Schlimme Astra Verkaufszahlen
Kann jemand erklären, wie es zu diesem drastischen Absturz in den Verkaufszahlen kommen konnte ?
Golf 20.000 - Astra 7.500 im September ???????
http://www.autobild.de/.../artikel.php?...
100 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von diesel77
Lol, GM sieht nicht davon ab in Deutschland 12000 Stellen abzubauen. Tja, umsonst gestreikt.
Diese Sprüche kannst Du Dir schenken. Solidarität ist für Dich wohl ein Fremdwort. Nur weil Österreich nicht betroffen ist machst Du einen auf "die andern warens". Wenn es Euch treffen würde sieht das vermutlich wieder ganz anders aus.
Dich hab ich glatt gefressen.
MfG BlackTM
Wien sicher???
@diesel77!
Wenn der übernächste Corsa bei Daewoo-Chevrolet in Südkorea entwickelt (was GM ja laut SZ vorhat) und vielleicht in Vietnam montiert wird, dann benötigt man auch kein Motoren- und Getriebewerk mehr --> zumindest nicht in Wien-Aspern!!!!!
Bachgauman
Zitat:
Original geschrieben von BlackTM
Diese Sprüche kannst Du Dir schenken. Solidarität ist für Dich wohl ein Fremdwort. Nur weil Österreich nicht betroffen ist machst Du einen auf "die andern warens". Wenn es Euch treffen würde sieht das vermutlich wieder ganz anders aus.
Dich hab ich glatt gefressen.
MfG BlackTM
Moment so war das nicht gemeint. Ich freu mich nicht drüber. Ich finds nur lächerlich das erst gestreikt wird, dann wird gesagt es wird verhandelt und dann les ich @ ntv das sie trotzdem 12000 kündigen wollen. Soviel zu "Denen zeigen wirs mit streiken..." Das Lol war auf die Verhandlungspolitik von GM bezogen, nicht auf die armen Mitarbeiter. Die Amis lassen nicht mit sich verhandeln, durch die Blume gesagt, sollte Bochum nochmals streiken wird das Werk einfach dicht gemacht...
@ bachgauman
Ja, das es und nicht besser geht weiss ich selbst, nur streiken wir ned und ziehen andere Werke mit rein... Das der Motor nicht benötigt wird wissen wir selbst, da hinten arbeiten auch ned wirklich viele Leute das Werk ist zu 2/3 ein reines Getriebe Werk... Und was die Getriebe angeht hast du eigentlich jetzt schon recht. Sie werden jetzt schon nicht benötigt, sollte es 2005 nicht besser werden steht der Standort Aspern vor dem Aus. Erst steht aber mal die Entscheidung an ob GM weiterhin mit Fiat zusammen arbeiten will, Gerüchte meinen Nein, da sich beide nicht riechen können... Da siehts dann sowieso noch schlechter für Opel aus...
So ich möchte noch mal was dazu sagen.
Ich möchte nur behaupten (Und dazu steh ich!) das OPEL nicht dichtgemacht wird. dazu besteht kein Grund. Natürlich wird es einige schwere Brocken zu schlucken geben aber da kann man so nix dran machen.
Bochum war schon immer eins der Werke die dicht gemacht werden sollten, das ist auch klar das man bei Schliessung immer erst auf Bochum kommt. Bochum ist eins der ältesten OPEL Werke und auch von der Technik her eins der ältesten. Daran wird sich auch nix ändern. Die Lage und die Gebäude sind alt und nicht erneuerbar, erst abreissen und Neu machen bringt da nix. Also anderer Standort. Leider wird der im Ausland liegen! Dazu sag ich aber nur "DANKE SCHRÖDER"!
Ich fahre selbst einen VOLVO V40, vorher hatte ich immer einen OPEL. Kadett C, Ascona C, Kadett E, und dann einen Corsa B, Dienstwagen immer Vectra oder Astra wie jetzt auch. Ich bin mit dem Auto sehr zufrieden, obwohl es in der Ausstattung mit dem Volvo nicht mithalten kann, das liegt aber am Preis, gleichwertige Preisklasse wäre der Vectra oder Signum und die sind da auch Super. Ich persönlich denke über den neuen Astra nach als Kombi da dieser mir sehr gefällt und ich werde ihn auch kaufen, weil Aussehen Preis Leistung und Qualität mich schon immer bei Opel überzeugt haben. Hakelige Schaltung wie immer gesagt worden ist da lach ich drüber, hat jemand von euch mal nen Mercedes mit Tennisballschaltung gefahren? Schrott
So Opel wird sich verjüngen müssen um Qualität und Leistung zu bringen. Oftmals ist der Wasserkopf das Problem, nur darauf muss man erst mal kommen.... OPEL wird es schaffen, egal ob einige jetzt heulen und lieber sicher einen VW kaufen? Dazu sag ich nur die sind sowieso welche die nicht ernsthaft einen Opel kaufen wollten, wenn das der Grund sein sollte, die sollen lieber Skoda kaufen 😉
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Egoismus
Die Sache mit den 12.000 Arbeitsplätzen ist schlimm. Auch für die vielen VW-Fahrer, die die zukünftigen Arbeitslosen mitfinanzieren dürfen. Aber die Arbeiter in Bochum sind selbst auch nicht besser:
Frage mal die OPEL-Mitarbeiter was sie zu Hause an elektronischen Geräten stehen haben:
Fernseher nicht Grundig, sondern Sony oder Toshiba
Handy nicht von Siemens, sondern von Nokia
usw.
Der Nationalstolz ist weg. Egal was auch dahinter steckt, wenn man ein paar Euros sparen kann, ist es aus mit der Moral. Jeder denkt nur an sich und wundert sich gleichzeitig, dass um ihn herum die Welt einstürzt.
Ich bin froh, dass noch so viele Leute VW, BMW, AUDI und Porsche kaufen. Da werden immerhin deutsche Arbeitsplätze gesichert. Auch mit dem Kauf von OPEL Fahrzeugen werden deutsche Arbeitsplätze gesichert. Ist doch egal, wieviel Geld in die USA zu GM fließt, solange hier in Deutschland produziert wird ist es doch O.K.
Bedanken können wir uns dabei also bei allen Leuten, die bei unseren "lieben" Nachbarn den Franzosen einkaufen, dort Arbeitsplätze gesichert haben und stolz darauf sind, dass sie 1000,- € gespart haben.
Vielen Dank auch den Käufern der japanischen Automobile. Japan braucht jetzt viel Geld für die Erdbebenschäden zu reparieren. Vielleicht bekommt ihr ja zum Kauf eines japanischen Autos noch Spendenquittungen für die Steuer.
Es ist wirklich schade mit anzusehen, wie durch Egoismus die eigene Gesellschaft kaputt gemacht wird und gleichzeitig gejammert wird, wie schlecht es uns geht. Das Ausland lacht uns aus.
Und anstatt OPEL damit zu bestrafen indem man keine OPEL mehr kauft, sollte Deutschland lieber mal Solidarität zeigen und OPEL kaufen.
Sogar Porsche-Mitarbeiter sind mit Bussen nach Bochum gefahren.
Und auch VW wird noch heftig für die Managementfehler (Bugatti, Bentley, Phateon, usw.) bluten müssen. Aber jeder Golf und Polo Käufer sorgt auch dafür, dass solche Fehler gemacht werden können, ohne dass das Unternehmen an der Wand steht. VW müsste sich viel mehr bei den Käufern der "normalen" VW-Autos bedanken, als auf Premium-Hersteller zu machen. Und ich habe bisher keinen VW-Mitarbeiter gesprochen, der schadenfroh über OPEL ist. Es könnte morgen auch VW sein...
Unser Land könnte wieder besser dastehen, wenn nicht jeder nur an seinen Vorteil denken würde und vielleicht beim nächsten Autokauf nicht auf den letzten Euro schaut. Irgendwann bezahlt jeder das Ersparte doppelt drauf. Und zwar als Lohnnebenkosten für die Finanzierung der deutschen Arbeitslosen. Dann kann sich jeder Fragen, ob es nicht billiger gewesen wäre ein deutsches Auto zu kaufen (egal, ob VW, OPEL oder BMW).
Aber jeder ist sich ja selbst am nächsten...
@Kludi
Sorry ich muss dich entäuschen
Siemens baut auch nicht in Deutschland. Zwar noch "Teile" aber ansonsten ist da auch alles Japan.
Wir fahren dafür!
Nokia wird wie Siemens Teilweise in Deutschland Produziert und zusammengebaut.
Siemens wird nur noch Teilweise in Cloppenburg produziert, (Ich kann noch mehr aus den Nähkästchen erzählen wenn mir keiner glaubt!)
Nokia Händys werden in Hünxe (auch Deutschland) gebaut.... und auch in anderen Deutschen Städten Teilproduziert. Also liegt man mit Nokia nicht falsch
Motorola baut in Flensburg einen Grossteil seiner Handys für den Europamarkt
Sony und Mitsumi bauen auch in Deutschland für den Europamarkt..
Alleine in unserem Unternehmen in Gesamtdeutschland sind wir mal eben 8000 Mitarbeiter und einige Firmen die da mit dranhängen Lufthansa, Transportunternehmer aus den jeweiligen Regionen also so locker 15-20T Leute
Von diesen 8000 arbeiten ein erheblicher Teil für Sony,Nokia, Motorola, Siemens, Mitsumi sowie für Toyota usw. also ist es nicht falsch auch für "Nicht Deutsche" Traditionsfirmen Geld auszugeben. Alleine das Sagen bah der Mitsubischi kommt aus Japan und der Toyota ist auch nur Japan-Kacke und macht Deutsche Arbeitsplätze kaputt ist etwas flach dahergesagt.
Der Markt ist ein System welches nicht nur aus Deutschen besteht 😉 Das sollten einige beachten. Es hängen mehr als nur Deutsche Firmen hier rum die auch Arbeitsplätze schaffen.
@ JensHG
Danke für die Informationen. Bestimmt habe ich da in ein Wespennest gestochen und ich kenne mich mit der internationalen Verknüpfung von Firmen nicht 100%ig aus. Ich weiß auch, dass z.B. japanische Automobilfirmen hier in Europa produzieren, aber eben nicht in Deutschland.
Dass Grundig mittlereile aber kaputt ist und Siemens auch ins Ausland gegangen ist liegt aber trotzdem auch daran, dass der Kunde alles immer noch billiger haben will.
Wenn man sein Handy 50,- Euro billiger bekommen kann, wechselt man eben gerne mal die Marke, oder?
Vielleicht liege ich bei den Handyfirmen aber wirklich voll daneben. Was ich aber damit nur ausdrücken wollte ist die Tatsache, dass wir in Deutschland eine schlimme Doppelmoral haben. Auch der einen Seite Bestürzung, Trauer und Mitgefühl, wenn 12000 Menschen arbeitslos werden und auf der anderen Seite lächelnd ein japanisches Auto kaufen.
Die 12000 Menschen sind eben nicht nur die Mitarbeiter bei OPEL. Denkt einer auch mal an die Familien, Frauen und Kinder?
Aber Hauptsache das neue Auto ist 1000,- Euro billiger. Und es soll mir keiner mehr erzählen, dass japanische Hersteller so viel billiger sind als die deutschen. Die kostenlosen elektrischen Fensterheber haben vielleicht mal in den 80er Eindruck gemacht. Heute bekommt man kein Auto mehr umsonst. Und der Unterschied ist nicht wirklich so extrem. Die französichen Automobilfirmen sind sogar voll auf Höhe von OPEL und FORD.
Mein Beitrag sollte aber nur mal zum Nachdenken anregen. Sorry für die inhaltlichen Fehler...
Zitat:
Original geschrieben von Kludi
@ JensHG
Mein Beitrag sollte aber nur mal zum Nachdenken anregen....
so seh ich das auch!
Natürlich ist nicht durchsichtig, wer wo wann produziert...die Transparenz wäre hilfreich -hier ist aber erstmal die grundsätzliche Einstellung von uns allen das Thema...
Derzeit scheren sich bei der eigenen Kaufentscheidung nur wenige darum, wohin das Geld geht - hauptsache 1EUR füffzich gespart!
Wenn gewünscht ist, dass der Lebensstandard in D ähnlich bleibt, müssen alle darauf schauen, dass das ausgegebene Geld halbwegs im Land/Region/Kommune bleibt!
@Kludi
Zitat:
Unser Land könnte wieder besser dastehen, wenn nicht jeder nur an seinen Vorteil denken würde und vielleicht beim nächsten Autokauf nicht auf den letzten Euro schaut.
Meine eigene Familie kann das Geld aber auch gebrauchen!
Jenseits meiner Freunde und Verwandtschaft kenne ich keine Beziehungen mehr. Und meine Verwandtschaft ist groß, aktuell ist wieder eine meiner indischen Tanten zu Besuch.
Viele Bettler haben mich schon angesprochen.
Die indischen Bettler nehmen auch Nahrung, Kleidung usw. dankend an. Es ist Tradition, daß zu bestimmten Anlässen für die Armen mitgekocht wird und der ganze Straßenzug verköstigt wird.
Die deutschen Bettler aber wollen alle nur Geld (für Alkohol!?), das Angebot, ihnen Brot oder sogar eine warme Mahlzeit zu geben, wird verächtlich abgelehnt.
Warum sollte ich einem arbeitsunwilligen Opelaner auch nur einen Euro geben?
Lieber gebe ich meiner Tante 100 Euro mit, denn ich weiß, daß meine dortige Verwandtschaft 2 Kinder aus bitterarmen Familien adoptiert hat und ihnen eine vernünftige Ausbildung und Erziehung ermöglicht.
Mein in D lebender Schwiegervater ist arbeitslos geworden. Als alter Ausländer fast unvermittelbar. Meinst, er heult und klagt? Nein, er hat sich selbstständig gemacht.
Erst muß wohl die international berühmte soziale Hängematte abgeschafft werden. Es geht den Deutschen einfach immer noch zu gut.
Anpacken heißt die Devise! Geld gibt es für gute Arbeit, nicht für's jammern!
MfG
Thomas
Zitat:
Original geschrieben von matula73
Wenn gewünscht ist, dass der Lebensstandard in D ähnlich bleibt, müssen alle darauf schauen, dass das ausgegebene Geld halbwegs im Land/Region/Kommune bleibt!
ähm ganz versteh ich das nicht warum muss das Geld dann nur in "DEUTSCHE" Firmen vergeben werden muss.
Wie gesagt ich arbeite in Deutschland und muss mein Geld mit Firmen verdienen die in Deutschland investieren und hier Standpunkte haben. Somit sind sie ein Teil der Marktwirtschaft in Deutschland. Somit werden doch hier Arbeitsplätze erhalten. Sorry das ich das Sag aber wir können nicht alle bei OPEL und Co arbeiten davon mal ab. Wir sind halt nicht mehr im Mittelater wo der Schmied für Leute im Dorf gearbeitet hat... (Das jetzt mal provoziert!)!
Aber das führt zu weit jetzt und ist hier fehl am Platz. Es ging um OPEL. Opel wird bleiben und auch bestehn bleiben davon mal ab.
tomS
Sorry das ich das jetzt sag aber ganz richtig ist deine Äusserung auch nicht.
Bei Opel wurden ein paar Entscheidungen getroffen die Opel auch in dieses Problem getrieben hat. Der normale Arbeiter in Bochum und sonst wo konnte da gar nix für, er hat gearbeitet und bekommt jetzt noch den Dank dafür! Probleme sind weiter oben angesiedelt und da müssen Köpfe rollen (Was leider nicht geschehn wird!)
Ums mal aufs Thema zu bringen wir kennen ja alle noch das Projekt 5000 x 5000 bei VW! Aus der Region wo ich herkomme (CLP/EL) ist ein Gehalt von 5000 (Damals noch DM!) also etwa 2500 EURO sehr viel Geld, da müssen wir hier länger arbeiten als 35 oder 37 Stunden. Da muss hier einer auch aufn Bau mehr als 50 Stunden arbeiten in der Woche.
Aber rumjammern tuh ich auch nich bei mir im Arbeitsvertrag steht das Mit meinem Gehalt die Arbeitszeit abgegolten ist. Schön wenn jeden Monat etwa 50 Stunden auf 0 gehn. Aber 35 Stunden haben hier noch keinen Arbeitsplatz mehr geschaffen....
Also ich bin sicher das die Jungs in Bochum alle schon auf einiges verzichtet haben in letzter Zeit und Ihrgendwann ist halt mal nix mehr da bei dem Arbeiter zum Wegstreichen! Deshalb Streik? Was auch geschadet hat aber was sollen die tun?
Zitat:
Original geschrieben von tomS
Anpacken heißt die Devise! Geld gibt es für gute Arbeit, nicht für's jammern!
..ich sag mal so:
Das EINE (mehr Patriotismus bei eigenen Kaufentscheidugen!) hat mit dem ANDEREN (anpacken und nicht jammern!) nichts zu tun...
...es geht in keinster Weise um Geschenke!
Ich kann Deine Ausführungen ebenso unterstreichen wie die von Kludi. Kein Deutscher soll Geld für schlechte Arbeit bekommen..
Zitat:
Original geschrieben von JensHG
ähm ganz versteh ich das nicht warum muss das Geld dann nur in "DEUTSCHE" Firmen vergeben werden muss.
Hab ich nicht gemeint
Zitat:
Original geschrieben von JensHG
Wie gesagt ich arbeite in Deutschland und muss mein Geld mit Firmen verdienen die in Deutschland investieren und hier Standpunkte haben.
Das passiert eben zu wenig!
Ich hab was von Solidaritätsbekundungen der Kunden ggü. Opel gelesen. Einige von der Zeitung befragte Autohäuser hätten keine Stornierungen zu beklagen.
Mir fällt kein Rationaler Grund ein, warum sich der Golf fast 3 mal mehr verkauft als der Astra. Und das war ja schon immer so. Nur in verschiedenen Abständen. Dabei war der Golf in der Vergangenheit meistens teurer, hatte auch Qualitätsprobleme und müsste eigentlich auch ein Imageproblem haben: Eine Firma die sich Volkswagen nennt, aber 12 Zylinderlimousinen mit 1001 PS entwirft und Luxuslimousinen jenseits der 80000 Euro Grenze baut, is nich mehr ernstzunehmen und sollte zumindest Glaubwürdigkeitsprobleme haben. Warum schlägt sich das nich auf den Verkauf nieder? Diverse Test bescheinigen dem Astra H bessere Qualitäten und mehr Innovationen als dem Golf V. Wieso schlägt sich das nich auf den Verkauf nieder?
Der Caravan wird das nich rausreißen. Schließlich isses beim Golf sogar noch der alte Variant, der Verkauft wird.
Dasselbe geht zwischen Touran und Zafira. Ich finde den Touran sowas von bieder und häßlich, das ich einfach nich verstehen kann, warum er mittlerweile der meistverkaufte Kompaktvan is.Teurer noch dazu.Was also beeinflußt die Kaufentscheidung? Nach rationalen Kriterien müsste doch das meiste für Opel sprechen: Preis, Ausstattung, Innovation
@ westerhever
die Geschmäcker sind eben verschieden. Und seit OPEL in den 90er Jahren seinen Ruf wegen Qualitäts- und Rostproblemen verspielt hat, ist es eben schwer geworden einen OPEL zu verkaufen. Einen guten Ruf zu verlieren geht schnell. Ihn sich wieder aufzubauen dauert sehr lange!
Aber egal, Hauptsache es gibt wenigstens noch Leute, die VW kaufen. Auch wenn die Käufer von Polo und Golf auch die Management-Spielchen mitfinanzieren - es werden deutsche Arbeitsplätze gesichert. Und die Haustarifverträge von VW sind hoch! Da muss man auch mehr für die Autos verlangen. Schlimm nur, dass es immer mehr Leute gibt, die sich einen SEAT oder SKODA kaufen. Die Gewinne fließen zwar zurück nach Deutschland (Wolfsburg), aber die Produktion der Autos findet in Spanien bzw. Tschechien statt.
Es ist zwar nachvollziehbar, dass man für einen Skoda Oktavia, der ja eigentlich nichts anderes als ein Golf V mit großem Kofferraum ist, weniger bezahlen will, als für das Original, aber so sollen doch bitte schön die Käufer im Ausland denken. Die deutschen VW/AUDI/SEAT/SKODA-usw. Fans bitte ich aber: kauft bitte VW und AUDI (aber nicht die 4motion bzw. Quattromodelle, denn die werden in Ungarn gebaut).
Nur mit ein wenig Patriotismus werden wir es schaffen.
Ärmel hochkrempeln, nicht gleich auf die Uhr sehen wenn es Feierabend wird und nicht gleich den Lohnzettel studieren, bevor man wieder arbeitet.
Weniger Egoismus und mehr soziales Denken. Dann klappt's auch mit der Wirtschaft!
Danke an alle VW-Käufer!
Danke an alle FORD-Käufer!
Danke an alle, die wie ich nicht vom Vertrag zurückgetreten sind und auf ihren Astra warten...
@An Alle,...
der hier teilweise eingeforderte "Kaufpatriotismus" in allen Ehren,
ABER:
Es ist völlig legitim, wenn man (der Konsument/Kunde) jeweils seine eigenen (also nicht unbedingt "rationalen", allseitig abgewogene ) Gründe für die letzlich getätigte Kaufentscheidung hat.
Jeder macht also seine eigene "Kosten-Nutzen"-Rechnung auf.
Und wenn man die Entwicklung der Opelverkaufszahlen und Verluste in den letzten 10 Jahren betrachtet, dann stellt man fest, daß Opel es eben nicht geschafft hat Produkte anzubieten, welche von den Kunden derart massenhaft nachgefragt werden, daß Gewinne erwirtschaftet werden konnten oder Marktanteile gewonnen oder verteidigt werden konnten (Insgesamt gesehen,-daß sich z.B. der Meriva einigermaßen gut verkauft, ist bekannt, aber INSGESAMT...)
Warum sollte man nun (als potentieller Kunde) Produkte einer Firma kaufen, die eben nicht so gut auf dem Markt ankommen, wie die vergleichbaren Produkte anderer Firmen?
Warum sollte man so eine Firma quasi "beschenken", wo doch offenkundig am Markt (also am Kunden) vorbei gearbeitet wurde?
Ich bekomme für 100% Leistung auch 100% Geld. Wenn ich Fehler mache oder falsche Entscheidungen treffe, dann bestraft mich der Markt, dann habe ich Geldeinbußen oder ich gehe Pleite. Warum soll es einer Firma "X" anders gehen als einer Firma "Y"????
Sollte man tatsächlich aus patriotischen Gründen finanzielle Einbußen (zum Beispiel beim Wiederverkauf der Produkte) hinnehmen oder Kompromisse bei der Kaufabsicht machen (Nach dem Motto "Eigentlich wollte ich einen Allrad Kombi mit großen EU 4 Diesel-nun kaufe ich aber aus patriotischen Gründen einen Frontriebler mit EU 3 Diesel..."😉, um eine schlecht geführte, marode Firma zu unterstützen und eventuell künstlich weiter am Leben zu erhalten????
Errinnert euch an Holzmann! Es hat absolut niemanden genützt, daß der marode Konzern noch 1-2 Jahre weiter mit Steuergeldern subventioniert wurde.Es wurde nur noch schlimmer.
ich habe viele Jahre lang als Kunde die sehr häufig vorhandene Ignoranz,Arroganz und Unfähigkeit von Opel (deutsche Mitarbeiter...Service, Werkstätten, Hotline, Kundenbetreuung, Verkäufer,...) am eigenen Leib und Auto erlebt. Klar, bei anderen ist das sicherlich ähnlich. Aber: ich fahre nun mal Opel und sehe absolut nicht mehr, mich dafür "bestrafen" zu lassen. Versucht mal, einen (eigentlich gängigen)Opel am freien Markt gebraucht zu verkaufen . Pustekuchen, kaum Nachfrage, nur zu Dumpingpreisen. Daran sind aber nicht die Kunden schuld, sondern Opel selbst. Nur daß es der Kunde ausbaden muß.
Ich werde ganz sicher nicht eine marode Firma weitersubventionieren. Entweder tut sich wirklich was bei Opel oder ich fahre meinen Vectra B Caravan bis er auseinanderfällt (was er bald tun wird, kein Monat ohne Mängel...) oder ich wechsle die Marke-werde dort vielleicht genauso "verarscht", aber kann dann nach Jahren das Auto wenigstens noch gut verkaufen und mache nicht so viel Verlust.
Eine persönliche Kosten-Nutzen-Rechnung eben...