Ölverbrauch und die Hintergründe
Hallo, ich möchte mal einige Hintergrundinfos bzgl. Ölverbrauch erfragen.
Einige Motormodelle von VW sind ja bekannt für ihr Ölverbrauch.
So auch mein Motor.
Mittlerweile hat es nach 238.000 Km Laufleistung sehr öldurstig und verbraucht je nachdem bis zu 1 Liter pro 1000 Km.
Soweit gut, habe ja auch immer einen 5 Liter Ölkarnister immer im Kofferaum.
Ich verstehe aber folgendes nicht.
Ich beobachte vom Rückspiegel sehr oft das während der Fahrt, so urplötzlich ein Ölverbrennungsqualm aus dem Auspuff kommt, dann manchmal beim Anfahren, dann mal wenn ich während der Fahrt auf Gas drücke und eben manchmal auch das ich nicht beschleunige einfach so auf gleichmässige Fahrgeschwindigkeit. Manchmal auch beim Starten.
Was ich nicht nachvollziehen kann ist.
Warum verbrennt es denn nicht Kontinuierlich Öl, sondern immer wieder stossweise , so stark das es extrem Hhinten qualmt, manchmal ist es schon peinlich, z.B. in der Stadt, weil das auch heftig anch verbranntem Öl stinkt.
Aber was genau passiert denn da, wieso mal Öl verbrennen dann wieder nicht. womit hängt das alles zusammen.
Kann da jemand technisches Hintergrundwissen mir vermitteln ?
Danke und Gruß.
Motor ist ein AJZ, 2.0 l 116 PS EZ 2002 April
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@krockie schrieb am 22. April 2017 um 21:03:07 Uhr:
Da das Öl sich ja in den vorgeschrieben 30.000Km ohnehin durch ca 25 Liter nachkippen mehrmals wechselt, mache ich nur noch alle 3 Jahre ca. 50.000 Km.
Ölwechsel = Ablassen von Öl = Entsorgung von Schwebstoffen, das ist nicht dasselbe wie die Verbrennung von 25 Liter Öl, wo die ganze Mocke satt im Motor verbleibt und sich veteilt und ablagert. Würde gerne die Auslaßventile mal sehen, bestimmt total verbratzt..
Wenn er Öl verbrennt, sind vermutlich Ölabstreifringe und / oder Ventilschaftdichtungen verschlissen.
Motor überholen oder wenn Ölwechselintervalle Longlife um 2/3 überzogen wurden vielleicht auch den Motor verschrotten.
Das klingt hart, aber so ein rauchender Ölsäufer sollte nicht im Verkehr herumfahren. Allein wegen dem erbärmlichen Gestank. Und wenn kein physikalisches Wunder geschieht, wird das wahrscheinlich eher schlechter als besser.
52 Antworten
Zitat:
@krockie schrieb am 22. April 2017 um 21:03:07 Uhr:
ich fahre 5w30 vollsyntetik nach VW Norm 504 oder so, im Sommer auchmal 10w30vollsyntetik, wechseln t
Hab mich da vertan, es ist 10w-40
Zitat:
@das-markus schrieb am 23. April 2017 um 11:54:35 Uhr:
Jetzt wird wieder über Öl philosophiert. 😁😁😁@Themenstarter,
Kipp in die Printe einfach anstatt deines 5W30 mal ein 5W40 oder 10W40 hinein. Du wirst staunen wie der Ölverbrauch runter geht.
-> selbstverständlich unter Einhaltung der freigegebenen VW Norm
mit dem 10w40, das war vor einigen jahren tatsächlich weniger verbrauch, aber mittlerweile tut sich da nicht viel..
Zitat:
@MVP-Cruiser schrieb am 23. April 2017 um 10:50:51 Uhr:
@AXR 763Ic
Ich nehme an das er so ein Öl benutzt welches eine solche abgesenkte HTHS hat.
Da er uns die Marke nicht gesagt hat geht ich mal davon aus.
Wusste nicht das die Marke so wichtig ist, warum hast du denn nicht gleich danach gefragt.🙂
Im Anhang habe ich Dir mal Fotos von beiden Viskositätssorten gemacht die ich einfülle, Sommer meist 10w40 im Winter nur 5w-30. Auch die Rückseite hab ich abfotografiert, wo steht da irgendwas von HTHS?
Vielleicht kannst Du ja was damit anfangen.
Gruß
Beide Öle scheinen keine lupenreine Freigabe, sondern nur eine Empfehlung der VW-Norm zu haben.
10W-40: Die MB-Freigabe 229.1 ist auch nicht so dolle. Besser MB 229.3 oder gar MB 229.5, zusätzlich zur geforderten VW-Norm 502.00 bei Festintervall.
Ähnliche Themen
So nochmal als Allgemeines zur Ölwechsel etc.
Vielleicht kennt ja jemand den Videobeitrag der vor einigen jahren im Frontal Magazin (ZDF) ausgestrahlt wurde.
Da wird vorallem aufgeklärt das diese Ölwechselerei alle 15.000 oder 30.000 Km nur Bullshit wäre, eigentliches Ziel wäre es Milliarden in die Kassen der Automobilindustrie zu spülen. Bei guten Ölen sowie den 5w30 Vollsyntetik und vergleichbaren, bräuchte man kaum Ölwechsel machen , die haben auch Fachleute und Labore (unabhängige von der Automobilindustrie) darüber interviewt, die haben es bestätigt, das es nur Geldmacherei wäre. Den Löwenanteil an den Milliradengeschäft bekommen die Automobilkonzerne und den Rest die Werkstätten, die werden förmlich dazu bedrängt mit Kreditentzug usw. dem Verbrauche zu suggerieren es wäre ein muß alle 15.000Km.
Da gibt es auch Beispiele von Fahrzeughaltern die seit 300.000 bis 400.000 km kein Ölwechsel mehr gemacht haben, und die Autos bzw. Arbeitsgeräte laufen noch wie eine eins. hier der Link zum Videobeitrag, für die,die es noch nicht kennen sollten.
So ganz falsch kann doch die Feststellung nicht sein oder?
Gruß
Zitat:
@Wendtland schrieb am 23. April 2017 um 12:30:11 Uhr:
Beide Öle scheinen keine lupenreine Freigabe, sondern nur eine Empfehlung der VW-Norm zu haben.
10W-40: Die MB-Freigabe 229.1 ist auch nicht so dolle. Besser MB 229.3 oder gar MB 229.5, zusätzlich zur geforderten VW-Norm 502.00 bei Festintervall.
Vielen Dank aber,
mit den Zahlen kann ich nicht viel anfangen, gebe mir bitte, wenn möglich einfach einige Links, wo ich diese besseren Öle günstig bestellen kann.
Gruß
An den ZDF-Beitrag erinnere ich mich noch, ja.
Auch an die kontroversen Argumentationen, ebenso am Festhalten am Ölwechsel aus wirtschaftlichen Interessen. Bringt uns hier aber nur bedingt weiter.
Ich persönlich habe gute Erfahrungen mit Umstieg von LL auf Festintervall gemacht.
LL mit Kurzstrecke führte bei mir zu steigendem Ölverbrauch. Daher halte ich Ölwechsel für sinnvoll.
Meine Geschichte mit Langzeit-Rückmeldungen auf den letzten Seiten:
http://www.motor-talk.de/.../...erbrauch-golf-1-4-50-tkm-t1724168.html
Öl kommt gleich ...
Das ist grober Unfug. Schon mal n Motor offen gehabt?
Da reichen 30.000 Intervalle schon für deftige Ablagerungen.
Ein Ölwechsel alle 10.000 KM (!!!) kostet mich 10 Cent auf 100KM.
Stattdessen such ich mir ne Tanke die ein Cent billiger ist, dann habe ich das wieder drin.
Hatte bei meinem 2.0L auch Ölverbrauch. Ca. 0,5L auf 1000. Bin inzwischen bei 0,1 bis 0,2L auf 1000.
Hab den Wagen mit 172000KM übernommen, bin inzwischen bei 225000KM, und der Motor sieht öfter mal den Begrenzer.
Wie hab ich das geschafft? Ordentliches Öl, 0w40 oder 5w40 von Markenherstellern, Aral, Shell, Meguin.
Schlechtes und altes Öl sorgt für Verkokungen an den Ringen, diese dichten nicht mehr richtig ab.
Am Anfang war ein 10w40 vom Vorbesitzer drin, das hat der gesoffen ohne Ende. Selbst mit Wasserdünnem 0w30 komme ich nicht mal annähernd in den Bereich, wie es früher war. Zu Beginn hatte ich Ablagerungen ohne Ende im Ventildeckel, kamen nicht wieder seit ich den fahre. Auch im Kurbelgehäuse überall eine fette Ölkohleschicht.
Nur weil die Kiste Öl Verbrauch, heißt dass noch lange nicht, dass man nicht mehr wechseln braucht.
Im Gegenteil. Wenn Öl in den Brennraum kann, heißt das im Umkehrschluss, dass auch saure Verbrennungsgase in das Öl können. Und das setzt dem Öl zu. Stichwort TBN, das Öl kann nur eine bestimmte Menge saurer Rückstände binden.
Unzähliger Schmutz lagert sich an.
Das ZDF Video ist grober Unfug. Die Leute sind nur auf Idiotenfang aus um ihre überteuerten Papierfilter zu vermarkten. Von dem Geld was der Filter kostet kann ich zwanzig Ölwechsel machen, und hab ordentliches Öl. Ein Filter kann nur Partikel filtern, keine Säuren neutralisieren.
https://direktkauf.idealo.de/.../start?...
Damit seit ihr bei knapp 10 Euro für einen Ölwechsel. Plus Filter, wobei ich den LL-Filter 2x drin lasse.
Dieses Öl verwende ich seit 2015 (s. Sig.):
https://shop.liqui-moly.de/motoroele/leichtlauf-high-tech-5w-40-1.html
Günstige Quelle musst mal selber schauen ...
Und bitte beachten, dass mein Umnstieg von LL auf Festintervall vor sehr vielen Jahren bei einer vergleichsweise geringen Laufleistung stattfand. Ob sich das auch auf einen Wagen mit 238 tkm übertragen lässt? Sicherlich ist es aber eine sehr kostengünstige Option.
Zitat:
@krockie schrieb am 23. April 2017 um 12:34:48 Uhr:
So nochmal als Allgemeines zur Ölwechsel etc.
Vielleicht kennt ja jemand den Videobeitrag der vor einigen jahren im Frontal Magazin (ZDF) ausgestrahlt wurde.
Da wird vorallem aufgeklärt das diese Ölwechselerei alle 15.000 oder 30.000 Km nur Bullshit wäre, eigentliches Ziel wäre es Milliarden in die Kassen der Automobilindustrie zu spülen. Bei guten Ölen sowie den 5w30 Vollsyntetik und vergleichbaren, bräuchte man kaum Ölwechsel machen , die haben auch Fachleute und Labore (unabhängige von der Automobilindustrie) darüber interviewt, die haben es bestätigt, das es nur Geldmacherei wäre. Den Löwenanteil an den Milliradengeschäft bekommen die Automobilkonzerne und den Rest die Werkstätten, die werden förmlich dazu bedrängt mit Kreditentzug usw. dem Verbrauche zu suggerieren es wäre ein muß alle 15.000Km.
Da gibt es auch Beispiele von Fahrzeughaltern die seit 300.000 bis 400.000 km kein Ölwechsel mehr gemacht haben, und die Autos bzw. Arbeitsgeräte laufen noch wie eine eins. hier der Link zum Videobeitrag, für die,die es noch nicht kennen sollten.
So ganz falsch kann doch die Feststellung nicht sein oder?Gruß
Der Bericht ist viel zu oberflächlich recherchiert.
Der entscheidende Faktor sind die Einsatzbedingungen des jeweiligen Öl's in den Motoren.
Das Öl von Oma Müller, die alle 2 Tage Sommer wie Winter jeweils nur 2 Kilometer zum Aldi fährt und der Motor fast nie Betriebstemperatur erreicht, wird ganz anders beansprucht, als jemand der permanent am Kilometer fressen ist, wo bspw. so gut wie kein Kondenswasser und Kraftstoff ins Öl eingetragen wird.
Im Falle von Oma Müller sollte man das Öl dann doch schon ab und zu mal wechseln, damit die Schmierwirkung dauerhaft erhalten bleibt.
So schauts aus wenn man wie du auf den ölwechsel alle 15tkm verzichtet und dann ggf Kurzstrecke fährt..
Gesund geht anders.
https://www.idealo.de/.../12752F918851-918905-923078-1471295.html
Alles was MB 229.5 Freigabe hat, übertrifft VW 502.00. Und alle aus der Auswahl haben die VW-Freigabe und sind unter 30 € und bestimmt alles vernünftiges Zeug.
Abgesehen, dass Ölausstoß im Abgas vermutlich Asthma, Haarausfall und Impotenz verursacht, und die Welt unweigerlich näher an den Rand des Abgrunds bringt:
Es ist einfach mies wenn das Öl im Motor abfackelt. Die Rückstände bleiben überall, und meiner Meinung nach ist das vollkommen inakzeptabel. Außerdem muss man ständig Öl nachschütten und auch bezahlen.
Das Problem ist, wenn der Ölverbrauch an Verschleiß liegt, dann wird das eher nicht mehr weggehen, sondern es wird eher schlimmer.
Man kann versuchen Ölwechsel zu machen, Intervalle verkürzen, Motorspülungen. Aber wenn es nichts hilft, dann bleibt mMn nur Überholung oder Verschrottung. Ich hatte selbst schon das Ölqualmen. Wenn man hinten alle massiv vollqualmt ist man selber nur genervt.
Wenn Öl rausqualmt, dann ist das kein kleines Problem oder kein kleiner Ölverbrauch mehr.
Kannst du mal bitte hinter meinem Diesel her fahren während ich Vollast gebe 😉
Der Weltverbesserer... ich glaube das ist hier das falsche Forum dazu. 😁 😁
Wenn ich die schwarzen Rußfahnen vor mir rauskommen seh, und sogar ganze Wolken, dann krieg ich echt das Kotzen, nein, dann krieg ich schon Angst, denn ich gehe davon aus, dass dieser Ruß mehr oder weniger krebserregend ist.
Man muss auch kein Halbgott oder Übermensch sein um für eine akzeptable Verbrennung Sorge zu tragen. Wieso muss man denn billigend in Kauf nehmen mehr Gifte auszustoßen als auf dem Stand eines einigermaßen funktionierenden 15 - 20 Jahre alten Autos? Für eine Übergangszeit OK, aber als Dauerzustand?