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Qualität Zoe 2

Renault Zoe AG (Facelift)
Themenstarteram 5. Febuar 2020 um 8:50

Hallo zusammen.

Bei der ZOE meiner Frau schaffen es immer wieder Wassertropfen die Türdichtungen zu passieren und sich auf den Armlehnen als Pfütze zu präsentieren.

Liegt meiner Meinung und Beobachtung nach am Konzept.

Hat das noch jemand beobachtet und eventuell schon reklamiert?

 

[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Türdichtungskonzept ZOE MJ 2020' überführt.]

Beste Antwort im Thema

Guten Morgen,

seit einigen Monaten fahre ich auch eine Zoe 2, einen Z.E. 50 INTENSE.

Ich will und kann "meine" Zoe nicht einfach lapidar mit "Franzose halt" beschreiben. Das wäre nicht fair. Wer allerdings ein Auto erwartet wie den I3 von BMW (schon gefahren) oder einen ID.3 von VW (nur drin gesessen), der wird unfassbar enttäuscht sein. Auch, wenn man von einem "normalen" Auto umsteigt.

Warum?

Sie (er) sieht wunderschön aus. Die Innenraummaterialien. Die Farben. Die Technik. Alles sieht toll aus. Auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick gibt es tolle Gimmicks. Wem ist z.B. aufgefallen, dass die kleine Zoe im Cockpit (also das Bild) auch blinkt, wenn man blinkt? Süß.

Aber im Alltag finden sich schnell Dinge, die einen stören. Ich zähle mal auf, was mir zur Qualität so einfällt:

(+) positiv

toller E-Motor

super Batterie (Reichweite)

optisch wunderschön (ja ja ja, Geschmackssache)

die Beschleunigung ist der Hammer

optisch innen super nett und für mich wunderschön

(-) negativ

keine Regenrinnen (Wasser läuft bei öffnen einer jeden beliebigen Tür ins Fahrzeug - natürlich nur, wenn er nass ist)

kein einziger Schalter rastet "satt" ein, alles sehr labberig, auch der Schalthebel für die Fahrstufen

die Sitzpolster (und das "Leder") sind extrem minderwertig, so schnell hat noch kein Popo geschwitzt

der Stauboden (Zubehör original) ist ein Witz - er passt nicht richtig, quietscht und wackelt

die Software - es vergeht kein Tag, an dem das zentrale Display fehlerfrei funktioniert, es bleibt dunkel, lässt sich nicht bedienen, zeigt nicht, was es soll, die Kamera bleibt eingeblendet, oder je nach Tagesform, blendet sich nicht ein, wenn sie es tun soll.

das Soundsystem ist eeeecht (subjektiv) schlecht

die Spaltmaße, naja, gut, wer Wert drauf legt

eine Leiste von der hinteren Tür auf der Fahrerseite hat sich bereits gelöst

Einstellungen im System werden einfach mal "verloren" - zum Beispiel die Tonlautstärke oder Art

es bimmelt und klingelt bei jeder sich bietenden Gelegenheit (Parkassistent ist megawitzig, da piepst und klingelt und gongt es, dass es eine Freude ist)

die Türen scheppern beim Schließen

die Sitze sind... naja, man hockt drauf

es gibt beim Schlüssel keine Öse, man kann also nix dran fest machen (Schlüsselanhänger) und ihn auch nicht an den Schlüsselbund anhängen

Hat das alles was mit Qualität zu tun? Ja, für mich schon.

Nicht missverstehen... ich liebe meine Zoe, ich fahre sie oft und gerne und lasse meinen A6 gerne dafür stehen. Aber wer hier nach Qualität fragt, der muss auch damit rechnen, dass sie nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen könnte.

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Ihr habt echt den Schuss nicht gehört.

Zitat:

@blackisch schrieb am 26. November 2020 um 21:33:49 Uhr:

ich würde auch lieber einen ID.3 kaufen..leider kam er zu spät..nun bleib ich auf den Franzosen Klapperkiste sitzen statt gute sächsische Fertigungsqualität zu geniessen

Wenn man so etwas schreibt, sollte man den Zusatz "Ironie" nicht vergessen. ;-)

Hat VW in ID.3-Produktion Probleme wie Tesla? Große Auto-Magazine kritisieren Qualität

Der Innenraum ist an vielen Stellen mit Billigplastik versehen.

Bei den differierenden Spaltmaßen kann man sich glücklich schätzen, ein französisches Auto zu fahren.

"gute sächsische Fertigungsqualität" - wie im Märchen - es war einmal

Themenstarteram 27. November 2020 um 5:47

Zitat:

@Gustaf_Larson schrieb am 26. November 2020 um 20:23:18 Uhr:

Zitat:

@Chironer schrieb am 26. November 2020 um 18:31:03 Uhr:

Es ist mir egal, was der ID3 hat, oder nicht hat.

Die ZOE ist ein Billigauto, dafür preislich viel zu teuer, durch die Merkelprämie und die 0,01% Leasingrate akzeptabel, mehr nicht.

Die Karre ist keine 21.000€ wert.

Mit so einem "schrecklichen" Auto, äh "Karre" fährst Du noch einen Meter?

Da sollte man doch schnellsten auf einen "wunderbaren"

E-Koreaner umsteigen.

So Du 21.000 Euro ohne Akku gezahlt haben solltest, scheint es an Verhandlungskünsten zu mangeln.

P.S.: Ich habe ausreichend Erfahrung mit einem deutschen Qualitätshersteller. Der letzte 90.000 Euro-Audi hatte dies und das. Dagegen ist der ZOE jeden Cent wert.

Du bist völlig merkbefreit, oder?

Nochmal nur für dich: das ist eine total überteuerte Karre. Ich bin im Gesamtmaßstab günstig drangekommen.

 

Zitat:

@Chironer schrieb am 26. November 2020 um 08:40:21 Uhr:

Ich zahle mit Batteriemiete knappe 180€ im Monat.

Das ist wohl billig.

Jetzt wird langsam klar, woher die Unzufriedenheit kommt - für die günstigste Variante ohne Sonderausstattung auf das ADAC-Angebot reingefallen.

Themenstarteram 27. November 2020 um 10:12

Zitat:

@Gustaf_Larson schrieb am 27. November 2020 um 09:53:26 Uhr:

Zitat:

@Chironer schrieb am 26. November 2020 um 08:40:21 Uhr:

Ich zahle mit Batteriemiete knappe 180€ im Monat.

Das ist wohl billig.

Jetzt wird langsam klar, woher die Unzufriedenheit kommt - für die günstigste Variante ohne Sonderausstattung auf das ADAC-Angebot reingefallen.

Du meine Güte.

Lies alles und versuche das dann auch noch zu verstehen.

Hoffnung habe ich in diesem schweren Fall wenig bis nicht.

Versuchs noch mal, Herr Gustav.

Ein Test mit Aussagen zur Zoe, die thematisch wohl hier hin passen...

Zitat:

Vor einem Jahr noch war er ein Star der E-Autos, nun wirkt er angejahrt gegenüber den vier jüngeren Rivalen. Die Betagtheit zeigt sich schon an schlichten Materialien, dem umständlichen, trägen Infotainment, den zu hoch montierten, einfacheren Sitzen und der platten Rückbank...

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Ja AMS, die erste Adresse, wenn es um E-Auto-Tests geht.

Das der Schreiber oft nicht wusste wovon er schreibt, kann man an Bemerkungen wie "herbe Federung oder die dürre Assistenz- ... ausstattung" ersehen.

Das, was der ZOE mit Sicherheit nicht macht ist "herbe" federn. Der ZOE II ist noch mehr Franzose als sein Vorgänger.

Dürre Assistenzausstattung? Spurhalte- und Spurwechselassistent, Verkehrszeichenerkennung, Notbremsassistent, Fernlichtautomatik, Regensensor, dass ist echt "dürre".

Da werden E-Autos wie der Mazda, mit einer Reichweite von "im Testschnitt 147 Kilometer km" (das ist unter Renault-Standard von vor 7 Jahren) in den Himmel gehoben.

Im Winter lässt man dann bei Reichweiten unter 100 km dieses überteuerte Teil stehen und fährt mit der Bahn zur Arbeit?

Das der Innenraum des ZOE II gegenüber dem Vorgänger merklich aufgewertet wurde ist dem "Tester" auch verborgen geblieben.

Das der ZOE serienmäßig eine schalldämmende Frontscheibe hat (die gibt es z.B. erst im Audi A6 neueren Baujahres auch serienmäßig) und man das wohltuend am Innengeräusch bemerken kann, ist ihm dann natürlich auch verborgen geblieben.

Wer mit dem 52 kWh-Akku nur 283 km weit kommt, sollte beim Test von Verbrennern bleiben. Selbst bei Aussentemperaturen um 0 °C sind über 300 km problemlos möglich. Im Sommer bis an 400 km.

Der ZOE kann als einziger mit 22 kW AC laden und das ist ein bedeutender Ladezeitvorteil im Alltag, für alle die nicht nur Zuhause laden.

Der völlig überteuerte Honda (37.000 Euro) hat einen kleineren Kofferraum als ein VW e-Up = Kategorie Kleinstwagen und eine nicht nur in Bezug zum Preis geradezu lächerliche Reichweite von 142 km (wohlgemerkt nicht im Winter). Gleiches gilt für den Mini.

Bei einem E-Auto-Kleinwagen geht es nicht um sportliches Handling und das der max. durch Landstraßenkurven flitzen kann. Es werden auch keine Materialien wie in einem hochpreisigen Obere-Mittelklasse-Auto erwartet.

Da hat der Tester etwas völlig missverstanden.

Der "Test" ist ein schlechter Witz einer Verbrennerzeitung.

P.S.: Die Verbäuche werden im "l/100 km" angegeben. Das passt ins Bild.

AMS E-Auto-Verbrauch in l/100km

Kann man nichts mehr hinzufügen. Wer die alte Zoe kennt weiß welchen Sprung der Innenraum gemacht hat. Und die Mitbewerberinnenräume kommen auch nur in den höchsten Ausstattungsvarianten auf höhere Qualität. Dafür zahlt man dann 10k mehr als für eine Zoe II. Bei wie beschrieben oft weniger Reichweite und weniger Nutzbarkeit wegen kleinem Kofferraum!

Am Land wär die Zoe jetzt kein Familien Erstfahrzeug für uns, aber als 2t Auto oder für den städtischen Verkehr mit Ausflügen aufs Land ist sie perfekt.

Ich habe mir vor Bestellung der Zoe II auch die Wettbewerber e-208 und e-Corsa angesehen. Der Innenraum wirkt zumindest beim Peugeot klar deutlich frischer und "frecher", vielleicht auch wertiger, keine Frage.

Ich habe mich dann aber für die Zoe entschieden, weil ich hier auf die langjährige E-Erfahrung von Renault setze. Das gehört für mich eben auch zur Qualität.

Das würde ich vermutlich auch bei den größeren Modellen machen: Bevor ich einen Polestar oder Mach-E bestelle, würde es vermutlich doch erstmal ein Tesla. Wenn man sieht, welche Probleme Ford z.B. mit dem Kuga PHEV hat, oder auch BMW mit seinen Plug-Ins, dann sieht man eben doch noch die fehlende E-Kompetenz.

Themenstarteram 30. November 2020 um 7:50

Fehlende E-Kompetenz wegen defekter Batterien?

Das nenne ich mal einen Kurzschluss.

Ich sehe darin darin das Dilemma der E-Mobilität.

Einerseits die extreme energetische Effizienz des Konzepts, andererseits die Anfälligkeit der Energiespeicher.

Beim Kuga eher ein Konstruktionsfehler! Man kann es einfach (noch) nicht!

Mit den entsprechenden Folgen für den Kunden: Rückruf, Auslieferungsstop, bereits Ausgelieferte dürfen nicht mehr geladen werden, Kunden, die ihren Alten bereits abgeben mussten, aber den Neuen nicht geliefert bekommen fahren monatelang mit irgendwelchen Mietwägen rum...

Möchte ich alles nicht erleben... - da sind wir wieder beim Thema Know-How!

So einfach ist es eben nicht, mal eben auf E umzustellen, schon gar nicht unter Kostendruck! Siehe auch die Probleme von VW, die da ja wirklich viel Geld reingesteckt haben!

Zitat:

@Gustaf_Larson schrieb am 29. November 2020 um 21:51:17 Uhr:

Ja AMS, die erste Adresse, wenn es um E-Auto-Tests geht.

Genau so als wenn ein Redakteur der Fleischerfachzeitschrift einen fundierten Bericht über Vegane Lebensmittel schreiben sollt....

Der Test ist wahrlich kurios, denn wenn man schon so unterschiedliche Fahrzeug-Formate testet, sind die Argumente gegen die Zoe doch mal ein wenig zu relativieren.

Andererseits deren Vorzüge, überhaupt mal auf eine adäquate Reichweite zu kommen, noch dazu im kleinsten Format, fast gar nicht genug zu betonen !

Mich wundert der "leichte" MINI SE ggü dem viel schwereren Honda-e. Ein "umgebastelter" Verbrenner ggü einem reinen BEV. Und in Folge dessen weitere Vorzüge bei Verbrauch, Fahrwerte etc.

Zitat:

@vobbe100 schrieb am 30. November 2020 um 07:09:47 Uhr:

Ich habe mir vor Bestellung der Zoe II auch die Wettbewerber e-208 und e-Corsa angesehen. Der Innenraum wirkt zumindest beim Peugeot klar deutlich frischer und "frecher", vielleicht auch wertiger, keine Frage.

Ich habe mich dann aber für die Zoe entschieden, weil ich hier auf die langjährige E-Erfahrung von Renault setze. Das gehört für mich eben auch zur Qualität.

Das würde ich vermutlich auch bei den größeren Modellen machen: Bevor ich einen Polestar oder Mach-E bestelle, würde es vermutlich doch erstmal ein Tesla. Wenn man sieht, welche Probleme Ford z.B. mit dem Kuga PHEV hat, oder auch BMW mit seinen Plug-Ins, dann sieht man eben doch noch die fehlende E-Kompetenz.

Den Peugeot finde ich innen auch "wertiger".

Das war aber für uns nicht das ausschlaggende Moment. Wir hatten vorher 3 Jahre einen Z.E. 40 und waren absolut zufrieden. Reichweite OK und mängelfrei.

Nicht umsonst ist der ZOE Europas meistverkauftes E-Auto.

7 Jahre Erfahrung und die 3. Generation ZOE sind ein Pfund.

Ich würde auch momentan eher einen Tesla als einen Polestar kaufen, obwohl der Polestar besser verarbeitet ist.

Zitat:

@Gustaf_Larson schrieb am 30. November 2020 um 19:28:25 Uhr:

Zitat:

@vobbe100 schrieb am 30. November 2020 um 07:09:47 Uhr:

Ich habe mir vor Bestellung der Zoe II auch die Wettbewerber e-208 und e-Corsa angesehen. Der Innenraum wirkt zumindest beim Peugeot klar deutlich frischer und "frecher", vielleicht auch wertiger, keine Frage.

Ich habe mich dann aber für die Zoe entschieden, weil ich hier auf die langjährige E-Erfahrung von Renault setze. Das gehört für mich eben auch zur Qualität.

Das würde ich vermutlich auch bei den größeren Modellen machen: Bevor ich einen Polestar oder Mach-E bestelle, würde es vermutlich doch erstmal ein Tesla. Wenn man sieht, welche Probleme Ford z.B. mit dem Kuga PHEV hat, oder auch BMW mit seinen Plug-Ins, dann sieht man eben doch noch die fehlende E-Kompetenz.

Den Peugeot finde ich innen auch "wertiger".

Das war aber für uns nicht das ausschlaggende Moment. Wir hatten vorher 3 Jahre einen Z.E. 40 und waren absolut zufrieden. Reichweite OK und mängelfrei.

Nicht umsonst ist der ZOE Europas meistverkauftes E-Auto.

7 Jahre Erfahrung und die 3. Generation ZOE sind ein Pfund.

Ich würde auch momentan eher einen Tesla als einen Polestar kaufen, obwohl der Polestar besser verarbeitet ist.

War begeistert vom E tron. Geworden ist es dann ein MX. Aus genau denselben Gründen die für mich persönlich wichtiger waren.

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