TDI für wöchentlich 1000km?

VW Golf 4 (1J)

Servus Golf 4 Freunde,

Wie die Überschrift schon sagt ich suche was um viele km abzuspulen, bin auf den Golf4 aufmerksam geworden.
Ich hab welche mit 120 - 150000km gefunden mit Scheckheft und 1Hand.

Folgende fragen hätte ich..

Was verbraucht er bei 120 km/h?
Was sind typische Krankheiten beim TDI?
Nach wie vielen km sollte man das öl wechseln und wie viel kommt rein?
Worauf sollte ich bei der Probefahrt achten? Klar alle knöpfe ausprobieren und das Scheckheft wie TÜV berichte checken sowie Unfallschäden oder Geräusche beim fahren. Was noch?

Hab mein Budget auf 3000€ gesetzt klar kann man dafür bei einem 10-15 Jahre alten Auto nicht viel verlangen aber er sollte ordentlich fahren das reicht mir.
Ausstattung ist nicht wichtig.

MfG
Mikey

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Ich bleibe dabei, ein 4er Golf ist nichts für Langstreckenbetrieb. War auch nie dafür gedacht.

Sorry, aber dieser Thread wird immer abstruser, zumindest meiner subjektiven Meinung nach:

Der erste Teil oben ist Deine subjektive Meinung.
o.k., jeder hat seine, letztlich nichts dagegen einzuwenden, muss auch ich "ertragen" und so stehen lassen, ist ein freies Land.

Der zweite Teil ist allerdings eine Behauptung und die ist schlichtweg falsch und totaler Quatsch, sorry.

Abgesehen davon, dass ich aufgrund Kontakten zu VW ggf. besser als der eine oder andere zu wissen glaube, was im Lastenheft stand und "wofür der Golf IV gedacht war" bei Beginn seiner Entwicklung,
kann ich beides so gar nicht bestätigen, schon aus eigener Langstreckenerfahrung mit dem u.g. Bora Variant (Klima, SHV, kein Tempomat 🙂, siehe Fahrzeugprofil), vollgepackt, on top 3 Personen und von HH nach WOB und von dort in einem Rutsch (mit 2 Fahrern, also mehrfacher Wechsel) von WOB nach Vrsar/HR, ca. 1.250km damals, und das jedes Jahr, u.a.
Ich weiß noch genau, dass meine Liebste im ersten Jahr wg. des neuen Autos (zuvor Golf III Variant GT Special 1.8, 90 PS) meinte, schneller als 120-130 km/h führe sie aber nicht, wenn sie führe - und dann "erwischte" ich sie regelmäßig bei 160 km/h.

Von der Souveränität (wg. Drehmoment bzw. Radzugkraft) in den österreichischen Alpen (St. Michael), wo wir wg. Vollsperrung mal die AB verlassen mussten (war uns zuvor genau dort schon mal mit dem Golf III Variant so ergangen, da ging nichts mehr am Berg, meine Liebste stieg aus und lies mich fahren, weil sie befürchtete, den Motor oder die Kupplung/ das Auto zu ruinieren..., also den Golf III Variant, damals...) oder im Bergland in Slowenien oder im kroatischen Hinterland (Ucka-Tunnel) mal ganz ab.

Sorry, aber wer behauptet, dass der Golf IV für Langstrecke weder gemacht noch gedacht sei, der hat entweder zuvor seine Langstrecken immer nur in S-Klassen oder höher bewältigt 🙂, die falschen Golfs gefahren (in Hinblick auf deren Motorisierung, denn ich rede in den Beispielen oben konkret ja von meinem u.g. Diesel) oder ist mutwillig.
Meine Wolfsburger Nachbarn sind früher mit 3 oder 4 Klein(st)kindern und Dachgepäckträger bis nach Split gefahren, im VW Käfer... 🙂
Dann zu behaupten, der Golf tauge nicht für Langstrecken, halte zumindest ich für geradezu lachhaft, bei aller Freiheit persönlicher Meinungsäußerung.

Zum anderen Aspekt:
Sonntag morgens bin ich mit dem u.g. Oldie (als er noch neu war) und insgesamt 3 Personen von Auffahrt WOB-Süd (A39) bis Abfahrt Döbeln-Ost (A14) in 1:45h gefahren (unter Zeugen). 😰
Wie man sieht, ist Golf/Bora und zumal ein Diesel weder für lange Strecken noch für schnelle Gangart geeignet, deshalb war der Diesel und war auch der Golf bei ADs ja auch so unbeliebt!

Dass ein VW Passat gleichen Modelljahrgangs aufgrund mehr Radstand, schwerer Karosserie und höherer Solidität ggf. noch mehr Langstrecken-Reisekomfort bietet, steht dem nicht entgegen.
Das gilt sicher auch für im Alter und Preis vergleichbare Alternativen beim GW-Kauf jetzt, denn der Golf IV wird vergleichsweise noch immer hoch gehandelt, trotz seines Alters, sagt aber nichts über bzw. gegen den Golf IV aus, denn:
Das bessere ist stets des guten Feind.

Die oben zitierten Aussagen ließe ich ggf. für einen VW up gelten (und auch im up-Forum gäbe es Leute, die das verneinen würden), sicherlich nicht aber für einen Golf IV.
Und, nein: Nicht deshalb, weil ich selbst u.a. noch einen fahre (siehe Sig.) oder ein rosarotbebriller VW-fanboy bin, sondern aus eigener, umfangreicher Fahr- und Vergleichserfahrung, übrigens seit 1978 in div. Fahrzeugen und Modellen, u.a. auch Audi, MB, BMW, Porsche, VW etc.

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Da hast du natürlich absolut Recht. Was Langzeitqualität (wenn es rein ums Fahren geht) anbelangt ist der Golf 4 in der Golfklasse ungefähr das selbe was der W124 in der gehobenen Mittelklasse ist.

Mal davon abgesehen, das selbst ein 8 Jahre älterer W124 komfortabler und geräuschärmer ist (entsprechende Motorisierung vorausgesetzt) 😁 Was auch viel mit der bei (einst) höherpreisigeren Fahrzeugen aufwendigeren Fahrwerkskonstruktion zu tun hat.

...weshalb man ggf. besser (und ggf. gar sicherer) dran ist, wenn man statt einer neuen "Blechkiste" mit nix zu völlig überhöhten Preisen für´s gleiche Geld lieber einen größeren, standfesteren Gebrauchtwagen kauft...

Aber die Leute fürchten ja immer die vermeintlich folgenden Werkstattkosten bei einem Gebrauchten, vergessen aber stets, dass sie schon beim Einbiegen vom Hof des Neuwagenverkäufers auf die Straße weit mehr Geld qua Wertverlust verbrannt haben, als sie beim Gebrauchtwagen vermutlich jemals werden aufwenden müssen... 😁

Ggf. mal den Seat Leon mit einbeziehen. Er ist auch ein Golf, nur günstiger, bzw. mehr Ausstattung zum gleichen Preis.

Dass man mit einem Diesel-Golf nicht entspannt ankommen kann, verstehe ich nicht ganz. Entweder fährt man dann 150km/h +, oder es rappelt überall in der Kiste.

Und in Sachen Komfort liegt der Highline und der Generation schonmal in einem akzeptablen Feld.

Stimmt Markus, ich habe aber einen sehr zuverlässigen sparsamen Golf ohne Ausstattung. 🙁
Quasi den Spatz in der Hand.
Mit nem Highline und ARL wäre ich auch zufrieden. 🙂

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Zitat:

@Mikey320 schrieb am 26. April 2015 um 13:11:30 Uhr:


Hatte mal einen Golf3 (110ps) ich war eigentlich überrascht wie gut das ging.

Meinen G4 1.9 TD

I

/AHF 81 KW habe ich damals 1999 neu gekauft, weil ich wöchentlich ca. 1000-1250 km gefahren bin.

Letzte Woche war er in der Inspektion und mein Werkstattmeister meinte, daß er technisch da steht wie ein Jahreswagen, diesen gerne gehörten Spruch lasse ich mir aber auch einiges kosten! 😉

Im gemischten Betrieb nimmt der AHF mit 5 Gang Schaltung ca. 5,5 l/100 km, auf der AB habe ich den damals zwischen 3,7 l und 5,2 l/100 km gefahren.

http://www.motor-talk.de/fahrzeuge/880470/vw-golf-4-1j

Zitat:

@das-markus schrieb am 26. April 2015 um 14:52:48 Uhr:



Dass man mit einem Diesel-Golf nicht entspannt ankommen kann, verstehe ich nicht ganz. Entweder fährt man dann 150km/h +, oder es rappelt überall in der Kiste.

Und in Sachen Komfort liegt der Highline und der Generation schonmal in einem akzeptablen Feld.

Ich bleibe dabei, ein 4er Golf ist nichts für Langstreckenbetrieb. War auch nie dafür gedacht.

Sich extra dafür einen anzuschaffen halte ich für falsch, wenn man für das gleiche Geld bzw. etwas mehr langstreckentauglichere Fahrzeuge bekommen kann.

Zitat:

Ich bleibe dabei, ein 4er Golf ist nichts für Langstreckenbetrieb. War auch nie dafür gedacht.

Kommt darauf an!

Was für die Langstrecke drin sein sollte ist der Tempomat/GRA, höhenverstellbare Sitze mit Lordosenstütze und Klimaanlage.

Ich mit meinen Großen Füßen hatte allerdings nach Langstrecken immer Probleme mit dem rechten Fuß, weil der immer so abgewinkelt auf dem Gaspedal liegt.

Zitat:

@Panzerwerk schrieb am 26. April 2015 um 16:09:30 Uhr:


Ich mit meinen Großen Füßen hatte allerdings nach Langstrecken immer Probleme mit dem rechten Fuß, weil der immer so abgewinkelt auf dem Gaspedal liegt.

Dem kann ich zustimmen, selbst mit Tempomat weiß man nicht wohin mit dem rechten Fuß, da man ihn auch nicht aufrecht bzw. gerade abstellen kann durch den rechts ansteigenden Fahrzeugboden.

Die einzige einigermaßen bequeme Position ist wenn man die Beine in "Schneidersitzart" verschrenkt, was allerdings gefährlich werden kann wenn man schnell reagieren muss.

@newGoLf90
Ja, da bin ich voll bei dir!

Zitat:

Ich bleibe dabei, ein 4er Golf ist nichts für Langstreckenbetrieb. War auch nie dafür gedacht.

Sorry, aber dieser Thread wird immer abstruser, zumindest meiner subjektiven Meinung nach:

Der erste Teil oben ist Deine subjektive Meinung.
o.k., jeder hat seine, letztlich nichts dagegen einzuwenden, muss auch ich "ertragen" und so stehen lassen, ist ein freies Land.

Der zweite Teil ist allerdings eine Behauptung und die ist schlichtweg falsch und totaler Quatsch, sorry.

Abgesehen davon, dass ich aufgrund Kontakten zu VW ggf. besser als der eine oder andere zu wissen glaube, was im Lastenheft stand und "wofür der Golf IV gedacht war" bei Beginn seiner Entwicklung,
kann ich beides so gar nicht bestätigen, schon aus eigener Langstreckenerfahrung mit dem u.g. Bora Variant (Klima, SHV, kein Tempomat 🙂, siehe Fahrzeugprofil), vollgepackt, on top 3 Personen und von HH nach WOB und von dort in einem Rutsch (mit 2 Fahrern, also mehrfacher Wechsel) von WOB nach Vrsar/HR, ca. 1.250km damals, und das jedes Jahr, u.a.
Ich weiß noch genau, dass meine Liebste im ersten Jahr wg. des neuen Autos (zuvor Golf III Variant GT Special 1.8, 90 PS) meinte, schneller als 120-130 km/h führe sie aber nicht, wenn sie führe - und dann "erwischte" ich sie regelmäßig bei 160 km/h.

Von der Souveränität (wg. Drehmoment bzw. Radzugkraft) in den österreichischen Alpen (St. Michael), wo wir wg. Vollsperrung mal die AB verlassen mussten (war uns zuvor genau dort schon mal mit dem Golf III Variant so ergangen, da ging nichts mehr am Berg, meine Liebste stieg aus und lies mich fahren, weil sie befürchtete, den Motor oder die Kupplung/ das Auto zu ruinieren..., also den Golf III Variant, damals...) oder im Bergland in Slowenien oder im kroatischen Hinterland (Ucka-Tunnel) mal ganz ab.

Sorry, aber wer behauptet, dass der Golf IV für Langstrecke weder gemacht noch gedacht sei, der hat entweder zuvor seine Langstrecken immer nur in S-Klassen oder höher bewältigt 🙂, die falschen Golfs gefahren (in Hinblick auf deren Motorisierung, denn ich rede in den Beispielen oben konkret ja von meinem u.g. Diesel) oder ist mutwillig.
Meine Wolfsburger Nachbarn sind früher mit 3 oder 4 Klein(st)kindern und Dachgepäckträger bis nach Split gefahren, im VW Käfer... 🙂
Dann zu behaupten, der Golf tauge nicht für Langstrecken, halte zumindest ich für geradezu lachhaft, bei aller Freiheit persönlicher Meinungsäußerung.

Zum anderen Aspekt:
Sonntag morgens bin ich mit dem u.g. Oldie (als er noch neu war) und insgesamt 3 Personen von Auffahrt WOB-Süd (A39) bis Abfahrt Döbeln-Ost (A14) in 1:45h gefahren (unter Zeugen). 😰
Wie man sieht, ist Golf/Bora und zumal ein Diesel weder für lange Strecken noch für schnelle Gangart geeignet, deshalb war der Diesel und war auch der Golf bei ADs ja auch so unbeliebt!

Dass ein VW Passat gleichen Modelljahrgangs aufgrund mehr Radstand, schwerer Karosserie und höherer Solidität ggf. noch mehr Langstrecken-Reisekomfort bietet, steht dem nicht entgegen.
Das gilt sicher auch für im Alter und Preis vergleichbare Alternativen beim GW-Kauf jetzt, denn der Golf IV wird vergleichsweise noch immer hoch gehandelt, trotz seines Alters, sagt aber nichts über bzw. gegen den Golf IV aus, denn:
Das bessere ist stets des guten Feind.

Die oben zitierten Aussagen ließe ich ggf. für einen VW up gelten (und auch im up-Forum gäbe es Leute, die das verneinen würden), sicherlich nicht aber für einen Golf IV.
Und, nein: Nicht deshalb, weil ich selbst u.a. noch einen fahre (siehe Sig.) oder ein rosarotbebriller VW-fanboy bin, sondern aus eigener, umfangreicher Fahr- und Vergleichserfahrung, übrigens seit 1978 in div. Fahrzeugen und Modellen, u.a. auch Audi, MB, BMW, Porsche, VW etc.

Das ist ja alles schön und gut was du damals mit deinem neuwertigen Bora Variant Highline erlebt hast und ich will dir diese Erfahrung auch garnicht absprechen oder widerlegen das es so war.

Nun sind allerdings seit dem 15 Jahre ins Land gezogen sämtliche Lager sowie Fenster- und Türdichtungen verhärtet. Es mag gut sein, dass diese 15 Jahre an deinem Fahrzeug durch gute Pflege und achtsamen Umgang wenig Spuren hinterlassen haben. Das Gro der Fahrzeuge die man nun allerdings erwerben kann stehen was diese Punkte angeht nicht mehr so gut im Saft. Sehe ich ja an meinem Fahrzeug, welches ich vor ein paar Jahren aus 1. Hand scheckheftgepflegt beim VW-Händler gekauft habe (wie in einem anderen Thread schon gesagt sogar 2 Jahre jünger wie dein Fahrzeug, aber kein Diesel)

Ich will auch nicht sagen, das der 4er Golf gänzlich ungeeignet ist für die Langstrecke, an erster Stelle im Lastenheft hat dieser Punkt jedoch nicht gestanden.
Wenn man jetzt noch die oben genannten Punkte mit einbezieht ist ein gebrauchter 4er Golf nicht mehr viel langstreckentauglicher als der von dir genannte Up, welcher noch kaum gealtert ist.
(wenn man von dem etwas stabileren Geradeauslauf durch den längeren Radstand und das höhere Gewicht absieht)

Auch diesen Vergleich ziehe ich nicht an den Haaren herbei, mein Vater hat sich für Stadtfahrten etc. vor einem Jahr einen Seat Mii 1.0 gekauft und dieser ist auf der Landstraße und bei Tempi von 100-130 km/h im Innenraum noch deutlich ruhiger als mein 4er Golf. Erst bei höheren Geschwindigkeiten ist dann mein Golf etwas leiser, da dort der 3-Zylinder des Seat etwas lauter wird.

Nun kann man natürlich wieder sagen, ja... der Mii, Up, Citygo ist eben sehr gut gedämmt und komfortabel. Richtig ist allerdings, dass der 13 Jahre alte Golf einfach abgebaut hat. Ein fabrikneuer 4er Golf wäre den Kleinstwagen natürlich wieder überlegen was den Geräuschkomfort angeht.

So viel geschrieben mit wenig Sinn, deshalb nochmal ein Fazit von mir zu dem Thema auf das wir uns vielleicht einigen können:

Für 1000km pro Woche gibt es bessere (komfortablere, ruhigere) Fahrzeuge als einen 4er Golf, der zu seiner Blütezeit zwar durchaus dazu geeignet allerdings auch nur untere Mittelklasse war (was das anging).
Wenn man sich nun für diesen Zweck im Jetzt ein Fahrzeug anschaffen möchte, welches ungefähr so viel kostet wie ein guter gebrauchter Golf 4, sollte man bei den "Premiumherstellern" ein oder zwei Klassen höher ins Regal greifen, da diese von vornherein mehr auf Langstreckenkomfort ausgelegt waren und 10-15 Jahre später auch noch mehr davon bieten können.(und Dank dem Preisverfall nur unwesentlich mehr kosten)

ps.: @Taubitz Ich rechne es dir übrigens hoch an, hier eine erwachsene und niveauvolle Diskussion mit dir führen zu können, passiert hier auf Motor-talk leider auch nicht allzu oft.

pps.:
Ich muss vielleicht noch hinzufügen, wenn einem egal ist wie laut oder komfortabel man diese 1000km wöchentlich absolviert ist ein 4er mit TDI Motor in dem Preissegment noch eine der besten Wahlen die man treffen kann.

Gut, aber Du musst schon einräumen, dass Du allg. davon sprachst, dass ein Golf IV für die Langstrecke nicht tauge und dafür auch nie gedacht war.

Du hast (leider) nicht gesagt, dass ein unterdessen recht alt gewordener Golf IV für die Langstrecke ggf. nicht mehr so gut tauge...

Überdies sind preislich vergleichbare, aber, wie Du unterstellst, besser geeignete Fahrzeuge ja auch nicht mehr neu im Vergleich zu einem Golf IV, oder?
Beiden unterstellt, dass ihre Fahrwerke a) nie oder b) eben bereits schon einmal oder mehrfach eine Revision erlebt haben...

Ich streite nicht ab, dass Fahrwerke "höherwertiger" Fahrzeuge der Mittel- oder gar Oberklasse im allg. standfester sind (noch komfortabler sowieso...), Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich hab Deine Aussage -fairerweise- so verstanden, wie Du sie formuliert und geschrieben hattest, nämlich, dass der Golf IV "an sich" für die Langstrecke nicht tauge und dafür auch nie gedacht war, denn EXAKT SO hattest Du es oben geschrieben! 😁 😰 😉

p.s.: zum up
Selbst gefahren. Klar, nicht schlecht, solange er neu ist, aber objektiv weder etwas für die Langstrecke (für die DIESER tatsächlich nie gedacht war 🙂) noch für schnellere BAB-Ritte (dito).
Einen 8 Jahre alten Golf IV würde ich daher einem 8 Jahre alten up immer vorziehen, aus vielerlei Gründen (sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen! 🙂)

Fahr- & Geräusch-Komfort hat ja nicht nur etwas mit neuen, noch unverschlissenen Fahrwerken oder Karosserien (Türen, Fenster...) etc. zu tun, sondern z.B. auch mit der Motorisierung und vor allem auch mit dem Sitzkomfort, der Güte des Sitzes, der Möglichkeit, Sitz, Lenkrad (sic!), Gurt (sic!) etc. vielfach einstellen zu können, mit dem Federungskomfort und nicht zuletzt dem Radstand und der trägen gefederten Masse, von den ungefederten mal ganz ab.
Da wird ein größeres Fahrzeug, ob alt oder jung, schon aus physikalischen Gründen immer Vorteile haben, weil gewisse Zielkonflikte (mangelnde Karosseriemasse, Schwerpunktlage, Radstand etc.) nun mal nicht auflösbar sind bei einem kleineren Fahrzeug.

Wer sich nur aus solchen Aspekten einen Golf für € 10.000,- kaufen will, sollte ggf. besser zu einem gleich günstigen VW Phaeton greifen (ich greif mal VOXautomobil von gestern auf, daher das hingebogene Beispiel...) und die Folgekosten an Rep. und Unterhalt mal kurzzeitig außen vor lassen oder eben als Mehrpreis für den gehobenen Fahr- & Langstreckenkomfort verbuchen. 🙂

Überdies, sorry, ist gerade der up bei weitem schlechter, teilweise sogar gar nicht (Radhausschale hinten fehlt, keine innere Radhaus-/Kofferraumverkleidung, keine Dämmung im hinteren Seitenteil, das als hervorragender Resonanzraum fungiert und daher zur Beanstandung der Fahr- & Reifengeräusche beim zumindest 2-türigen up hinten, neben der allg. fehlenden Radhausschale dort, ganz wesentlich beiträgt) gedämpft im Vergleich zu einem Golf IV.
Diesbezüglich sind gerade diese beiden Beispiele denkbar schlechte, weil schlichtweg gar kein Vergleich. 😁

Unseren up hatte ich nicht auseinander, wohl aber sagen die Fotos vom User "shanny" im up-Forum (http://www.motor-talk.de/.../...ute-geschafft-thread-t4542709.html?... und weitere Fotos in seinen Folgebeiträgen dort) alles bzw. vieles. 😰
Wie es hinter den Kulissen und mit der Dämmung eines Golf IV bzw. konkret meines Bora Diesels aussieht, weiß ich aus eigener Demontage sehr genau: Hervorragend! Was mich selbst am meisten überraschte, denn ich hab ja eigentlich immer was zu meckern, gerade bei VW!

🙂

Zum Lob: Danke, gebe ich gern in gleicher Weise zurück.

Aber bevor wir uns jetzt beide hier weiter verzetteln, uns gegenseitiger Hochachtung versichern (keine Ironie!) und den Rest ggf. noch immer Mitlesender vermutlich längst langweilen:
WELCHE Alternativen schlägst Du denn konkret vor, bei Berücksichtigung eines festgelegten, identischen Budgets für entweder einen Golf IV oder eben bessere, von Dir gemeinte Alternativen?

Nenn doch bitte Ross und Reiter, sprich: Namen! 😉

@newgolf90

ich kann deine Ansicht wirklich überhaupt nicht teilen, dass ein Golf IV TDI nicht langstreckentauglich sei.
Ich fühlte mich mit meinem 115PS TDI Generation pudelwohl auf der Autobahn, und jetzt mit dem 150PS TDI Highline auch. Jeweils 6-Gang Getriebe. MAn kommt sehr entspannt an. Auch meine Mitfahrer finden die Reisen immer sehr angenehm. (pro Woche 650km)

Deine Argumentation mit dem Alter, kann ich sehr wohl folgen.
Daher kann ich sagen: der Golf IV ist eine Dauerbaustelle! Hat man etwas repariert, kündigt sich der nächste Defekt an. Aufgrund der großzügigen Ausstattung kann eben auch viel kaputt gehen. Für Hobbyschrauber jedoch kein Problem, finde ich.

Heutige Baustelle war übrigens wiedermal der Heckklappengriff.

Zitat:

@Taubitz schrieb am 27. April 2015 um 14:18:01 Uhr:


Gut, aber Du musst schon einräumen, dass Du allg. davon sprachst, dass ein Golf IV für die Langstrecke nicht tauge und dafür auch nie gedacht war.

Du hast (leider) nicht gesagt, dass ein unterdessen recht alt gewordener Golf IV für die Langstrecke ggf. nicht mehr so gut tauge...

Überdies sind preislich vergleichbare, aber, wie Du unterstellst, besser geeignete Fahrzeuge ja auch nicht mehr neu im Vergleich zu einem Golf IV, oder?
Beiden unterstellt, dass ihre Fahrwerke a) nie oder b) eben bereits schon einmal oder mehrfach eine Revision erlebt haben...

Ich streite nicht ab, dass Fahrwerke "höherwertiger" Fahrzeuge der Mittel- oder gar Oberklasse im allg. standfester sind (noch komfortabler sowieso...), Ausnahmen bestätigen die Regel, aber ich hab Deine Aussage -fairerweise- so verstanden, wie Du sie formuliert und geschrieben hattest, nämlich, dass der Golf IV "an sich" für die Langstrecke nicht tauge und dafür auch nie gedacht war, denn EXAKT SO hattest Du es oben geschrieben! 😁 😰 😉

Gut, das stimmt natürlich. Da habe ich mich ein wenig zu drastisch bzw. falsch ausgedrückt.

Zitat:

@Taubitz schrieb am 27. April 2015 um 14:18:01 Uhr:


p.s.: zum up
Selbst gefahren. Klar, nicht schlecht, solange er neu ist, aber objektiv weder etwas für die Langstrecke (für die DIESER tatsächlich nie gedacht war 🙂) noch für schnellere BAB-Ritte (dito).
Einen 8 Jahre alten Golf IV würde ich daher einem 8 Jahre alten up immer vorziehen, aus vielerlei Gründen (sorry, konnte ich mir jetzt nicht verkneifen! 🙂)

[...]

Kam vielleicht nicht so rüber, aber hab ich so auch nie behauptet oder gesagt.

Zitat:

@Taubitz schrieb am 27. April 2015 um 14:18:01 Uhr:



Überdies, sorry, ist gerade der up bei weitem schlechter, teilweise sogar gar nicht (Radhausschale hinten fehlt, keine innere Radhaus-/Kofferraumverkleidung, keine Dämmung im hinteren Seitenteil, das als hervorragender Resonanzraum fungiert und daher zur Beanstandung der Fahr- & Reifengeräusche beim zumindest 2-türigen up hinten, neben der allg. fehlenden Radhausschale dort, ganz wesentlich beiträgt) gedämpft im Vergleich zu einem Golf IV.
Diesbezüglich sind gerade diese beiden Beispiele denkbar schlechte, weil schlichtweg gar kein Vergleich. 😁

Und gerade deshalb, weil im Golf 4 um ein vielfaches mehr ge- und bedämpft ist, sollte es auch einen merkbaren Unterschied geben.

Im von mir gezogenen Verlgeich Up (neu) zu Golf (alt) ist dieser allerdings praktisch nicht vorhanden und der Up überall außer auf der Autobahn leiser und dort auch nicht viel.

(auch hier gibt es natürlich Ausnahme wie Fahrten bei Regen oder auf Kieswegen etc. bei denen der Up deutlich lauter ist durch z.B. die von dir genannten fehlenden Radhausschalen)

Zitat:

@Taubitz schrieb am 27. April 2015 um 14:18:01 Uhr:



Fahr- & Geräusch-Komfort hat ja nicht nur etwas mit neuen, noch unverschlissenen Fahrwerken oder Karosserien (Türen, Fenster...) etc. zu tun, sondern z.B. auch mit der Motorisierung und vor allem auch mit dem Sitzkomfort, der Güte des Sitzes, der Möglichkeit, Sitz, Lenkrad (sic!), Gurt (sic!) etc. vielfach einstellen zu können, mit dem Federungskomfort und nicht zuletzt dem Radstand und der trägen gefederten Masse, von den ungefederten mal ganz ab.
Da wird ein größeres Fahrzeug, ob alt oder jung, schon aus physikalischen Gründen immer Vorteile haben, weil gewisse Zielkonflikte (mangelnde Karosseriemasse, Schwerpunktlage, Radstand etc.) nun mal nicht auflösbar sind bei einem kleineren Fahrzeug.

Dessen bin ich mir natürlich vollkommen bewusst und das Thema Sitzkomfort/ergonomie hatte ich in einem meiner vorigen Beiträge auch schon angeschnitten.

Ebenfalls bestreite ich auch nicht, dass ein größeres Fahrzeug aufgrund der massigeren Karosserie, dem längeren Radstand etc. Vorteile gegenüber einem kleineren hat. Das hatte ich eigentlich ja genau so gesagt.

Zitat:

@Taubitz schrieb am 27. April 2015 um 14:18:01 Uhr:


Wer sich nur aus solchen Aspekten einen Golf für € 10.000,- kaufen will, sollte ggf. besser zu einem gleich günstigen VW Phaeton greifen (ich greif mal VOXautomobil von gestern auf, daher das hingebogene Beispiel...) und die Folgekosten an Rep. und Unterhalt mal kurzzeitig außen vor lassen oder eben als Mehrpreis für den gehobenen Fahr- & Langstreckenkomfort verbuchen. 🙂

Unter den von mir genannten Gesichtspunkten wäre dies die beste Wahl, da hast du Recht. Wenn man jedoch noch die Wirtschaftlichkeit mit einbezieht, die der TE ja anstrebt mit einem TDI in der Golfklasse, eher uninteressant.

Zitat:

@Taubitz schrieb am 27. April 2015 um 14:18:01 Uhr:


[...]

WELCHE Alternativen schlägst Du denn konkret vor, bei Berücksichtigung eines festgelegten, identischen Budgets für entweder einen Golf IV oder eben bessere, von Dir gemeinte Alternativen?

Nenn doch bitte Ross und Reiter, sprich: Namen! 😉

In dem vom TE festgelegten Rahmen von 3000€ gibt es wie schon eingangs erwähnt z.B. E46 und 320d und 320td (der compact) dabei spreche ich natürlich nicht von den Wunschpreisen die auf den einschlägigen Plattformen aufgerufen werden. Sondern von den Preisen die dann tatsächlich auch bezahlt werden für solche Fahrzeuge (also auf mobile im Bereich von 3-4tsd €)

Diese sind dann ca. Baujahr 2000-2002 und haben zwischen 150.000 - 170.000km gelaufen.

Dann wäre da noch wie von dir schon kurz erwähnt der Passat ( 3b und 3bg) diese haben dann entweder die selbe KM-Leistung und sind 1-2 Jahre jünger oder sind gleich alt und haben 10.000-20.000km weniger gelaufen.

Wenn man das Budget dann auf 5-6000€ erhöht, was laut TE ja auch noch sehr gut machbar wäre. Bekommt man von den oben genannten dann schon sehr gut ausgestattete und gepfelgte Exemplare mit weniger Kilometer.

Dazu gesellen sich in diesem Bereich dann der Audi A4 /Avant bis teilweise Baujahr 2006 und ähnlicher Km-Leistung vereinzelt auch mit V6 TDI (welcher allerdings mit Vorsicht zu genießen ist aufgrund von Problemen mit eingelaufenen Nockenwellen)
...
und die C-Klasse W203 220 CDI viele VorModellpflege mit 150.000-170.000km und wenige NachModellpflege (vor der Modellpflege 2004 allerdings aufgrund von Elektronik und Rostproblemen ebenfalls mit Vorsicht zu genießen und genau zu begutachten)

Das sind dann so ziemlich die Modelle, die ich mindestens empfehlen würde und noch einigermaßen wirtschaftlich bzw. im Golf 4- Budgetrahmen zu betreiben sind.

Nach oben sind wie von dir mit dem Beispiel des Phaetons aufgezeigt natürlich keine Grenzen, wie immer.

@das-markus

Wenn dir und deinen Mitfahrern dein Golf komfortabel genug ist, finde ich das auch vollkommen okay, es gibt ja auch weitaus schlechteres.
Ich weiß ja nicht ob du schon mal die Gelegenheit hattest andere Fahrzeuge wie C-, E-, S-Klasse oder Audi A4- A8 und das selbe von BMW natürlich auf einer längeren Strecke zu bewegen oder auch nur als Passagier mitgenommen zu werden, aber ich für mich muss sagen, wenn nicht..... dann lass es auch lieber wenn du dir kein anderes Fahrzeug anschaffen möchtest.

Ich bewege im Wechsel die in meiner Signatur stehenden Fahrzeuge (aus der Familie) was mich einfach ein wenig verwöhnt und etwas zu anspruchsvoll gemacht hat.

Und nun der Schlusssatz, wie beim Lotto alle Angaben ohne Gewähr. 😁 allerdings nach bestem Wissen und Gewissen.

Danke für die Beispiele.

Dann sind wir uns ja doch viel näher, als ich eingangs befürchtet hatte.

Und, stimmt: Wenn man einmal höher gegriffen hat, ist man verloren.
Daher möglichst nie reinsetzen, geschweige mit-/fahren...

Im Golf VI-Forum hat sich da eine Dame augenscheinlich auch festgebissen:
http://www.motor-talk.de/.../...erter-golf-6-aus-spanien-t5284115.html

Hat aktuell noch einen 1997er Polo mit nix, nun steht da ein vermeintlich günstiges, recht gut ausgestattetes Golf VI-Modell als Spanien-Import und wie die Sache ausgeht, wenn man nicht mit kühlem Kopf dabei ist (was bei Summen wie Auto oder gar Haus oder ETW denkbar zu empfehlen ist), brauchte man gar nicht abzuwarten:
Beratungsresistent, weil ihre Entscheidung im Grunde schon längst feststand und sie eigentlich auch gar nicht die Meinung anderer hören wollte, sondern ihre (also lediglich eine Bestätigung für die innerlich längst getroffene Kaufentscheidung erhalten wollte).

Tja...

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