• Online: 4.807

ph1

Berichte rund um mein Erbstück aus Italien

05.04.2014 21:24    |    ph1    |    Kommentare (0)

Lange hatte ich die aktuellen Elektroautos nicht wirklich auf dem Schirm, obwohl mich neue Technik eigentlich schon interessiert.

 

Der Tesla Roadster war kurz interessant aber natürlich vom Preis her unattraktiv, trotzdem musste ich kurz anhalten als ich mal einen am Straßenrand sah. Denn genauer ansehen muss man sich ein solches Fahrzeug natürlich schon.

 

Dass es den Peugeot iOn gibt war mir bekannt. Bei meinem Händler standen auch zwei Vorführwagen rum - die fand ich äußerlich aber eher unattraktiv. Da interessierte mich eher der 208 GTi, der daneben stand...

Auch der Chademo-Lader, für den es wohl kaum Ladesäulen gibt, würde mich inzwischen eher abschrecken.

 

Auf die Schiene Elektroauto kam ich, als ich mich über Photovoltaik informierte und über die Erhöhung des Eigenverbrauchanteils nachdachte. Außerdem war da gerade der BMW i3 in den Medien. Natürlich ist es doof, wenn das Elektrofahrzeug in der Mittagszeit mit der höchsten Solarleistung bei der Arbeit statt zuhause steht.

 

Mit einem befreundeten Fahrzeugingenieur kam ich zufällig auf das Thema Elektroautos und er erzählte mir, dass er bereits den i3 Probegefahren war und demnächst die (den?) Zoe testen wolle. Als er mich dann anrief, war ich natürlich gespannt. Die Testfahrt und die Eindrücke habe ich bereits hier beschrieben http://www.motor-talk.de/.../renault-zoe-i-life-test-t4890702.html

 

Nach der Fahrt war auf jeden Fall das Interesse an Elektromobilität geweckt - also ging es weiter in Netz zum Informationen Sammeln.

 

Erstaunt hat mich auf jeden Fall, dass alle Kollegen (die meisten Technik- und Autoaffin), denen ich von der Testfahrt erzählte spontan positiv reagierten. Von "dafür würd' ich meinen Diesel hergeben" bis hin zu "und dann hier die Solaranlage [des Arbeitgebers] anzapfen." Die Reichweite schien für niemanden ein Problem, die üblichen Pendlerstrecken deckt die Zoe durchaus ab und Zweitwagen sind bei allen sowieso vorhanden.

Die Damen waren eher am Äußeren interessiert: "Sieht echt gut aus", "Ach, der süße Kleine in der Werbung mit der Schöneberger"...

 

Durchgerechnet habe ich die laufenden Kosten nicht, aber das habe ich bisher bei keinem meiner Autos vorher gemacht.

Im Moment steht die Anschaffung für mich sowieso nicht zur Debatte, da ich meinen Vermieter sicher nicht überzeugen kann, eine dreiphasige Leitung für schnelle Ladung bis in die Garage zu legen.

 

Günstig scheinen Gebrauchte aus Frankreich zu sein: http://www.leboncoin.fr/.../?o=1&q=renault+zoe

Hier schlägt sich die E-Auto-Förderung in Frankreich nieder. Die Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin sind zumindest aus dem Großraum Stuttgart gut zu erreichen. Import aus einem EU-Land sollte nicht so kompliziert sein, denke ich...

 

Für die Ladeinfrastruktur entlang der Autobahnen scheint man sich ja schon Gedanken zu machen.

http://www.spiegel.de/.../...os-ausbau-der-infrastruktur-a-962595.html

So wird wohl in absehbarer Zeit ein weiteres Reises etwas bequemer werden, auch wenn es jetzt schon Routenplaner mit Ladesäulen gibt. http://www.goingelectric.de/stromtankstellen/routenplaner/

 

Das Laden selbst ist wohl auch eher was für die Generation Smartphone, da die einfachste Variante zumindest bei den RWE-Säulen die Freischaltung über eine Handy-App ist.

 

Zum Eigenverbrauch der Photovoltaik-Anlage würde sich vielleicht die Vermietung des eigenen Carports an andere E-Auto-Fahrer auf der Durchreise anbieten. Z.B. über einen solchen Anbieter: http://www.spiegel.de/.../...eunigung-der-parkplatzsuche-a-961767.html

 

Alles in allem scheint mir die Elektromobilität zumindest ein spannendes und interessantes Umfeld zu sein, ob sie sich durchsetzt oder ob die Brennstoffzelle doch noch kommt bleibt abzuwarten. http://www.zeit.de/mobilitaet/2014-04/elektroauto-brennstoffzelle

 

Interesse an solchen Fahrzeugen ist zumindest in meinem privaten und beruflichen Umfeld durchaus vorhanden und es gab keinen, der sich spontan ablehnend geäußert hätte. Wenn die Voraussetzungen (Lademöglichkeit) stimmen würde, könnte mich die Zoe durchaus jucken. Das sich das vermutlich finanziell nicht rentiert, wenn man einen günstigen kleinen Diesel gegenüber stellt vermute ich einfach mal. Allerdings fährt man ja nicht aus purer Vernunft Auto... Mal sehen was sich die nächste Zeit so ergibt.


Deine Antwort auf "Überlegungen zum Elektroauto"