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Prius II bei Hauptnutzung auf der AB, sinvoll?

Toyota Prius 2 (NHW20)
Themenstarteram 27. Febuar 2018 um 9:36

Hallo zusammen,

ich spiele mit dem Gedanken mir ein Prius II zu kaufen.

Aktuell fahre ich einen Ford Focus BJ 2003 1.6, der auch eigentlich super läuft. Da ich jedoch jeden Tag insgesamt 130 km auf der Autobahn unterwegs bin und im Schnitt so 7,2l Super verbrauche überlege ich was sparsameres zu kaufen.

Nun die Frage:

Meine "Reisegeschwindigkeit" ist immer so ca bei 130-140 kmh. Wie oben gesagt bin ich mit dem Focus da bei ~7,5l. Was könnte ich bei gleicher Geschwindigkeit mit dem Prius erreichen? Weiss jemand bis zu welcher Geschwindigkeit der Elektromotor mitarbeitet? Da der 1.5l Motor ja Recht klein ist, habe ich Bedenken, ob ich mit einem Prius günstiger unterwegs wäre. Hat da vielleicht jemand in dem Sinne Erfahrung?

PS: Ein Diesel kommt für mich generell nicht in Frage. Und leider auch nicht der Prius III (max 7000€ Budget).

Vielen Dank schonmal und

Gruß,

Mick

Beste Antwort im Thema

Ganz ehrlich... Wenn der Ford gut läuft, fahr doch einfach maximal 120. Da wird der Verbrauch um einen Liter runtergehen und du brauchst pro Strecke wenn's hoch kommt 5 Minuten länger. Momentan sind alle heiss auf sparsame Benziner. Der Aufschlag bei den gebrauchten liegt bei mindestens 2.000 Euro. Ich hab meinen Sirion vor knapp 4 Jahren mit 40.000 km auf dem Tacho für 4.700 Euro gekauft. Jetzt mit knapp 120.000 auf dem Tacho würde der noch mindestens 3.500 Euro im Verkauf bringen. Völlig überteuert. Was meinste wohl, wie das beim Prius aussieht!

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Zitat:

@Hinnerk1963 schrieb am 23. März 2018 um 18:00:08 Uhr:

Der ADAC hat den PII bei Tempo 130 mit 68 dB(A) gemessen, das ist sehr leise, fast schon Oberklasse. Der Lexus kommt übrigens auf den gleichen Wert, um hier mal ein paar Fakten in die Diskussion zu bringen.

Denke, das Motorengeräusch stört eher psychologisch. Weil man die meiste Zeit eben nichts hört. Andersrum ist es genauso: Als ich kürzlich mal den Diesel meines Vaters fuhr, wunderte ich mich über das Gebrummel vor einer roten Ampel. Weil ich dort nach sieben Monaten PII Stille gewohnt war.

 

Gruß!

H.

Das passt wieder beides nicht zu meiner Wahrnehmung.

1. Fahrwerk

Unser PriusII federt (zumindest bei 252.000km) sehr angenehm. Es kann sein, dass die Fahrwerksteile im Neuzustand ein Gewissen Losbrechmoment haben. Ein Autobild-Gebrauchtwagencheck hat mal geschrieben: Solche Querlenker siehst du nur im Corolla, im Prius und im Ducato.

Die Spurstangenköpfe sind zumindest dicker als in unserem Subaru Forester.

Das Ganze (!) Fahrwerk ist Original und tadellos in Schuss.

2. Fahrgeräusch

Ich habe bei unserem PII sämtliche Türen neu gedämmt, die Hinteren Seitenteile, die B-Säule den Luftfilterkasten(!) die Ersatzradmulde, und die vorderen Kotflügel.

Angefangen hatte das mit dem Austausch der grottigen Orginal-Lautsprecher. Baut man bessere ein, kann man auch gleich noch dämmen. Mein Problem: Wenn man Anfängt... wo hört man auf ?

Im Ergebnis brauche ich JETZT jedenfalls an der Radio-Lautstärke von 60 bis 160km/h nix mehr ändern.

Vorher war die Dämmung gefühlt ehr auf kleinwagen-Niveau, was aber für den Stadtverkehr beim Fragesteller völlig reicht.

Das Akku-Thema halte ich auch für völlig überbewertet. Googelt man danach, landet man bei den Priusfreunden. Und dort landen wenig "Akku-Kaputt" Notrufe. Allerdings hatten wir dort jetzt mal einen kaputten (Verbrennungs)Motor, der Klappert und steht zum Verkauf. Sowas ist aber extrem selten, und mit einem Gebrauchen Motor sogar zeitwertgerecht reparierbar.

Ich frage mich die dennoch die ganze Zeit, ob der PII für den Fragesteller "richtig" ist. Der PIII hat eine Abgaswärme-Rückgewinnung, damit wird er auf Kurzstrecke schneller warm, was ihn in der Stadt nochmal sparsamer macht als den PII. Außerdem Braucht der PIII keinen Ampelstopp für den Stage4-Übergang.

Der Yaris-Hybrid ist in der Stadt spritziger und passt in kleinere Parklücken.

Seine Nachteile: Weniger Langstrecken-Komforrt, schlechterer CW-Wert, sind Autobahn-Themen.

Weniger Platz auf Rücksitzbank und Kofferraum, kommt im Rentenalter vielleicht nicht zum Tragen. Meine Eltern fahren Wohnmobil+Peugeot 208. Dort parken zu können, wo ein Golf nicht reinpasst ist manchmal entscheidend.

Last not least: Bei der Probefahrt eines Hybriden immer erstmal hinter jemandem herfahren!! Man schätzt sonst Beschleunigung und Geschwindigkeit komplett falsch ein, weil sich beim "normalen Beschleunigen" (1/4 Gas) die Motordrehzahl nicht ändert, sondern bei "knapp Hörbar" verharrt. Da meint man, es käme nix. Daher fährt man dann dauernd Vollgas und wundert sich, warum der Verbrenner hochdreht. Beim Prius2 bedeutet 2/3 Gas bereits maximale Motordrehzahl. der Rest vom gaspedal rufft dann vermehrte Akku-Leistung ab.

Weiterhin: das erste 1/4 jahr: Finger weg von der EV-Taste. Du Hast das Auto (noch) nicht verstanden. Glaub's mir. Solange Das nicht verstanden ist, macht die EV-Taste den Verbrauch nur schlechter.

Das gilt (eingeschränkt) auch für "B". "B" kann nett sein, ist aber auch nix zum Sparen.

Mit der Temparaturwahl 16° der Heizung kann man im Winter auf den ersten Metern (den ersten Ampeln) sparen. Der Verbrenner läuft sonst an der Ampel durch, nur um Heizwärme zu erzeugen.

Ich hab mit dem Lexus CT200h ja letztlich einen Prius III. Bezüglich Autobahnen habe ich da noch was. Wir haben hier in der Schweiz ganz ordentliche Steigungen. z.B. die 6% auf der A12 vom Genfersee Richtung Bern, wo es 350 Hm am Stück rauf geht. An solchen Steigungen kommt der CT200h mit Dauervollgas auf 130 bis 140 Tacho, je nach Beladung. Kann also grade die erlaubten 120 auf jeden Fall noch machen, evtl auch noch 10 mehr.

Der Prius II hat ja noch den 1.5l Der hat 58 statt 73 kW. Der Akku hilft zwar beim Beschleunigen, ist aber zu klein, um längere Zeit voll zu unterstützen. Sprich: Der hilft dir nicht bei Autobahnsteigungen, die länger sind als das, was man auch mit Schwung lösen kann, sprich vor der Steigung halt 20 schneller, als man normalerweise fährt.

Das Gelcieh dann auch auf den steilen Landstrassen, die wir hier haben. Da sind schon mal 12 oder 15% Steigung, dann kriegt der Ct200h auch Dauervollgas um die erlaubten 80 zu machen.

Wenn also grössere Steigungen anstehen, dann ist der Prius III da dank stärkerem Verbrenner ein deutlicher Vorteil. Im Alltag ohne Steigungen muss man den CT200h gar nicht so fordern. Da wird der Unterschied zwischen dem Prius II und III dann auch geringer sein. In der STadt sowieso.

Ich habe gestern das erste Mal einen P2 Probegefahren und war etwas überrascht wie laut der war mit eingeschaltetem Tempomat bei 120. Gibt‘s einen Tipp wie ich korrekt fahren soll? Der gestern war ne Grotte, Kuhstall mit fragwürdiger Wartung. Ich schau mir die nächsten am Donnerstag an. Da ich 40km CH Autobahn zur Arbeit fahre möchte ich nichts lautes. Oder soll ich gleich einen P3 kaufen?

Zitat:

@201er schrieb am 13. Mai 2019 um 22:13:52 Uhr:

Oder soll ich gleich einen P3 kaufen?

Du könntest wenigstens einen P3 Probefahren und Vergleichen.

Zitat:

@201er schrieb am 13. Mai 2019 um 22:13:52 Uhr:

Ich habe gestern das erste Mal einen P2 Probegefahren und war etwas überrascht wie laut der war mit eingeschaltetem Tempomat bei 120. Gibt‘s einen Tipp wie ich korrekt fahren soll? Der gestern war ne Grotte, Kuhstall mit fragwürdiger Wartung. Ich schau mir die nächsten am Donnerstag an. Da ich 40km CH Autobahn zur Arbeit fahre möchte ich nichts lautes. Oder soll ich gleich einen P3 kaufen?

Wenn er bei konstanten 120km/h in der Ebene sehr laut war (hoch drehte?), war etwas nicht in Ordnung. Es ist normal, dass der P2 zum Beschleunigen auf 120km/h ordentlich Drehzahl gibt, aber danach sollte sich ein recht erträgliches Drehzahlniveau einstellen - mit leichten Schwankungen, je nach Höhenprofil der Strecke.

Wenn er finanziell erreichbar ist, würde ich auch den P3 mal vergleichen. Der soll ja gerade in dem Bereich besser geworden sein - bessere Dämmung, etwas drehmomentstärkerer Motor, und somit müsste er die 120 mit weniger U/Min schaffen.

Es reicht eine kleine Steigung, die optisch kaum zu sehen ist bei 120 km/h, dann brüllt der P2 halt.

Wir haben unseren (2006er) P2 mit dem P3 (Jahreswagen) damals (2015) vor einem eventuellen Kauf verglichen, wenn man ehrlich ist, hat sich da in der Hinsicht nichts geändert.

Bitte nicht vergessen:

Was macht Ihr am Berg mit "Auto V1.0" ??

-> ggf. herunterschalten und Gaaas geben. --> dann wird der auch laut. :p:p;)

Beim HSD ist's nicht anders, nur hat die Motordrehzahl hier nur sehr indirekt mit der Gas-/Fahrpedal-Stellung zu tun.

Der "Automat" sucht die passende Motordrehzahl aus !

Auch anhand diverser anderer Parameter - eben nicht nur der mechanischen Last ...

Es ist eben eine andere (Gedanken-)Welt !

mfG schwarzvogel

Bei dem Toyota Hybridsystem funktioniert es nun mal nicht anders.

Ab 70-80km/h aufwärts reagiert der Prius fast allergisch gegen Beschleunigungsvorhaben sowie bereits auch sehr leichte Steigungen.

Mag sein, dass man sich längerfristig dran gewöhnt und es nicht so präsent mehr wahrnimmt.

In anderen Fahrzeugen habe ich entweder das Drehmoment um nicht herunter schalten zu müssen (Automatik) oder ich schalte max. wenn überhaupt einen Gang runter.

Wenn ich im normalem PKW runterschalten muss, dann möchte der Benziner im Prius in der gleichen Situation schon bei Nahe aus dem Motorraum mit Getöse herausspringen. ;)

Hmmm... Ja, der Motor wird bei leichten Steigungen auf der Autobahn etwas lauter. Es benötigt schon deutlich mehr als eine leichte Steigung (5% und mehr), um ihn zum "brüllen" zu bringen. Und wenn man nicht mit einem PS-starken Fahrzeug verwöhnt ist, schaltet man bei solchen Steigungen meist vom 5. in den 4. Gang und hoplla, auch da wird es lauter.

Fakt ist allerdings auch, dass gerade der Prius II nicht besonders gut gedämmt ist und daher jedes db mehr ordentlich in den Innenraum dringt. Ist leider bei den meisten Toyotas so. Bisher fand ich nur die letzten Avensis-Modelle und den Prius IV angenehm (zum RAV4 und Camry kann ich (noch) nichts sagen)...

Bei 120 km/h braucht es schon gewisse Steigungen, damit ich den Motor bei meinem CT überhaupt wahrnehme... ist beim Prius 3 nicht viel anders.

@ Franky1801

Ich würde mal sagen, z.B. der 1.8er (125Ps) im Meriva A meiner Frau ist durchaus mit einem P2 vergleichbar.

 

Auch wenn normale Ottos runter schalten oder manuell geschaltet wird, dann bewegt sich meist die Drehzahl im Bereich des max. Drehmoments ( um 3000-3500 U/min).

Wo der Atkinsonmotor sein max. Drehmomentbereich hat dürfte jedem bekannt sein, dahin wird dieser auch vom stuffenlosem Getriebe gebracht, von daher auch die Geräuschkulisse. ;)

In der Familie wird ein P2 seit 2009 bewegt, von daher kann ich das schon gut vergleichen und brauche mir nichts schön reden.

Mehr als 4200 dreht der PII aber auch nicht. Es klingt mehr als es tatsächlich ist. Mit der Zeit lernt man so zu fahren dass der Motor nicht brüllt. Ruhig und vor allem gleichmäßig, was sich dann auch positiv auf den Verbrauch auswirkt. Der Prius erzieht seinen Fahrer!

Zitat:

@Scimitar83 schrieb am 14. Mai 2019 um 16:53:56 Uhr:

Mehr als 4200 dreht der PII aber auch nicht. Es klingt mehr als es tatsächlich ist. Mit der Zeit lernt man so zu fahren dass der Motor nicht brüllt. Ruhig und vor allem gleichmäßig, was sich dann auch positiv auf den Verbrauch auswirkt. Der Prius erzieht seinen Fahrer!

Volle Zustimmung, genau das habe ich vor einigen Monaten auch von einem Kollegen gesagt bekommen und kann es inzwischen selbst erfahren. Weniger hektisch. Manchem Unsinn, der sich um einen herum im Verkehr abspielt, gleichgültig gegenüber stehend. Bremsen ohne Reue - der Akku lädt ja dabei.

In der verstopften Großstadt ist der Prius ´ne Wucht, auf der Autobahn seh ich ihn persönlich nicht in seinem Lieblingsmetier. Das kann ein Diesel mit langer Übersetzung besser. Der kriegt in der Stadt aber Probleme mit dem DPF und Verkokung - so hat jedes Werkzeug seine Stärken und Schwächen.

Für die AB einen Diesel würde ich mir für keines Geld anschaffen, andererseits warum sollte man sich alle Diesel bedingte Nachteile antun wollen.

Fahre seit rund 10 Jahren unter anderem mit Autogas günstig und ohne dieselspezifischen Nachteile.

Mit dem Gedanken einen P2 als Zweitwagen habe ich auch gespielt, leider zu teuer in der Anschaffung und im Mix von den Kraftstoffkosten her.

Nebenbei überwogen weitere Nachteile deswegen wurde es kein P2.

Mich braucht kein Auto erziehen, wenn es für uns nicht taugt, dann wird es halt nicht gekauft.

Ich fahre übermorgen je einen P2…und P3 Probe. Wie beschleunigt man den Hybriden richtig? Voll aufs Gas bis zur gewünschten Geschwindigkeit und dann loslassen?

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