Segelmodus ausschalten ?
Hallo zusammen,
ich habe letzte Woche meinen Golf 1.5l DSG blue motion mit 130 PS bekommen. Soweit bin ich sehr zufrieden doch eines gibt es was mich Mega stört
Dieser (tolle) Segelmodus 🙄
Meine Frage ist, wie schalte ich diesen aus damit mir das Auto nicht während der Fahrt bei Tempo 40-80 km\h einfach ausgeht und beim beschleunigen dementsprechend hart verzögert.
-Bordbuch nichts gefunden
-telefonisch das Autohaus auch K.A ( Bordcomputer)
- natürlich Start/ Stop Knopf betätigt bzw ausgeschalten
Info: Fahrzeug hat keine Mode Taste fürn Profil Wechsel (Eco, normal, Sport)
Wenn ich manuell schalte oder durch Wahlhebel in S fahre ist das System aus..... aber so kannst ner auf Dauer fahren.
Würde mich freuen wenn jemand helfen kann.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@6N1 schrieb am 14. April 2019 um 21:59:50 Uhr:
Einzige Möglichkeit wäre das Nachrüsten der Fahrprofilauswahl.
Lt. VW lässt sich der Segelmodus auch n i c h t mit der Nachrüstung der Fahrprofile deaktivieren.
Der Segelmodus ist für mich nur sinnvoll wenn man absehen kann wie lange ich rollen könnte.
Wenn ich in der Stadt fahre und der Motor ab 40km/h auf 1 km 5x unnütz aus geht um sofort wieder zu starten ist das für mich ein MORDVERSUCH an meiner teuer gekauften Hardware.
191 Antworten
Zitat:
@Janammeer schrieb am 14. Oktober 2019 um 08:18:54 Uhr:
Du kannst den Segelmodus ausschalten wenn Du das DSG in den Sport-Modus setzt.Kostet natürlich mehr Sprit aber du kannst manuel die Gänge spritsparend schalten.
[.....]
Man ordert aber kein DSG um dann nur noch manuell schalten zu müssen, damit der ungewünschte Segelmodus nicht eintritt.
Wie hier schon mehrfach empfohlen wurde die Segelfunktion raus kodieren und fertig.
Wieviel Sprit spart ihr denn durchschnittlich bei der "normalen" Segelfunktion (=Freilauf; Motor NICHT aus)?
Gute Frage, das ist durchaus manchmal kontraproduktiv zur Schubabschaltung.
Nur Motor aus macht das segeln sinnvoll.
Leider ist die Automatisierung mit DSG eher misslungen und berücksichtigt nicht die Verhältnisse.
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 14. Oktober 2019 um 18:40:33 Uhr:
Leider ist die Automatisierung mit DSG eher misslungen und berücksichtigt nicht die Verhältnisse.
Wie meinst das mit den Verhältnissen?
Ähnliche Themen
Das vorausschauende fahren, ob nun Segeln oder Schubabschaltung besser ist und wie lange der Zustand andauert, ob man die Abschaltung in Kauf nimmt. Zudem es nur mit DSG geht, dieses aber einen Mehrverbrauch mitschleppt.
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 14. Oktober 2019 um 18:40:33 Uhr:
Gute Frage, das ist durchaus manchmal kontraproduktiv zur Schubabschaltung.
Nur Motor aus macht das segeln sinnvoll.
Leider ist die Automatisierung mit DSG eher misslungen und berücksichtigt nicht die Verhältnisse.
Stimmt so leider nicht! Richtig eingesetzt kann das Segeln deutlich spritsparender sein als Schubabschaltung. Natürlich nur wenn man es richtig einsetzt.
Nicht überall kann Segeln sinnvoll sein.
Sehr steiler Berg oder Ampel --> einkuppeln lassen und Motorbremse nutzen
Flaches Gefälle oder sehr vorausschauendes fahren --> Segeln.
Was stimmt nicht? Ich schrieb manchmal und nicht immer.
Deine Faustregel ist zwar an sich richtig, besser finde ich, wer nach dem segeln bremsen muss hätte lieber die Schubabschaltung genutzt. Ansonsten nicht vergessen, segeln senkt die Durchschnittsgeschwindigkeit, fährt man ohne segeln entsprechend langsamer wird es wieder eng!
Zitat:
@pandimainie schrieb am 14. Oktober 2019 um 18:28:42 Uhr:
Wieviel Sprit spart ihr denn durchschnittlich bei der "normalen" Segelfunktion (=Freilauf; Motor NICHT aus)?
Das wird dir hier keiner seriös beantworten können, m.M. kann man das nur mittels Rollenprüfstand ermitteln.
Kannst auch VW fragen, die kennen sich mit der Ermittlung von Verbräuchen auf Prüfständen aus. 😁
Die Frage war ja nach dem Vorteil im Alltag, nicht auf dem Prüfstand.
Aber laut Spritmonitor.de liegt man damit tatsächlich auf Handschalterniveau. In der Summe keine Glanzleistung.
Ich überlege, ob es einen Vorteil insbesondere im Stadtverkehr bietet. Beim HS würde ich auch mal auskuppeln und rollen lassen, das DSG ohne FPA schaltet durchaus auch mal blöde runter, um dann in einem niedrigeren Gang wieder bei höherer Drehzahl beschleunigen zu müssen.
Zitat:
@E2906 schrieb am 14. Oktober 2019 um 12:31:04 Uhr:
Zitat:
@navec schrieb am 14. Oktober 2019 um 11:46:42 Uhr:
Die Batterien der meisten Verbrenner-VW's mit S&S (und Rekuperation) "laufen" nach 4 Jahren auch immer noch und die "laufen" auch noch länger....
Trotzdem sind die Batterien dann häufig schon so weit geschwächt, dass z.B. das volle Einsparpotential von S&S gar nicht mehr ausgeschöpft werden kann. (Stichwort: Meldung"Energieverbauch zu hoch"😉
Das merkt halt kaum jemand, da der Prozess schleichend verläuft.Ist aber doch auch eine Frage des Fahrprofile, wenn ich die Meldung im AID habe "Energieverbauch zu hoch" dann weiß ich das es mal wieder Zeit wird eine Langstrecke zu fahren um die Batterie zu laden oder mal manuell aufzuladen.
Das eine Batterie nicht mehr so lange hält wie früher sehe ich aber nicht nur geschuldet durch Spritspartechnik, sondern auch durch immer mehr elektrische Assistenten und mehr elektrische Spielereien.
Ich weiß nicht ob es Sinn macht eine größere Batterie einzusetzen um ein größeren Puffer zu haben?
Die Meldung "Energieverbrauch zu hoch" kannst du auch bei durchaus ausreichender Fahrstrecke bekommen, nämlich dann, wenn das Batteriemanagement deines Autos erkennt, dass der Energieverbrauch in einer durchschnittlichen Motorpause bei S&S (z.B. an der Ampel) für die reale, noch vorhandene Leistungsfähigkeit der Batterie zu groß ist.
das Batteriemanagement müsste den Motor vorzeitig wieder starten und das lohnt sich dann eben nach dieser Berechnung nicht.
Daran, dass der Zustand der Batterie bereits schlecht ist, ändert längeres Fahren dann auch nichts, zumal der Ladezustand der Batterie gewollt bei 80% begrenzt ist, um Rekuperation zu ermöglichen.
Die hauptsächliche Schädigung der Batterie bei VW's mit S&S kommt dadurch, dass sie ständig auf 80% Ladezustand gehalten und nicht wie früher, bei längeren Fahrten auf annähernd 100% Ladezustand kommen kann.
Zusätzlich zehrt S&S selbst durch häufige relativ große Startströme und durch die Entladung in den S&S-Motorpausen an der Batterie. Diese Entladungs-Pausen plus Neustart gibt es eben nur durch S&S in gehäufter Form.
Solange der Motor läuft werden nahezu immer alle E-Verbraucher von der LiMa versorgt und nicht von der Batterie. Diese Verbraucher spielen also für die Batterie, solange der Motor läuft, keine Rolle.
Eine größere Batterie macht, wenn sowieso gewechselt werden muss, fast immer Sinn, solange sie noch in die Halterung passt. Damit hat sie definitiv mehr Reserven und wird daher die Funktionen des Autos (vor allem S&S) vermutlich etwas länger im vollen Umfang bedienen können. Aber auch eine größere Batterie wird ständig auf ca 80% Ladezustand gehalten und das mag keine Bleibatterie gerne, egal ob groß oder klein.
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 14. Oktober 2019 um 19:12:11 Uhr:
Die Frage war ja nach dem Vorteil im Alltag, nicht auf dem Prüfstand.
[.....]
Richtig, deshalb schrieb ich auch, dass eine seriöse Aussage dazu kein Mensch geben kann. Oder hältst du Vergleiche diesbezüglich auf Spritmonitor für seriös?
@Navec danke für die Erklärung. Mit den 80% wusste ich noch garnicht.
Also wenn man die Möglichkeit hat sollte man öfters die Batterie manuell aufladen?
Zitat:
@Jubi TDI/GTI schrieb am 14. Oktober 2019 um 19:32:33 Uhr:
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 14. Oktober 2019 um 19:12:11 Uhr:
Die Frage war ja nach dem Vorteil im Alltag, nicht auf dem Prüfstand.
[.....]
Richtig, deshalb schrieb ich auch, dass eine seriöse Aussage dazu kein Mensch geben kann. Oder hältst du Vergleiche diesbezüglich auf Spritmonitor für seriös?
Durchaus, wenn man genauer hinschaut und vielleicht Ausreißer selber wegdenkt.
Immerhin nutze ich es seit Jahren mit verschiedenen Autos.
Für einen Vergleich zwischen Automatik und Handschalter taugt es gut. Für den Vergleich Benzin/Diesel bedingt und für den Vergleich von Spritsorten gar nicht!
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 14. Oktober 2019 um 19:02:07 Uhr:
Was stimmt nicht? Ich schrieb manchmal und nicht immer.Deine Faustregel ist zwar an sich richtig, besser finde ich, wer nach dem segeln bremsen muss hätte lieber die Schubabschaltung genutzt. Ansonsten nicht vergessen, segeln senkt die Durchschnittsgeschwindigkeit, fährt man ohne segeln entsprechend langsamer wird es wieder eng!
Nein, wenn ich nach 2km Landstraße mit leichtem Gefälle bremse dann mach ich das bewusst früher, weil ich weiß wie mein DSG funktioniert.
Wir haben hier tatsächlich eine Landstraße auf meinem Arbeitsweg (was Glück sein kann) auf der ich 2 - 3 km rollen lassen könnte. Danach drücke ich die Bremse kurz um das Einkuppeln zu provozieren und muss dann nur noch leicht bremsen um in den nächsten Ort rein zu fahren. Auf dieser Strecke habe ich dann fast nix verbraucht.
Gibt schon coole Möglichkeiten damit. Verstehe aber das es nicht überall optimal ist. Im Gebirge ist sicherlich die Handschaltung besser, weil man hier öfter eingekuppelt mit hoher Drehzahl im Schubbetrieb rum fährt.