Skandal bei BMW

BMW 1er E87 (Fünftürer)

Laut derStandard.at werden zukünftige 4-Zylinder Motoren für den Mini und 1er vom französischen PSA-Konzern hergestellt werden.

derStandard.at

119 Antworten

Hallo,

ich kann den Skandal nicht sehen.

Soviel ich weiss wurde die Entwicklungarbeit des Motors hauptsächlich von BMW geleistet, den Bau übernimmt PSA.

Wenn ein Motor für grosse Stückzahl entwickelt wird, kann mehr Aufwand reigesteckt werden, als wenn man nur einen Motor für eine Niesche braucht.
Der Motor ist im Mini nicht schlecht und auf jeden Fall moderner, besser und sparsamer als der 116.
Bei der mometanen CO2 - Diskusion wird der Motor früher oder später auch als 316i auftauchen. Auch ein ein 114i (oder auch 114eta) ist möglich (wenn auch zumindest momentan nicht erstrebenswert). Ist ja der gleiche Motor.

Gruß Markus

brauchste mir nicht erzählen. Arbeite selbst bei einem Autozulieferer. Ich möchte aber, wenn ich einen BMW kaufe, einen ausschließlich von BMW entwickelten Motor. Durch die Motoren unterscheidet sich BMW hauptsächlich von der Konkurrenz. Die Franzosen haben hier m. E. nur Schrott.

Zitat:

Original geschrieben von gstein2002


Die letzten unabhängigen sind eher Manufakturen - im Vergleich gesehen...

da ist der wunsch nach exklusivität wieder vater des gedanken gewesen...

die produktionszahlen sagen was anderes! 😉

mfg paul

so wie es in einigen Medien dargestellt wird, als ob BMW einfach nur von PSA die Motoren kauft und bei sich einbaut, entspricht nicht der Wahrheit.
BMW und PSA haben vor Jahren (2002) einen Vertrag geschlossen mit den ziel einer gemeinsamen Motoren Entwicklung.
Das Ergebnis wird jetzt in eigenen Werken Montiert- Die Motoren der zukünftigen Varianten des MINI werden im britischen Werk Hams Hall montiert. nur als Rohling-Lieferanten werden die PSA Peugeot Citroën Werk Charleville und die Gießerei Mulhouse Funkiren.

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Zitat:

Original geschrieben von Klaus330Ci


brauchste mir nicht erzählen. Arbeite selbst bei einem Autozulieferer. Ich möchte aber, wenn ich einen BMW kaufe, einen ausschließlich von BMW entwickelten Motor. Durch die Motoren unterscheidet sich BMW hauptsächlich von der Konkurrenz. Die Franzosen haben hier m. E. nur Schrott.

Solche komplett in Eigenregie entwickelten Motoren werden auf kurz oder lang sowieso aussterben bzw ein Exotendadein führen. Es wird ja immer mehr zusammen entwickelt. Spätestens wenn die ersten deutschen bzw westlichen Hybridmodelle kommen, denn da arbeitet kein Unternehmen außerhalb Japans in Eigenregie dran...

Gruß,
Egg

....und das Karosserieblech liefert der Russe - und zwar für die meisten deutschen Autos.

Ergo: Kein deutsches Auto mehr kaufen? Bullshit.....

Die Kernkompetenz von BMW liegt doch in der Entwicklung und dem Bau leistungsstarker Benzin- und Dieselmotoren.
Diese wird BMW sicherlich auch noch die nächsten Jahrzehnte nicht aus der Hand geben.

Wer sich einen 116i/ 316i kauft, der tut das sicherlich NICHT wegen des ach so tollen Motors, sondern weil ihm/ ihr das Fahrzeug gefällt, und die Leistung dieser Motorisierung ausreicht! (bzw. die günstigste Art ist, BMW zu fahren!)

Dieser Zielgruppe ist sicherlich auch völlig egal, was da unter der Haube werkelt, Haupsache ES verrichtet seine Arbeit störungsfrei und unauffällig.

Am anderen Ende der Produktlinie stehen sehr hochwertige und aufwändig konstruierte Hochleistungsmotoren aus hochfesten Materialien, der Stückpreis ein vielfaches vom 1,6i "Motörchen".
Schon jetzt ist/war es so, dass da fast nichts von der Top-Level-Linie für die Einstiegsmotorisierung zu gebrauchen war, weil einfach zu teuer.
Warum also nicht einen Spezialisten für diese Motorisierung (4 Zyl, bis 2,0l, bis 170 PS) mit einem x-fach größeren Absatzmarkt zur Kooperation verpflichten????
-Und sich selbst auf seine Kernkompetenzen konzentrieren?

Also, ich versteh die ganze Aufregung hier nicht...

lg,
Martin

PS: und all jene, die immer noch glauben, NUR BMW hätte eine Ahnung vom Motoren- bzw. Fahrzeugbau: HALLOOOOO!!! kommt endlich hinterm Mond hervor!!!

wieso Aufregung? Ich sag nur, daß ich mir keinen BMW mehr kaufen werde, wenn irgendso ein Kooperationsmotor drin ist. Ich wüsste dann auch gar nicht mehr, warum ich das machen sollte.

Zitat:

Original geschrieben von Klaus330Ci


wieso Aufregung? Ich sag nur, daß ich mir keinen BMW mehr kaufen werde, wenn irgendso ein Kooperationsmotor drin ist. Ich wüsste dann auch gar nicht mehr, warum ich das machen sollte.

OK.

Für dich ist das jetzt ungefähr genauso aktuell wie die Frage, ob die Geschwindigkeitsbeschränkungen im innerstädtischen Flugverkehr nur ab einer Flughöhe unter 100m ü.G. gelten, oder auch schon darüber, bzw. wenn, dann nur für einstrahlige Hovercrafts oder doch auch für die mehrstrahligen, gravitationskompensierten 4-Sitzer...... 😉

Oder täusche ich mich, wenn ich deinen Nick so deute, dass du dich eher immer an den Top-Level-Motorisierungen bedienst???

LG,
Martin

PS: zur Erinnerung: ich meinte, dass die potenziellen Kunden eines x16i einen furz interessiert, was denn da vorne drinnen werkelt, haupsache die input(preis, verbrauch) : output(leistung, evtl. klang) Relation stimmt!

Wow, die Meinungen gehen echt weit auseinander. Da habe ich aber was angestellt.

Warum sollte ich mir einen BMW kaufen, der die gleiche Technik wie ein Franzose besitzt? Ist es der Mehrpreis wert oder sollte man sich dann nicht gleich einen Franzosen zulegen? Ist der Motor von BMW nicht ein wichtiger Grund warum man sich für diesen entscheidet?

mfg oli

Solange die Qualität stimmt, gibt es doch wahrlich keinen Grund im Vorhinein die kommenden Motoren schlecht zu reden. Ob die Franzosen nun bekannt für ihre Maschinen sind oder nicht, BMW wird schon wissen, was sie machen. Und ich kann den reißerischen Threadtitel "Skandal" noch weniger verstehen, da es sich bei dieser Kooperation lediglich um Entwicklung für die Basis im 1er handelt, die ja !!!ohnehin!!!nicht der Renner sein soll. Der Fertigbezuganteil aus dem Ausland steigt doch immer mehr und das ist bei keinem deutschen Automobilhersteller anders. Vieles was ihr als deutsches Automobil bezeichnet ist doch vom Ursprung her ganz und gar nicht mehr deutsch sondern lediglich "Designed in Germany". Wer noch eine Kutsche fährt und die gerne vom Wagner im eigenen Dorf hat, soll ruhig damit zufrieden sein, nur er soll nicht im Zeitalter der Globalisierung und des internationalen Wettbewerbs, ein Unternehmen wie BMW verurteilen, das eine Kooperation eingeht um Kosten an der Entwicklung zu sparen und um vom Now-How des ausländischen Konkurrent in diesem Segment zu profitieren versucht.

Mir ist es völlig egal, woher die 4-Zylinder Motoren von BMW kommen. Der Anteil dieser an der Modellpalette ist gering und zudem sind die Motoren nicht wirklich besser als die der Konkurrenz.
Die Reihensechszylinder hätte ich schon gerne von BMW. Das ist eine Domäne von BMW und das macht die Motorenpalette von BMW auch so herausragend.

Schaut man sich mal an, was auf der Zusammenarbeit von PSA und BMW beim Mini herausgekommen ist, dann kann ich nur sagen "Mehr davon!". Der Motor schluckt nun deutlich weniger (was natürlich auch an der etwas längeren Übersetzung liegt).
Peugeot bietet den Motor im 207 nur mit 150PS an, wodurch der Mini immer noch die Exklusivität der höheren Leistung hat.

Für mich ist es kein Skandal, sondern eine logische Konsequenz. BMW sucht die Koorperation mit Herstellern, die auf diese Motorengröße spezialisiert sind und spart so Entwicklungskosten, die das Unternehmen dann in die Entwicklung von besseren 6-Zylindern stecken kann. Sicher ist mir bewusst, dass die Umverteilung nicht wie hier beschrieben zustandekommt, sondern es auch gilt den Profit zu erhöhen, aber ich finde es nicht bedenklich, wenn BMW in diesem Sektor spart.
Von den Vierzylindermodellen geht sicherlich nicht die Faszination BMW aus und viel Sportlichkeit kann auch nicht verloren gehen.

Dann stellt sich aber die Frage warum die Ersparnisse nicht an den Kunden weitergegeben werden.

Zitat:

Original geschrieben von justmammal


Oder täusche ich mich, wenn ich deinen Nick so deute, dass du dich eher immer an den Top-Level-Motorisierungen bedienst???

PS: zur Erinnerung: ich meinte, dass die potenziellen Kunden eines x16i einen furz interessiert, was denn da vorne drinnen werkelt, haupsache die input(preis, verbrauch) : output(leistung, evtl. klang) Relation stimmt!

Jaja, das stimmt schon. ich fahr nen 6er. Aber ich hab erst vor ein paar Wochen nen 116er für meine Frau gekauft und daher interessiert mich das schon auch...

Zitat:

Original geschrieben von nothingtodo


Dann stellt sich aber die Frage warum die Ersparnisse nicht an den Kunden weitergegeben werden.

BMW ->

AG

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