Öl absaugen
Hallo
Ich habe mich jetzt durch viele verschiedene Foren gelesen, und auch durch dieses hier, aber bin noch nicht so wirklich schlau geworden. Ich möchte gerne das Öl von meinem Golf 6 2.0 tdi in Zukunft selbst wechseln. Da ich aber keine Grube oder ähnliches zur verfügung habe, spiele ich mit dem Gedanken, das Öl abzusaugen. Habe gelesen die Ölpumpe Proxxon 25262 soll dafür gut geeignet sein. Gibts günstig bei Amazon oder sonstwo. Hat schon jemand Erfahrung damit gemacht? Passt der Schlauch in den Ölmessstabkanal ( so nenn ich das jetzt einfach ) und reicht bis zum Grund der Ölwanne? Oder kann man bei dem Auto das Öl nicht absaugen?
Habe auch schon ein paar Videos angeschaut, also das Ding rein, absaugen- fertig. Dann noch den Filterwechsel und fertig. Viel falsch machen kann man ja da nicht oder? Wäre gut, wenn mir jemand ein paar Tipps geben könnte, ich bin auf dem Gebiet ein völliger Neuling. 🙁 🙁
So würde ich es machen:
Öl schön warm Fahren
Öl absaugen
Filter wechseln
Neues Öl rein
Motor an machen und kurz laufen lassen, dann die Menge kontrollieren
Fertig
Vielen Dank schonmal!
Gruß Nico
Beste Antwort im Thema
Habe selbst jahrelang in ner Werkstatt gearbeitet. Kenne keinen ,,echten'' Autoprofi 😉 der das Motoröl nur absaugt. Sowas hat auch früher keiner gemacht und ist wohl jemandem eingefallen, der wenig Zeit und Lust hatte, sein Auto von unten zu sehen.
Richtig ist, das Öl mit der ABLASSSCHRAUBE zu entfernen. Dauert am Ende keine 30 Minuten länger, ist aber für den Motor 1000 x besser.
Und mal ganz nebenbei: Robuster sind die heutigen Motoren ja auch nicht unbedingt geworden. 😉 Da würd ich keine Experimente machen. 😉
102 Antworten
Also ich hab mich jetzt entschieden. diese hier soll es sein Aber bin immernoch am Grübeln, ob der Schlauch der in das Ölmeßstabrohr geschoben wird, dünn genug ist.
MfG
Zitat:
Original geschrieben von NNico93
Also ich hab mich jetzt entschieden. diese hier soll es sein Aber bin immernoch am Grübeln, ob der Schlauch der in das Ölmeßstabrohr geschoben wird, dünn genug ist.MfG
auch bekannt als pela6000 für > 40€
das teil passt auf jeden fall
Zitat:
Original geschrieben von 206driver
Du scheinst leider wenig Ahnung von der Technik zu haben. Adblue (häufig auch Harnstoff genannt) wird natürlich nicht beim Partikelfilter eingesetzt, sondern nur am sog. SCR-Kat.Zitat:
Original geschrieben von GOLFIWOLFI
Erinnert an die Harnstoffgeschichte für DPF, bekommen den Wertvollen Stoff von den Autobahntoiletten und die WC Nutzer müssen immer mehr für die Notdurft bezahlen.
Zum Rest der Aussage sage ich lieber nichts.
Die genaue Technik kennt 90% nicht, aber wozu wenn man es nachlesen kann, hab eben auf die schnelle DPF geschriebe, was an der sonstigen Aussage nicht viel ändert, aber ok von mir aus kannst du bald 10€ fürs pissen an AB Raststätten bezahlen. Wahrscheinlich wirds auch noch als köstlicher NS verkauft.....😁
Zitat:
Original geschrieben von GOLFIWOLFI
auch bekannt als pela6000 für > 40€Zitat:
Original geschrieben von NNico93
Also ich hab mich jetzt entschieden. diese hier soll es sein Aber bin immernoch am Grübeln, ob der Schlauch der in das Ölmeßstabrohr geschoben wird, dünn genug ist.MfG
das teil passt auf jeden fall
Ok danke. Dann bin ich beruhigt. Dann werd ich da mal Investieren. Ist wirklich günstig, und nicht so Teuer wie meine 1. Wahl. Danke 😉 Wie macht ihr denn so die Ölwechsel? Ich werde, da ich bald die Pumpe haben werde, vorraussichtlich 2x im Jahr wechseln- ich will vor und nach dem Winter wechseln. Ist nicht viel Geld für mich, und schaden tuts dem Motor denke ich nicht. Zahle für 5L 25€
Und nein, ich nehme
keinNoname Öl von
oder K-
etc.!!!! 😁🙄 Mein Nachbar meinte, es sei schädlich, wenn der Motor zu oft frisches Öl bekommt 😕😕😕 Quatsch oder? 😁 Und das ist so einer, der wechselt nur oder macht nur was am Auto wenn es unbedingt nötig ist. Also er läss es verkommen ;( Geht auch wenns hochkommt, 1x im Jahr Waschanlage. Der Wagen sieh Winter wie Sommer, außen wie innen Dreckig aus.
Danke
Schönen Sonntag Euch!
Gruß Nico
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Zitat:
Original geschrieben von Pit 32
Ich habe es bei meinem Mercedes mal ausprobiert. Öl abgesaugt und dann die Schraube aufgedreht und es kamen ein paar Tropfen. Ist der Motor dafür geeignet hätte ich keinerlei Bedenken das Öl abzusaugen. Mein aktuelles Fahrzeug hat leider keinen Peilstab sonst würde ich auch hier absaugen.
Was habt Ihr eigentlich für Vorstellungen, was an der Ölablaßschraube für "Dreck" herausgeschwemmt werden soll, das ist doch keine Kloake und wenn doch hilft bloßes Öl ablassen auch nicht. Dann wurde bei der Wartung bisher geschlampt
Hallo,
genauso habe ich das auch schon gemacht..........
bei unserer E-Klasse habe ich das Öl abgesaugt und anschließend die Ölablassschraube aufgedreht....... da kommt nix mehr !
Ich mache das bei unserm Mercedes schon seid 2008 und geht prima.
Das gleiche habe ich bei unseren Golf 6 1,2 TSI auch gemacht...... ohne Probleme.
In der Regel wurde das auch schon so konstruiert - das das funktioniert.
Lass dir nicht so einen Blödsinn erzählen: absaugen würde nicht taugen.
Grüße
Oliver
Hallo geschätzte Foristen-Gemeinde,
da es um das Thema Ölwechsel viele Mythen und Legenden gibt, möchte ich an dieser Stelle ein wenig Licht ins Dunkel bringen.
Aussagen, welche dogmatisch die eine oder andere Methode des Ölwechsels ablehnen, sind meist motiviert durch Unwissenheit um moderne Motorkonstruktionen und modernes Öldesign.
Hierzu ein paar grundsätzliche Überlegungen:
Ziel des Ölwechsel ist es, das gesamte Altöl aus dem Motor zu bekommen. Dazu müsste man den Motor komplett zerlegen und reinigen. Eine nicht besonders praktikable Vorstellung.
Also wird der Weg des Kompromisses gegangen und das Ziel neu definiert: Es soll so viel wie „sinnvoll möglich“ des zu ersetzenden Öls entnommen werden können. In der Praxis geschieht dies durch ablassen oder absaugen.
Bei beiden Methoden verbleibt eine Restmenge x des Altöles im Motor. Dies liegt zum einen an der Konstruktion des Ölkreislaufes im Motor und zum anderen an einer – gewünschten – Eigenschaft des Motoröls.
Doch welche Methode ist nun zu bevorzugen um alles was möglich ist zu entnehmen?
Dies weiß zunächst nur der Motorenhersteller. Die Tatsache alleine, dass der Motor über eine Ablassschraube verfügt, sagt darüber nichts aus.
Werkstätten erhalten in der Regel Informationen darüber, wie der Ölwechsel vorzunehmen ist.
Doch für den Endverbraucher sind diese Infos nicht immer zugänglich.
Einen Hinweis kann aber die BA des Fahrzeuges geben. Werden dort zwei Füllmengen angegeben, so würde ich die Methode vorziehen, bei der mehr Frischöl aufzufüllen ist.
Wird dort nur eine Füllmenge angegeben, so stehen wir wieder vor einem Fragezeichen.
Da ich an dieser Stelle nicht mein Wissen und meine Erfahrung als allgemeingültig weitergeben kann, empfehle ich beim Hersteller nachzufragen. Führt dies nicht zum Erfolg, dann ausprobieren.
Öl absaugen, abgesaugte Ölmenge mit der Füllmengenangabe des Herstellers vergleichen, bei Übereinstimmung kann man davon ausgehen, dass die Absaugmethode bei diesem Motor ohne Nachteile anwendbar ist. Wer auf Nummer sicher gehen will, öffnet nach dem Absaugen die Ablassschraube und kontrolliert, ob noch nennenswert Öl nachläuft.
Zu Frage „warum den Ölfilter vor dem Wechsel lösen?“
Die meisten Serienmotoren verfügen über einen Hauptstromfilter welcher direkt von der Ölpumpe gespeist wird. Je nach Lage des Filtergehäuses verbauen die Hersteller eine Rücklaufsperre in das Filtergehäuse oder Filterelement. Damit soll die schnelle Durchölung des Motors beim Start gewährleistet werden. Durch Lösen des Ölfilters wird die Rücklaufsperre geöffnet und das im Filter vorhandene Öl kann ablaufen.
Vakuum spielt nach meiner Erfahrung keine Rolle.
Meine persönliche Einschätzung zur Vorgehensweise:
Bei einem gesunden und modernen Motor ist es egal wie man wechselt, sofern die maximal mögliche Ölmenge herauskommt (außer der Hersteller schreibt eine bestimmte Methode vor oder verbietet diese).
Nehmt nur Öl, welches den Herstellervorschriften entspricht und eine Freigabe hat.
Laien sollten sich an den großen Ölmarken orientieren.
Nur den Originalfilter des Herstellers verwenden oder einen Markenfilter. Kein NoName!
Lieber öfter das Öl wechseln und nicht nur auf die Wartungsanzeige oder Vorschrift achten. Wer z. B. sein Auto nur 5-7 TKm. p. A. bewegt sollte jährlich wechseln und nicht nach Kilometerintervallen.
Motor sollte beim Wechsel Betriebstemperatur haben.
Nur wer weiß was er tut, sollte seinen Ölwechsel selbst vornehmen. Preislich hat es Definitiv keinen besonders großen Vorteil.
Und: Manchmal kann es sinnvoll sein das Öl abzulassen. Dem Profi kann eine Ablassschraube Bände erzählen...
Vielleicht konnte ich dem ein oder anderen etwas weiterhelfen,
Gruß kultourbeutel
Zitat:
Original geschrieben von kultourbeutel
Wer z. B. sein Auto nur 5-7 TKm. p. A. bewegt sollte jährlich wechseln und nicht nach Kilometerintervallen.
Wieso sollte man bei 5.000 km das Motoröl jährlich wechseln? Motoröl ist keine Bremsflüssigkeit! 🙄
Zitat:
Original geschrieben von StefanSch123
Wieso sollte man bei 5.000 km das Motoröl jährlich wechseln? Motoröl ist keine Bremsflüssigkeit! 🙄
Hallo StefanSch123,
vielen Dank für Deine Nachfrage. Bei meinem Beitrag habe ich zu dieser Thematik sehr kurz gegriffen.
Eine gute Gelegenheit meine Gedanken zu erklären:
Motoröl ist ein Verschleißteil.
Bei einer solchen Fahrleistung habe ich unterstellt, dass diese durch Kurzstreckenverkehr zustande kommt.
Kurz gefasst, häufige Kaltstarts sind nicht nur für den Motor sondern auch für das Motoröl eine extreme Belastung. An den Kolbenwänden kondensierender Kraftstoff vermischt sich mit dem Öl. Diese Ölverdünnung verschlechtert zunehmend die Schmiereigenschaften des Öles.
Auf z. B. ein Wohnmobil, welches nur 2x im Jahr bewegt wird, aber dann auf langen strecken, bezog sich meine Aussage nicht.
Gruss kultourbeutel
Zitat:
Original geschrieben von kultourbeutel
Bei einer solchen Fahrleistung habe ich unterstellt, dass diese durch Kurzstreckenverkehr zustande kommt.
Eine berechtigte Annahme. Aber eben nur eine Annahme. Es gibt Leute, die fahren selten mit dem Auto. Die müssen deshalb aber nicht jährlich das Motoröl wechseln.
Zitat:
Original geschrieben von kultourbeutel
Auf z. B. ein Wohnmobil, welches nur 2x im Jahr bewegt wird, aber dann auf langen strecken, bezog sich meine Aussage nicht.
Dann sind wir uns ja einig.
Es gibt heute durchaus schon Fahrzeuge, die gar keine Ablass-Schraube mehr haben, bzw. das Öl auch in der Werkstatt nach Werksangaben nur noch abgesaugt wird...
Entscheidend ist da nur, dass die Sonde so weit, wie möglich in die Ölwanne runter reicht...
So Long...
Und weil das nicht immer gegeben ist, untersagt der Hersteller bei einigen Modellen das Absaugen sogar explizit, offenbar:
http://www.motor-talk.de/.../servicekosten-beim-up-t4501015.html?...
(siehe Bild 2 dort)
Angeblich wird bei der E-Klasse seitens Mercedes auch nicht immer abgelassen. Ich habe hier eine Saugpumpe für dem Ölwechsel an Bootsmotoren. Das funktioniert ganz gut. Die Füllmenge danach entspricht in etwa dem, was beim Ablassen aufgefüllt werden muß.
Zitat:
Original geschrieben von Jubi TDI/GTI
Ein jährlicher Ölwechsel ist nie verkehrt, egal ob 5.000 oder 15.000km/Jahr! 😉
Halbjährig zum Sommer/Winter ist noch besser und wurde zu beginn der Automobilgeschichte immer so gehandhabt, bis dann diese neumodischen jährlichen Intervalle mit 15000 km auftauchten.
Ich würde immer alle 5000 km und jedes halbe Jahr das Öl wechseln, ist am besten für die Motoren.