Sammelthread: Rund um den VW Abgasskandal

VW Golf 6 (1KA/B/C)

VW Skandal - woran erkenne ich - ob mein Wagen betroffen ist? Sollte man etwas unternehmen?

Beste Antwort im Thema

Leute macht euch doch nicht so verrückt und andere gleich mit!
Meinst du bei anderen Marken wird nicht irgendwas verändert ( manipuliert) um auf gute Werte zukommen?

Was willst du unternehmen? Auto verkaufen? VW verklagen?
Fährt dein Auto seit dem du die Nachricht bekommen hast schlechter als sonst?
Ist dein VW aus den USA, oder weißt du ganz sicher das deins auch betroffen ist?

Das einzige was man tun kann, ist erstmal in ruhe abzuwarten und zusehen was noch passiert.
In der Zwischenzeit fährt dein Golf wie all die Jahre, dich auch noch überall hin 🙂

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heise, 04.08.2017, EU-Kommission will Ergebnisse des Dieselgipfels genau prüfen - von Stefan Krempl

"(...)

Verbraucher vor Nachteilen schützen

Besonders genau will die Kommission dabei untersuchen, ob die vorgeschlagenen Software-Updates ausreichen, um die Stickoxid-Emissionen "unter die bestehenden Grenzen zu drücken". Die Sprecherin betonte: "Die Verbraucher sollten von etwaigen zusätzlichen Kosten und anderen möglichen nachteiligen Auswirkungen in Bezug auf Kraftstoffverbrauch und Haltbarkeit des Autos verschont werden." Deutsche Behörden wie das Kraftfahrtbundesamt müssten sicherstellen, dass ein Absenken der Schadstoffausstöße messbar sei und "durch genauere Emissionsprüfungen unter realen Fahrbedingungen bewiesen wird". Labortest seien dafür nicht ausreichend.

(...)"

VG myinfo

heise, 04.08.2017, Kommentar zu Dieselskandal und Dieselgipfel: Die Politik hat ihren Spielraum verspielt - von Gregor Honsel

Die Beteiligten des Dieselgipfels tun so, als könnten sie Probleme einfach wegverhandeln. Dafür ist es aber längst zu spät, meint TR-Redakteur Gregor Honsel.

"Die Teilnehmer des Dieselgipfels haben es einfach noch nicht verstanden. Noch immer nicht. Die Diesel-Abgase sind längst nicht mehr Gegenstand politischer Kompromisse. Alles, was aus dem Auspuff quillt, landet in der Luft – und für diese gibt es Grenzwerte, geltendes Recht, Gerichtsurteile. All dies ist nicht verhandelbar. Die Politik hat ihren Gestaltungsspielraum verspielt. Es ist vollkommen wurscht, worauf sich die Kungelrunde geeinigt hat. Die einzige relevante Messlatte ist es, den EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm NOx pro Kubikmeter Luft in den Städten dauerhaft zu unterschreiten.

Wenn Regierung und Hersteller nun meinen, ein Softwareupdate und die damit verbundene Senkung von 25 bis 30 Prozent der NOx-Emissionen reichen dazu aus – viel Erfolg. Aber falls das nicht funktioniert, sollten sie wenigstens einen Plan B haben, etwa in Form einer blauen Plakette. Doch hier steht Bundesautoverkehrsminister Alexander Dobrindt nach wie vor auf der Bremse. Das bedeutet: In diesem Fall werden eben Gerichte die Wagen aus dem Verkehr ziehen, etwa durch Fahrverbote oder durch Entziehung der Zulassung. Dabei ist es vollkommen irrelevant, welche Zugeständnisse die Autobauer der Politik nun aus dem Kreuz geleiert haben. Ein Hoch auf die Gewaltenteilung.

Schon dass auf einem Diesel-Gipfel überhaupt über Fragen wie Hardware- oder Software-Nachrüstung diskutiert wird, ist ein Witz. Es ist doch nicht Aufgabe der Politik, in die Feinheiten des Motormanagements hineinzuregieren. Es ist ihre Aufgabe, realitätsnahe Testverfahren einzusetzen und mit konsequenten Sanktionen zu belegen. Dann würde sich auch die Debatte darüber erledigen, ob der Diesel nun tot, halbtot oder untot ist. Wenn die Hersteller ihn wirklich sauber bekommen, warum nicht? Technisch ist das mit entsprechendem Aufwand schließlich machbar. Aber ob sich das auch lohnt oder ob man das Geld nicht besser in eine Batteriezellenfertigung steckt, das müssen die Autobauer schon selbst entscheiden. Noch nie ist es der Politik gelungen, eine Branche durch Protektion vor sich selbst zu schützen.

Politiker sind durch ihren Amtseid dem Gemeinwohl verpflichtet. Es überschneidet sich in gewissen Teilen durchaus mit dem Wohl der deutschen Autoindustrie. Aber es ist bei weitem nicht deckungsgleich. Wäre schön, wenn das in Berlin endlich mal sacken würde.

Allerdings lässt die Tatsache, dass die Kontrolle weiterhin beim Kraftfahrtbundesamt angesiedelt sein soll, wenig hoffen. Die Behörde hat schließlich schon hinlänglich bewiesen, dass sie es nicht kann. Wahrscheinlich heißt es dann in ein paar Jahren: Überraschung – Otto-Direkteinspritzer haben ein Feinstaubproblem. Wir brauchen einen Benzin-Gipfel!"

😰😉

VG myinfo

Zitat:

@mo_s_kNo schrieb am 4. August 2017 um 15:30:41 Uhr:


[.....]
Bei Transportern von z. B. Handwerkern gehe ich davon aus. Gilt das aber auch für u.a. privat genutzte PKW?

Beste Grüße vom Sven

Zum Bsp. über Firmen geleaste Fahrzeuge bleiben dann genauso draußen.

Zitat:

@Luetzenkirchen schrieb am 4. August 2017 um 15:23:02 Uhr:


so, ich bin dann mal wieder weg, bis eine entgültige Entscheidung zu meinen Plus gefallen ist.

lG
Lützenkirchen

Das "Danke" bezieht sich darauf, dass Du uns hierzu berichtet hast und hoffentlich noch ein Update geben wirst! 🙂

(und nicht darauf, dass Du "mal wieder weg" bist. 😉

Zitat:

@myinfo schrieb am 4. August 2017 um 16:23:08 Uhr:


... Deutsche Behörden wie das Kraftfahrtbundesamt müssten sicherstellen, dass ein Absenken der Schadstoffausstöße messbar sei und "durch genauere Emissionsprüfungen unter realen Fahrbedingungen bewiesen wird". Labortest seien dafür nicht ausreichend.

Und die Messinstrumente und Software bekommt das KBA dann wieder von den Herstellern (als "Leihgabe"😉, klar. (Achtung, Link: )

Da kommen dann (wie auch beim EA 189-Update von VW) ganz sicher die gewünschten Werte heraus

. 🙄

Hoffentlich klopft die EU Kommission hier wirklich genauer auf den Busch. Damit könnte sie zeigen, dass sie wirklich etwas auf dem Kasten hat (ich hatte da in den letzten Jahren - als überzeugter Europäer - leider so meine Zweifel).

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Zitat:

@Jubi TDI/GTI schrieb am 4. August 2017 um 16:26:19 Uhr:


Zum Bsp. über Firmen geleaste Fahrzeuge bleiben dann genauso draußen.

So denke ich mir das ja auch. Und ich glaube, dass diese auch privat genutzten Firmen-PKW einen nicht unerheblichen Teil der von GolfCR geschätzten 70 % ausmachen. Er hat meine diesbezügliche Frage wohl übersehen und wird sich dazu bestimmt noch äußern.

Beste Grüße vom Sven

Wat wie wo übersehen.....??

Das System läuft folgender maßen.
1. Alle Euro 5 und Euro 6 "TDI" Autos bekommen ein Software Update.
2. Sollten die Besitzer nicht von sich aus einlenken droht spätestens im nächste Jahr eine Stilllegung.
3. Die Autobesitzer merken das ihr Fahrzeug nicht mehr tragbar ist - da ständig AGR dicht. (Reparaturkosten)
4. Autobesitzer kaufen sich neues Auto....

🙄

Tja, das ist wie ein Schach-Spiel. Blöd, wenn man sich als Bauer vorkommen muss. Die fallen meist zuerst.

Hilfe zum Diesel-Desaster gefällig? (dies ist keine Werbung!)
http://www.finanztip.de/finanztip-email/aktuell/?utm_campaign=KW201731

Dort sind weitere Links zu FAQs, zu einem Blog und diversen weiteren Hintergrund-Infos inkl. der Rechte der Verbraucher zu finden. U.a. las ich dort z.B. folgenden Hinweis:

Zitat:

Die Anwaltskanzleien xxx [ich will hier keine Werbung machen] berichten, dass die Volkswagen AG in mittlerweile drei Verfahren keine Berufung eingelegt oder sie zurückgenommen hat. Die Urteile sind rechtskräftig (LG Braunschweig, Urteil vom 2. Dezember 2016, Az. 6 O 735/16; LG Bayreuth, Urteil vom 12. Mai 2017, Az. 23 O 348/16; LG Wuppertal, Urteil vom 26. April 2017, Az. 3 O 156/16). In all diesen Verfahren muss Volkswagen den Kaufpreis erstatten und den Wagen zurücknehmen. Die Käufer mussten sich hingegen anrechnen lassen, dass sie das Auto bis zur Rückgabe genutzt haben. Eine Wende im Umgang mit Klagen kann man das noch nicht nennen, aber es lässt hoffen, dass Betroffene zumindest schneller zu ihrem Recht kommen.

Außerdem ist das Urteil des LG Arns­berg vom 12.05.2017, Az. I-2 O 264/16, rechtskräftig.

Zitat:

@GolfCR schrieb am 4. August 2017 um 16:45:28 Uhr:


Wat wie wo übersehen.....??

Komm erstmal an deinem Ziel an und schau dann 2 Seiten zurück. Während der Fahrt auf der Bahn muss das nicht sein.

Beste Grüße vom Sven

Zitat:

@Rotkehle schrieb am 4. August 2017 um 16:51:59 Uhr:


Das System läuft folgender maßen.
1. Alle Euro 5 und Euro 6 "TDI" Autos bekommen ein Software Update.
2. Sollten die Besitzer nicht von sich aus einlenken droht spätestens im nächste Jahr eine Stilllegung.
3. Die Autobesitzer merken das ihr Fahrzeug nicht mehr tragbar ist - da ständig AGR dicht. (Reparaturkosten)
4. Autobesitzer kaufen sich neues Auto....

🙄

Bis jetzt habe ich an dem Beitrag nicht wahres finden können!!!

1. Nicht alle Euro 6 sind betroffen..
2. Sprechen wir von nur EA189 dann ja, bei dem Rest sind es nur Spekulation...
3. Kommt drauf an ob der Wagen schon 1.600km oder 200.000tkm auf der Uhr hat..
4. Würden bestimmt viele, aber was soll man kaufen bzw wer hat alles Geld für einen neuen....

Zitat:

@mo_s_kNo schrieb am 4. August 2017 um 17:12:27 Uhr:



Zitat:

@GolfCR schrieb am 4. August 2017 um 16:45:28 Uhr:


Wat wie wo übersehen.....??

Komm erstmal an deinem Ziel an und schau dann 2 Seiten zurück. Während der Fahrt auf der Bahn muss das nicht sein.

Beste Grüße vom Sven

Ich gucke gleich 😁

Der ganze Hickhack geht solange weiter, bis der letzte EA im Ostblock (die freuen sich schon drauf), oder in der Presse gelandet ist. Dann hat sich das Thema erst erledigt.

Zitat:

@QuirinusNE schrieb am 4. August 2017 um 17:39:50 Uhr:


Der ganze Hickhack geht solange weiter, bis der letzte EA im Ostblock (die freuen sich schon drauf), oder in der Presse gelandet ist. Dann hat sich das Thema erst erledigt.

Danach sind die Benzin Motoren dran.

Zitat:

@GolfCR schrieb am 4. August 2017 um 17:31:37 Uhr:



Zitat:

@Rotkehle schrieb am 4. August 2017 um 16:51:59 Uhr:


Das System läuft folgender maßen.
1. Alle Euro 5 und Euro 6 "TDI" Autos bekommen ein Software Update.
2. Sollten die Besitzer nicht von sich aus einlenken droht spätestens im nächste Jahr eine Stilllegung.
3. Die Autobesitzer merken das ihr Fahrzeug nicht mehr tragbar ist - da ständig AGR dicht. (Reparaturkosten)
4. Autobesitzer kaufen sich neues Auto....

🙄

Bis jetzt habe ich an dem Beitrag nicht wahres finden können!!!

1. Nicht alle Euro 6 sind betroffen..
2. Sprechen wir von nur EA189 dann ja, bei dem Rest sind es nur Spekulation...
3. Kommt drauf an ob der Wagen schon 1.600km oder 200.000tkm auf der Uhr hat..
4. Würden bestimmt viele, aber was soll man kaufen bzw wer hat alles Geld für einen neuen....

Das war eine Farce...
Nimmst es aber sehr genau :top: hehe

Zitat:

@Tiguanmaster schrieb am 4. August 2017 um 17:43:51 Uhr:


[.....]
Danach sind die Benzin Motoren dran.

Genau, alle Direkteinspritzer ohne Partikelfilter werden dann kostenlos hardwaremäßig umgerüstet. 😁

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