatliche Stellen und investitionshemmenden Vorschriften ("hier darf keine Batteriefabrik gebaut werden, das gibt der Bebauungsplan nicht her. Nur Schweinezucht und chemische Grundprodukte sind hier erlaubt" ;-) ) könnten selbst bei nahezu vollautomatischer Produktion eine Fabrik in DE verhindern *g*

Zitat:

@dean7777 schrieb am 24. November 2014 um 12:39:56 Uhr:

Entweder muss sich die Industrie anpassen oder wird durch die Konkurrenz überrannt...

Keine Sorge, das wird sie (ersteres)..... aber halt nicht sofort, sondern dann, wenn es sich "rentiert".

 

Und: man darf nicht den Kampf "Schreibmaschine" gegen "Computer" als Vergleich nehmen. Der Computer besteht zu großen teilen aus anderer Technik.

Die Technik des "Elektromotors" ist im Automobilbau (auch im deutschen) und der elektrischen Systeme aber schon präsent - sei es als Fensterhebermotoren, sei es als Hybridfahrzuege oder als "Alibi"-Elektrofahrzeuge. Die Autoas an sich sind ja schon da - es fehlt "nur" ein Austausch des Antriebs & Energiespeichers. Technisch gesehen m.E. einfacher als von einer Schreibmaschine auf einen PC zu kommen...

 

Ich bin mir sicher: wenn Daimler oder VW oder BMW wollten, könnten die in 2-3 Jahren ein Modell wie den Tesla S auf die Beine stellen. Vielleicht hätten sie es auch schon früher gekonnt, wenn sie schon früher damit angefangen hätten....

...aber sie wollten halt nicht. Weil es einfach bis jetzt noch zu früh war - für die deutschen Hersteller. Zumindest als Massenprodukt eines Golfs, Passats, A4/A6, 3er/5ers.

6502

 

 

Si lange Öllobbysten in deutschen Autofirmen sitzen ist jeder Elektroauto "zu früh" da... Ich bin der erster bei Bestellung eines Elektro BMW 7er!

Zitat:

@dean7777 schrieb am 24. November 2014 um 23:10:45 Uhr:

Si lange Öllobbysten in deutschen Autofirmen sitzen ist jeder Elektroauto "zu früh" da... Ich bin der erster bei Bestellung eines Elektro BMW 7er!

Beweise ("Öllobyisten")? Oder einfach nur Stammtischgespräch?

 

Hm .... macht die Familie Quandt jetzt auch in Öl? ;-)

Nur bei BMW gibt es meines Erachtens keine Beteiligung durch Katar oder anderen Öl fördernden Staaten wie bei Merzedes oder VW.

Allerdings ist der interner Widerstand gegen Elektroautos in Autohersteller Firmen ziemlich ausgeprägt...nicht von Belegschaft - sonder von Managern

Nun ich denke da muss man einfach abwarten wie sich das entwickelt - Akkubaukosten bei der Gigafactory werden sicher eine sehr entscheidende Grösse werden.

Ob in 20 Jahren ein Auto aus Deutschland kommt oder aus Korea oder den USA ist doch am Ende egal - Hauptsache Sicherheit, Technik, Leistung und Verarbeitung passen - gut Design sollte auch einigermassen ok sein :D

Tesla und Qoros haben immerhin bewiesen, man braucht keine 50 Jahre Plus Autotradition um als Neueinsteigerkonzern recht solide Arbeit abzuliefern.

Falls Tesla mit einer Batteriefabrik nach Deutschland kommt:

Da gäbe es ein schönes Plätzchen in Bochum.

:DDas Alte geht (Verbrennerfabrikation Opel/GM), das Neue kommt:D

Tolle Infrastruktur bereits vorhanden (Gleisanschluss, Autobahnen, Flughäfen mit Stromern erreichbar, mehrere Binnenhäfen, mehrere Universitäten und Hochschulen, toller öffentlicher Nahverkehr, schnelles Internet, Kindergärten, Schulen, Wassernetz, Abwassernetz, Stromnetz... ).

Ab Mitte nächsten Jahres beginnt der Abriss der alten Hallen.

Das Ruhrgebiet ist eine zersiedelte (positiv gesehen für Elektroautos jedweder Reichweite) Megastadt.

Enormes Potential auch für stationäre Speicheranlagen.

Alles was man braucht (Mehrere Stadtzentren, aber auch Kultur, Ausflugsziele, Sehenswürdigkeiten, Naherholungsgebiete, Sportstätten aller Art,.....) innerhalb von max. 100 km erreichbar.

;)Aufhebbare Umweltzonen satt;)

Schönes Wort: :rolleyes:Umweltzone:rolleyes:. So aussagekräftig. Klingt so nach "Naturschutzgebiet".

MfG RKM

Zitat:

@Ringkolbenmaschine schrieb am 25. November 2014 um 10:40:15 Uhr:

Falls Tesla mit einer Batteriefabrik nach Deutschland kommt:

Da gäbe es ein schönes Plätzchen in Bochum.[...]

Das sollte jemand dem Elon mal dringendst vorschlagen. Nur blöd, dass Teile der Anlage zur Prüfung auf Denkmalschutz stehen, inkl. dem dicken Opel Emblem auf dem dach. Das schmeckt der DHL (vermutliche neuer Eigentümer) jetzt schon nicht. Von Tesla mal ganz zu schweigen.

Ich persönlich wäre sehr an einer Fahrzeugentwicklung hier in Deutschland interessiert. Gerade im Ruhrgebiet mit den zahlreichen Unis im Umfeld kann man sicher einige Absolventen abgreifen. Zudem kann man vom den in Deutschland ansässigen OEM sicher auch erfahrenes Personal locken können.

Meine Bewerbung in Kalifornien ist leider zwecks mangelnder Berufserfahrung damals gescheitert.

MfG

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