Neues aus dem Hause VW, nichts ist beständiger als der Wandel
Innovationsworkshop 2014:
Volkswagen setzt konsequent auf Nachhaltigkeit und Vernetzung
Antriebssysteme wie das erste 10-Gang-DSG senken Verbrauch und Emissionen
Neue Volkswagen Hard- und Software vernetzt das Auto mit der Online-Welt
Die neuesten Innovationen von Volkswagen:
1. Mildhybrid – TSI/TDI abschalten, wenn er nicht genutzt wird.
2. Start-Stopp 2.0 – unter 7 km/h schaltet der Motor ab.
3. 2.0 TDI mit 240 PS* – Bi-Turbo-Passat verbraucht 5,3 l/100 km.
4. 2.0 TDI mit 272 PS – Bi-Turbo plus Electric Booster.
5. 10-Gang-DSG – neue Automatik für Motoren bis 550 Nm.
6. Leichtbau mit Leichtblech – Sandwich aus dem Motorsport.
7. Infrarotreflektierende Instrumententafel – Pigmente gegen Hitze.
8. Low-E-Glasdach – Oxidschicht sperrt Infrarotstrahlung aus.
9. Reichweitenmanager – maximale Reichweite per Auto-Modus.
10. Klimatisierung im E-Auto – bedarfsgerecht und höchst effizient.
11. Volkswagen Car-Net – bringt Onlinedienste in das Auto.
12. „Security & Service" – stets über den Fahrzeugstatus informiert.
13. App Connect – welcome „Apple CarPlay" und „Android Auto".
14. Volkswagen Media Control – Tablet via App an Bord.
15. Prädikative Navigation – das erste „lernende" Navi.
16. Personalisierung – jederzeit individuell eingestellt.
17. Easy Open – Sesam öffne Dich 2.0.
18. Easy Close – der Passat Variant schließt jetzt von selbst.
Die Jagd nach jedem einzusparenden Gramm CO2, nach jedem Tropfen Treibstoff, nach jedem Kilowatt Leistung, ist derzeit eine der wichtigsten Herausforderungen der Automobilindustrie. Es gilt, nachhaltiger denn je in die Zukunft zu steuern. Die Volkswagen AG hat sich dabei das Ziel gesetzt, bis 2018 der weltweit nachhaltigste Automobilhersteller zu werden. Ausgehend vom Jahr 2010, wird der Konzern den Energie- und Wasserverbrauch, das Abfallaufkommen und die Emissionen (inklusive CO2-Ausstoß) über alle Bereiche um 25 Prozent senken. Um dieses Plus an Nachhaltigkeit in den bis 2018 verbleibenden vier Jahren zu realisieren, zieht das Unternehmen alle Register des innovativen Automobilbaus.
CO2-Reduktion. Volkswagen – die volumenstärkste Marke des Konzerns – setzt dabei produktseitig auf die Elektromobilität (Zero-Emission- und Plug-in-Hybrid-Modelle), auf immer sparsamere Verbrennungsmotoren und Getriebe, progressiven Leichtbau, eine wegweisende Aerodynamik und Effizienz in jedem denkbaren Bereich. Die neuesten Technologien zur Reduzierung des Verbrauchs und der CO2-Emissionen – unter anderem das weltweit erste 10-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG) – präsentiert Volkswagen den internationalen Medien nun im Rahmen eines Innovationsworkshops auf dem Testgelände Ehra-Lessien bei Wolfsburg.
Vernetzung. Parallel zu den Antriebssystemen verändern sich schneller denn je die automobilen Infotainmentsysteme, da Fahrzeug und Internet zusammenwachsen. Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, spricht in diesem Zusammenhang von einer „Revolution im Auto". Und in der Tat: Die aktuelle Hard- und Software ermöglicht viele Onlinedienste und bringt Schritt für Schritt die Apps der Smartphones an Bord. Aber auch das ist eine Herausforderung. Denn die neuen Möglichkeiten müssen sinnvoll und sicher in die Welt der Mobilität integriert werden. Europas größter Automobilhersteller realisiert genau das über neue Infotainmentsysteme und Softwarelösungen, die trotz aller Funktionsvielfalt selbsterklärend bleiben. Die neuesten Apps zur Vernetzung des Fahrzeugs mit der Onlinewelt und weitere interaktive Komfortsysteme – darunter das erste selbstlernende Navigationssystem – präsentiert Volkswagen ebenfalls in Ehra-Lessien.
CO2-Reduktion
Think Blue. Engineering. In den neuesten Innovationen, mit denen das Unternehmen die Verbrauchswerte und CO2-Emissionen weiter senken wird, spiegelt sich das große Potenzial der Volkswagen Nachhaltigkeitsstrategie „Think Blue. Engineering." wieder. Hintergrund: Die „Technische Entwicklung" (TE) berücksichtigt den Nachhaltigkeitsgedanken bereits im Rahmen der Produktentwicklung. Mit dieser Strategie leistet die TE einen signifikanten Beitrag zum Klimaschutz, zur Ressourcenschonung und zum Gesundheitsschutz. So sollen der Energie- und Wasserverbrauch, das Abfallaufkommen und die Emissionen inklusive CO2-Ausstoß (ausgehend vom Jahr 2010) bis 2018 um 25 Prozent gesenkt werden. Gemäß „Think Blue. Engineering." wird jedes neue Produkt zudem so entwickelt, dass es – über den gesamten Produktlebenszyklus betrachtet – bessere Umwelteigenschaften aufweist als sein Vorgänger.
Mildhybrid – Start-Stopp 2.0 und Freilauf-Motor-Aus. Das Start-Stopp-System 2.0 deaktiviert den Motor nicht erst, wenn der Wagen vor der roten Ampel steht, sondern schon bei Geschwindigkeiten von unter 7 km/h. Via Freilauf-Motor-Aus („Segelfunktion"😉 wird der Motor zudem auch bei höheren Geschwindigkeiten abgeschaltet, sobald der Fahrer das Gaspedal entlastet. Der Kraftstoffverbrauch lässt sich so durch eine vorausschauende Fahrweise signifikant reduzieren. Darüber hinaus ermöglichen die von Volkswagen entwickelten Mildhybridsysteme die Rekuperation in Bremsphasen; durch den gezielten Einsatz dieser Energie ergibt sich ein weiterer Verbrauchsvorteil. Der Wiederstart des Motors erfolgt in jedem Fall extrem komfortabel. Das Sparen wird so zum Spaß.
Hochleistungsmotoren. Freude am Sparen machen auch neue Hightechmotoren wie der 240-PS-Bi-Turbodiesel (176 kW) des soeben vorgestellten Passat. Er ist mit einer Literleistung von 120 PS der stärkste aller bislang in Serie gefertigten Vierzylinder-TDI. Verbrauch an Bord der 240 km/h schnellen Limousine: niedrige 5,3 l/100 km/h. Eine intelligente Weiterentwicklung dieses TDI könnte wie folgt aussehen: Über einen variablen Ventiltrieb, einen weiter optimierten Ladungswechsel und einen sogenannten Electric Booster ließe sich die Leistung des Zweilitermotors auf bis zu 200 kW / 272 PS erhöhen.
10-Gang-DSG: Seit der Einführung der ersten Volkswagen Doppelkupplungsgetriebe (2003) hat sich das DSG zu einem Welterfolg entwickelt. Die Gründe sind offensichtlich: Keine andere Automatik schaltet schneller, keine andere Automatik arbeitet sparsamer. Jetzt stellt Volkswagen für Motoren bis 550 Nm ein neu entwickeltes 10-Gang-DSG vor; die hocheffiziente Getriebeabstufung trägt dazu bei, die CO2-Emissionen weiter zu senken.
Progressive Detaillösungen. Darüber hinaus ist es die Summe der Fortschritte in allen Bereichen, die Volkswagen Punkt für Punkt den Zielen des Jahres 2018 näherbringt. Beispiel Leichtbau: Hier adaptiert das Unternehmen gerade eine Sandwich-Bauweise – zwei Stahldecklagen und eine mittlere Kunststoff-Thermoplast-Schicht – aus der Kleinserie in die Großserie. „Technologie-Spender" ist in diesem Fall die Straßenversion des Polo R WRC (mit der Rennsportversion hat Volkswagen 2014 zum zweiten Mal in Folge die Rallye-Weltmeisterschaft gewonnen). Neue Systeme wie das mit einer hauchdünnen Oxidschicht bedampfte und damit infrarotreflektierende Low-E-Glasdach und eine ebenfalls infrarotreflektierende Instrumententafel (beide Entwicklungen reduzieren den Kühlbedarf der Klimaanlage), ein Reichweitenmanager für E-Fahrzeuge (zur optimalen Nutzung der in der Batterie gespeicherten Energie) oder eine bedarfsgerechte und höchst effiziente Klimatisierung (ebenfalls für Zero-Emission-Modelle wie den e-up! und e-Golf) sorgen genauso dafür, dass der Verbrauch und die CO2-Emissionen weiter reduziert werden.
Vernetzung
Integration von Consumer Electronics. Parallel zum Thema Nachhaltigkeit forciert Volkswagen in allen Klassen die Integration einer maximalen Interaktivität und realisiert damit eine neue Komfortdimension. Das Auto vernetzt sich dabei immer stärker mit der Kommunikationswelt der Consumer Electronics. Hintergrund: Über den modularen Infotainmentbaukasten (MIB) und das Volkswagen Car-Net werden mehr Apps und Onlinedienste denn je nutzbar; die neue Hard- und Software wird den Alltag im Auto grundlegend verändern.
Apps und Fahrzeug verschmelzen. Die Applikationen des Volkswagen Car-Net sorgen generell für ein Plus an Sicherheit respektive Komfort. Etwa die Funktionen von „Security & Service", über die sich unter anderem die Fahrzeugdaten über das Internet einsehen lassen. Damit kann zum Beispiel vor dem Ausflug der Tankinhalt und der Wischwasserstand geprüft werden.
Apple und Android im Volkswagen. Nach dem Ersteinsatz von MirrorLink™ im Polo und Passat wird bei Volkswagen die Integration von Smartphones kontinuierlich weiterentwickelt. Die Anbindung der verschiedensten Betriebssysteme der Mobiltelefone und damit auch MirrorLink™ fasst Volkswagen dabei künftig unter „App Connect" zusammen, da kurzfristig via „Apple CarPlay" und „Android Auto" nahezu alle Smartphones mit dem Infotainment verbunden werden können.
Media Control. Das mit dem neuen Passat eingeführte System „Media Control" bindet erstmals Tablets aller Art in die Matrix der Infotainmentsysteme ein. Insbesondere die Gäste im Fond können so mit ihrem Tablet alle wichtigen Funktionen zur Unterhaltung (Radio und Media) komfortabel bedienen, im Internet surfen, Filme anschauen oder Adressbucheinträge als Navigationsziel an das Infotainmentsystem senden. Adressen lassen sich zudem komfortabel per Google-Suche finden und ebenfalls in die Zielführung integrieren. Wie die Zukunft der Vernetzung von Tablet und Auto aussehen kann, stellt Volkswagen in einem Konzeptfahrzeug dar: Videos können hier – unabhängig vom physischen Ursprung – auf allen Tablets im Fahrzeug parallel abgespielt werden; der Ton lässt sich dabei nicht nur per Kopfhörer, sondern lippensynchron auch über die Fahrzeuglautsprecher wiedergeben. Jedes in das WLAN-Netz des Volkswagen eingebundene Gerät kann wie skizziert als Quelle dienen, da bei der Auswahl der Speicherort der Medien keine Rolle mehr spielt.
Interaktive Systeme. Erstmals zeigt Volkswagen in Ehra-Lessien zudem den Prototypen eines prädikativen – sprich: sich selbst programmierenden – Navigationssystems. Es „merkt sich" – ohne dass das die Routenführung aktiv ist – vom Fahrer favorisierte Strecken. Typische Wege wie die Fahrt zur Arbeit, werden dann zum Beispiel automatisch auf Verkehrsstörungen gescannt, ohne dass hierfür die Zielführung gestartet sein muss. Darüber hinaus nutzt das System die Infos über die wahrscheinlich zu fahrende Route, um sie in die Betriebs- und Ladestrategie eines Plug-In-Hybridantriebs zu integrieren. Ein weiteres Beispiel für das „mitdenkende" Auto ist die mit dem neuen Passat Variant vorgestellte Funktion „Easy Close". Dabei schließt die Heckklappe, sobald sich die Person mit dem Passat-Schlüssel von ihr entfernt; das Auto wird zudem automatisch verriegelt.
Automatisch perfekt eingestellt. Innovative Fortschritte gibt es auch auf dem Gebiet der Personalisierung: Künftig wird es möglich sein, die im Fahrzeug personalisierten Einstellungen noch weiter zu individualisieren. Die Einstellungen werden dabei in Benutzerkonten für die einzelnen Fahrer abgelegt; beim Öffnen des Autos werden sie individuell für jeden Fahrer automatisch aktiviert und auch deutlich sichtbar angezeigt. Dadurch entfällt zum Beispiel das wiederholte Einstellen von Sitz, Spiegel, Radiosender oder auch Fahrerassistenzsystemen. Langfristig sollen diese Einstellungen sogar in einen anderen Volkswagen übertragen werden können – Fortschritt zum Mitnehmen!
*Passat 2.0 TDI BMT 176 kW - Kraftstoffverbrauch in l/100 km: kombiniert 5,3 / innerorts 6,4 / außerorts 4,6; CO2-Emission kombiniert in g/km: 139; Effizienzklassen: B
Hinweise:
TDI, TSI und DSG sind eingetragene Markenzeichen der Volkswagen AG oder anderer Unternehmen der Volkswagen Gruppe in Deutschland und weiteren Ländern
Beste Antwort im Thema
Hallo,
ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass unsere westliche Industriekultur vollends auf dem Marsch in die Dekadenz ist. Dies gilt insbesondere, wenn ich das Kapitel "Vernetzung" lese. Haben wir, angesichts der "Zustände" auf dieser Welt, wirklich keine anderen Sorgen, als das Auto, das uns den A.... hinterher trägt, zu entwickeln. Von den vielen Daten, die über mich und mein Fahrverhalten gesammelt werden, mal ganz abgesehen. Und dass Daten missbraucht werden, dürfte seit den Snowden-Enthüllungen jedem denkenden Menschen klar sei. Ich brauche kein Auto, das dazu führt, dass Hersteller, Werkstatt und "andere Überwachungsorganisationen" besser über mich Bescheid wissen, als mir selber bewusst ist.
Mir reicht es schon, dass ich nicht mehr vollends Herr über das eigene Auto bin, da ich immer mehr Veränderungen/Zubehör von den Herstellern/Werkstätten frei schalten lassen muss. Erinnert mich irgendwie an die zunehmende Entmündigung durch Microsoft.
Brauche ich immer mehr "Connectivity" und "Infotainment"? Lenkt doch nur vom eigentlichen Fahrerlebnis ab (Ja ich fahre immer noch gern Auto). Habe ich (selten genug) Mitreisende, kann ich die Fahrzeit doch nutzen, um, ganz altmodisch, soziale Kontakte durch Live-Gespräch (Ohne Zwischenschalten irgend einer elektronischen Prothese) zu pflegen. Oder soll es mir im eigenen Auto so gehen, wie neulich an der Bar eines Business-Hotels, wo ich von Jung-Dynamikern flankiert wurde, die nichts Besseres zu tun hatten, als die Entwicklung ihrer Daumenarthrose durch ständiges "Scrollen" auf ihrem Smartphone zu fördern.
Nein, ich bin kein Technik-feindlicher "Bilderstürmer". Viele Neuerungen sind nützlich und sinnvoll. Das gilt aber nicht für alles, was machbar ist. Ich würde mir halt gern im Forum mehr nachdenkliche Beiträge wünschen.
55 Antworten
Zitat:
@--HiCKY-- schrieb am 11. November 2014 um 21:17:56 Uhr:
bekommt man dafür eigentlich Geld?
Wenn ja dann nehm ich auch ein bisschen....😁
na also. war ja klar dass vw auch carplay unterstützung bringen muss.. aber trotzdem schön es noch offiziell zu hören.
und auch sonst paar interessante dinge dabei.
leider werden überhaupt keine einsatztermine genannt..
Viel schlimmer ist, dass das alles an mir vorbei geht... *grml*
Aber dafür ist er endlich endlich endlich³ nächste Woche da! =)
Zitat:
@Tonno1904 schrieb am 11. November 2014 um 22:22:59 Uhr:
Der Unterschied meiner Meinung bzw meinem befinden nach, brauch VW etwas länger, dafür wirds aber gescheit
Das ist normal, Massenhersteller sind immer in der hinsicht oft träger. Die können es sich nicht leisten in die falsche Richtung zu gehen(siehe Apple, diverse Medizinprodukthersteller etc.). Wobei man aber auch vorsichtig sein muss, ob es in dem Sinne wirklich gescheit wird, gerade bei VW. Aber ich verstehe auch nicht wie man von DQ200 Problemen auf Probleme eines DSG oberhalb des DQ350 schließt, da DSG ja nicht gleich DSG ist.
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Hallo,
ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass unsere westliche Industriekultur vollends auf dem Marsch in die Dekadenz ist. Dies gilt insbesondere, wenn ich das Kapitel "Vernetzung" lese. Haben wir, angesichts der "Zustände" auf dieser Welt, wirklich keine anderen Sorgen, als das Auto, das uns den A.... hinterher trägt, zu entwickeln. Von den vielen Daten, die über mich und mein Fahrverhalten gesammelt werden, mal ganz abgesehen. Und dass Daten missbraucht werden, dürfte seit den Snowden-Enthüllungen jedem denkenden Menschen klar sei. Ich brauche kein Auto, das dazu führt, dass Hersteller, Werkstatt und "andere Überwachungsorganisationen" besser über mich Bescheid wissen, als mir selber bewusst ist.
Mir reicht es schon, dass ich nicht mehr vollends Herr über das eigene Auto bin, da ich immer mehr Veränderungen/Zubehör von den Herstellern/Werkstätten frei schalten lassen muss. Erinnert mich irgendwie an die zunehmende Entmündigung durch Microsoft.
Brauche ich immer mehr "Connectivity" und "Infotainment"? Lenkt doch nur vom eigentlichen Fahrerlebnis ab (Ja ich fahre immer noch gern Auto). Habe ich (selten genug) Mitreisende, kann ich die Fahrzeit doch nutzen, um, ganz altmodisch, soziale Kontakte durch Live-Gespräch (Ohne Zwischenschalten irgend einer elektronischen Prothese) zu pflegen. Oder soll es mir im eigenen Auto so gehen, wie neulich an der Bar eines Business-Hotels, wo ich von Jung-Dynamikern flankiert wurde, die nichts Besseres zu tun hatten, als die Entwicklung ihrer Daumenarthrose durch ständiges "Scrollen" auf ihrem Smartphone zu fördern.
Nein, ich bin kein Technik-feindlicher "Bilderstürmer". Viele Neuerungen sind nützlich und sinnvoll. Das gilt aber nicht für alles, was machbar ist. Ich würde mir halt gern im Forum mehr nachdenkliche Beiträge wünschen.
Naja die meisten Sachen sind ja kostenpflichtig und wenn dir etwas nicht gefällt bestellst du es einfach nicht 😉 Such dir einfach raus was dir gefällt.
Ich seh zum Beispiel den Sinn von Facebook o.ä. im Auto auch nicht.
Habe aber schon ewig auf etwas wie Carplay und Android Auto gewartet. Auto Hersteller verlangen immer Mondpreise für ihre Navi Systeme, welche dann aber nach kürzester Zeit veraltet sind.
Die alternative sind bisher günstige portable Navis, welche man aber nicht so toll integrieren kann.
Die Smartphone Integration scheint daher eine gute Lösung zu sein, da die Hersteller irgendwann kaum noch etwas dafür verlangen können und man trotzdem eine gut integrierte Lösung erhält, welche man auch auf dem aktuellen Stand halten kann. Man ist weniger an die Proprietären Lösungen gebunden, wo bisher jeder Hersteller wieder sein eigenes Süppchen kocht und den Kunden keine Upgrade Möglichkeiten bieten wollen.
Zitat:
@SportsvanFan schrieb am 11. November 2014 um 20:28:15 Uhr:
1. Mildhybrid – TSI/TDI abschalten, wenn er nicht genutzt wird.
2. Start-Stopp 2.0 – unter 7 km/h schaltet der Motor ab.
Da gibts dann wieder jede Menge wiekannmandasrauscodierenFreds 😁
Der Rest ist hauptsächlich Chichi. Innovation sieht anders aus.
Zitat:
@folooo schrieb am 12. November 2014 um 11:04:23 Uhr:
Da gibts dann wieder jede Menge wiekannmandasrauscodierenFreds 😁Zitat:
@SportsvanFan schrieb am 11. November 2014 um 20:28:15 Uhr:
1. Mildhybrid – TSI/TDI abschalten, wenn er nicht genutzt wird.
2. Start-Stopp 2.0 – unter 7 km/h schaltet der Motor ab.Der Rest ist hauptsächlich Chichi. Innovation sieht anders aus.
Wie kannst du es wagen hier zu posten?😁
Zitat:
@pug606 schrieb am 12. November 2014 um 09:21:37 Uhr:
Hallo,ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass unsere westliche Industriekultur vollends auf dem Marsch in die Dekadenz ist.
...
Nein, ich bin kein Technik-feindlicher "Bilderstürmer". Viele Neuerungen sind nützlich und sinnvoll. Das gilt aber nicht für alles, was machbar ist. Ich würde mir halt gern im Forum mehr nachdenkliche Beiträge wünschen.
Wird schwierig in einem VW-Forum 😁, weil eigentlich alles, was kommt oder kommen soll, vorbehaltlos als gut, richtig, toll und längst überfällig erkannt und daher begrüßt wird (und notfalls Fragen kommen, ob man das nachrüsten oder nachträglich freischalten kann...) und das, was entfällt, eben auch als richtig, überfällig, spritsparend, wegweisend materialminimierend etc.
Im übrigen geht´s hier ja schon länger zum einen um die gesetzl. Vorgaben (CO²-Emission z.B.) und zum anderen darum, dem Kd. im zunehmend dichter/ gleicher werdenden Automobilmarkt noch USPs bieten zu können, die andere eben nicht haben und sich darüber einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Die anderen können´s unterdessen auch und gar nicht mal schlecht, ergo bleibt immer weniger Unterscheidungsfläche übrig, es sei denn, man fährt die Schiene "Image und Innovation".
Die schönste jüngste Blüte im Automobilbau ist m.M.n. die zunehmende Elektrifizierung und Automatisierung (EPB, DSG, PLA, S+S etc. etc.) vieler Features, bei Beibehaltung des schon länger damit überlasteten 12V-Bordnetzes.
Da die bisherige Technik inkl. Starterbatterie eher nicht zu den problemlosesten Einrichtungen im Auto gehört (weder saisonal noch über die Lebensdauer des Fzg. hinweg) wäre es ggf. ja mal Zeit, das Pferd endlich mal von vorn anstatt weiterhin von hinten aufzuzäumen:
http://lexikon.kfz.tu-berlin.de/.../Vortrag_TU_Berlin_Final_Netz.pdf
Dann braucht man wg. def./leerer Starterbatterie, Kessy & EPB den Golf mit eingeschlagenen Rädern auch nicht mehr über Rasengittersteine unterm Carport hervorzuzerren! 😁
http://www.motor-talk.de/.../...maengel-und-probleme-t4444899.html?...
Diese Frage ist wohl nur von VW zu beantworten:
Wann steht denn wirklich ein verbessertes DSG für den TDI 2,0 im Golf/ Golf-Sportsvan zur Verfügung. Das hier verbaute 6-Gang DSG ist wirklich nicht mehr zeitgemäß und lässt z.B. den sonst wirklich guten Sportsvan 2,0 TDI mit DSG gegen die entsprechenden Fahrzeuge von BMW und Daimler in der Energie-Effizienz mit Stufe B richtig alt aussehen. Die beiden "Wettbewerber" (ich glaube diese Bezeichnung ist eine Ehre für VW) haben Energie-Effizienz A oder sogar A+! Das mag zwar eher eine Image-Frage denn eine des effektiven Verbrauchs bzw. der Emissionen sein, aber kann sich VW ein schlechteres Umwelt-Image wirklich leisten?
Zitat:
@polofreund123 schrieb am 12. November 2014 um 11:38:56 Uhr:
Diese Frage ist wohl nur von VW zu beantworten:
Wann steht denn wirklich ein verbessertes DSG für den TDI 2,0 im Golf/ Golf-Sportsvan zur Verfügung. Das hier verbaute 6-Gang DSG ist wirklich nicht mehr zeitgemäß und lässt z.B. den sonst wirklich guten Sportsvan 2,0 TDI mit DSG gegen die entsprechenden Fahrzeuge von BMW und Daimler in der Energie-Effizienz mit Stufe B richtig alt aussehen. Die beiden "Wettbewerber" (ich glaube diese Bezeichnung ist eine Ehre für VW) haben Energie-Effizienz A oder sogar A+! Das mag zwar eher eine Image-Frage denn eine des effektiven Verbrauchs bzw. der Emissionen sein, aber kann sich VW ein schlechteres Umwelt-Image wirklich leisten?
Wie kann man die Energieeffizienzklassen für Autos Ernst nehmen?
Die sind technischer Unsinn. Entscheidend sind die Verbrauchs- bzw. Normverbrauchswerte.
Von der Energieeffizienzklasse kann man sich nichts kaufen.
Beim SV hat VW zumindest die Abstufung verbessert, da es länger ausgelegt ist.
Die Ganganzahl allein sagt wenig aus. Die Spreizung ist entscheidender für die Effizienz des Fahrzeugs.
Zitat:
@Golfinator schrieb am 12. November 2014 um 11:15:37 Uhr:
Wie kannst du es wagen hier zu posten?😁
Bei dieser peinlichen VW Pressemitteilung kann man gar nicht anders 😁
Zitat:
@enRchi schrieb am 12. November 2014 um 10:02:48 Uhr:
Naja die meisten Sachen sind ja kostenpflichtig und wenn dir etwas nicht gefällt bestellst du es einfach nicht 😉 Such dir einfach raus was dir gefällt.
Theoretisch ja!😛
Bei mir gab es verschieden Gründe, meinen Golf Sportsvan in Highline Version zu bestellen. Ich hätte es deutlich lieber gesehen, wenn traditionelle Komfort-Features serienmäßig gewesen wären, wie GRA und Licht und Sicht Paket. Statt dessen wurden mir so "innovative" Dinge, wie City-Notbremsfunktion, Front Assist und Müdigkeitserkennung "aufgezwungen". Mir wäre es deutlich lieber, wenn solche Assistenzsysteme separat bestellbar wären. Aber da jeder Jeck anders ist, muss ein Hersteller eine Vorauswahl treffen, welche Features er in die höheren Ausstattungslinien einbezieht und kann nicht jeden glücklich machen.🙄
Zitat:
@Taubitz schrieb am 12. November 2014 um 11:27:55 Uhr:
Wird schwierig in einem VW-Forum 😁, weil eigentlich alles, was kommt oder kommen soll, vorbehaltlos als gut, richtig, toll und längst überfällig erkannt und daher begrüßt wird......
Stimmt! Bei den "Nierenkranken" ist das anders. Da wurde gegen den 2er AT heftig gestänkert.😁
Schon wieder ein Spam Thread....
Ich erinnere mich:
das neue große Infotainment Discover Pro
mit WLAN Hotspot und Carnet...
beworben und gefeiert....
und, welche Überraschung, ohne die Kunden aufklären zu können, oder auf zu klären...
oder richtig zu informieren...
Die Funktionen gab es noch nicht im Handel????
Kein WLAN, nicht verfügbar, erst über ein Jahr später und nur für den GTI...
Beeispiel 2:
ganz neu der Polo GTI mit dem neuen Discover Media
dargestellt 6 Senderplätze, welche Überraschung, das Discover Media GEN 2 hat nur fünf Senderplätze????
Kundentäuschung vom Feinsten, oder nur verarsche????
Hier das Bild dazu:
http://www.motor-talk.de/.../...fuer-den-kleinen-gti-t5058529.html?...
und hier noch mal Heise Autos, der richtige Beitrag ist leider nicht mehr Kostenlos im Netz...
http://www.heise.de/.../...elbst-der-neue-VW-Golf-VII-1699258.html?...
Also liebe Leute, aufmerksam und kritisch hinterfragen, welcher der aufgeführten Punkte jemals zur baldigen Markteinführung kommt, und in welchem Modell....
nicht das ihr bei Bestellung denkt, es wäre enthalten....
ganz armselig von Volkswagen ist die Nachrüstpolitik...
zum Beispiel nachträglich ein Navigationsgerät aus dem eigenen Baukasten nachzurüsten.
Es grenzt an Verweigerung und an Dummheit, zwingt Nachrüster zu illegalen Methoden, um Kopierschutz und Komponentenschutzsysteme umgehen zu müssen bei Freischaltung der von VW erworbenen Geräte...
Jungs, klopft Euch ruhig weiter auf die Schulter...
besser, beseitigt erst mal die Softwarebugs der vorhandenen Gerätegeneration...